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rote flecken am penis

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  • rote flecken am penis

    hallo!
    mein freund hat an seinem penis rote flecken. es ist nur an einer stelle und sieht aus als sei es wund, ist es aber nicht. es ist vielleicht daumennagel-groß, etwas größer....es tut nicht weh, näßt nicht, gar nichts. ist gerötet, und sind 3 flecken.

    weiß jemand was das sein könnte??

    liebe grüße, tina

  • RE: rote flecken am penis


    Könnte sich um eine Pilzinfektion handeln -- bitte beim Urologen einen Abstrich machen lassen und entsprechende Behandlung.
    Gruß

    Dr. T. Kreutzig

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    • RE: rote flecken am penis


      vielen danke für die schnelle antwort.
      ich hatte vor einer woche aufgurnd einer antibiotikabehandlung wegen einer leichten eiileiterentzündung und verdacht auf chlamydien eine pilzinfektion. ich habe ein medikament mit salbe verschrieben bekommen, die mein freund mitbenutzt hat.
      er hat auch das antibiotikum genommen...
      er hat die salbe mehrere tage benutzt, und es ist immer noch da. deswegen dachten wir, es sei kein pilz?
      soll er die creme einfach weiter benutzen, oder doch nochmal zum urologen gehen?
      er kann mich doch jetzt im prinzip wieder anstecken, oder???

      liebe grüße, tina

      Kommentar


      • RE: rote flecken am penis


        Unersuchung ist sicherer. Aber eher alles nicht so schlimm. So richtige Infektionen sind dieser Erscheinungen meist nicht. Insbesondere, wenn eine Antibiotika-Behandlung erfolgte. Dann haben die (natürlichen) Pilze sozusagen die Überhand. Die Frage der Ansteckung ist nicht so klar. Sicherheitshalber Condome verwenden, bis es beiden wieder gut geht.
        Lieben Gruß

        T. Kreutzig

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        • RE: rote flecken am penis


          ketzerische Frage : Warum zum UROLOGEN ?

          Da gibt es doch die Ärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten, denen Ihr angestammtes Fachgebiet das doch eigentlich ist, Pilze, Bakterien und Infektionen. UROLOGEN sind von der Ausbildung her eigentlich Chirurgen, die sich auf das männliche Geschlechtsteil spezialisiert haben und allenfalls noch die Nieren und Harnwege.

          Die Ärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten machen auch mehr Sinn in dem Fall, da kann das Pärchen gemeinsam hingehen (der UROLOGE ist Ihrer Aussage nach ja ein MÄNNERARZT ) um die Behandlung zu synchronisieren, damit sich nicht beide immer wieder gegenseitig anstecken.

          mfG

          Truman

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          • RE: rote flecken am penis


            Da ist er wieder der Hasser der Urologen. Völlig grundlos und bei Pilzinfektionen würde kein Urologe auf die Idee kommen, ein Messer zu zücken!
            Truman bitte lassen Sie Ihren Urologenhass irgendwie therapieren!

            Dr. Kreutzig

            Kommentar


            • RE: rote flecken am penis


              Lieber Dr. Kreutzig,

              Sie sprechen allen hier im Forum aus dem Herzen! Manche lernen es nie.
              Solche Leute verderben jedes Forum, es mag schon kaum jemand etwas fragen oder schreiben.

              Schöne Grüße und vielen Dank für Ihre kompetenten und schnellen Antworten zu den gestellten Fragen.

              yucc

              Kommentar



              • RE: rote flecken am penis


                Verstehe ich wirklich nicht !

                Wenn ich die Frage stelle, warum UROLOGE und nicht der Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, dessen Fachbezeichnung schon auf solche Probleme hindeutet, dann fahren Sie gleich aus der Haut.

                Das war nun ganz sachlich gefragt und gibt Ihnen sogar die Gelegenheit das zu bestätigen oder dagegen an zu argumentieren und so Reklame für Ihren Berufstand zu machen.

                Ich gehe ja auch nicht zum Hals- Nasen- Ohrenarzt, wenn ich Zahnweh habe, was nicht heisst, dass ich das Geringste gegen HNO-Ärzte habe/hätte.

                Mir scheint eher, immer wenn ich Recht habe und Sie keine Argumente, dann spielen Sie den Beleidigten und bezeichnen mich als UROLOGENHASSER. Das ist kein Argument ! Etwas mehr Sachlichkeit bitte !

                mfG

                Truman

                Kommentar


                • RE: rote flecken am penis


                  Ah ha, der Erzengel der Halbgötter in weiss ist auch schon angetreten zum Halleluja singen und seinen Herrn zu lobpreisen !

                  Nicht verschlucken beim Speichllecken !

                  Kommentar


                  • Truman und die Urologen...die unendliche Geschicht


                    Lieber Truman,
                    informieren Sie sich doch bitte mal sachlich überdas Arbeitsgebier eines Urologen. Zuz dem gehört nämlich auch umfassend die Infektiologie und Mikrobiologie (mehr als bei den Dermatologen, deren Berufsbezeichnung in deutsch eher historische Hintergründe hat. Aber man kann sagen was mann will. Urologen sind für Sie offenbar ja stets nur messerzückende analfetischisten. Und damit ist Ihre Schublade zu! Ich lade Sie ein, mich einen Tag in meiner Praxis zu begleiten. Wir können jeden einzelnen Patienten dann diskutieren (natürlich nur soweit die Patienten einverstanden sind).
                    Mit freundlichen Grüßen
                    Ihr


                    Dr. T. Kreutzig

                    Kommentar



                    • RE: Truman und die Urologen...die unendliche Gesch


                      Lieber Dr. Kreuzig,

                      Chirurgie ist ein wichtiges Teilgebiet der Medizin und keineswegs eine Beschimpfung, was Sie daraus machen wollen. Ich sehe in UROLOGEN keine Messerwerfer nur wenn der Schwerpunkt von deren Ausbildung Chirurgie ist, dann ist das eben so. Kardiologen betätigen sich in der Infektologie wahrscheinlich auch nur nebenbei.

                      Ich habe selber schlechte Erfahrungen auf dem Gebiet mit UROLOGEN machen MÜSSEN. Mein Hausarzt hatte mich aud meinen Wunsch an einen "guten Bekannten", Chefarzt der Urologie des Krankenhauses Hamburg Eilbek weitergeleitet. Herr Dr. med urol. Lanzius Beninga kam dann auch Gummibehandschuht (!) er war zwar kaum bereit anzuhören, was ich von Ihm wollte, dafür wollte ER mich befummeln. Selbstverständlich musste er meine Vorhaut zurückziehen aus Routine. Drei Tage später wusste ich, was der vorher angefasst hatte und warum der Gummihandschuhe anhatte, um sich selber vor dem zu schützen, womit er mich dann infizierte. Dieser Dr. med urol. Lanzius Beninga war ************ in des Wortes mehrfacher Bedeutung. Bei der Vorlesung Hygiene hatte er wahrscheinlich sanft geschlafen, von Infektologie keinen blassen Dunst und immerhin Chefurologe !

                      Ich kann die Story fortsetzen mit weiteren UROLOGEN, allesamt solche Berufsnieten, bis ich dann meinem Hausarzt gesagt habe : "Sie haben nun wirklich an genügend UROLOGENschlummschützen weitergereicht, ich bin es leid, ich will das wieder loswerden. Jetzt zücken Sie Ihren Block und schreiben mir eine Überweisung an einen wirklichen Fachmann, den ich ausgesucht habe, einen Haut- und Liebedoctor ! Betretenes Schweigen und beflissenes Ausfüllen des Verlangten. Das war der letzte UROLOGENstreich bei mir, ich habe da den Schwur getan, niiie wieder UROLOGE ! Überflüssig zu sagen, dass der Fall mit einem Besuch des wirklichen Fachmannes erledigt war....

                      Kann ja sein, dass es auch andere UROLOGEN gibt, wenn Mann lange genug sucht, ich habe jedenfalls die Schnauze voll und werde da kein Risiko mehr eingehen !

                      mfG

                      Truman

                      Kommentar


                      • RE: Truman und die Urologen...die unendliche Gesch


                        Sie haben mein vollstes Verständnis! So etwas dachte ich mir schon! Es bleibt bei meiner herzlichen einladung an Sie. Und wenn Sie einen netten und kompetenten Kollegen je brauchen (ich hoffe, Sie persönlich kommen auch ohne aus) aber dann dürfen Sie mich gerne fragen!
                        Lieben Gruß

                        T. Kreutzig

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                        • RE: Truman und die Urologen...die unendliche Gesch


                          Hallo Hr. Dr. Kreuzig,

                          das ist ja NUR der erste Teil dieser Geschichte, der zweite ist genau so toll . Also, am Morgen beim ersten Pinkeln noch im Halbschlaf war das irgendwie komisch, etwas Weisses und es juckte etwas, aber als ich mich "erleichtert" hatte, schien doch alles in Ordnung zu sein...

                          Zwei Tage später am Sonntag der nächste "Anfall" mitten am Tag, es suppte sogar durch meine Jeans, als wenn ich in die Hose gepinkelt hätte, eine unvorstellbare Schweinerei. Diesmal war ich schlauer, ich habe ein kleines Glasröhrchen mit 2 ccm Inhalt mit dem Eiter abgefüllt ! Am Abend war dann wieder alles in Ordnung !
                          Am Montag Morgen NICHT mehr, inzwischen hatte das auf meine Prostata übergegriffen und ich hatte Schüttelfrost. Also ab zum Hausarzt und der stellt mir eine Überweisung an einen... UROLOGEN aus !

                          Ich da hin, dem das geschildert und da natürlich kein Eiter mehr austrat, dem das Eiterproberöhrchen übergeben. Nein, er müsse nun einen Abstrich machen. Ich bekam also so eine Art Drahtschlinge in die Penisröhre geführt. Das muss nach seinen Reden für viele Männer extrem (!) unangenehm sein, mir machte das nichts aus (Zahnarzt sagt auch immer, ich sei extrem hart gesotten). Dann wurde mir noch diagnostiziert, meine Prostata sei extrem geschwollen und ich bekam ein Rezept über 10 Peniscillinpillen, jeweils am Morgen und Abend eine schlucken und einen neuen Termin.

                          Ab Donnerstag roch mein Urin dann so richtig nach dem Peniscillin und am Montag da wieder hin. Alles in bester Ordnung, ich hätte ein Kolibakterium und nun wollte Herr Dr. noch mal so einen Abstrich machen, um zu sehen, ob ich wieder ganz gesund bin. Gesagt getan !

                          Noch mal eine Woche drauf, sitze ich Herrn Dr. med. urol. wieder gegenüber. „Alles in Ordnung, Sie sind das los !“ „Aha , ..und wie sicher ist das ?“ „100 % da stehe ich für!“ verkündete Herr Dr. med der Urologie mit (wie ich ja nun von Ihnen weiss ) 12 Jahren Fachausbildung) !

                          Drei Wochen später muss er dann wohl umgefallen sein, mitten auf der Autobahn vor München fühlte ich was, ein Blick nach unten und ich sah die Bescherung : Eiter als wenn ich in die Hose gemacht hätte ! (Wo und wie aussteigen mit „verpinkelten Hosen“ ? Bei so was kann ich mich nun in den Boden schämen.)

                          So, wenn Sie sich genug für den Kollegen geschämt haben, Sie dürfen nun gerne mal kommentieren, was der Herr wohl alles verkehrt und/oder nicht ganz richtig gemacht hat....

                          Mit freundlichen Grüßen

                          Truman

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                          • RE: Truman und die Urologen...die unendliche Gesch


                            Schlimme Geschichte... und da ist einiges nicht gut gelaufen! So wie das aussieht, hatten Sie eine ganz schwerde Prostatitis. 10 Tabletten reichen dafür bei weitem nicht... und Penicillin ist auch nicht dsas richtige Präparat. Unvollständig behandelte Entzündungen dieser Art neigen dann dazu den betroffenen Männern sehr lange viel Ärger zu machen..... um so ärgerlicher! Ich kann ein Lied davon singen, wie oft eine Prostatitis falsch behandelt wird. Von Urologen.... aber noch häufiger auch von nicht-Urologen. Ich kann nur hoffen, daß in Ihrem Fall nun alles doch gut abgeheilt ist und Sie beschwerdefrei sind. Wenn denn nämlich bei zunehmendem Alter (wie alt sind Sie?) die (meist gutartige) Prostatavergrößerung dazu kommt..... dann wirds meist nicht eben besser....
                            Also good luck!
                            Ihr

                            T. Kreutzig

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                            • RE: Truman und die Urologen...die unendliche Gesch


                              eine frage, herr dr. kreutzig,
                              wenn ich mir als frau vorstelle, ich hätte einen dermassen chronisch infizierten freund zum partner, bekomme ich angst, mich anzustecken. bei coli infektionen durchaus denkbar, sowohl durch ungeschützten geschlechts- als auch durch oralverkehr. frau soll ja auch nicht ohne grummi analverkehr und anschliessend vaginalen praktizieren, wegen der coli bakterien im darm, die natürlicher weise immer vorhanden sind.
                              stimmt das, sind frauen dadurch bereits angesteckt worden? viele männer schleppen bestimmt eine chronische prostatitis mit sich rum und bemerken es nicht. wie ist das dann mit ihren partnerinnen?

                              danke,

                              mfg,

                              rita64

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                              • Infektionen


                                Hallo Rita,
                                das ist eine sehr komplexe Frage. Die Coli sind meist gar nicht das Problem. Die gibt es natürlicherweise an vielen Stellen... Auf der (gesunden) Hautoberfläche können die uns nichts anhaben. Bei der Prostatitis bleiben auch nicht die Coli- sondern viel häufiger Chlamydien und Mycoplasmen chronisch. Und hier kommt es durchaus häufig zu sog. Ping-Pong-Infektionen. Das heisst bei Beschwerden eines Partners sollte spätestens beim erneuten Auftreten von Beschwerden dann auch eine Partnertherapie mit erfolgen. Es hängt natürlich die Therapie immer vom Einzelfall ab. Bei den Ladys kann eine chr. Chlamydieninfektion z.B. zu einer sog. Adnexitis und damit zu einer Unfruchtbarkeit führen.
                                Beste Grüße
                                Ihr

                                T. Kreutzig

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                                • RE: Infektionen


                                  danke für die antwort, herr dr. kreutzig,
                                  indirekt heisst das für mich, ich kann mich von einem mann, der eine prostatitis hat, egal ob akut oder chronisch, bei ungeschütztem verkehr anstecken? das wollte ich eigentlich gerne wissen, wie das generell zu verstehen ist, nicht um welche art der infektion es sich handelt. die hautoberfläche dürfte bei geschlechtsverkehr eher weniger das eigentliche problem sein, eher die schleimhäute.
                                  somit ist das eine sehr riskante anglegenheit, über die zu wenig aufgeklärt wird. wie kann ein mann chlamydien bekommen? bekommen das nicht eher frauen?

                                  mfg,

                                  rita64

                                  Kommentar


                                  • RE: Infektionen


                                    Rita,
                                    gern noch genauer. Normale Bakterien wie auch E. coli es sind, können auch einer gesunden Schleimhaut bei gesunder vaginaler Flora nicht viel anhaben wie ja auch der häufig ungeschützte Wechsel zwischen Anal- (reichlich E. coli) und Vaginalverkehr zeigt, der in der Regel folgenlos bleibt. Anders hingegen bei Chlamydien. Hier kann ein Mann mit einer chr. Chlamydien-Prostatitis durchaus eine Frau anstecken. Oft entstehen dabei aber nicht unbedingt Beschwerden. Die Bedeutung ist noch nicht so ganz geklärt, ebenso wie die Frage wo kommt es eigentlich her.... Ein wenig wie die Geschichte mit der Henne und dem Ei....
                                    Gruß

                                    T. Kreutzig

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                                    • Urologern und Infekte 3. Teil


                                      Hallo Hr. Dr. Kreuzig,

                                      ich erzähle diese Geschichte erst mal zu Ende. Wieder Zuhause habe ICH mir dann einen Haut- und Liebedoktor ausgesucht. Ich weiss heute beim besten Willen nicht mehr, woher ich die Adresse hatte, jedenfalls existiere der Hautarzt nicht mehr, den ich mir 10 Jahre zuvor für eine Wunde Stelle in den Haaren am Kopf, die nicht zuheilen wollte, ausgesucht hatte. Der praktizierte in Hauptbahnhofnähe und die Damen im Wartezimmer sahen alle so aus, als wenn Sie GunstgewerblerINNEN wären. Der wäre meines Erachtens nach für den Fall genau richtig gewesen. Gab es leider nicht mehr.

                                      Anyway, ich sass dem neuen Dr. med derm. Gegenüber und sagte mein Sprüchlein auf und forderte den auf, noch mal ganz von vorne mit der Analyse anzufangen und mich davon zu befreien. Der nickte freundlich und meinte, „Sie sind ein schwieriger Patient !“ „Ich ? Wieso ? Habe ich was Falsches gesagt ?“ „Nein, überhaupt nicht, nur als studierter Naturwissenschaftler erwarten Sie nun von mir, dass ich es mache wie Sie in Ihrem Fach und das wie eine mathematische Gleichung löse, aber so geht das in der Medizin nicht, das ist immer mit rumprobieren verbunden.“ „Eine Probe nehmen für eine Analyse ? Das geht nicht, wenn Sie heute nichts haben !“ Ich konnte also die Hosen gleich anbehalten, interessierte den Herrn Doctor nicht im Mindesten, was ich in der Hose habe, da wurde weder meine Vorhaut untersucht noch meine Eier abgetastet. „Ja, aber wie weiss ich denn dann, wann ich wieder sauber bin ?“ „Gar nicht !“ „Wie, gar nicht ? Bin ich jetzt den Rest des Lebens damit gestraft ?“ „Nein, aber das kann man nicht messen, nur die Zeit bringt Sicherheit, wenn Sie ein halbes Jahr nichts mehr hatten, können Sie einigermassen sicher sein, dass Sie es los sind !“ Ich bekam eine 20er Packung Sulfonamid, den Wunsch guter Besserung und wenn es nichts oder nicht ausreichend geholfen hat, bitte wieder kommen ! Ich brauchte niiie wieder zu kommen. Mein ungeteilter Beifall für den Arzt, der war nach meinem Geschmack, der sass hinterm seinem Schreibtisch und arbeitete mit dem Kopf und nicht mit fummeln.

                                      So und nun zu dem UROLOGEN. Der erste Kritikpunkt ist der für viele Männer sehr offenbar sehr schmerzhafte Abstrich (jedenfalls nach dem Buhei welches der UROLOGE da machte zu urteilen), der ausser, dass Herr Dr. med. urol. Ihn abrechnen konnte, keinen praktischen Nährwert hatte. Das Gleiche gilt für meine Prostata, wozu muss die abgetastet werden, wenn ich kaum noch scheissen kann und schon Schüttelfrost habe ? Kann Herr Dr. med. urol. abrechnen ! Weiter die Lachpackung mit den 10 Peniscillinpillen, die bei der „Erhaltungsdosierung“ überhaupt erst nach 3 Tagen richtig wirkt, während sich meine Prostata in Ihre Bestandteile zerlegt. Unverantwortlich ! Heute würde ich das mit einer Stossdosierung angehen, und die ersten 6 Pillen am ersten Tag schlucken, um möglichst schnell das Wirksamkeitsniveau zu erreichen, damit nicht mehr als unbedingt nötig kaputt geht. Dann eine Woche auf die Erhaltungsdosierung gehen, damit auch das letzte Bakterium eingeht. Doch, nach insgesamt 5 Tagen wird sich der Patient schon besser fühlen und zufrieden sein... und dann kann man an der nächsten Runde, die mit Sicherheit kommt, noch mal was verdienen. Dann der zweite, noch viel sinnlosere Abstrich, wieder nur zum Abrechnen. Der hat das Geschäft nach der maximalen Abrechnung für sich ausgerichtet, der Patient ist dem doch vollkommen schnuppe. Es kann mir keiner erzählen, das sei schlichte Unfähigkeit, das der das nach 12 Jahren „Fachausbildung“ ( wie Dr. Kreutzig schrieb) nicht besser kann. Das ist auch kein Hampelmann, das ist ein Krimineller, der so was vorsätzlich macht. Moneymakers nannte Prof. Dr. med Hackethal solche Adepten der ärztlichen Zunft !

                                      Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, alles längst wieder gut, sehr gut sogar, meine Prostata hat die UROLOGEN offenbar auch ohne Schaden zu nehmen überstanden. Sie können sich nun sicher vorstellen, dass ich mein Geschlechtsteil ganz sicher nie wieder „befummeln“ lassen werde. Wenn ich in meinem Leben bei einem Arzt noch mal die Unterhose abstreife, dann weil ICH dem was zeigen will, aber bestimmt nicht, weil der mich auffordert, mich frei zu machen, diese Indikation stelle ausschliesslich ICH !
                                      Ich werde in meinem Leben noch mal müssen, denn bei uns in der Familie bekommen Sie alle mit der Pensionierung einen Leistenbruch. Natürlich kommt ein UROLOGE da NICHT in Frage und der Chirurg bekommt vorher eine Warnung, wenn er es wagen sollte, mir bei der Gelegenheit die Vorhaut zurückzuziehen oder meine Hoden zu betasten, schlage ich so fest ich kann zu ! Ein blaues Auge wäre noch das Harmloseste, was dem passiert.....

                                      Mit freundlichen Grüßen

                                      Truman

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                                      • SEX + Risiko


                                        Hallo Rita,

                                        nun lass Dir mal nicht den Spass an und mit Männern verderben. Diese komischen Männer mit Ihrem Rüssel sind nicht alles verseuchte Bakterienschleudern. Es gibt auch Entzündungen ohne Infektion, Du muss nur lange genug fummeln, wenn Dir was ins Auge geflogen ist und schon hast Du ein ganz rot entzündetes Auge und das ist bestimmt NICHT ansteckend.

                                        Für einen Mann ist das mindestens ebenso gefählich, sich bei einer Frau was zu holen (Clamydien etc wie umgekehrt.

                                        Wenn Du bei Sex NUR an so was denkst, geh ins Kloster ! Das macht Dir dann keinen Spass und dem Mann so eine Evastochter auch nicht !

                                        mfG

                                        Truman

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                                        • RE: Urologern und Infekte 3. Teil


                                          Truman,
                                          ich verstehe Ihre Wut durchaus. Mal zu den Fakten einer Prostatitis... und die haben Sie sehr sicher gehabt. Ich hätte mich mit einem Ultraschall begnügt, ferner eine Urinuntersuchung (2 Gläser-Probe). Den Verlauf hätte ich dann anhand des PSA- und CRP-Wertes beobachtet. Bestimmt ist Ihr PSA nicht bestimmt worden! Abstrich ist schmerzhaft (und eigentlich überflüssig). Das Abtasten der Prostata ist bei einer Prostatitis aus meiner Sicht geradezu verboten und ich tue es in solchen Fällen auch nicht. Die Gefahr durch den Druck Bakterien in die Blutbahn zu pressen ist nicht eben gering. Mal Abgesehen von den (völlig unnötigen) Beschwerden für den Patienten. Zum Antibiotikum... hmmm Sulfonamide bei Prostatitis.... da haben Sie Glück gehabt, daß es geholfen hat. Ich hätte einen ganz guten (und teuren) sog. Gyrase-Hemmer empfohlen. Damit tritt die Wirkung rasend schnell ein. In den ersten Tagen höher dosiert ist ok. Aber bitte nicht sowas wie die heroischen 6 Tabletten hier empfehlen.
                                          Zum Leistenbruch: das können die Chirurgen meist aiuch besser... ist also ok, es dort machen zu lassen.... aber hauen Sie den armen Kollegen nicht!
                                          Zur Abrechnung: die von Ihnen geäusserte Vermutung könnte dann zutreffen, wenn Sie privat versichert sind (kann bei manchen Kollegen ein echtes Risiko für überflüssige Untersuchungen sein!!!). Ich kritisiere das aus ärztlicher Sicht auch sehr scharf. Bei Kassenpatienten besteht aus Abrechnungssicht keine Motivation, da man eh nix besonderes dafür abrechnen kann.

                                          Sie sehen, denke ich... wir sind doch gar nicht so weit auseinander... obwohl ich ein UROLOGE bin!

                                          Einen schönen Gruß und einen schönen Abend!
                                          Ihr

                                          Dr. T. Kreutzig

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                                          • RE: Urologern und Infekte 3. Teil


                                            Lieber Dr. Kreutzig,

                                            nun ist die Geschichte 20 Jahre her. Ich glaube um die Zeit wurde der PSA-Test vom Sloane Kettering Memorial for Cancer Research gerade erfunden. Wie gesagt, ich habe das Sulfonamid gefressen und alles war wieder in Ordnung. Keine Probleme mehr, auch nicht wenig, einfach gar keine ! Erst mal galt es die exogen induzierte Infektion los zu werden, in sofern sehe ich das Antibiotikum als richtig an und der Arzt meinte, wenn ein Versuch schief gegangen wäre, würde man von Penis-cillin auf ein Sulfonamid wechseln, vice-versa.

                                            Gut, die 6 Tabletten auf einmal sind vielleicht etwas viel, das war die Menge nach 3 Tagen, wo das Zeugs so richtig zu wirken anfing, also gilt es DEN Spiegel im Blut möglichst schnell zu erreichen.

                                            Ich war damals als Student Kassenpatient.


                                            >>>Sie sehen, denke ich... wir sind doch gar nicht so weit >>>auseinander... obwohl ich ein UROLOGE bin!

                                            Ich staune !

                                            Ansonsten ist es nicht so, dass mein Verdikt über UROLOGEN nur auf diesen Fall zurückzuführen ist, das wäre ein bischen reichlich mager. Man kann auch mal Pech haben, in der Medizin kann Pech haben sogar tödlich sein, trotzdem war das dann Pech. Auch ein Professor Hackethal (der UROLOGENschreck, auf den ich sehr grosse Stücke halte und den ich sogar mal konsultiert habe) hat aus freien Stücken zugegeben, auch er hat Patienten "vermurkst" . So was passiert eben, auch wenn es für die Betroffenen peinsam ist. Nein, es geht mir nicht um Pech und Versehen, auch nicht um Unfähigkeit, sondern um Vorsatz, um aus Geldgier Patienten auch zu schaden ! Das sehe ich schwach in dem geschilderten Fall.

                                            Diese Erfahrungen habe ich ja nicht ohne Grund gemacht, ich gehe ja nicht zum UROLOGEN, um mich infizieren zu lassen. Ich habe mich in meinem Leben zwangsweise mehrfach mit Ihrem Fach auseinandersetzen müssen und so ist langsam die Erkenntnis in mir gewachsen, MANN geht besser nicht zum UROLOGEN ! Auch wenn Sie die grosse Ausnahme wären, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, ich bleibe auch dann bei meiner Ansicht, als MANN besser NICHT zum UROLOGEN.


                                            DEN ROCHUS auf UROLOGEN habe ich aus einem ganz anderen Grund, den ich hier nie erzählen werde, trotzdem kann es noch manchen Disput geben. Ich werde bei aller Härte von Argumenten auch nicht aus der Rolle fallen, aber machen Sie sich noch auf Einiges gefasst ! Eine gute Nacht !

                                            mfG

                                            Truman


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                                            • RE: Urologern und Infekte 3. Teil


                                              Nun denn.... wusste ja nicht, daß es schon 20 Jahre her ist... Danke für die wissenschaftliche Rzitation. Mir ist das bekannt, ich habe ein Buch über den PSA-Wert verfasst!

                                              Ihr UOLOGENTRAUMA sollte Sie dennoch nicht dazu veranlassen Männer grundsätzlich vor Urologen zu warnen. Die Todesstatistik der Prostatakarzinome spricht für sich.

                                              Ich respektiere Hacketal sehr, er hat durch kritische Ansätze viel bewegt. In einigen Punkten lag er richtig, in einigen aber auch völlig daneben.

                                              Und in der Medizin arbeiten Menschen... und Menschen machen Fahlen... oder mit Eugen Roth: und wenn Du auch noch so viel chirurgst, es kommt derFall, den du vermurkst.....

                                              Ich werde Grundsatzdiskussionen mit Ihnen unterlassen, da ich Sie für sinnlos halte....

                                              .... Ich wüsste gern, was SIE als Arzt (am besten als UROLOGE) so mit Ihren Patienten machen würden.

                                              T. Kreutzig

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                                              • RE: Urologern und Infekte 3. Teil


                                                Lieber Dr. Kreutzig,

                                                >>>>> Die Todesstatistik der Prostatakarzinome spricht für sich .

                                                Eben, siehe meinen Thread zum Thema „Vorsorgeuntersuchung“ und die darin beschriebene Statistik, durch die Sie sich beleidigt fühlen wollten, ohne etwas Substantielles dazu zu schreiben.

                                                Richtig, Hackethal konnte vieles noch nicht wissen, weil die Technik noch nicht so weit war. Wenn er gewusst hätte, dass die Patienten mit Prostata BHP und PCa im Durchschnitt einen Testospiegel von 3,8 mg/L habenund dafür viel zu viel DHT ( er selber wohl auch bei seiner polierten Platte ) hätte er rechtzeitig gegengesteuert und seinen Hormonhaushalt in Ordnung gebracht. Aber es ist 97 verstorben und die massenhafte Bestimmung von Testosteronspiegeln für statistische Auswertungen ging damals wohl gerade erst los !

                                                Ich konzidiere ja Medizinern auch ausdrücklich Fehler, da sind wir einer Meinung !

                                                Ich Arzt ? Ich glaube das wäre kein Beruf für mich, jedenfalls nicht als niedergelassener Arzt mit eigener Praxis. Den ganzen Unsinn jeden Tag anhören zu müssen mit lauter Leuten die nicht zuhören können und/oder wollen. Ich würde wahrscheinlich schon am ersten Tag am Mittag laut schreiend aus der Praxis flüchten. Vielleicht noch am ehesten wie Prof. Hackethal als Knochenchirurg, ich gelte als handwerklich geschickt und da könnte ich mich austoben, Unfallopfer wieder hinzuflicken, jungen Leuten eine zweite Chance auf das Leben zu geben, eine Fortbildung in plastischer Chirurgie, damit man auch die Narben nicht mehr sieht, Missgeburten mit unbrauchbaren Gliedmassen zu Normalität verhelfen etc. Das hat schon was, junge Ärzte wollen noch helfen und alte Ärzte sind NUR noch zynisch ! Das sind aber wohlgemerkt die Patienten schuld !

                                                Nein, UROLOGE wäre nun gar kein Beruf für mich, absolut nicht. Für das, was ich machen würde hätte ich ständig Prozesse am Hals (man würde mir, so selten das vorkommt, die ratz-fatz Approbation entziehen), weil das gegen die offizielle Lehrmeinung verstossen würde und wenn ich das machen würde, was die offizielle Lehrmeinung ist, könnte ich nicht mehr ruhig schlafen.


                                                Nehmen wir den Fall des in Rede stehenden 74-Jährigen. Der kommt also in die Ordination und will eine „Vorsorge“, das erste mal in seinem Leben ! Erst mal den fragen, ob er irgendwelche Beschwerden hat. Hat er nicht ! Was nun ?

                                                Dem den „Unsinn“ ausreden ? Der geht auf der anderen Strassenseite zum nächsten UROLOGEN rein und wenn der was findet (mehr als 2/3 Wahrscheinlichkeit) schimpft der noch auf den Idioten, der Ihn nicht untersuchen wollte !

                                                Also untersuchen wir Ihn und finden was. Nehmen wir an, PSA = 40 ! und jetzt ? Ich würde Ihn nach Hause schicken und in 2 Monaten die Messung wiederholen, wenn es denn unbedingt sein muss (steht genau so auf der Startsite für PCa des Sloane Kettering Memorial). So lange wartet der nicht. ER hat Krebs und da MUSS was passieren, batz auf der Stelle. Also, in Gottes Namen die Biopsie gegen alle meine inneren Widerstände. Vielleicht hätte ich in zwei Monaten eine PSAVZ von 4 Jahren ermitteln können und dann ist der rechnerisch in 20 Jahren mit 94 Jahren bei PSA = 1300 (wenn er überhaupt so alt wird) und dann muss halt was passieren. Im Falle eine DHB und der wird mit 97 Hormonresistent und verstirbt mit 98 Jahren an seinem PCa ! Na und ?

                                                Also gut, die Biopsie ergibt irgend einen Wert und damit ist erwiesen, der Patient hat wirklich und sicher ein PCa, was bei der Gelegenheit der Biopsie zig Krebszellen im ganzen Körper verstreut. Für eine sogenannte „kurative“ Operation gibt es bei PSA=40 sowieso keine Chance, der Patient will aber unbedingt „Action“, was jetzt ? Doch Operation mit dem Ergebnis, wenn der Muttertumor weg ist, explodieren die Metastasen und die Anschlusskastration ist nicht mehr aufzuschieben ? Oder doch die Bestrahlung mit verbranntem Gedärm und nach spätestens 2 Jahren ist die Potenz eh futsch ? .......

                                                Wie gesagt, das ist KEIN Beruf für mich !

                                                Frage beantwortet ?

                                                Mit freundlichen Grüßen

                                                Truman

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                                                • RE: rote flecken am penis


                                                  ich habe diese roten Flecken auch. Seit 30 Jahren in unterschiedl. Umfang. Seit 1 1/2 Jahren ist das sehr viel und auch mit Ausfluß verbunden. Seitdem ich wegen eines Hörsturzes im Nov. 2004 Cortison eingenommen habe, ist der Ausfluß geringer geworden.
                                                  Ich war zunächst beim Hausarzt, der mich zum Urologen schickte. Dieser meinte, er hätte keine Ahnung, was das ist und ich solle zum Hautarzt gehen. Der Hausarzt hat auch eine Prostata Untersuchung gemacht und nichts festgestellt. Der Urologe hat auch eine Prostata Untersuchung gemacht und dabei eine Entzündung festgestellt. Er verschrieb mir ein Medikament (Antibiotika), das ich bei meiner Apotheke als letzten Restbestand noch in einer größeren Verpackung erhielt. In Europa wird dieses Medikament nicht mehr vertrieben und der Urologe hatte gerade seinen letzten Arbeitstag im Leben.

                                                  mfg
                                                  Quehl

                                                  Kommentar