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ED

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  • ED

    Hallo Herr Dr. Kreutzig !

    Ich habe ein Problem mir der Errektion.
    Jahrelang war ich Single und in Sachen Geschlechtsverkehr ist nie was passiert.
    Bis zum Jahr 2000 war ich leicht erregbar durch kleinste Berührungen.
    Im Jahr 2000 wurde eine ambulante radikale Circumcision durchgeführt.
    Mir kommt es vor, das seitdem der Penis „abgestumpft“ ist. Als ich im Singleleben von Hand tätig war dauerte es seit der OP immer länger bis es zum Ejakulat kam. Mittlerweile mußte ich richtig „hart“ rangehen das er steif blieb.
    Jetzt bin ich 31 und verlobt. Leider klappt es immer noch nicht gut mit der Errektion. Wenn meine Verlobte ihn mit Hand oder Mund verwöhnt wird er gut hart. Kommt dann aber ein Positonswechsel und der eigentliche Verkehr soll stattfinden, wird er sehr schnell wieder schlaff. Ich muß sagen das es auch meine erste Frau ist mit der es richtig passieren soll. Sie weiß auch das sie die erste ist und wir sprechen über alles sehr offen. Sie ist auch sehr verständnisvoll und lässt mir soviel Zeit wie ich brauche.
    Die Frage ist nun wie gehen wir weiter richtig vor ? Liegt das Problem versteckt im Kopf, weil sie in meinem Alter die erste ist oder kann es körperlich („abgestumpfte Nervenenden“)sein ?
    Beruflich habe ich durch Prüfungen viel Streß gehabt und jetzt beruflich im OP fühle ich mich auch extrem gestresst.
    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

  • RE: ED


    Hallo und guten Tag!
    Nach einer Circumcision kommt es in der Tat zu einer verminderten Sensibilität der Eichel. Das kann durchaus eine verminderte Erregbarkeit zur Folge haben.

    Ich rate Ihnen dennoch dazu die Erektionsqualität untersuchen zu lassen. Dies erfolgt durch eine Hormonbestimmung und eine Durchblutungsmessung der Gefässe.

    Ihr Alter lässt aber vermuten, daß es sich nicht um eine schwerere organische Störung handelt. Gute Effekte haben die sog. PDE5-Hemmer wie Viagra, Cialis oder Levitra. Das letztgenannte wirkt am schnellsten und kräftigsten. Es spricht nichts dagegen, diese Medikamente zur Besserung der "Performance" einzusetzen und der Partnerin wirds gefallen, wenn die Erektion nun kein Problem ist. Da es wenige Gegenindikationen gibt, ist eine ärztliche Verordnung unabdingbar, sollte aber auch kein Problem sein. Bei häufigerer Anwendunng kommt es auch wieder zu einem "Training" der Schwellkörpermuskeln und Sie werden das Medikament dann vielleicht auch nicht mehr benötigen..... ausser, wenns mal besonders gut sein soll!
    Liebe Grüße
    Ihr

    Dr. T. Kreutzig

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