• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

an den Doc

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • an den Doc

    Lieber Dr. Kreutzig,

    Sie müssen ja Nerven haben wie Drahtseile. Seit einiger Zeit gucke ich regelmäßig ins Männerforum. Ich bin zwar eine Frau, aber es ist doch sehr unterhaltsam hier. Nicht zuletzt durch die Beiträge von hgf. Er hätte zum Fernsehen gehen sollen, auch dort laufen immer wieder Wiederholungen.
    Ich bewundere, mit welchem Fleiß sie hier das Forum betreuen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft.

    Gruß Provokantissimo

  • RE: an den Doc


    Danke Ihnen! Ja... es ist manchmal der Kampf gegen die Berühmten Windmühlen. Auch hier sind die Windmühlen, gegen die insbesondere hgf da anreitet.... Phantasie....!

    Aber es gibt Menschen, die wollen hier eine fachliche Auskunft....! Für die fühle ich mich zuständig!
    Liebe Grüsse


    Dr. T. Kreutzig

    Kommentar


    • RE: an den Doc


      RICHTIG, lieber Dr. urol. Kreutzig,

      ich bin ein Don Quichotte und kämpfe nicht gegen die spanischen Granden, sondern gegen UROLOGIE ! Die Windmühlenflügel drehten und drehen sich weiter und es gehen weiterhin Männer zu UROLOGEN, jeden Arbeitstag statistische 15000 Männer zur "Vorsorgeuntersuchung" und jeden Tag sterben schätzungsweise 100 Männer an den Folgen dieser "Vorsorgeuntersuchung", Uwe Peters war einer davon.

      Prof. Dr. med J. Hackethal hat mehrere Bücher geschrieben, ein Titel war : "Der Wahn, der mich beglückt !" ...... (noch ein Don Quichotte, wie es scheint.)

      mfG

      Truman


      Kommentar


      • RE: an den Doc


        Ist dieser Uwe Peters gemeint?

        http://www.prostatakrebse.de/content.htm

        Kommentar



        • RE: an den Doc


          und der Mann hatte nur Krebs, weil er eine Vorsorgeuntersuchung gemacht hat??!!??
          Interessantes Argument. Vielleicht sollte man überhaupt keinerlei Präventionen mehr treffen, ein Kind z. B. nicht mehr Fieber messen, um es mal ganz banal auszudrücken.
          Denn ohne den Fiebermesser würde es sicher kein Fieber bekommen. Oder????

          Kommentar


          • RE: an den Doc


            hi shanti,
            die medizin wird laufend revolutiniert. da steht man(n) als laie nur staunend daneben. :-)
            ich finde, der doktor macht seinen job hier sehr gut.
            lg
            xmanrique

            Kommentar


            • RE: @ xmanrique


              wenn ich so manche Statements lese, frage ich mich ehrlich, ob unsere Ärzte um soviel besser - in fachlicher und menschlicher Hinsicht - sind (kann ich mir zwar nicht wirklich vorstellen - obwohl, vielleicht doch ;-), oder ich nur zu den Glückskindern gehöre, die gute Erfahrungen sammeln können. Vielleicht ist auch meine Toleranzgrenze etwas höher. ;-))

              Gott sei Dank ist nicht nur die Technik, sondern auch die Medizin revolutionär und es bewegt sich etwas. Wenn nicht, wäre es traurig.
              Aber auch ich gestehe ein, dass mir manches zu langsam geht. :-/
              Allerdings bin ich Optimist und sage mir dann, gut Ding braucht Weile. :-)

              Liebe Grüße
              Shanti

              Kommentar



              • Uwe Peters


                Sicher hatte der keinen Krebs, WEIL er zur Vorsorge gegangen ist. Aber nach eigenen Aussagen war der fit wie ein Turnschuh, als er diese Diagnose PSA = 177 durch Zufall bekam.

                .......und von da an gings bergab. Knapp 5 Jahre später war er tot !

                Nehmen wir mal folgendes an, der hätte eine PSA-Verdoppelungszeit von 2 Jahren gehabt (wahrscheinlich länger) und wäre nie zu einer Vorsorge gegangen, dann hätte er nach 2 Jahren PSA= 354 gehabt und immer noch nichts gewusst. Nach 4 Jahren PSA = 708 und immer noch nichts gewusst. Schliesslich, nach 5 Jahren hätte er PSA>1000 gehabt und wahrscheinlich was gemerkt. Dank Vorsorge und konsequenter UROLOGISCHER Therapie war er zu diesem Zeitpunkt bereits tot ! Für wahrscheinlicher halte ich, dass das noch länger gut gegangen wäre, wenn auch nicht unbedingt beliebig lange.

                mfG

                Truman

                Kommentar


                • RE: an den Doc


                  Also, um alles mal ein wenig zu erden, besonders diesen Lobgesang über Ihr Nervenkostüm, verehrter Dr. Kreutzig, es ist doch so, dass Sie das nicht "umsonst" machen, nur aus reiner Nächstenliebe alleine, oder?!

                  Ich lese auch schon lange mit und finde die z.T. platten Einzeiler, die hier als fachliche Beratung Beachtung finden, mehr als dürftig. Wenn jemand wirklich pofessionelle Hilfe sucht, sollte er sich anderswo Orientierung verschaffen. Zur allgemeinen Unterhaltung ist das hier ganz nett und Werbung für die Praxis bringt es auch ein, aber der Bodensatz, der haften bleiben kann, ist dürftig und antiquiert.

                  Ein Loblied auf die Urologische Gesellschaft in Deutschland zu singen, ist absolut nicht angebracht. Ich wiederhole mich ungern, aber das Engagement, welches erforderlich wäre, um endlich die seit 2002 (!!!!) veralteten Leitlinien zur zeitgemäßen Behandlung des ProstataCAs zu aktualisieren, vermisse ich zutiefst. Völlig fehlt die entsprechende Nachsorge.
                  Diese Fachgesellschaft verdient keine Lobgesänge auf ihr angeblich fortschrittliches Verhalten - siehe Ihren Hinweis auf den diesjährigen Urologenkongress in einem anderen Faden hier.
                  Insofern kann ich Truman häufig nur allzu gut verstehen, denn er kennt als einer der wenigen Teilnehmer hier die Materie wirklich und gehört nicht zu dem aufschauenden Jungvolk, was hingebungsvoll an den Lippen der Ärzte klebt.

                  Frauen sollten sich auch keine Illusionen über die sog. "jüngeren Männerärzte" machen, nur weil sie im charmanten Plauerton ihre Weisheiten an den Mann bringen, ohne in die Tiefe einzusteigen, und doch für die jeweiligen Partner der Frauen gravierende Eingriffe zur Folge haben können.

                  MfG
                  ruckzuck

                  Kommentar


                  • ich habe sie nicht verstanden.


                    ???

                    Kommentar



                    • RE: ich habe sie nicht verstanden.


                      Das war keine Frage von dem Herrn "ruckzuck",sondern eine Feststellung,und eine ziemlich klar artikulierte,meiner Meinung nach.

                      Könnten Sie dir Frage wiederholen :
                      -------------------------------
                      ???

                      Kommentar


                      • RE: an den Doc


                        Lieber Ruckzuck,
                        Sie dürfen mir galuben, daß die Betreuung des Forums mit einem eher symbolischen Betrag vergütet wird. Ich mach das, weil es mir eigentlich Spass macht, wirkliche Fragen zu beantworten. Ich kommentiere dann auch ausführlich, wie Sie ja auch erkennen können. Wenn es aber nur um wilde Grundsatzthesen geht oder globale und undifferenzierte Anfeidungen... sag ich entweder nichts ...oder eben wenig. So manche Bemerkungen können einen in der Tat auch sprachlos machen.
                        Ich werde an dieser Haltung auch nichts ändern... ich bin nicht hier um mich provozieren zu lassen... auch nicht um fachliche Grundsatzdiskussionen zu führen, sondern um Ratschläge zu erteilen, was ich nach meiner Auffassung so tue, als wäre der Rat für meinen Bruder oder Vater... irgendwelche "Vorschriften" von irgendwelchen Gesellschaften sind mir dabei herzlich egal. Nach nunmehr fast 20 Jahren urologischer Tätigkeit, darf ich auch wohl eine gewisse Erfahrung für mich in Anspruch nehmen. Und Stillosigkeiten, wie die von hgf... nun was soll man denn zu so etwas sagen.... das einzig angemessene wäre eine Entschuldigung, die aber wohl nicht in seinen Stilumfang zu passen scheint.

                        In diesem Sinne die beste Grüße
                        Ihr

                        Dr. T. Kreutzig

                        Kommentar


                        • RE: ich habe sie nicht verstanden.


                          gut artikuliert zweifelsohne, aber der liebe ruckzuck, sollte nicht alles in einen Topf werfen. Speziell dann, wenn er vom angeblichen Jungvolk spricht, welches nur an den Lippen der Ärzte hängt, oder Frauen, die sich quasi von den "schönen" Ärzten einlullen lassen und somit zu keinem sachlichem Dialog mit den Ärzten fähig sind.
                          Vielleicht geht es manchen Männern so, dass sie bloß beim Anblick, von Ärztinnen einfach in die Knie gehen. ;-)

                          Ich kenne durchaus den einen oder anderen "hübschen" Doktor, aber sosehr hat mich noch kein Anblick vom Sessel gerissen, dass ich deswegen auf relevante Fragen vergessen hätte oder mich einfach mit seichter Plauderei zu etwas überreden hätte lassen. Allerdings bin ich ja auch vom Jungvolk schon sehr weit entfernt.
                          Ich kann mir aber vorstellen, dass auch der Großteil des Jungvolkes sehr wohl eigenständig denkt. ;-)))

                          Kommentar


                          • RE: an den Doc




                            Dr. Kreutzig :
                            -------------------------------
                            <<... irgendwelche "Vorschriften" von irgendwelchen Gesellschaften sind mir dabei herzlich egal. Nach nunmehr fast 20 Jahren urologischer Tätigkeit, darf ich auch wohl eine gewisse Erfahrung für mich in Anspruch nehmen. Und Stillosigkeite.... <<

                            Hallo Dr. Kreutzig,

                            was ich an Ihrer Arbeit hier besonders schätze ist, dass Sie regelmäßig, schnell und zuverlässig von sich hören lassen, wenn Sie angesprochen sind - auch eine Frage des guten Umgangs, eine Stilfrage eben.

                            Trotzdem schadet den meisten, nicht privatversicherten Patienten die Ermangelung aktualisierter Leitlinien der urologischen Fachgesellschaft, der Sie sicher angehören. Diese oben zu lesende Antwort auf meinen Hinweis ist mir, gelinde gesagt, auch nicht genug.
                            Ich habe dieses Thema mit ins Spiel gebracht, weil ich Ihren Lobgesang auf die moderne Urologie, die auf dem kommenden Urologenkongress zu bewundern sein soll, nicht ertragen kann, angesichts der Missstände, die beim Thema Prostatakarcinombehandlung und dessen Nachsorge herrschen.
                            Es darf nicht sein, dass ausschließlich die Früherkennung im Mittelpunkt des Interesses steht, wenn die Behandlungsmöglichkeiten für die große Mehrheit der Erkrankten aus den althergebrachten Therapien besteht, ohne dass erlaubt wird, diese Standardmethoden und deren Nutzen ernsthaft zu hinterfragen oder zu diskutieren.
                            Europaweite Studien, die einen Vorteil aus der Operation belegen könnten, werden für das Jahr 2008 frühestens avisiert und doch ist diese Option der Behandlung heute noch die meistpropagierte.
                            Alternativmethoden scheitern aufgrund der Kostenfrage, denn alles was NICHT in den Leitlinien aktuell zu lesen ist, wird von den gesetzl. Krankenkassen auch nicht bezahlt. Damit bleibt der Patient nach der sog. Früherkennung dem Urologen völlig ausgeliefert - dies steht im Kontrast zu meinem Verständnis des würdevollen Umgangs zwischen Arzt und Patient.
                            Bei der derzeitig machbaren Nachsorge werden u.a. die NEM negiert, was im Widerspruch zu der allgemein bekannten Krebsvor- und -nachsorge steht.
                            Daher ist ein aktiveres Handeln von der urolog. Fachgesellschaft erforderlich, um den gesetzlichen Ansprüchen der meisten Patienten gerecht zu werden.

                            Die Selbstzahler unter Ihren Patienten stellen natürlich andere Anforderungen als die, die ich versucht habe zu beschreiben.
                            Ein möglicher "Selbstzahler" wäre Truman in meinen Augen - wenn ein Urologe nicht automatisch gleichzeitig zu einer Substitutionstherapie begleitend, eine eingehende urologische Untersuchung incl. der Bestimmung des PSA-Wertes verlangen würde - diesmal, weil es angeblich die vorhandenen fachinternen Gesetzesvorschriften verlangen und der Arzt andernfalls eine Schadensersatzklage zu befürchten hätte.

                            Vielleicht wird anhand dieser Gegenüberstellung die mangelnde Transparenz allgemeiner urologischer Berufsauffassung deutlich.
                            Solange der betroffene, einen Behandler konsultierende Patient auf diese Weise von der Urologie abgespeist werden soll, kann ich die Früherkennung nicht mehr als wohlwollend für den Einzelnen ansehen. Gerade die Früherkennung sollte von Unwissenden mit allergrößter Skepsis gehandhabt werden, wenn sie vorher nicht über den, sich möglicherweise anschließenden Teufelkreis der bindenden urologischen Vorschriften, im Bilde sind. Denn besonders die vorherige, umfangreiche Aufklärung des Patienten über die Folgen einer PSA-Wert Bestimmung vor der Blutabnahme, wird fast immer wissentlich unterlassen.
                            Ach, es gäbe so einiges mehr, worüber man in diesem Zusammenhang diskutieren könnte, aber das würde den Rahmen des allseits beliebten "Männerforums" bei weitem sprengen. Hier sind zu viele Jungfüchse unterwegs, die noch von anderen, harmloseren Sorgen zu berichten haben.

                            MfG

                            ruckzuck

                            Kommentar


                            • RE: an den Doc


                              Nur kurze Antworten auf Ihre ausführlichen Anmerkungen.
                              1. Der Vorteil der Operation beim früh erkannten (lokalen) Prostatakarzinom ist längst und ohne Frage belegt. (Das besteht bei einem PSA-Wert von 170ng/ml SICHER nicht mehr, hier sind keine operativen Massnahmen indiziert (s. hgf zu Hr. Peters). Bei einem PSA in der Vorsorge (!) unter 10ng/ml hätte Hr. Peters noch eine gute Chance heut sein Bierchen zu trinken.

                              2,. Was Sie mit den Daten meinen, die erst 2008 vorliegen, ist die Frage nach dem Sinn eines PSA-Screening (hier warten wir auf die Ergebnisse u.a. der sog. ERSPC und PLCO-Studien!

                              Das ist, was ich meine... Thesen in den Raum stellen und dann nicht wirklich präzise sein!

                              Zum Thema modern kann ich sagen, das es die deutschen UROLOGEN waren, die auf den Kongress vor 1 Jahr den Autror des Buches "Mythos Vorsorge" eingeladen haben.... es gab eine sehr offene und sehr kritische öffentliche Diskussion!
                              Was sollen wir eigentlich noch tun.... und nennen Sie mir in diesem Kontext bitte mal eine offenere Fachgesellschaft! Gleichwohl konstatiere ich, dass es auch bei uns Betonköpfe gibt (wo ist das nicht so?).

                              3. Ich persönlich berate meine Patienten vor einer PSA-Bestimmung IMMER. Ab einem gewissen Alter rate ich sogar von der PSA-Bestimmung ab.... Das führt hier aber ein bisserl weit!

                              LG


                              Dr. T. Kreutzig

                              Kommentar


                              • RE: an den Doc


                                >>>>1. Der Vorteil der Operation beim früh erkannten (lokalen) Prostatakarzinom ist längst und ohne Frage belegt. (Das besteht bei einem PSA-Wert von 170ng/ml SICHER nicht mehr, hier sind keine operativen Massnahmen indiziert (s. hgf zu Hr. Peters). Bei einem PSA in der Vorsorge (!) unter 10ng/ml hätte Hr. Peters noch eine gute Chance heut sein Bierchen zu trinken.

                                Auch in aller Kürze : Bei einem PSA < 10 und NICHT zur Vorsorge gegangen sein und ohne jedwede UROLOGISCHE Behandlung, würde Herr Uwe Peters mit allerletzter Sicherheit heute noch sein Bierchen trinken ! Das ist KEIN Argument für Vorsorge (Früherkennung), sondern ein Argument gegen UROLOGIE !

                                Trotzdem nett, dass Sie zugeben, dass die Operation bei Herrn Uwe Peters ein Riesenscheiss wider besseres Wissen war und nur dem Operateur (finanziell) was genutzt hat. Das Dumme ist nur, das ist kein bedauerlicher Einzelfall, es gibt jedes Jahr Tausende solcher Opfer der UROLOGIE, das ist Methode !

                                Ich weiss nicht, ob mir ein ungnädiges Schicksal auch einen Prostatakrebs andienen wird, den ich nicht ignorieren kann. Was ich dagegen ganz sicher weiss ist, dass ich dereinst MIT meinem kompletten Geschlechtsteil im Sarg liegen werde, an dem kein UROLOGE je herumgeschnippelt hat. So viel ist sicher !

                                mfG

                                Truman

                                Kommentar


                                • RE: an den Doc


                                  Hallo alle,

                                  ich bin aber doch fürbass erstaunt :

                                  Da fühlt sich eine Leserin bemüssigt, dem Doktor, welcher dieses Forum betreut, zu danken und ihm Kraft zu wünschen,

                                  und schon setzt es nicht nur von allen Seiten Prügel, sondern dem Doktor wird auch noch Werbung für seine Praxis unterstellt ( ruckzuck ) oder die Urologie komplett plattgemacht ( hgf bzw.Truman ) sowie die - teilweise kurzen - Statements des Doktors werden als "Plattheiten" bezeichnet.

                                  Was erwarten verschiedene Leute denn von solch einem Forum, in dem permanent dieselben sechs bis zehn Fragen gestellt werden ?
                                  Soll der Arzt jedesmal eine Abhandlung schreiben und möglichst auch noch eine Ferndiagnose stellen ?

                                  Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen.......

                                  Und, mein lieber ruckzuck, ich - als Schreiber dieser Zeilen - bin ein 62-jähriger, recht erfolgreicher Unternehmer und daher ganz sicher keiner von den angesprochenen "Jungspunden, die hingebungsvoll an den Lippen der Ärzte kleben."

                                  Die Art und Weise, wie von verschiedenen Usern in diesem Forum teilweise Fragen anderer User beantwortet werden ( hier ist vor allem hgf. alias Truman zu nennen ) spottet jeder Beschreibung !

                                  Doktor Kreutzig, lassen Sie sich nicht beirren und geben Sie auf sachliche Fragen weiterhin sachliche Antworten bzw. Empfehlungen.
                                  Mehr können Sie eh&#180;nicht machen.
                                  Irgendwann werden es auch Truman & Co. müssig, immer querzuschiessen.....

                                  Mit bester Empfehlung
                                  Flabes

                                  Kommentar


                                  • RE: an den Doc


                                    >>>Die Selbstzahler unter Ihren Patienten stellen natürlich andere Anforderungen als die, die ich versucht habe zu beschreiben.
                                    Ein möglicher "Selbstzahler" wäre Truman in meinen Augen - wenn ein Urologe nicht automatisch gleichzeitig zu einer Substitutionstherapie begleitend, eine eingehende urologische Untersuchung incl. der Bestimmung des PSA-Wertes verlangen würde - diesmal, weil es angeblich die vorhandenen fachinternen Gesetzesvorschriften verlangen und der Arzt andernfalls eine Schadensersatzklage zu befürchten hätte.



                                    Sie haben RECHT Herr Dr. med „ruckzuck“ . Wie geschrieben, ich habe mir mit 25 Jahren geschworen (gerade unter dem Einfluss von Hackethal, den ich im Übrigen sogar 1987 mal persönlich konsultiert habe), nie zu irgend einer Vorsorge zu gehen. Wenn ich nicht mehr pinkeln kann, das merke ich schon. Damit war das Thema für mich abgehakt.

                                    Womit ich NICHT gerechnet hatte (das sagt einem ja auch keiner) dass auch Männer in die Wechseljahre kommen, genau wie in die Pubertät. Wie beschrieben habe ich mehrfach gelesen, all diese Zipperlein stammten vom Mangel an Testosteron, der sich mit zunehmendem Alter einstellen würde. Ergo, MANN giesst etwas Öl auf die Lampe und alles ist wieder in Ordnung, nur da ist erst mal die Vorsorgeuntersuchung fällig, wie ebenso deutlich da steht.

                                    Was tun sprach Zeus, mal ganz abgesehen von Rezeptpflicht etc. wie gross ist das Risiko wirklich, dass Mann davon einen Prostatakrebs bekommt ? Ich wähnte mich in der Zwickmühle sitzend, entweder ich arrangiere mich mit meinen Zipperlein oder ich habe ein Risiko, einen Krebs zu bekommen. Oder ist das auch nur so was wie die Vorsorgeuntersuchung für Frauen beim Gynäkologen, um die Pille zu bekommen, einen ursächlichen Zusammenhang gibt es nicht ? Andererseits kann ich mich nicht einfach PSA-Wert bestimmen lassen, unabhängig von einem eventuellen Zusammenhang zwischen einem Prostatakarzinom und einer HET, irgendwann in meinem Leben wird mein PSA-Wert zu hoch werden, (wie bei jedem Mann, man muss nur alt genug werden ) und dann dreht der Doc mir den Testosteronhahn zu. Das kann ich nicht gebrauchen. Da dass musste ich nun erst mal für mich ermitteln, wie gross das Risiko nun wirklich ist und im Falle dass ICH mich dafür entscheide, dann darf das auf keinen Fall an eine PSA-Wert-Bestimmung gebunden sein, so dass ich erpressbar werde.

                                    Das Ergebnis meiner Ermittelungen war, es besteht kein Risiko, das Gegenteil ist der Fall, je höher der Testosteronspiegel desto unwahrscheinlicher wird ein Prostatakarzinom. Die anschliessende Suche nach einem Arzt dafür (natürlich als Privatpatient) ohne PSA-Wert-Bestimmung verlief im Sande.

                                    Heute weiss ich, dass das vor allem die Inkompetenz der Ärzte wiederspiegelt . Es sind vor allem die schlanken Männer (ich habe BMI = 22,0) mit viel Testosteron und wenig Östrogen, die über Wechseljahreszipperlein klagen und nicht die Östrogenbetonten Dickerchen. Vernünftig wäre es gewesen, wenn ein Arzt gefragt hätte, woher ich so sicher bin, dass mir Testosteron fehlt, ob man als Diskussionsgrundlage nicht erst mal eine Analyse machen sollte. Wäre ich ja mit einverstanden gewesen, sagt aber kein Arzt, die wollen vor allem „Vorsorgeuntersuchen“. Dabei wäre dann herausgekommen, dass es da nun gar nicht klemmt, als Mangel gelten Testosteronspiegel unter 12 nMol/ccm und ich hatte mehr als das Doppelte von Natur aus. Würde kein Arzt irgend ein Risiko mit eingehen, mir ein Rezept für eine Probe-Packung Testosterongel unter den Umständen ohne PSA-Wert-Bestimmung zu geben, erstens ist es erstens extrem unwahrscheinlich, dass ich ein PCa habe und zweitens wenn ich doch eines hätte, würde das deswegen auch nicht „explodieren“, wenn ich für 4 Wochen meinen Testosteronspiegel noch etwas anheben würde. Dann wäre auch für mich evident gewesen, dass Testosterongaben bei mir vollkommen sinnlos sind. Das ist keine Risikoscheu der Ärzte, da drauf NICHT einzutreten, sondern das nicht zu wissen ist fachliche Inkompetenz. So einen Arzt brauche ich nicht und es gibt auch keinen Grund für mich, so einem Arzt ein Honorar zu bezahlen, für was auch ? Ausprobieren nach der Methode try and error kann ich selber ohne Arzt.

                                    Nach mehreren Misserfolgen und einer Achterbahnfahrt meines Testosteronspiegels ohne irgendwelche Auswirkungen weiss ich auch, dass meine Probleme nicht mit mehr Testosteron & Co zu lösen sind. Als Nebenwirkung von 4 Wochen mal das Falsche schlucken, ist mein Blutdruck dauerhaft (seit 2,5 Jahren) um 15 Punkte gefallen. Ansonsten schlafe ich nun seit 1,5 Jahren MIT Melatonin und seit dem keinen Ärger mehr mit meinen Gelenken. Toi, toi, toi !

                                    Die Forschung geht weiter…….

                                    Mit freundlichen Grüßen

                                    Truman


                                    Kommentar


                                    • RE: an den Doc


                                      Lieber eckhard11,

                                      sicher werden nur IMMER wieder die selben 6 bis 10 Fragen gestellt. (vermutlich auch von immer den gleichen 6 bis 10 Fragern). Es wäre inkonsistent, wenn die Antworten jedes Mal anders wären, also auf die selben Fragen immer die selben Antworten.

                                      Sicher versucht Dr. Kreutzig auch gleich noch mit die Reklametrommel für die UROLOGIE im Allgemeinen, Vorsorgeuntersuchungen im Besondern und ganz am Rande vielleicht auch noch für seine Praxis zu rühren (das meine ich wirklich so, ganz am Rande, deshalb weil Dr. Kreutzig so nett antwortet, macht keiner eine Tagesreise dahin und eine weitere zurück). Das halte ich für legitim.

                                      Genau so legitim ist es, genau davor zu warnen, vor den gelinde gesagt teilweise umstrittenen Leistungen der UROLOGEN. Der einzige Doc (ruckzuck) ausser Dr. Kreutzig hier im Forum tutet in das gleiche Horn und mahnt auch, den UROLOGIE-Komplex kritisch zu hinterfragen. (ich bewundere den ruckzuck für seinen Mut, das ist nicht ungefährlich, worüber der sich wahrscheinlich nicht im Klaren ist)

                                      Diese Konstellation ist doch für neue Leser und/oder Frager ideal, es wird die offizielle Antwort der UROLOGIE gegeben und dazu gleich die mögliche Kritik daran. Liegt nun an jedem selber, sich weiter schlau zu machen. Wo Mann den Hebel ansetzen muss, ist damit auch klar.

                                      mfG

                                      Truman

                                      Kommentar


                                      • RE: an den Doc


                                        Eine Bekannte ging auch mehrere Jahre nicht zum Arzt. Als sie dann mit über 50 zum ersten Mal wieder einen sah (sie war schon fast blind) und der bei ihr feststellte, dass sie Diabetes mit einer fortgeschrittenen Retinopathie hat, meinte sie dann auch hinterher schimpfen zu müssen, der Arzt hätte sie krank gemacht. Denn bis dahin war sie doch noch nie im Krankenhaus, nie mußte sie auf ihr Essen achten, nie hat sie eine Spritze bekommen.

                                        Anderes Thema:
                                        Ganz im Gegenteil zu dem, was andere hier denken, hoffe ich, dass Herr Dr. Kreutzig sehr wohl einen Obolus hier bekommt. Es steht ihm einfach zu.
                                        Und außerdem: Soll er hier medizinische Abhandlungen schreiben, über die Krankheiten der Ratsuchenden? Hat er doch den Patienten nie gesehen. Würde er konkret was schreiben, käme er in Teufels Küche. Dann würdet ihr genauso meckern.

                                        Kommentar


                                        • RE: an den Doc


                                          Ruckzuck geschrieben, ruckzuck ohne zu denken.

                                          Kommentar


                                          • RE: an den Doc


                                            .........ist ja mal ein Segen, dass Du wenigstens denkst, wenn Du den Herren Medizinern schon jedes Denken absprichst !

                                            mfG

                                            Truman

                                            Kommentar


                                            • RE: an den Doc


                                              Hallo Truman,

                                              siehst Du, man kann auch sachlich miteinander umgehen.

                                              Zu Deinem Posting :

                                              das mag ja alles richtig sein, aber :

                                              Umstrittene Leistungen, unklare Todesfälle, verpanschte Operationen und vermatschte Körper gibt es doch in jeder medizinischen Richtung, sei es die Herzchirurgie ( besser alle Organchirurgien ), die Neurologie, die Dentalchirurgie, die Augenheilkunde, die Schönheitschirurgie oder sonst noch......
                                              Selbst die Psychater und Psychologen haben ganz sicher manch armes Schwein in den Tod getrieben.

                                              Aber deshalb kann man doch nicht sofort alle medizinischen Leistungen in Frage stellen !

                                              Gewiss, man sagt, wenn alle Toten eines Friedhofes, welche durch ärztliche Kunstfehler ihr Leben lassen mussten, dann würden sich die Hälfte aller Gräber öffnen,
                                              aber ohne die medizinischen Leistungen müssten die Friedhöfe sicherlich viermal grösser sein.

                                              Ich bin schon der Meinung, dass man der Medizin einen gewissen Respekt bezeugen sollte und bin keinesfalls der Meinung, dass man einen Zweig dieser Medizin verreissen kann, nur weil ein Bekannter an einer Fehldiagnose oder an einem anderen ärztlichen Kunstfehler gestorben ist.
                                              Du tust in Deinen Statements aber immer so, als hätte die Urologie den Herrn Uwe Peters aus Gewinnsucht umgebracht.
                                              Und diese Deine Meinung halte ich für völlig verfehlt.

                                              Ich persönlich, Truman, halte Hackenthal übrigens für einen Scharlatan.

                                              Gruss
                                              Flabes

                                              Kommentar


                                              • RE: an den Doc


                                                Entschuldigung.

                                                Es soll natürlich heissen :
                                                Gewiss, man sagt, wenn alle Toten eines Friedhofes, welche durch ärztliche Kunstfehler ihr Leben lassen mussten, aufstehen sollten, dann würden sich die Hälfte aller Gräber öffnen.
                                                ( Ich kann ja leider nicht editieren )

                                                Gruss
                                                Flabes

                                                Kommentar


                                                • RE: an den Doc


                                                  Hallo eckhard 11,

                                                  alle, die geboren wurden, müssen auch sterben, die Frage ist nur, wann und wie lange man lebt. Im neuesten Spiegel steht als Letztes zum Leitartikel, dass nach einem längeren Ärztestreik in Israel die Bestattungsunternehmer Kurzarbeiten mussten, es wurde ohne ärztlich "Hilfe" weniger gestorben !

                                                  Das mit dem Uwe Peters folgte dem Kartoffeltheorem, das ist nun mal so.

                                                  Was ich an den UROLOGEN kritisiere ist, die Patienten wissentlich falsch zu informieren, zu belügen, zu erpressen, zu nötigen und schwerst köperzuverletzen. Wenn erkennbar ist, dass eine medizinische Massnahme kontraproduktiv ist, statt dann damit aufzuhören, aus Geldgier einfach verstärkt weiter zu machen. Auf keinen anderen Zweig der Medizin trifft das sehr so zu, wie auf die UROLOGIE !


                                                  Mit Deiner Meinung zu Hackethal stehst Du ziemlich alleine. Mit haben schon mehrere Mediziner hinter vorgehaltener Hand und wenn keiner zuhörte, zugeraunt : "Der Mann hat ja Recht, aber muss der sein Herz so weit vorne auf der Zunge tragen ?"

                                                  mfG

                                                  Truman

                                                  Kommentar