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kein Gefühl am Resthoden

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  • kein Gefühl am Resthoden

    Hallo, ich habe folgendes Problem:

    Mir wurde vor 2 Jahren mein linker Hoden wegen einer Torsion entfernt. Danach war mit dem rechten eine Zeit lang eigentlich alles in Ordnung, doch nun habe ich irgendwie überhaupt kein Gefühl mehr im Hoden. Bei Berührung oder Reibung spüre ich (fast) gar nix, nur am Hodensack. Der Hoden ist auch manchmal recht groß und manchmal sehr klein.
    Abgestorben kann er allerdings wohl nicht sein, da meine Testosteronwerte laut Urologe "sehr gut" sind. Deshalb frage ich mich was da los sein könnte.
    Des weiteren habe ich das Gefühl, dass sich der Hoden oft zu stark erwärmt, da er sich beim Sitzen o.ä. schon teilweise sehr warm anfühlt, weshalb ich annehme, dass die Blutversorgung in Ordnung ist. Eine Krampfader oder ähnliches kann ich auch nicht ertasten, nur kommt es mir so vor, als wäre der Samenleiter, der imo das Blut in den Hoden befördert, dicker als früher. Kann aber auch Einbildung sein.
    Andererseits fühlt er sich manchmal sehr kalt an, was mir auch nicht ganz normal vorkommt.
    Ich war auch schon des öfteren beim Urologen, aber der hat gemeint, dass meine Probleme mit dem Rücken zusammenhängen und im Ultraschall hat er auch nichts feststellen können.

    Weiß jemand was da los sein könnte, ich mache mir manchmal schon die größten Sorgen, dass der Hoden langsam abstirbt o.ä.

  • RE: kein Gefühl am Resthoden


    Hallo,

    dazu muss Mann wissen, was die UROLOGEN da so als Standard machen und das ist eine Ochieplexie, das heisst, die Hoden im Sack festnähen. Die können dann nicht mehr in den Leistenkanal flutschen und sich nicht mehr drehen, die sind einfach fest.
    Patente Lösung nicht wahr ? Wenn das soll toll wäre, würden die Hoden auch von alleine im Sack festwachsen, tun sie aber nicht, nur der UROLOGE weiss natürlich alles besser als der liebe Gott und die Evolution und näht unverdrossen weiter fest. Manche Männer müssen sich nach dieser urologischen Behandlung ein Leben lang in den Schritt fassen, wenn Sie sich hinsetzen oder aufstehen, weil sich das ganze Gebilde nicht mehr von alleine "aushängt", das ist die harmlose Nebenwirkung. Viel schlimmer ist, dass viele Hoden das krumm nehmen und dann absterben oder einen "Knubbel" an der Nahtstelle bilden, der dann als "Krebs" interpretiert wird (kann auch sein, dass da mal "echte Krebse" drunter sind) auf jeden Fall drängt der Urologe dann darauf, dass der Hoden entfernt werden muss. In Deinem Fall ist so was besonders attraktiv, weil Du dem UROLOGEN dann den Rest Deines Lebens erhalten bleibst, weil Du als Eunuche dann künstlich mit Testosteron versorgt werden musst.

    Das ist natürlich alles üble Nachrede über die guten Onkel UROLOGEN, die nur vom bösen Truman verbreitet wird. Also ab zum guten Onkel UROLOGE, der kann Dir das alles ganz anders und viel besser erklären kann und Dir schon helfen wird ...

    mfG

    der "böse" Urologenschreck Truman

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    • RE: kein Gefühl am Resthoden


      Also entschuldige mal bitte, wo hätte ich wegen der Hodentorsion sonst hingehen sollen? Zum Hausarzt?! (Wo ich übringens zuerst sogar war, der hat mich dann ans urologische KH überwiesen), Ausserdem funktioniert meine Hormonproduktion ja noch, also denke ich nicht, dass er abgestorben ist.
      Ein Knubbel ist bei meiner Nahtstelle auch, allerdings meint mein Urologe, das sei normal.

      Ausserdem: was wäre eine Alternative zur Fixierung, damit sich das Ding nicht verdreht?

      Und ich habe auch gelesen, dass manche oder sogar die meisten Männer sehr wohl von Natur aus ein fixierendes Bändchen im Sack haben, nämlich hier:
      http://www.medizinfo.de/kinder/bauch...dentorsion.htm

      "Obwohl das fixierende Bändchen anlagebedingt (!) fehlt", das heißt es kann auch da sein.

      Kommentar


      • RE: kein Gefühl am Resthoden


        Hallo,

        so ein Quatsch ! Die was bei den Männern die Hoden, sind bei den Frauen die Eierstöcke. Beim Jungen rutschen dann diese zu Hoden ausgebildeten "Eierstöcke" durch den Leistenkanal in den Hodensack. Wo und wie soll es denn da ein Bändchen geben ? UROLOGEN sind Grossmeister im Märchen erzählen !

        Die genaue Ursache für Hodentorsionen wissen wir nicht, vermutet wird als Ursache eine zu grosse und weite Tunica Albuginea, das ist sozusagen das "Futter" im Hodensack, um es mal wie die Schneider zu sagen.

        Ich bin kein Chirurg und weiss daher nicht, was da so alles verkehrt gemacht wird. Kann ja sein, dass der noch gesunde Hoden so unglücklich von der Nahtstelle getroffen ist, dass wenn die Narbe sich zusammenzieht, die Blutversorgung abgeschnürt wird und das jetzt langsam einsetzt. Wie gesagt, ich weiss nicht, auf welche verschiedene Arten man das vermurksen kann.

        Abgeschnittene und abgerissene Penisse werden jedenfalls NICHT von UROLOGEN wieder angenäht, so was macht ein Gefässchirurg unter der Lupe, ein UROLOGE ist gegen den der Grobschmied........

        Es ist für einen Mann IMMER ein grosses Risiko, einen UROLOGEN an sich zu lassen oder wie Prof. Dr. med J. Hackethal sagte :
        "Wenn Sie ein Mann sind und es auch bleiben wollen und Sie sehen einen UROLOGEN, Laufen Sie ! Laufen Sie !! Laufen Sie !!!"

        Viel Glück !

        mfG

        Truman

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        • Genau lesen bitte !


          Das ist der Originaltext, auf den Du Dich beziehst :

          Im Neugeborenenalter, aber auch später kann es bei Jungen zu einer Hodentorsion kommen. Dabei verdreht sich der Hoden im Hodensack um seine Längsachse. Der Grund dafür ist meistens das Fehlen eines fixierenden Bändchens, an dem der Hoden im Hodensack aufgehängt ist. Obwohl das Bändchen anlagebedingt fehlt, braucht es aber erst einer falschen Bewegung, z.B. beim Krabbeln, Toben oder beim Sitzen auf einem Fahrradsattel, bis sich der Hoden verdreht. Auch bei der Geburt kann es, beim Pressen durch den Geburtskanal, zu einer Hodenverdrehung kommen.

          Da steht NICHT, dass es auch nur einen Mann auf der Welt gibt, der so ein ominöses Bändchen hätte. Da steht nur, weil es so ein Bändchen anlagebedingt (eben) nicht gibt (bei keinem Mann) deshalb kann es zu einer Hodenverdrehung kommen.

          Solche Texte, die jeder falsch versteht und falsch verstehen soll, sind die eigentliche UROLOGIE, die Kunst, Männer zu Behandlungen zu überreden, die sie nie mit sich machen lassen würden, wenn sie wüssten, was wirklich Sache ist.

          mfG

          der "böse" Truman

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          • RE: kein Gefühl am Resthoden


            Naja, du kannst aber einen abgerissenen Penis nicht mit einer Hodentorsion vergleichen. Ich kann doch nicht zu einem Gefäßchirurg gehen, um mir ein Ei entfernen zu lassen!?

            Und die Seite auf die ich verlinkt habe, stammt sicher nicht von Urologen, da dort sehr viele Krankheiten aus verschiedenen Bereichen behandelt werden.

            Zudem war ich jetzt schon mindestens 5 Mal beim Urologen wegen verschiedener Probleme und er hat immer recht harmlose Untersuchungen gemacht (Ultraschall, Endoskopie oder wie das heisst,Urin untersucht, Blut untersucht)

            Ich bin immer der Meinung, auch aus eigener Erfahrung, dass man, unabhängig von der Fachrichtung zu einem guten Arzt gehen muss, wenn man nicht verpfuscht werden will und das ein jeder schlechte Arzt einen verpfuschen kann, egal ob Urologe oder Hautarzt, Internist etc.
            Kurz gesagt: es gibt solche und solche...


            Hast du denn persönlich schlechte Erfahrungen mit UROLOGEN gemacht, oder gibst du nur wieder, was dir irgendwer im Inet erzählt hat?!

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            • RE: Genau lesen bitte !


              Ach so, für mich heißt anlagebedingt genetisch bedingt, also als Gendefekt. OK.

              Ich recherchiere sehr häufig selbst, um zu wissen was Sache ist, bevor ich zum Arzt gehe und wie gesagt: diese Seite stammt NICHT von Urologen!

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              • RE: Genau lesen bitte !


                Das ist ja auch so, genetisch bedingt hat kein Mann auf der Welt so ein Bändchen, weil die Hoden eben anlagebedingt durch den Leistenkanal in den Hodensack rutschen und da eben nicht (weder mit noch ohne Bändchen) festwachsen.....

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                • RE: kein Gefühl am Resthoden


                  Was spricht dagegen, einen Gefässchirurgen zu konsultieren, wenn Mann was Chirurgisches am Geschlechtsteil braucht ? Nein sagen kann der im Falle selber ! Der wird/würde jedenfalls haarklein besprechen, was Du haben willst und er Dir machen soll und dafür musst Du dann unterschreiben.

                  Ich weiss ja nicht, wie das bei Dir gelaufen ist, eine Samenstrangtorsion ist im Normalfall sehr schmerzhaft, das passiert nicht unbemerkt. Ich gehe also mal davon aus, dass Du wegen rasender schmerzen zum Arzt gelaufen bist und dann irgendwo in der UROLOGIE auf den Operationstisch gelandet. Da hat man an Dir rumgeschnippelt und anschliessend erklärt nun sei alles in Ordnung, was das ünliche UROLOGENmärchen war. Es war natürlich gar nichts in Ordnung und der Hoden war/ist abgestorben. dann hat man Dich überredet, den abgestorbenen Hoden entfernen zu lassen, weil das angeblich eine Riiiiesenkrebsgefahr sei und Du hast Dich wieder in einer UROLOGIE auf den Op-Tisch gelegt und Dich semikastrieren lassen.

                  Wenn man noch geschäftstüchtiger ist, bietet man Dir noch eine fritte Operation an, in dem amn Dir aus kosmetischen Gründen eine Hodenatrappe einsetzt. Wenn man das auf die richtige Art verkehrt macht und den entsprechend festnäht, ist das dermassen lästig und unbequem störend, dass Du selber dann die vierte Operation willst, wo man Dir das Ding wieder heraus nimmt.

                  Kann auch sein, dass es anders war, das wäre auf jeden Fall die Standardgeschichte.

                  Bei einer der beiden Gelegenheiten, Dich auf den OP-Tisch zu haben, hat man dann den anderen Hoden festgenäht, OHNE vorher Dein Einverständnis zu holen, Du musstest eine Blancovollmacht unterschreiben !

                  Sicher kannst Du das Loblied auf UROLOGEN singen, das ist Deine Sache. Ansonsten habe ich hier schon eigene UROLOGIEabenteuer veröffentlicht, dazu kommen weitere, unveröffentlichte UROLOGIRanebteuer, die mich dazu bringen, mich ganz gewiss nie wieder von einem UROLOGEN anfassen zu lassen, egal was mir in meinem Leben noch passieren mag. Vielleicht sterbe ich dereinst auch an einem Prostatakarzinom, ich weiss es nicht. Was ich sicher weiss ist, dass meine Leiche mein komplettes Geschlechtsteil enthalten wird, was weder biopsiert noch sonst wie urologisch behandelt wurde !

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                  • RE: kein Gefühl am Resthoden


                    Das Problem ist, wenn der Gefäßchirurg dich bei einer Hodentorsion umfassend berät, dann kann es sein, das in der Zwischenzeit der Hoden abstirbt, da er binnen 4 bis 6 Stunden nach der Verdrehung operiert werden muss! Somit ist eine schnelle Entscheidung verlangt.

                    Abgestorben ist er bei mir, weil ich zu lang gewartet habe. Es ist nämlich mitten in der Nacht passiert und ich dachte mir, bis morgen is das wieder weg. Tja, ein fataler Irrtum...
                    Hab ja nicht gewusst, dass so etwas überhaupt passieren kann.
                    Am nächsten Morgen bin ich zu unseren Hausarzt, welcher ein sehr guter Arzt war (mittlerweile ist er tot), und der hat mich zu einer sehr renomierte urologische Klinik geschickt. Dort wurde eine Torsion diagnostiziert und der Hoden nach einer schriftlichen Belehrung über mögliche Folgen des Eingriffes, operiert, bzw. entfernt und der andere festgenäht, was mir auch vorher gesagt wurde. Dann wurde ich gefragt, ob ich eine Prothese wolle und habe mich vorerst dagegen entschieden, wobei ich auch bleibe.

                    Für die Nachuntersuchungen bin ich zu einem Urologen, welcher mir dort empfohlen wurde und mit diesem hatte ich keine Schwierigkeiten.

                    Du magst gute Gründe für deine Meinung haben, aber ich denke trotzdem das es auch bei Urologen solche und solche gibt und wenn du zu nem schlechten Arzt gehst, kann dir alles mögliche passieren, da kenne ich auch schon einige Geschichten, u.a. aus meinem Verwandtenkreis.


                    Und ein abgestorbenes Organ ist sicherlich nicht gesund für den Körper.

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                    • RE: kein Gefühl am Resthoden


                      Hallo Dieter,

                      wenn "da unten" was passiert, ist IMMER Hopp-hopp-machen angesagt. Einen schlichten Leistenbruch verschleppt man auch besser nicht, wenn eine Darmschlinge abgequetscht ist, geht es auch um Stunden ! Am besten gleich zur Unfallnotaufnahme eines grösseren Krankenhauses, da soll der diensthabende Chirurg (!) sich das besehen und entscheiden, was er machen will.

                      Anyway, meinem Urteil über UROLOGEN kannst und willst Du (noch) nicht folgen, spielt auch keine Rolle, Deine Frage ist, was zu tun ist, damit der Schaden nicht noch grösser wird.

                      Erst mal was heisst, Dein Testosteronspiegel ist in Ordnung ? Die Bandbreite, die als "natürlich" gilt, hat einen Faktor 5 ! Dann, wenn Dein Hoden gar nichts mehr produzieren würde, zerfällt das vorhandene Testosteron mit einer Halbwertszeit von rund 6 Wochen, bis das auffällt und Du unter die untere Grenze gefallen bist, ist alles zu spät. Du solltest die beiden Steuerhormone mitbestimmen lassen, LH regt die Testosteronbildung an und FSH die Spermienbildung. Wenn die hochgehen, ist schon zu erkennen, dass der Hoden den Produktionsbefehlen ungenügend nachkommt.

                      Ich weiss nicht wie weit man eine Angiographie des Hodens machen kann, um die Durchblutung zu überprüfen, das ist natürlich eine kitzelige Sache, denn die Hoden sind extrem Strahlungsempfindlich.

                      Wenn sich der Verdacht bei Dir erhärtet, dass da was nicht stimmt, dann suche Dir doch einen Gefässchirurgen, der Deinen Sack schlicht aufschneidet und mal nachsieht. Dabei die alte Narbe rausschneidet, so dass es äusserlich keine Veränderung gibt. Einen Gefässchirurgen halte ich für geeignet, weil wenn es etwas zu tun gibt, weil die Versorgung durch die Operation stranguliert wird, ist das der richtige Mann, um das in Ordnung zu bringen. Vielleicht ist ja auch nicht die Blutzufuhr betroffen, sondern "nur" ein paar Nerven unglücklich bei der Vernäherei getroffen und geben den Geist auf. Ich bin da wie gesagt kein Fachmann um zu erklären, was da alles schief gehen kann.

                      Ich wünsche Dir Glück, Gesundheit und einen glücklichen Ausgang der Sache !

                      der "böse"

                      Truman

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                      • RE: kein Gefühl am Resthoden


                        Hallo Truman,

                        wegen den Hormomen: Ich habe auch die anderen Hormone bestimmen lassen und der Urologe meinte, auch mit diesen sei alles in Ordnung. Zu Testosteron meinte er, es liege bei 5 Komma irgendwas

                        Das Problem ist: Soweit ich weiss kann nur der Urologe den Hormonspiegel untersuchen. Ich war beispielsweise wegen etwas anderem mal bei einem Internisten und fragte ihn, weil er sowieso Blut abgenommen hat, ob er meinen Hormonspiegel gleich mit bestimmen könnte. Da meinte er, ich müsse dafür zu einem Urologen gehen.

                        Und wie gesagt, mein Hausarzt, welcher wirklich sehr fähig war, schickte mich damals auch in eine urologische Klinik.

                        Ich bin mir auch nicht sicher, ob am Hoden tatsächlich eine Narbe ist, mir kommt es eher so vor, als wäre ein äußerer Teil des Nebenhodens etwas hart.

                        Zu dem Gefäßchirurgen: Kennst du da einen guten im Raum München? Oder bist du wahrscheinlich "zufällig" selbst einer? ;-)

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                        • RE: kein Gefühl am Resthoden


                          Hoppla, sorry, letzteres klang wohl etwas zu provokativ. Sollte eigentlich nur scherzhaft und nicht beleidigend gemeint sein. :-(

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                          • RE: kein Gefühl am Resthoden


                            Hallo Dieter2,

                            der Normalbereich für Testosteron in Gewichtseinheiten ist 2,7 bis 10,7 mg/Liter, damit liegst Du vernünftig im Rennen. Es gibt auch noch Molare Einheiten, wobei 1 Mol = 288,4 gr ist, also 9,7 bis 37,6 nMol/ccm, da wäre 5 natürlich entschieden zu wenig.

                            Den Hormonspiegel untersucht gar kein Arzt, die geben die Blutprobe allesamt an ein Grosslabor. Kostenpunkt für eine Bestimmung mit ist in der Schweiz 60,- Franken, in Deutschland wahrscheinlich 20.- EURO. Damit wollte der Arzt seinen Etat nicht belasten (in Deutschland bekommen die Ärzte für alle Patienten zusammen pro Quartal einen bestimmten Betrag, den Sie für Laboruntersuchungen ausgeben dürfen). Ich selber gehe hier direkt zum Labor, kreuze auf einem Formular an, was ich wissen will, bekomme Blut abgezapft (12,- Franken für alle Untersuchungen zusammen), sowie weitere 12,- Franken Gebühr für das zuschicken der Ergebnisse und das Ausstellen der Rechnung etc.

                            Nein, ich bin überhaupt kein Arzt, ich bin nur ein UROLOGIEgeschädigter und versuche andere Männer zu warnen, nicht in die UROLOGIEfalle zu tappen. Das wäre auch unzulässige Schleichwerbung, wenn ich Arzt wäre und so Patienten gewinnen wollte !

                            Also, was Adressen und Namen angeht, kann ich Dir keine Tips geben. Die Uniklinik München hat bei mir den denkbar schlechtesten Ruf, nach dem Fall mit Prof. Reinhartz und dem toten Fürsten von Thurn und Taxis, denn das ist wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisberges und meines Wissens nach ist da nie aufgeräumt worden. Hier in der Schweiz sind die beiden ersten Spitaladressen die ETH in Zürich (mit ganz frischem Skandal) und die Insel in Bern (beide meinem subjektiven Dafürhalten nach). Wenn mir mal selber was fehlen sollte, suche ich je nachdem, was das ist, eines der beiden Spitäler auf.

                            Viel Erfolg !

                            Truman

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                            • RE: kein Gefühl am Resthoden


                              Meinst du die Klinik der TU München oder die der LMU mit dem schlechten Ruf? Denn ich war an der der TUM in Bogenhausen und die hatte afaik einen sehr guten Ruf!?
                              In der von der LMU wurde allerdings mein Onkel verpfuscht und dadurch beinahe blind. Er hat allerdings grade noch mal Glück gehabt.

                              Das Geld wegen der Blutuntersuchung ist bei mir weniger das Problem, da ich Privatpatient bin und es somit vor der Kasse erstattet bekomme.

                              Das mit dem Arzt war auch, wie gesagt, nur scherzhaft gemeint. Nix für ungut!

                              Wegen UROLOGIE-geschädigter: Hatte dein Urologe einen guten Ruf? Denn nach meiner Erfahrung macht das wie gesagt viel aus.

                              Operiert denn eigentlich ein Gefäßchirug überhaupt Hoden?

                              Ich meine wenn ich da einen anrufe und sage, er soll meinen Hoden aufschneiden, schickt er mich dann nicht doch eher zuerst zu einem Urologen?!

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                              • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                Hallo Dieter,

                                ich kenne München NICHT. Der Fürst von Thurn und Taxis hat sich vor rund 15 Jahren vom Chef des Münchener Herzzentrums , einem gewissen Prof Reinhartz, Dekan des Fachbereiches und Schickeriaarzt operieren lassen und ist an den Folgen der Operation verstorben ! Ein paar Wochen drauf ging dann durch die Presse, dass Prof. Reinhartz überhaupt keinen einzigen lebenden Patienten vorweisen kann, den er am Herzen operiert hat ! Also sich von Prof. Reinhartz am Herzen operieren zu lassen (natürlich NUR Privatpatienten) ist absolut tödlich ! Darauf tauchte Prof. für 2 Jahre ab. Der Skandal beruhigte sich und nach 2 Jahren fing der wieder an zu operieren und wenn er sich nicht mit seinen Millionen zur Ruhe gesetzt hat, operiert er immer noch........
                                In einer Klinik, wo der Chef so einen Skandal beruflich "überlebt" und alles beim Alten bleibt, würde ich nie einen Mediziner konsultieren. Jeder Arzt, der was kann, sieht zu dass er da weg kommt und wer da einfach hocken bleibt, taugt selber nichts !

                                Du bekommst aber nur etwas von der Kasse erstattet, wenn ein Arzt das anordnet und nicht, wenn nur Du das wissen möchtest...

                                Ich rede NICHT von EINEM UROLOGEN, ich rede von dem sogenannten medizinischen Teilgebiet UROLOGIE ! Oder wie Prof. Dr. med. J. Hackethal feststellte : "Wenn Sie ein MANN sind und es auch bleiben wollen und Sie sehen einen UROLOGEN, Laufen Sie ! Laufen Sie !! Laufen Sie !!!" Der deutsche Urologenverband hat Ihn auf Unterlassung dieser Äusserung verklagt und die Klage verloren ! Das Urteil wurde rechtskräftig, Prof. Hackethal durfte das weiterhin sagen. Es geht mir nicht um einen Kunstfehler oder Schlamperei, es geht darum, dass wenn ich ein Problem habe/hätte ich bei mir selber absolut NICHTs so behandeln lassen wollte/würde, wie die Behandlungsleitlinien des UROLOGENverbandes das empfehlen (in der Realität den UROLOGEN bindend vorschreibt)!

                                Gefässchirurgen operieren vom Pronzip her alles, wie gesagt, neben abgerissesenen Armen, Beinen und Fingern nähen die auch Penisse wieder an, und verpflanzen Herzen, Lungen und sonst noch was.

                                Ich würde mir so einen ausssuchen und telefonisch um einen Termin für eine Konsultation bitten oder gleich dahin gehen (nach dem Mittag, der Morgen ist bei Chirurgen zum Operieren da und ausserdem ist auch ein Arzt mit frisch gefülltem Bauch zugänglicher). Dann würde ich dem die Story erzählen und um "ärztliche Hilfe" bitten (das Wort ist wichtig : "um ärztliche Hife bitten" !). Wahrscheinlich wird der sagen, Du sollst einen UROLOGEN konsultieren. Würde ich mich gar nicht beirren lassen und dem erklären es gibt 2 Möglichkeiten, entweder es ist alles in Ordnung, oder wenn es dass nicht ist, brauche ich genau so einen Experten wie Sie mit Lupe und Ihren Fähigkeiten um das in Ordnung zu bringen. Ich will Sie nicht als Gutachter um gegen einen ärztlichen Kollegen aus der UROLOGIE vorzugehen, ich will dass das bei mir in Ordnung gebracht wird und dafür brauche ich SIE ! Ob Sie was von Hormonen und Prostatas verstehen, ist hier nicht gefragt, sondern Ihre Fähigkeiten und Expertiese Blutgefässe und Nervenstränge fachgerecht operieren zu können. Bitte helfen Sie mir Herr Doctor ! Da wird der Dich schon nicht zum Teufel schicken !

                                Ausserdem soll der Dir nicht den Hoden aufschneiden, im Gottes Willen, sondern Deinen Hodensack und nachsehen, was da zwickt und das in Ordnung bringen.

                                Ansonsten vermute ich mal, dass das Dein linker Hoden war, der da hops gegangen ist, weil links IMMER alles grösser ist. Nun ist der rechte nachgewachsen und grösser geworden und die Wahrscheinlichkeit, dass der sich auch dreht, wird praktisch gleich Null sein. Wie gesagt, kein Mann hat so ein Bändchen, alle leben mit diesem Risiko. Diese Operation, die Du hinter Dir hast, verursacht sehr oft Unanmehmlichkeiten und das Risiko Hodenkrebs mehr als 8-fach erhöht durch so einen Eingriff.
                                Wenn man mir das wegen Pendelhoden als Kind gemacht hätte, würde ich mir mit 18 einen Chirurgen suchen, der das wieder rückgängig macht und die UROLOGEN-Festnäherei entfernt und dafür den Leistenkanal enger näht, so wie das bei allen anderen Männern auch ist und nicht so eine UROLOGEN-Sonderkonstruktion, die in der Natur nicht vorkommt und oft Ärger macht.
                                Musst Du wissen, ein Risiko ist in jedem Fall dabei, einerseits Krebs und Absterben des Hodens und andererseits eben eine Hodentorsion wie gehabt (nur jetzt wüsstest Du, was zu tun ist und würdest schnurstraks in das nächste Spital Notaufnahme fahren). Welches Risiko Du eingehen willst, musst Du selber entscheiden.

                                Viel Erfolg !

                                der "böse" Truman

                                Kommentar


                                • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                  Das Absterben des Hodens ist sehr unwahrscheinlich. Der verbliebene Hoden sollte aber nach Entfernung des anderen Hodens befestigt worden sein (Pexie). Bitte klären, ob das auch wirklich geschehen ist. Es besteht bei Torsion eines Hodens die Neigung auch des anderen Hodens. Größenunterschiede kommen temperaturabhängig vor. Aber nur eine Untersuchung kann klären was wirlich los ist. Die Frage ist so also nicht vollständig zu beantworten.
                                  Liiebe Grüße
                                  Dr. T. Kreutzig

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                                  • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                    Manchen ist es lieber, wenn der 2. Hoden auch noch weg ist.... oder wie ist dieses unsachliche Zitat wieder zu verstehen.......


                                    tk

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                                    • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                      pathologisch!

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                                      • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                        Danke für diesen besonnenen und differenzierten Beitrag!

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                                        • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                          So ist es!! Chirurgen haben vom Hoden und insbesondere der Torsion keine rechte Ahnung... also was ist besser. Ein toter Hoden durch verlorene Zeit... oder ein Urologe (selbst ein mäßiger) ders retten kann!

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                                          • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                            Hallo Dr. Kreutzig,

                                            nett, dass Sie wieder da sind und auch wieder den "offiziellen" Standpunkt der UROLOGIE zu Gehöhr bringen können. Ich hatte schon mal vorsichtshalber den Link zur Werbesite des Urolgenverbandes angegeben, da kann Mann dann alles lesen, wie MANN es NICHT machen sollte.

                                            http://www.fa-urologie.de/index2.html

                                            Ansonsten habe ich oben gar nichts zitiert, weder sachlich noch unsachlich. Während die meisten Patienten lieber Mann mit eigener Hormonfabrik bleiben würden, ist es natürlich den UROLOGEN lieber, wenn der 2. Hoden auch noch weg ist, dann hat man den Patienten lebenslang auf Nummer sicher. Bei dem hohen Testosteronspiegel muss die UROLOGIE dann natürlich bei dem Patienten auf eine Prostatabehandlung auch im Alter verzichten, aber wegen was der Patient in die Ordination kommt, ist ja auch schliesslich wurscht.

                                            Also auf fröhliches Weiterstreiten oder sagen wir besser Disputieren ?

                                            mfG

                                            Truman

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                                            • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                              zu dieser Art von Äusserungen sage ich nichts mehr! Ist einfach zu unsachlich.... einen Berufsstand in dieser Weise global zu diskreditieren entbehrt jeder akademischen Sachlichkeit, derer Sie sich ja sonst immer so rühmen.
                                              Letzter Text an hgf Truman!

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                                              • RE: kein Gefühl am Resthoden


                                                Lieber Dr. Kreutzig,

                                                Sie sind humorlos. Sie wissen noch besser als ich, was so abgeht. In früheren Zeiten hatte jeder Herrscher auch einen Hofnarren, der den total anderen Standpunkt zu Gehör brachte. Ihre Autoritätsgläubigen Leser sehen mich sowieso als Narr an, der gegen die Urologie kämpft wie Don Quijote gegen die Windmühlenflügel der spanischen Granden. Ist ja auch so ähnlich.


                                                Es ist ja auch absolut noch nicht vollkommen ausgeschlossen, dass wir doch mal mit vereinten Kräften einen Grund finden, wegen dem ein MANN einen UROLOGEN aufsuchen könnte. So, und nun gute Nacht, träumen Sie süss von einem Wartezimmer voll mit genital zu untersuchenden Männern !

                                                mfG

                                                Truman

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                                                • RE: kein Gefühl am Resthoden


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