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ED

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  • ED

    Guten Morgen
    Ist es richtig, dass ein Beratungsgespräch bzgl. ED nur auf privatbasis abgerechnet wird? Dass evtl. Medikamente selbst bezahlt werden müssen, ist o.k.. Aber selbst die Diagnosestellung und anschließende Uberlegungen, was zu tun ist??
    Vielen Dank für ihre Antwort.

  • RE: ED


    Hallo,

    das wird AUCH darauf ankommen, was die Ursache ist. Wenn zum Beispiel Zucker oder die Schulddrüse die Ursache ist, ist von ED plötzlich keine Rede mehr und diese Krankheit wird natürlich auf Kassenkosten behandelt.
    Wenn das dagegen im psychologischen Bereich liegt, bin ich da nicht so sicher. Mit Medikamenten den Geschlechtstrieb (wieder) anzukurbeln oder anzustacheln ist den Ärzten sowieso verboten, egal auf wessen Kosten.
    Ein erstes Beratungsgespräch wird sich wohl auf Kassenkosten in Szene setzen lassen und dann wird der Onkel Doctor. schon erläutern, was er auf Kassenkosten abrechnen kann, was nur auf Privatrechnung geht und was er gar nicht darf.

    mfG

    Truman

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    • RE: ED


      Hallo Magiefee,
      Die Sache ist eihgentlich weitgehend klar. Das erste Gespräch (überhaupt zu sehen um was es geht) ist Kasse. Nötige Diagnostik bezüglich ED ist dann so wie die Medikamente selbst privat. Die Kosten halten sich in Grenzen und sollten um die 100¤ liegen. Je nachdem, was an Diagnostik erforderlich ist. Die Therapie ist mit den modernen Potenzmitteln (sog. PDE5Hemmer) heute sehr commod und erfolgreich. Die Substanzen machen alle auch in der langfristigen Bewertung eine gute Figur. Die Nebeneffekte sind gering. Eine Schädigung tritt auch bei langfristiger Anwendung nicht ein. Im Gegenteil: in mehreren Untersuchungen sind günstige Effekte auf Herz- und Lungendurchblutung nachgewiesen.
      Die Substanzen: Sildenafil (Viagra kennt jeder), dann kam Tadalafil (Cialis - nicht so kräftig, hätl aber lang an) dann Vardenafil (Levitra - sozusagen das Aspirin für die Liebe - schneller und sehr guter Effekt).
      Gruß


      T. Kreutzig

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      • RE: ED


        Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

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        • RE: ED


          Lieber Dr. Kreutzig,

          sehen Sie das nicht zu optimistisch mit den 100,-¤ ? Sicher, die urologisch relevanten Parameter wie LH, FSH, Testo, SHBG, Prolactin, E2 werden sich so gerade für das Geld bestimmen lassen, aber wenn dann wirklich gesucht werden soll/muss, Schilddrüse T3, T4, TSH, sprengt das den Rahmen schon, von Zucker, Serotonin etc. ganz zu schweigen. Dem Patienten ist das ja wurscht, ob Schilddrüse in den Bereich UROLOGIE fällt, der will wissen was Sache ist, egal in welchen Teilbereich das fällt. Dem nützt das gar nichts, ein Gutachten in der Tasche zu haben, dass "urologisch" bei Ihm alles in der Norm ist, wenn er wieder auf der Strasse steht, Lust auf Lust hat er gleich keine !

          Ich verstehe die Patienten da auch nicht, Geld für eine Nobelkarosse Grösse "Zulälterschlitten" ist da, aber für eine Analyse sind 100,-¤ schon zu viel.

          mfG

          Truman

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          • RE: ED


            In den meisten Fällen reichen die 100¤. Truman, ich mache das jeden Tag!
            Mit freundlichen Grüßen
            T. Kreutzig

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            • RE: ED


              Lieber Truman,
              mir ging es überhaupt nicht darum, das Geld dafür nicht auszugeben ( ich bin absolut für Eigenverantwortlichkeit).Meine Frage bezog sich im Grunde darauf, wann ein Beratungsgespräch privat abgerechnet wird. vor einer prvaten Beratung muss man doch erstmal allgemeine Dinge abklären.
              Liebe Grüße
              Magiefee

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              • RE: ED


                Lieber Dr. Kreutzig,
                leider gehen immer mehr Urologen dazu über, die Diagnose der ED privat abzurechnen. Dafür gibt es aber keinerlei Berechtigung, das ist nicht in Ordnung. Die Begründung für diese Aussage können Sie auf unseren Internetseiten unter dem Menüpunkt "Kostenübernahme" nachlesen. Oder können Sie mir sagen, was an unserer Aussage falsch ist?

                Günther
                Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)

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                • RE: ED


                  Eine schwierige Situation für alle beteiligten. Ich glaube, wir sollten hier keine sozialpolitische Diskussion führen sondern am besten über medizinische Inhalte reden.
                  Liebe Grüße


                  Dr. T. Kreutzig

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