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Testosteronwerte

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  • Testosteronwerte

    Guten Tag

    Ich leide unter extremer Antriebslosigkeit und weiteren Symptomen (Libidoverlust, Müdigkeit, kein Elan - keine Energie, Probleme den nicht existenziellen Alltag zu bewältigen etc.) und war deshalb neulich beim Hausarzt. Mein Verdacht war eine chronische leichte Depression oder eine dauerhafte depressive Verstimmung da ich ansonsten keine Anzeichen einer starken Depression aufweise (Verzweiflung, tiefe Trauer etc.). Wir werden jetzt aus erstes körperliche Ursachen ausschliessen und demnächst ein Blutbild machen. Dabei hat er angesprochen, dass es sich evtl. auch um einen Testosteronmangel handeln kann. Ich habe diesen vor einigen Jahren aus ähnlichen Gründen testen lassen und erhielt damals folgende Werte:

    Messwerte 2014:

    TSH 1,5 (Referenzwert 0,25-4 mU/l)

    FSH 2,89 (Referenzwert 1 – 9 U/l)

    LH 5,9 (Referenzwert 1 – 9 U/l)

    Testosteron Total 9,94 (Referenzwert 9,72 – 38,17 nmol/l)

    SHBG 15 (Referenzwert 10-57 nmol/l)

    FAI 64 (Referenzwert 14,8-94,8)

    Interessant ist noch, dass ich von 2009 noch einen Wert habe:

    Freies Testosteron 16.0 pg/ml (Referenzwert 6,1-18,1)

    Man sagte mir damals (2014), dass der Wert des Testosterons sehr niedrig sei aber trotzdem noch innerhalb des Referenzrahmens. Der Referenzrahmen gelte aber für Männer zwischen 18 und 85 und ist nicht auf spezifische Altersgruppen zugeschnitten. Ich selber war 2014 24 Jahre alt und bin nun 30. Mir wurde damals gesagt, dass dieser Wert eben trotzdem in der Norm ist und daher keiner weiteren Behandlung bedarf.

    Wie sehen Sie diese Werte bzw. was kann man daraus herauslesen? Ich möchte dieses Mal einfach besser vorbereitet sein und besser einschätzen können was das nun genau bedeutet da man im Internet durchaus widersprüchliche Angaben dazu findet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Werte auch dieses Mal nicht besser ausfallen werden. Sind die Werte von 2014 behandlungsbedürftig und auf was soll ich beim nächsten Laborbild achten? Kommt ein Testosteronmangel als alleinige Ursache für meine Symptomatik überhaupt in Frage?

    Ich schleppe meine Symptome übrigens schon seit 5-6 Jahren mit mir rum und mit der Zeit arrangiert man sich damit irgendwie und stellt sein Leben dementsprechend um (sozialer Rückzug, Vermeidungsstrategien etc.) und irgendwann kann man gar nicht mehr richtig erfassen was denn nun noch normal ist und was nicht. Ich dachte auch oft, dass externe Faktoren Schuld daran sind (intensiver Arbeitsalltag, hoher Druck etc.). Aber auch nach einem Job-Wechsel und neulich in Kurzarbeit ohne externer Arbeitsbelastung stellte ich fest, dass keine Besserung eintritt. Das hat mich dieses Mal auch dazu gebracht das Thema beim Hausarzt überhaupt anzusprechen.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort und bin dankbar hier eine fundierte Anlaufstelle gefunden zu haben!

    Beste Grüsse


  • Re: Testosteronwerte

    Wenn eine Symptomatik besteht..... Sie sind nur knapp über dem unteren Normwert!

    Unabhängig von der Frage der Kostenübernahme und der Definitionen rate ich meinen Patienten in solchen Konstellationen einfach mal einige Wochen eine Testosteron-Substitution ..... Um zu sehen, was sich subjektiv tut!
    Dann hat man zumindest diese Information. Mit 30 aber eher keine ganz dauerhafte Substitution!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Testosteronwerte

      Hallo GustavHund,

      darf ich fragen, wie Deine aktuelle Situation aussieht? Warst Du nochmal beim Urologen?

      Auch ich leide seit langen an denen von Dir aufgeführten Symptomen. Und auch ich habe den Testosteronwert ermitteln lassen…Alles recht kompliziert, zum verrückt werden…

      Kommentar