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Levofloxacin, Prostatitis

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  • Levofloxacin, Prostatitis

    Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,

    zu mir:
    männlich, 31, keine weiteren Beschwerden

    Hintergrund:
    Ich hatte im vergangenen Herbst (Oktober) eine Blasenentzündung nach ungeschütztem heterosexuellem Geschlechtsverkehr mit einer neuen Partnerin. Nach Ansicht Verdacht auf Geschlechtskrankheit.
    Tests (Abstrich) auf Erreger waren negativ (bei uns beiden).
    Der Urologe verschrieb mir das Antibiotikum Azithromycin in Kombination mit Cefuroxim (insgesamt 5 Tage).

    Nach kurzfristiger Besserung kehrten die Symptome abgeschwächt zurück, der Arzt empfahl mir eine Creme, da Hautirritationen am Harnausgang normal seien. Nach nochmaliger Ansicht sagte er die Rötung sei normal und es sei keine Infektion mehr zu sehen.

    Heute:
    Da die Symptome nie ganz verschwunden sind bin ich diese Woche erneut zu dem Urologen gegangen.
    Ich habe aktuellen immer noch einen geröteten Harnausgang, leichte Schmerzen bei der Ejakulation. Nach leichtem Alkoholkonsum sind die Schmerzen bedeutend stärker.
    Ich habe zudem gelegentlich Erektionsprobleme gehabt die ich damit in Verbindung bringe (?).

    Der Urologe hat einen Abstrich von der Harnröhre gemacht, außerdem habe ich eine Spermaprobe abgegeben.

    In beiden Proben, insbesondere in der Spermaprobe, fanden sich staphylococcus-aureus.
    Die Diagnose/Verdacht war daher bakterielle Prostatitis.

    Nun hat mir der Urologe Levofloxacin verschrieben und nachdem ich die Nebenwirkungen und Risiken gelesen habe wollte ich mich nochmal umfassender informieren.

    Ist es möglich, dass die Beschwerden ohne Behandlung mit der Zeit verschwinden?
    Gibt es möglicherweise ein anderes Antibiotikum mit weniger gravierenden Nebenwirkungen (s.u.)?



    https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risi...gsapparat.html

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundhe...iotika534.html

















  • Re: Levofloxacin, Prostatitis

    Zuerst einmal haben Männer niemals eine Blasen- sondern immer auch eine Prostataentzündung!

    Die Therapie eventuell zu kurz.
    Die Staphylokocken halte ich eher für eine Verunreinignung.
    Die Problematik mit den Gyrasehemmern kenne ich...!
    Man könnte noch eine Therapie mit Doxycyclin vorschalten, die ich für 20 Tagen machen würde.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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