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Frage an den Arzt

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  • Frage an den Arzt


    Ich bin Medizinstudentin und interessiere mich vor allen Dingen für die chirurgischen Fächer, also unter anderem auch Urologie, weshalb ich ihnen gerne ein paar Fragen stellen würde:

    - Ist der Beruf sehr befriedigend, das heißt wie hoch ist die Dankbarkeit der Patienten, rettet man viele Leben, wie groß ist der Anteil der internistischen/operativen Arbeit jeweils usw.

    - Ist man wirklich "nur" Männerarzt, was ist das durchschnittliche Alter der Patienten usw.

    - Wie ist das mit den Kollegen, habe Frauen einen sehr schweren Stand, ist es ratsam, es als solche zu versuchen, vor allem, wenn man Kinder nicht definitiv ausschließen will? Wie hoch ist die Arbeitsbelastung?

    VIELEN DANK für ihre Mühe!

  • RE: Frage an den Arzt


    ........lese mal meinen Kommentar bzw. Statistik zur "Vorsorgeuntersuchung" vom 15.6.05. .......

    Kommentar


    • RE: Frage an den Arzt


      Die Statistik in diesem Zusammenhang ist doch völlig uninteressant.Viel wichtiger finde ich den Aspekt ob Männer hingehen und bereit sind sich von einer Frau untersuchen zu lassen....da seh ich schwarz,ehrlich gesagt.

      Kommentar


      • RE: Frage an den Arzt


        Das war aber gefragt, ob das befriedigend sei, ob man viele Patienten "retten" würde.

        Mal ganz davon abgesehen, dass ich grundsätzlich keinen Urologen konsultiere, könnte ich mich durchaus mit dem Gedanken einer ÄrztIN anfreunden. Wenn ich was Chirurgisches brauche, traue ich den Damen die ruhigere Hand zu. Dann ist bekannt, dass Frauen fleissiger sind als Männer, also darf ich davon ausgehen, dass eine Frau die sich bis zur Ärztin durchgebissen hat, mehr Fachwissen parat hat, als der durchschnittliche männliche Kollege.

        Nun UROLOGIE speziell, ich selber lasse mich grundsätzlich nicht intim befummeln, weder von einem Mann noch von einer Frau. Keine Ahnung, was die 15 % Männer, die überhaupt zur "Vorsorge" gehen, davon halten würden, sich von einer Frau "vorsorgeuntersuchen" zu lassen, der Mehrheit ist das vollkommen wurscht, ob das ein Mann oder eine Frau ist, die machen es instinktiv richtig und halten sich von "so was" fern.

        Um es mal anders zu sagen, wenn ich eine Miktionsstörung hätte, dann habe ich eine, da braucht mir niemand seinen Finger in den Arsch zu bohren, um festzustellen, ob meine Prostata gross oder klein ist, hart oder weich, davon kann ich genau nicht besser und nicht schlechter pinkeln als so auch, egal wie der Befund ausfällt. Es muss auch niemand die Gelegenheit nutzen, um festzustellen, ob ich beschnitten bin oder nicht, ob sich meine Vorhaut zurückziehen lässt oder nicht, wie gross meine Hoden sind und ob ich da eine Krampfader habe. Da gibt es nichts zu untersuchen. Zu untersuchen gibt es eine Blutprobe und die Ergebnisse gilt es zu interpretieren. Zunächst mal ein reines "Schreibtischgeschäft" Warum nicht mit einer Frau ?

        Ich weiss, wenn Dr. Kreutzig das liest, schlägt der die Hände überm Kopf zusammen, eine UROLOGENkonsultation OHNE einen physischen, "allgemeinen Genitalbefund" existiert in der Welt der UROLOGEN nicht.

        mfG

        Truman

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        • Männerärzte


          Ansonsten sind wir weit davon entfernt, "Männerärzte" zu haben. Die UROLOGEN wie Dr. Kreutzig kaprizieren sich auf das männliche Geschlechtsteil. Als wenn Männer NUR aus Ihrem Apparillo bestehen würden, so ein Quatsch !

          Aber gut, wenn man mal von Prostataproblemen absieht, dann verordnen UROLOGEN noch Testosterongel und Viagra & Co und das ist es.

          Wie berichtet, ich bin mit meinen Alterszipperlein am kämpfen und genau dafür gibt es keinen Arzt, leider ist bei mir der Fall nicht so einfach, dass mir mit etwas Testosterongel geholfen wäre. Andererseits kann ich meinen ersten Teilerfolg feststellen, seit Frühjahr 2004 habe ich keine Gelenksprobleme mehr gehabt, ist jetzt schon verdächtig lange ruhig, so dass ich davon ausgehe, dass meine Bemühungen erste Erfolge zeitigen. Aber ich weiss, dass ich auch noch älter werde und das auf die Dauer nicht langt, wie ich jetzt gegensteuere. Andererseits wäre ich da mit einem Arzt nie hingekommen.

          mfG

          Truman

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          • RE: Frage an den Arzt


            Liebe Kollegin,

            zur Frage ob der Beruf befriedigend ist, rate ich zu einer Famulatur... ich finde schon... aber jedes Fachgebiet sollte einem auch liegen. Wer zuhause zwei linke Hände hat, sollte die Finger von jedem Fachgebiet mit chir. Eingriffen lassen. Die Frage wie viele Leben man rettet ist relativ und je nach dem in welchem Bereich der Urologie Sie Ihren Schwerpunkt legen auch unterschiedlich. Hgf würde meinen wir brächten eher Leute um... das ist aber nicht so. Man kann eine Menge bewegen.... Der Anteil intern/oper. Arbeit richtet sich wiederum nach dem Schwerpunkt.

            Natürlich ist man nicht nur Männerarzt. Bei uns ist der Frauenanteil in der Praxis ca. 30%. Schliesslich ist der Urologe auch für Nieren und Blasenerkrankungen der Frau zuständig.

            Es gibt in Deutschland über 300 Urologinnen... zugegeben noch wenig. Die Akzeptanz der Urologinnen ist aber unter den Kollegen sehr hoch. Auch die Patienten akzeptieren eine Frau durchaus. Ich kann das mit eigener Erfahrung sagen, da wir in der Praxis mehr als ein Jahr eine Assistentin beschäftigt hatten.

            Die Arbeitsbelastung ist hoch, wie das iin chir, Fächern immer der Fall ist!

            Lieben Gruß


            T. Kreutzig

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            • RE: Männerärzte


              ...der Unsinn, den Sie schreiben wird schlimmer.....

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              • RE: Frage an den Arzt


                Danke Hr. Dr. Kreutzig, dass Sie zugeben, bei Ihrem Fachbebiet liegt der Schwerpunkt in der Chirurgie !

                mfG

                Truman

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                • RE: Frage an den Arzt


                  Hallo hgf,

                  nicht nur Dr. Kreutzig schlägt die Hände über den Kopf zusammen. Jeder normal denkende Mensch tut es, wenn er deinen Schwanchsinn hier liest.

                  In diesem Sinne
                  yucc

                  Kommentar


                  • RE: Frage an den Arzt


                    also wenn man das liest, entsteht der absolute Eindruck, dass du verklemmt bist. Sorry, aber denkst du wirklich für einen Arzt ist es das höchste der Gefühle, wenn er alle "befummeln" darf, wie du es nennst.

                    Kommentar



                    • RE: Frage an den Arzt


                      Bitte etwas differenzierter! Die historische (!) Entwicklung der Urologie kommt aus der Chirurgie. Und auch heute sind nun mal Nieren- Und Blasentumoren operativ zu behandelnde Erkrankungen!! Der Schwerpunkt in der Praxis ist sicher NICHT operativ!

                      ... nun ja, ob es einen Sinn ghat Ihnen das noch mal zu sagen?

                      Gruß

                      T. Kreutzig

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                      • RE: Frage an den Arzt



                        Vielen Dank erst einmal!

                        Mich interessiert vor allen Dingen die urologische Onkologie, sowohl die medikamentöse Therapie als auch die operative Entfernung, aber inwieweit man beides gleichzeitig machen kann, hängt sicherlich auch von der Größe des Hauses ab.

                        Dass Frauen theoretisch auch von Urologen behandelt werden ist mir klar, nur wurde mir einmal erzählt, dass deren Harnwegserkrankungen vielfach von Frauenärzten mitbehandelt und diese den Urologen meist nicht aufsuchen würden.

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                        • RE: Frage an den Arzt


                          Hallo,

                          das Thema ist in der Praxis eher ein Trauerspiel in mehreren Akten. Hier gibt es ja auch ein Spezialforum Prostatakrebs und dann vor allem die "offizielle" Site der "Prostatakrebsselbsthilfe" :

                          http://www.prostatakrebs-bps.de/

                          sowie die ehemalige Protestsite (gegen die etablierte und arrivierte Urologische Behandlung des Themas) von einem UWE Peters :

                          http://www.prostatakrebse.de/

                          Der inzwischen verstorben ist und sich noch vorher mit den "Offiziellen" ausgesöhnt hat (vielleicht war der Entzug des Testosterons dabei nicht ganz unbeteiligt)

                          Nein, wenn man (Frau auch) Erbauung im ärztlichen Beruf sucht, ist das wohl eher ein ungeeignetes, düsteres Kapitel der Medizin.

                          mfG

                          Truman

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