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"Männerärzte"

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  • "Männerärzte"

    Lieber Dr. urol. Kreutzig,

    da Sie mich ja verdächtigen (ich zitiere : )

    ...der Unsinn, den Sie schreiben wird schlimmer.....

    habe ich hier mal was abgeschrieben von einem approbierten, deutschen Arzt, das spricht für sich selbst :

    Dr. med Klaus Umbreit in "Männlichkeit & Hormone", 2000 ISBN : 3-00-006872-4

    Welcher Arzt ist in Männerfragen kompetent ?

    Die Medizin ist in den Disziplinen „modern“ und erfolgreich, wo sich Industrie und Akteure eine „goldene Nase“ verdienen können - wie z.B. in der Reproduktionsmedizin („Retorten-Baby“!). Den hungernden und leidenden Menschenmassen hat es nichts geholfen. Hier ist die Relation der Kosten zur Rettung verhungernder Kinder und der Kosten von einem fabrizierten Kind (nach vielen Versuchen) besonders auffällig.
    Bei der Hormon-Medizin (Endokrinologie) scheint der Fortschritt durch die Ärzte selbst zu stagnieren. So wird in den Büchern nur von internistischer Endokrinologie, von pädiatrischer (Kinder-) Endokrinologie und von gynäkologischer Endokrinologie geschrieben. Als Spezialfach hat die Ärztekammer lediglich die internistische Endokrinologie erklärt, obwohl jede Frauenklinik in unseren zahlreichen Universitäten seit Jahrzehnten über eine Abteilung für gynäkologische Endokrinologie verfügt.
    Deshalb gibt es auch kaum Professoren für Endokrinologie, sondern jeder „wurschtelt“ in seinen Vorlesungen so ein bisschen vor sich hin. Auch die Forschung bleibt auf der Strecke. (So ist auch die erste Antibaby-Pille mit ausschliesslich natürlichen Östrogenen als funktionssicherer Ovulationshemmer aus privater Initiative entwickelt worden. Ja, die Industrie stellt diese Antibabypille nicht her, da sie grössere Einbussen bei den herkömmlichen Pillen mit synthetischen Östrogenen befürchtet, obwohl diese im gewissen Masse lebertoxisch sind.)

    Obwohl jede Universität auch über eine Urologische Klinik verfügt, gibt es in keiner dieser Kliniken eine Abteilung für andrologische Endokrinologie (Andrologie = Männerheilkunde). Ja, selbst der Begriff „andrologische Endokrinologie“ ist in der Medizin bis dato nicht existent ! Hier und da nimmt sich auch schon mal eine Hautklinik dem Fachbereich Andrologie an. Dabei müsste längst ausser diesem Fachbereich auch eines für onkologische Endokrinologie (Hormonlehre Krebskranker) und eines für geriatrische Endokrinologie („Geronto-Endokrinologie“ = Altersendokrinologie) existieren.
    So kommt es, dass zur Zeit weder die masse der praktizierenden Ärzte noch die der Urologen eine spezifische Ausbildung in der Hormonkunde haben. Speziell in
    andrologischer Endokrinologie gibt es noch in keinem Fachbereich entsprechende Therapeuten. Es war eben bisher so, dass Männer nur ein Hormon – das Testosteron – hatten (von Insulin abgesehen).

    Deshalb ist es hier besonders wichtig, dass die Ärzte aus dem „Elfenbeinturm“ heraustreten und mit dem Patienten gemeinsam sich dem neuen Terrain zuwenden. Ihr medizinisches Denkvermögen ist wiederum dem Patienten eine grosse Hilfe. Ausserdem sind itgendwann auch alle Ärzte in diesem Fachbereich Patienten.

    Weder die Masse der praktischen Ärzte, noch die der Urologen haben eine spezifische Ausbildung in Hormonkunde.


    mit freundlichen Grüssen

    Truman