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Keine Ansichtssache

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  • Keine Ansichtssache

    Ein Medizin-Forum im Allgemeinen und ein Forum zur Männergesundheit im Besonderen ist ja an sich eine vernünftige Sache.

    Wenn ich mir aber diese "Forenaufmachung" mit z.B. der gesamten "ED-Reklame" und ihrer "Vernetzung" mit den Produktherstellern ansehe, könnte ich das Schmunzeln bekommen, angesichts des unsäglichen und billigen Versuches dieser Pharmaunternehmen, Marktanteile und Einnahmequellen zu erschliessen. Man könnte schmunzeln, wenn nicht gleichzeitig so ein fader Beigeschmack sich untermischen würde.

    Seltsam ist es eben, wenn solch eine Reklame unter dem Deckmantel der Aufklärung von solch einem allgemeinen Forum unterstützt wird. Dieses verliert dadurch an der notwendigen Sachlichkeit und es beschleicht einen gleichzeitig der Eindruck, als ob Ärzte und Mitarbeiter sich "künstlich" bereicherten.
    Es ist eben so: Betroffene einer Krankheit finden den Weg zum Arzt. Ärzte, die mit Krankheiten hausieren gehen, wirken sehr eigenartig und sehr unglaubwürdig.

    Möglicherweise aber nehmen die Macher und Mitarbeiter dieser mww-Seiten angesichts finanzieller Einnahmequellen gewisse eigene degenerative "Erscheinungsbilder" billigend und gerne in Kauf.
    ;-)

  • RE: Keine Ansichtssache


    Sie haben recht mit Ihrer prinzipiellen Kritik. Wenn Sie sich aber nun die Beiträge in diesem Forum ansehen, dann merken Sie schnell, daß hier nicht geworben wird. Ich kann für mich sagen, dass ich hier ein neutraler Berater bin. Der kleine Obulus, den ich für die Arbeit bekomme kann sicher nicht zu einer "Bereicherung" führen. Also kurzum... die Inhalte IM Forum sind das Entscheidende. Das Drumrum ist sekundär. Da solche Dinge aber nun mal viel Geld kosten ist die Unterstützung duch Industrie doch dankenswert und wir wollen doch bitte nicht immer nur ganz negative Hintergedanken dabei haben. In diesem Sinne nach meinem Motto "think postitive".
    Und zum Thema ED kann man nicht genug Reklame machen angesichts der großen Zahl der Betroffenen und einem Anteil von therapierten Patienten der nicht über 15% liegt. Und die Männer (und Frauen) haben einen wirklich langen Leidensweg, bis sie endlich in die Praxis kommen. Also Reklame im positivsten Sinne ist wichtig.
    Liebe Grüße


    T. Kreutzig

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    • RE: Keine Ansichtssache


      Danke für Ihren Kommentar.
      Wer auch immer an der Reklame verdient, in so einem Forum hat sie nichts zu suchen.

      Angesichts der Ausführungen in Ihrem letzten Abschnitt beschleicht mich trotzdem das Gefühl, dass auch Sie das ED-Thema künstlich aufpuschen. Es wirkt so, als ob Sie ein Krankheitsbild Vereinzelter zum Normalzustand erklären wollten (dies tun auf jeden Fall die Konzerne). So, als ob so viele Männer und Frauen von sexuellem Versagen betroffen wären! Die, die es sind, werden sicher nicht durch äusserliche Mittelchen kuriert. Gerade männliche oder weibliche "Impotenz" haben in der heutigen Zeit viel tiefere und andere Hintergründe, als das sie rein physisch zu erklären wären. Und mit Sicherheit muss kein Mensch auf sein Krankheitsbild hingewiesen werden.
      Öffnet man die Seiten dieses neu gestalteten mww-Forums hat man daher genau dasselbe Erlebnis, als würde man nach dem Klingeln an der Wohnungstüre dieselbe öffnen und es ständen in ihrem missionarischen Eifer die Zeugen Jehovas vor der Tür.

      Vor denen aber habe ich dann wirklich Bammel (Die werd' ich nämlich -fast- nicht mehr los)!

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      • RE: Keine Ansichtssache


        Ich wünschte, Sie hätten recht! Es gibt reichlich und auch reichlich wirklich unabhängige (!) Studien, die gut belegen, wie häufig das Problem ED wirklich ist. Ich kann das aus der eigenen Praxis auch bestätigen. Und die organischen Ursachen sind mit 75-80% mit Abstand der häufigste Grund. Bitte nicht jede ED in die Psychoecke schieben. Die Meisten gehören da nicht hin. Der Penis ist die Wünschelrute des Gefäßsystems und eine ED kann früher Hinweis auch auf andere Erkrankungen sein. Also ist es gut oder wäre es gut wenn die Männer sich auch früher outen würden. Für manche Männer ist es auch Lifestyle eine "bessere Performance" durch Potenzmittel zu haben. Medizinisch gibt es dabei gegen die PDE5-Hemmer auch keine Einwände....
        Aber bleiben wir ruhig schwerpunktmässig bei denen, die wirklich auch ein echtes Problem haben.
        Lieben Gruß

        T. Kreutzig

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        • RE: Keine Ansichtssache


          Den Hinweis auf die Statistik habe ich erwartet!
          Aber Sie kennen ja sicherlich den Spruch von den Statistiken, denen Sie einzig wirklich trauen können! ;-)

          Wenn dem so wäre, wie sie es sagen, dass die ED bei 75-80% der betroffenen Männer organische Ursache hätte, wäre das Problem heute ja leicht zu beheben. Und man müsste nicht an dieser Stelle Werbung machen. Tatsache aber ist vielmehr, dass die Sexualisierung der Gesellschaft, genauso wie die Entwicklung der Pharmaindustrie, frei nach dem Motto: sex sells, sich in einer Entwicklungsspirale befindet, an deren Ende letztlich lediglich das technisch Machbare (und daran geknüpft der Kommerz) als Endziel steht.

          Man muss an dieser Stelle halt nicht so tun, als merke man dies nicht! ;-/

          Mit freundlichem Gruss

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          • RE: Keine Ansichtssache


            Hallo Dr. Kreuzig,

            dem MUSS ich widersprechen ! Es ist schliesslich wurst, für was Reklame + Werbung gemacht wird, ob für irgendwelche (zweifelhaften)Pillen oder für eine (zweifelhafte) Dienstleistung. Sie machen massiv Reklame für die "Dienstleistungen" der UROLOGEN, genauer für das Aufsuchen von UROLOGEN !

            Dann werden den Kunden "Kopplungsgeschäfte" angeboten oder aufgezwungen, was ausserhalb der Medizinbranche verboten und strafbar ist. Eigentlich ist es für UROLOGEN auch verboten, aber die machen das einfach.....

            Beispiel : Da schrieb gestern jemand, dass er einen eitrigen Ausfluss aus der Harnröhre hat. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, der geht zu einem Facharzt für "so was", also einem Arzt für haut- und Geschlechtskrankheiten um sich das in Ordnung bringen zu lassen. Das wird bei Ihnen aber gar nicht erwähnt, sondern der Ratschlag heisst : Ab zum UROLOGEN ! Von objektiver Beratung, was der Fragende denn nun für Möglichkeiten hat, welche Ärzte er aufsuchen könnte, keine Spur.

            Die zweite Möglichkeit ist, einen UROLOGEN aufzusuchen. Der UROLOGE lässt es sich natürlich nicht nehmen, bei dem Patienten einfach einen "allgemeinen Genitalbefund" zu erheben, wozu er keinen Auftrag hat. Der UROLOGE sucht ohne Auftrag nach Varicocelen. Phimosen und was man sonst noch chirurgisch als UROLOGE rumschnippeln könnte, dabei ging es eigentlich NUR um die Harnröhreninfektion. Meine extrem schlechten Erfahrungen mit so was zum Schaden des Patienten habe ich hier schon beschrieben.

            Noch schlimmer, Patienten, die älter sind als 45 Jahre werden "VORSORGEUNTERSUCHT"! Wie Sie ja auch ganz offen zugeben, dass das das Ziel der UROLOGEN ist, wenn man die Patienten erst mal mit irgend einem Vorwand in die Praxis gelockt hat. Was von dieser "VORSORGEUNTERSUCHUNG" zu halten ist, habe ich hier auch schon beschrieben und Sie waren darob "beleidigt", weil Sie dem keine Facts entgegen zu setzen hatten.

            Nein die Konsultation eine UROLOGEN ist grundsätzlich abzulehnen für Männer, weil UROLOGEN eben Antimännerärzte sind. Da ist mir die Reklame für irgendwelche Pillen erheblich lieber, als Männer unter irgend einem Vorwand in die Praxis eines UROLOGEN zu locken, was im Extremfall sogar tödlich ausgehen kann.

            Oder wie Prof. Dr. med. J. Hackethal geststellte : "Wenn Sie ein Mann sind und auch ein MANN bleiben wollen und Sie sehen einen UROLOGEN, Laufen Sie ! Laufen Sie !! Laufen Sie !!!"

            Per rechtskräftigem Gerichtsurteil deut. UROLOGENverband gegen Hackethal bestätigt !

            Tut mir leid für Sie persönlich, aber das ist die Wahrheit.

            mfg

            Truman

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            • RE: Keine Ansichtssache


              Ihre reichlich schräge Einstellung ist mir und den Besuchern des Forums inzwischen sttsam bekannt. Ich enthalte mich eines weitergehenden Kommentares.

              Wer die Einträge liest, kann sehen, daß ich alles andere als urologisch monoman denke.
              Ich bin auch nicht -nicht jetzt und auch nicht in Zukunft- in fachlichen Fragen bestechlich oder beeinflusst.

              Ein Rat von mir ist MEIN Rat, den ich aus Überzeugung gebe und auch mit mir selbst (und das sollte Maxime ärztlichen Handelns sein) nicht anders geben würde!
              Liebe Grüße

              Dr. T. Kreutzig

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              • RE: Keine Ansichtssache


                RICHTIG ! Sich von der UROLOGIE wieder zu verabschieden kann genau so schwierig werden ! Der UROLOGE sucht nämlich vor allem nach Sachen, um den Patienten weiter behandeln zu können.

                Aber der Reihenfolge nach. ALLE Männer werden mit zunehmendem Alter "lustloser", was davon schon behandlungsbedürftig ist, weil eindeutig zu früh und was nicht, darüber lässt sich sicher streiten. Der UROLOGE will seinen Patienten ja auch nicht zu Potenz oder gar verbotener Weise zu mehr Libido verhelfen, sondern seine "Vorsorgeuntersuchungen" verkaufen.

                Gegen Impotenz hat der UROLOGE ein Mittel ein Arsenal, Viagra & Co gegen Durchblutungsstörungen und Punkt.

                Gegen Lustlosigleit hat der UROLOGE zwei Mittel ein Arsenal und das ist das Geschlechtshormon Testosteron und Punkt. Das hilft ca. jedem 30sten MANN.

                Wer ein anderes Problem hat, dem kann der UROLOGE nicht helfen. Die wenigsten UROLOGEN erstellen bei der Fragestellung auch nur eine umfassende Laboranalyse und messen mal die Schilddrüsenwerte des Patienten, SHBG, Prolactin etc. Wenn es an einem der Wert wie SHBG liegen sollte, dann hat UROLOGE nicht mal ein Mittel dafür/dagegen.

                Es macht wenig Sinn, bei Lustlosigkeit einen UROLOGEN zu konsultieren, ist aber gefährlich !

                mfG

                Truman

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                • RE: Keine Ansichtssache


                  Lieber Dr. Kreutzig,

                  nun mal langsam... nehmen wir mal an, da kommt der Dr. med. Mustermann, seines Zeichens Hals-, Nasen-, Ohrenarzt in Ihre Ordination. Der berichtet Ihnen, er hätte sich seine "Flöte verbogen" und braucht nun Ihren Rat, für welches Antibiotikum er sich nun selber ein Rezept ausstellen soll, weil das nicht sein Fachgebiet ist. Da sagt Dr. Kreutzig bestimmt NICHT : "Herr Kollege, streifen Sie mal Ihre Hosen herunter, ich MUSS bei Ihnen zu erst mal einen allgemeinen Genitalbefund erheben und Sie Vorsorgeuntersuchen !" (....und unausgesprochen dazu : "Ich halte Sie nämlich für einen Vollidioten, der sein ganzes Leben lang noch nicht gemerkt hat, dass er eine Phimose hat !")

                  Eben ! .......und genau so, wie dieser Herr Kollege möchte ich auch behandelt werden oder gar nicht !

                  mfG

                  Truman

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                  • RE: Keine Ansichtssache


                    Wir werden halt alle älter und damit verbunden sind Einschränkungen in der Lebensqualität. Wir sind nicht mehr so gelenkig. Keine Angst, ich bin über 50 Jahre und bekomme meine Finger noch auf dem Rücken zusammen und bekomme auch noch an meinen beiden grossen Zehen in den Mund. Ich habe BMI = 22. Ich bin (noch) kein Wrack. Trotzdem merke auch ich, wie mein Körper nachlässt, gemessen an meinen Ansprüchen an mich selber. Bald tut dieses, bald tut jenes Gelenk weh., immer etwas Anderes.
                    Mein Kopf tut nicht mehr so gut wie früher, meine Augen lassen nach, ich fahre inzwischen mit Brille Auto. Ich nehme jeden Tag mein Beta-Carotin, seitdem sehe ich wieder besser im Dunklen.
                    Der Geschmackssinn lässt nach, auch wenn ich mich immer noch an einem guten Essen und/oder Wein erfreuen kann.
                    usw. usw.

                    In der langen Liste stelle ich eben auch fest, dass mich der Hafer nicht mehr so sticht wie auch schon. Das geht allen Anderen mehr oder weniger genau so. Erhellend zu dem Thema fand ich die sogenannte "Züricher Männerstudie", eine Befragung unter Homosexuellen, die ich mal gelesen habe. Dabei war weniger interessant, was da gefragt wurde und was geantwortet wurde (für mich), als die Statistik dazu. Man hatte für diese Befragung die einschlägigen Schwulentreffs der Stadt aufgesucht und nun wurde veröffentlicht, wie sich die solchermassen Befragten altersmässig zusammen setzten. Erkennbar war, dass es ein Plateau bis etwa 45 Jahre gibt und dann ein steiler Abfall. Über 55-Jährige suchen solche Treffs offensichtlich nicht mehr auf, weil das Interesse daran weitgehenst erloschen ist. Für "Normalos" dürfte das selbe zutreffen. "Männchen machen" auf Kommando geht dann wohl auch nicht mehr. Das ist genau so ein Verlust an Lebensqualität wie die anderen oben angeführten Punkte.

                    Mein Ziel war es, gegen alle diese Einschränkungen erwas zu unternehmen. Die Suche nach einem Arzt dafür war schlicht ein Fehlschlag. Es macht auch keinen Sinn, weiter nach einem zu suchen, da es wohl kaum Menschen gibt, die den Kampf gegen diese Alterseinschränkungen wirklich aufnehmen wollen, haben die Ärzte auch keine Übung und Erfahrung mit dieser Aufgabenstellung haben.

                    Also muss ich das auf eigene Faust machen. Der Versuch, vielleicht Gleichgesinnte in solchen Foren zu finden zum Zwecke des Erfahrungsaustausches ist offenbar auch aussichtslos. Irgendwelche Diskussionen, die über Viagra hinausgehen, finden NICHT statt.

                    mfG

                    Truman

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