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M/17 weiß nicht mehr weiter

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  • M/17 weiß nicht mehr weiter

    Hallo,

    ich hoffe, dass ich hier vielleicht einen kleinen Lichtblick erhalte.
    Wie man am Titel bereits sehen kann, bin ich 17 Jahre alt und werde in Bälde 18.

    Seit Ende April 2019 plagen mich bis Probleme die einfach aus dem nichts gekommen sind.
    Dann fangen wir einmal an.

    Es fing circa Ende April 2019 damit an, dass wenn ich Harndrang verspürte, diesen nicht normal wahrnahm sondern dieser enorm stark also wirklich heftig plötzlich "aus dem nichts" kam und ich dann entsprechend auf die Toilette gerannt bin um zu urinieren. Wohlgemerkt ich hatte zu dem Zeitpunkt keinerlei andere Beschwerden oder Schmerzen. Ebenfalls möchte ich anmerken, dass ich in keiner Weise sexuell vor April 2019 noch nach April 2019 aktiv war, also überhaupt nicht. Des Weiteren (erinnere mich nicht mehr an den genauen Zeitpunkt) habe ich mich im März oder April, meiner Meinung nach aber schon vor Beginn der Beschwerden, an der Unterseite des Penis, zwischen Mitte des Schwellkörpers und Peniswurzel(wenn der den Übergang zwischen Penis und Körper bezeichnet) während des rasierens geschnitten. Das blutete dann auch leicht doll aber war bereits ein Tag später ohne Schmerzen oder ähnliches wieder vergessen...
    Dann merke ich gegen Ende Mai, dass ich bei SB mein Ejakulat sich verändert hat also wenig wurde von der Menge und einfach nur glipschig und durchsichtig war und nicht wie sonst eher viel und schön weiß, sowie mein Orgasmus komplett schwach war, also sich ganz leicht nur anfühlte und ich merkte das mein Penis einfach nicht mehr 100 Prozent hart wird. Wenn ich z.B. abends im Bett lag habe ich auch ein Kribbeln oder auch ein Gefühl als ob da was drinstecken würde im Schwellkörper wahrgenommen und auch dann 1x direkt nach dem urinieren und im weiteren Verlauf(von Juni bis heute) kein Scherz nur einmal meiner Meinung nach einen glasigen Ausfluss hatte. Hinzu kam, dass ich morgens nach dem Aufstehen eher hellen und trüben Urin bemerkte aber geruchlos(wie trüber Apfelsaft), den ich vorher in meinem Leben nicht einmal hatte(also kann mich sonst nicht erinnern). Das veranlasste mich dann einen Urologen Anfang Juni aufzusuchen. Diesem erklärte ich meine Beschwerden und er meinte joa klingt nach Harnwegsinfekt und trink Brennnesseltee.. Der hat auch per Ultraschall gegengecheckt, meinte alles paletti eigentlich. Das geht dann irgendwann weg, durch Teekonsum(hab mich da schon leicht verarscht gefühlt aber hey). Nachdem ich dann paar Tage später eine SB machte, habe ich beim Orgasmus Schmerzen gehabt (auch hier, für den weiteren Verlauf hatte ich nur einmal Schmerzen bei einer SB zwischen Juni und heute), was mich wieder veranlasste zu dem ersten Uro zu gehen. Der bat mich dann Ejakulat und Urin vorbeizubringen. Hab ich gemacht, beides Bakterien frei, als ich ihm vom Ausfluss erzählte, machte er einen schmerzhaften Abstrich auf Tripper und Chlamydien beide natürlich negativ weil kein Sex. Möchte anmerken, die Ejakulatkultur haben die nicht eingeschickt in ein Labor, wie den Abstrich, sondern selber in der Praxis eine Kultur angelegt, aber wie gesagt nichts gewachsen.
    Dann verging circa 1 Monat und meine Beschwerden waren immer noch da. Ich war dann auch zwischenzeitlich im Urlaub und habe als ich wiederkam mir einen Termin bei einem anderen Uro gemacht um halt eine zweite Meinung einzuholen. Als ich dann bei dem war, hat der mich auch wie der andere abgetastet an Hoden und per Ultraschall mal meine Prostata angeschaut und ungelogen nicht mal 3 sekunden später als er die auf dem Monitor sah haut er raus, Mittellappenvergrößerung, das würde meine Beschwerden verursachen seiner Meinung nach, er gab mir dann ein pflanzliches Mittel, damit ich besser pinkeln kann und auch nachts nicht mehr auf Toilette müsse, wobei ich meine dass ich das Nachts auf Toilette zum damaligen Zeitpunkt nur sehr selten hatte. Ich fragte ihn dann, wenn es nicht der Mittellappen ist, was kann dass sonst sein? Und er meinte daraufhin vielleicht eine angeborene Harnröhrenverengung die erst 17 Jahre später Symptome verursacht. Naja, ich nahm dann dieses pflanzliche Zeug, den Namen habe ich leider nicht mehr, es hat sich mit dem häufigen Harndrang leicht gebessert aber es war trotzdem kein zufriedenstellendes Ergebnis. Kurz zusammengefasst: Uro 1 joa nur Harnröhreninfekt, Uro 2 Prostata oder angeborene Verengung.
    So entschied ich mich dann Anfang September einen privaten Urologen zu kontaktieren, mein dritter in der Reihenfolge dann, der mich ebenfalls per Ultraschall untersuchte und meinte, meinen Symptomen nach wäre das eine Verspannung der Blase die wieder rum meine Beschwerden im restlichen Trakt verursache, also meine Beschwerden. Er kontrollierte auch meinen Urin(bei dem ersten Uro hatte ich glaube ich einen morgen Urin abgegeben leider keinen trüben, weil das zu der Zeit ebenfalls nur vereinzelt vorkam und beim dritten hab ich in einen Becher in der Praxis gepinkelt, beide male überhaupt nichts im Urin alles palletti) Er gab mir Tadalafil 5 mg und ein stärkeres pflanzliches Prostatamittel für 4 Wochen ah und meinte Cranberrysaft jeden Tag trinken und sagte, dann sollte das wesentlich besser sein. Während dieser vier Wochen kam dann jeden Morgen stark dunkler trüber Urin aus mir raus, ungelogen am Morgen beim ersten Pinkeln dunkel trüber Urin. Gegen Ende der vierten Woche war natürlich keine Besserung eingetreten und ich ging nochmal zu ihm, er bat mich dann ebenfalls Ejakulat vorbeizubringen und aha, da wurde ein Entereococcus faecalis im Ejakulat gefunden und dieser reagierte sensibel auf Amox/Clav 125/825. Das nahm ich dann 10 Tage und erhoffte mir, dass meine Beschwerden dann für immer gehen. Aber nein, lediglich der trübe dunkle Urin war weg. Und tatsächlich hab ich dann circa 3 Wochen nach dem letzten Tag der Einnahme des Antibiotikums(Anfang November) gemerkt, das Ejakulat ist etwas mehr wieder geworden bei der SB und auch nicht mehr komplett durchsichtig sonder wieder mehr weiß aber hat immer noch so vereinzelt Stellen, die komplett durchsichtig waren. Und das ist auch noch heute so. Auf der Haut sah das Ejakulat immer weiß aus aber auf dem Boden z.B. von einer Wanne gelblich, lag aber wahrscheinlich am Licht. Und auch mein Orgasmusempfinden ist etwas besser wieder jedoch leider nicht so wie früher. Und gebessert hat sich auch, die Potenz aber auch hier komme ich immer noch nicht ansatzweise auf das ursprüngliche, und Leute, dass hämmert echt auf die Psyche wenn man sowas aus dem nichts mit 17 hat. Aber zu dieser kleinen Besserung mit dem Orgasmus und der Potenz und dem Ejakulat, welches aber auch nur teils besser wurde, blieb trotzdem nach dem Anitibiotikum das Problem mit dem Pinkeln. Hier nochmal eine kleine Randnotiz, auch hier seit Beginn der Beschwerden bis heute hatte ich trotz all der Probleme mit dem Pinkeln nie wirklich ein Brennen währenddes Wasserlassens. Aber dafür ein Brennen nach dem Wasserlassen in der Harnröhre das mehrere Minuten andauert. Was ich mit nie wirklich WÄHREND meine, gleich.
    Dafür gehen wir nochmal zu circa August/September zurück.



  • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

    (2/2) Von dort an verspürte ich auch in meinem Schwellkörper beim Anspannen (nicht erregter Zustand) ein brennendes ziehen pro Anspannung(bis heute). Meiner Meinung nach hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr ein Kribbeln z.B. in Ruhepostionen einfach so im Schwellkörper wahrgenommen sonder eher einfach ein brennen, dass dann um die Zeit August/September hinzukam. So und jetzt kommt das Beste. Ich hatte sehr häufigen Harndrang auch tagsüber musste z.B. innerhalb einer Stunde wenn ich schon am Tag viel trank oder die zweite flasche leerte, circa 3-4 Mal zu Spitzenzeiten auf Toilette pro Stunde. An manchen Tagen gings auch mit dem Harndrang da musste ich nur über den Tag 3-4 Mal aber das war eher selten. Dank des zweiten pflanzlichen Mittels hab ich nachts keinen Harndrang meist mehr gehabt. Dann ist es auch so, dass ich im Stehen n leicht stärkeren Strahl hab als im Sitzen und wenn ich Sitze der echt schwach ist und wenn ich probiere das Pinkeln zu beschleunigen also leicht drücke( wie ich es z.B. Januar 2019 noch konnte, ja zu der Zeit war noch alles heile), dann geht das garnicht, es wird kein bisschen beschleunigt. Auch habe ich wenn ich Sitze oder stehe das manchmal zu Beginn es sich anfühlt als ob ein Hindernis überwunden werden müsse aber auch nicht immer. Dann spulen wir die Zeit vor bis 3 Wochen nach dem Antibiotikum(wieder), hab die gleichen Beschwerden mit dem Harndrang und alles drum und dran aber wohlgemerkt die pflanzlichen Mittel zu Beginn der Einnahme des Antibiotikums nicht mehr genommen, weil ich schwer davon ausging, dass nach dem Antibiotkum alles weg wäre. Also zwischen Tag 1 des Antibiotikums und der circa dritten Woche nach dem letzten Einnahmetag des Antibiotikums hatte ich auch nachts keinen Harndrang aber die Beschwerden tagsüber blieben. Ich kontaktierte Anfang November noch einen vierten Arzt ebenfalls privat. Diesem erklärte ich alles, er machte das erste Mal eine Uroflow Messung aber da habe ich im Stehen gepinkelt und durchgängig gedrückt und das Ergebnis mehr oder weniger verfälscht worauf er später nicht wirklich einging, aber er untersuchte mich erneut mit dem Ultraschall und auch sehr ausführlich sowie auch meine Prostata das erste Mal rektal und konnte mir ruhigen Gewissens sagen, da ist nichts vergrößert lediglich leicht druckdolent sonst nichts. Er meinte, das sei vielleicht jetzt nur noch psychisch bedingt aber wenn es nicht nach spätestens drei Monaten (von der Sprechstunde an) nicht ansatzweise besser wird mit den ganzen Wasserlassen beschwerden soll ich nochmal bei ihm vorstellen.
    Dann drehen wir die Zeit bis zum 20. Dezember vor, immer noch Beschwerden rund ums wasserlassen, das Ziehen beim Anspannen und dann einmal beim Pinkeln verspürte ich ein Brennen und es floss auch sehr langsam zu dem einen Mal ab. Und dann schaute ich meinen Penis an und sehe das sich da beim Schlitz also dem Harnröhrenausgang ich anscheint etwas weiß/grau leicht schleimiges mit ausgepinkelt habe was da gut an der Öffnung klebte. Aber es war nicht ganz schleimig sonder auch relativ fest und meiner Meinung nach auch Geruchsneutral. Da fiel mir dann ein, seit Anfang November hatte ich eine solche Ausspülung insgesamt über die vergangenen Wochen bereits 2 Mal gehabt. Ah und ebenfalls nach dem letzten Tag der Einnahme des Antibiotikums bis heute habe ich über die Wochen circa 4-5 Mal morgens, also insgesamt über die Wochen verteilt nicht unter den vergangenen Wochen, wieder den trüben Urin hell gehabt wie der Apelsaft, sehr selten halt. Dann bemerkte ich auch seit Anfang November wenn man Penis oben und unten leicht zusammendrückt(muss wohl die Harnröhre sein), dass das dann ordentlich schmerzt also die Harnröhre, weil die Schmerzen dann mittig innerhalb des Schwellkörpers also längs, nicht genau im zentralen Punkt des Schwellkörpers sondern entlang der Harnröhre von Peniswurzel bis Eichel sind.
    Dann hab ich seit dem 25.12. circa auch das ich nachts immer 1 mal auf toilette muss für wenig urin was auch sehr langsam abfließt und das ist auch sehr sehr anstrengend. Und im Sitzen beim urinieren, wenn ich gleichzeitig Stuhle und da drücke beim Pinkeln, dann schaffe ich es wieder ansatzweise im Sitzen gut das Pinkeln beschleunigen zu können.
    Dann war ich am 30.12. nochmal in einem Krankenhaus und stelle mich dort einem Arzt vor, weil dann einfach so das Brennen ohne Urinieren vorher oder ähnliches oder zusammendrücken im Schwellkörper heftiger wurde und mehr zu einem Stechen wurde. Die kontrollierten auch meinen Urin und sagten alles top nur ein Eiweiß wurde gefunden. Also die konnten mir nicht helfen und sagten, solle zum Uro meines Vertrauens gehen und Zystoskopie machen lassen, davor habe ich mich die ganze Zeit probiert zu drücken.

    Also meine Fragen.
    1. Kann das eventuell z.B. eine Prostatis noch sein ?
    2. Was hat es mit dem Brennen nach dem Urinieren in 99 der Fälle auf sich
    3. wieso habe ich diese beschwerden noch?
    4. können die Probleme rund ums wasserlassen eventuell immer noch bakterieller Natur sein?
    5. einfach mal nur ihre meinung doc.

    Viele Grüße
    hab demnächst nochmal einen Termin bei dem Uro der mich auch rektal untersuchte.

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    • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

      Ihre Geschichte ist wirklich unzumutbar lang..... Wenn mir hier jeder solche Romane schreiben würde, wäre das mehr als ein fulltime Job....

      Bringen Sie die Dinge doch bitte auf den Punkt!!!

      Ich versuche mal Antworten:
      1. Ja, möglich
      2. Siehe 1.
      3. Das kann ich nicht sagen bzw. Nur nach einer Untersuchung. Beschwerden bei Prostatitis bleiben aber auch manchmal lange auch nach einer erfolgreichen Therapie.... Daher Geduld. Wärme - viel trinken und ggf. Etwas Ibuprofen; supportive Phytotherapie mit Quercetin
      4. Lässt sich ein der Urinkultur klären
      5... Bekommen Sie ja


      Auf eine Zystoskopie würde ich wegen fehlender Relevanz für die Entscheidung einer Therapie verzichten!
      Eine Struktur lässt sich in der Uroflowmetrie sicher ausschließen! Zystoskopie (in OP-Bereitschaft) nur, wenn hier ein typisches Plateau!

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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      • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

        Nun ist einige Zeit vergangen und zwischendurch hab ich 2 Ende Januar für zwei Wochen jeden Tag eigentlich fast durchgehend einen Schmerz (siehe Bild - Stelle wo Schmerz rot maktiert) an einer Stelle direkt neben der Blase gehabt. Des Weiteren hab ich mal ein Bild von diesem Ausfluss machen können, siehe Bild2. Dazu habe ich dann Anfang Februar endlich mal einen trüben Urin ins Labor schicken können und es wurden folgende Sachen gefunden:

        Farbe: hell, Trübung: S. Flockig, spezifisches Gewicht: 1.019 g/ml, ph-Wert: 7, Erythrozyten: 1, Leukoz.: 1, Urate im Urin: +++(steht genauso auf dem Laborzettel), Bakterien im Urin: +, Schleim im Urin: (+)
        Sowie bakterieller Befund: "Urogenitalflora" Urinkeimzahl: " < 10^3 KBE/ml

        Aktuelle Symptome: Schmerzen an dieser besagten Stelle rechts der Blase (s. Bild), immer noch häufiger Harndrang, sporadisch tagsüber ziehen von circa Blase entlang harntrakt bis nach ganz vorne in Eichel (langes ziehen) unangenehm, bei eichel gelegentlich brennen beim urinieren, in letzten Tagen immer wieder trüber urin, bei SB leichtes ziehen im rechten Hoden(genrell ist dieser auch nicht im erregten Zustand manchmal leicht druckempfindlicher

        1. Auf was für eine Diagnose kann das jetzt alles hindeuten?
        2. Wäre eine reine Übersäuerung des Körpers für all diese Symptome eventuell verantwortlich?
        3. Können vllt. Bakterien die nur in der Harnröhre sitzen dafür verantwortlich sein?
        4. was kann dieser Schmerz rechts von der Blase sein, der wirklich 2 wochen lang jeden tag, über den gesamten Tag da war?
        5. was hat es mit diesem Ausfluss auf sich?
        6. warum ist das mit dem rechten Hoden so?

        Bilder:
        https://ibb.co/SddG74w
        https://ibb.co/VLT3Yjt

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        • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

          Als Ergänzung noch, zwischen Januar 2019 und Sommer 2019(Wo dann die Symptome begonnen haben, bemerkbar zu werden) habe ich jede Woche Kraftsport betrieben sehr stark, können solche Beschwerden in einem solchen Zusammenhang stehen? In dieser Zeit habe ich auch gelegentlich Proteinskyrs oder ähnliches zu mir genommen. Seit Sommer habe ich dann den Kraftsport leider eingestellt.

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          • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

            Ich kann zu all diesen Fragen nur sagen:
            Am Telefon (via Internet) und durch die Hose.... gibt es keine Diagnose....
            Eine urologische Untersuchung ist sicher sinnvoll!

            Spekulationen machen hier kaum Sinn!

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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            • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

              Hallo,
              Hat sich bei dir was neues ergeben?
              Hab fast genau das selbe
              Lg

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              • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                Hallo,

                Emmure Wie bei allen Männern mit den Symptomen die gefühlt auf alle Krankheiten zutreffen, die ein Mann im Urogenitalenbereich bekommen kann, hat sich bei mir nichts wirklich verbessert.

                Dr. Kreutzig-Langenfeld ich habe nochmal paar Fragen an Sie.
                1) Derzeit ist meine Symptomatik folgende:
                - sehr häufiges Wasserlassen(auch bereits "starker" Harndrag bei mini winzingen Wasserträpfchen Urin), jedoch glücklicherweise nie Harnverhalt, lediglich starkes konzentrieren darauf, dass das Wasserlassen "starten" kann
                - Seit Ende Januar eigentlich durchgehend, von morgens nach dem aufstehen bis abends beim schlafen( vor kurzem 2 Wochen aber garnichts) Schmerzen unmittelbar rechts von der Blase (siehe Bild https://ibb.co/b7hDyZD) Schmerz nicht sonderlich tief sitzend eher schon vorne
                Soweit ich das halbwegs beurteilen kann, nehme ich den Schmerz nicht mehr sonderlich wahr, nach einem Orgasmus, dann setzt das meistens für 2 Stunden circa aus
                - nach Orgasmus, wenn ich Dammbereich taste, ziehen von Prostataregion in Harnröhre,
                - unregelmäßig trüber Urin dunkel morgens, sehr sehr selten auch tagsüber aber dann ist der Urin hell
                - Ejakulat ist noch nicht wieder komplett weiß -> immer so kleine durchsichtige Flecken

                Bisherige Untersuchungen bei Urologen:
                -Morgen Urin(der war dann wieder nicht trüb) und Ejakulat bisher ohne Befund
                -Obwohl ich keinen GV bisher jemals hatte, wurde beim Urin ein Test auf Geschlechtskrankheiten gemacht -> er erklärte mir das als Abstrich bloß über den Urin
                - Er schaute sich auch die Stelle an mit Schmerzen und fragte mich ob ich einen Leistenbruch je gehabt hätte und ich meinte nur nicht das ich wüsste. Ansonsten meinte er, er könne sich jenen Schmerz rechts von der Blase nur erklären, dass ich eigentlich entweder noch was bakterielles habe oder evt. einen Leistenbruch. Sonst meinte er nur, er kann mir eine Blasenspiegelung anbieten.
                Zusätzlich meinte er, mein rechter Hoden sei schon gereizt, dadurch dass der rechts eher druckempfindlich ist und auch dann hat er mir unmittelbar rechts von der Peniswurzel so in den Körper gedrückt und das hat so ein Ziehen verursacht und unmittelbar links von der Peniswurzel aber nicht.

                Antibiotika habe ich bisher sonst nicht genommen, nur im Oktober vergangen Jahres nachdem reichlich Enterokokkus Faecalis im Ejakulat gefunden wurde. 2 Wochen glaube jeden morgen und jeden Abend amox/clav.
                Ansonsten hatte ich im Februar einmal einen trüben Morgenurin ins Labor gebracht, und es wurden "nur" körpereigene Baketrien nachgewiesen "Urogenitalflora" stand auf dem Zettel, aber wie gesagt bisher nur einmal ein Nachweis und das im trüben Urin.


                Meine Fragen daher an Sie mit bitte um Antwort:

                1) Wenn Sie die Symptome so jetzt sehen, woran denken Sie in erster Linie, was das sein könnte, jetzt komplett unvoreingenommen, Ihr möglicher Verdacht, auch wenn ich weiß, dass übers Internet selbstverständlich nicht alles 100prozentig untersuchbar ist

                2) Jetzt andere Betrachtung der Symptome -> klingt das eher nach etwas möglich bakteriellem oder eher u.U "mechanisch" verursachtem, was man z.B. nur über Blasenspiegelung herausfinden könnte.

                3) Oder ist es vielleicht was chronisches? Wegen dieser "reichlich" enteroccocus faecalis, was sich seit über 12 Wochen zieht?

                4) Was kann diesen Schmerz rechts von der Blase verursachen und was kann es sein, dass da schmerzt?

                5) Worauf deutet der trübe Urin hin? Ich habe bereits an Ernährung gedacht und die Dinge die ich am Abend vorher aß (und dann trüben Morgenurin hatte) immer wieder abends gegessen konnte es aber nicht reproduzieren, es ist sehr sehr zufällig anscheint, Ernährung meine ich ausschließen zu können

                6) ist es möglich, dass ich noch Bakterien habe da die jetzt erstmal nicht gefunden wurden?

                7) dieser "Abstrich" über den morgenurin, wären durch diesen auch andere Erreger sichtbar geworden die über eine normale aerobe Morgenurinkultur nicht sichtbar geworden wären?

                8) kann es sein, dass die Körpereigenenbakterien den trüben morgenurin verursachen und dementsprechend alle anderen Symptome, die ich beschrieben habe?

                Ich danke Ihnen im Voraus sehr! Liebe Grüße

                Falls ich was vergessen habe ergänze ich das



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                • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                  Unverändert auf diesem Wege kaum zu bewerten, auch wenn Sie viele Fragen dazu stellen. Eine kotrekte Untersuchung klärt. Es kann eine Prostatitis sein. Der Trübe Urin kann auch ganz harmlos z.B. Durch Phosphate bedingt sein.

                  Lieben Gruß

                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                  Kommentar


                  • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                    Hallo Doc, ich danke Ihnen für Ihre Antwort erstmal.
                    Bevor ich diesen enteroccocus faecalis hatte und die damit verbundene Symptomatik ist mir noch nie ein solcher "trüber" Morgenurin begegnet...
                    Ich würde Sie bitten, mir noch die oben Fragen zu beantworten bitte jede. Ich habe seit Monaten Abiturstress und das ist wirklich sehr anstregend nebenbei so ein Thema zu haben.
                    Ich wollte noch ergänzen, während eines Stuhlganges scheide ich durch mein Penis, während des Urinierens einen weißen geruchslosen Schleim aus, ja wirklich mit dem Urin kommt der raus und verhindert auch anfangs ein ausfließen des Urins schmerzhaft. Nach paar Minuten fiel mir dann auf, als ich nochmal bisschen Urin von mir ließ, dass der Urinstrahl nach langer Zeit wieder gespalten war. Bitte geben Sie auch eine Meinung dazu ab. Ah und diese Schmerzen rechts neben der Blase die ich erwähnte, die sind auch im Liegen z.B. oder bei bestimmten Bewegungen mehr wahrzunehmen.

                    Viele Grüße

                    Kommentar



                    • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                      ich wollte noch ergänzen, ich war ja vor 2 wochen beim arzt, der hat mir gesagt, entweder is es was bakterielles, wurden wie gesagt 1x Morgenurin + Ejakulat untersucht oder Blasenspiegelung, müsste ich dann machen. Beide Sachen o.B. und ich war mit ihm so verblieben, dass wir nochmal Proben machen und das ich auch mal diesen trüben Urin wenn ich ihn habe abgebe. Wenn da wieder nichts bei rumkommt, dann muss ich wohl oder übel über eine Blasenspiegelung nachdenken, Prostata wurde bei mir schon untersucht damals und hatte normal Gewicht wohl. Und da ich ehrlich gesagt, nicht wirklich Lust auf eine Blasenspiegelung habe, wollte ich gerne einfach Ihre Stimmte nochmal zu den Sachen hören.

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                      • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                        Eine Zystoskopie bringt m.E. Kaum weiter. Meinen Rat haben Sie dazu! Konjunktive bringen nicht weiter. Urinkultur und Antibiotiogramm schon!

                        Lieben Gruß

                        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                        • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                          Ok. Doc aber eine Sache die mir wirklich wichtig wäre, klingt das im ersten Ansatz für sie nach noch etwas bakteriellem bzw. vielleicht Nachwirkungen durch etwas bakterielles (anhand der Symptome von meinem Post von vor paar Tagen) oder sagen Sie eher, was vllt. angeborenes oder nur etwas, was man mit Blasenspiegelung findet?
                          Zu Beginn im vergangenen Sommer, hatte ich plötzlich schlimmen Harndrang jedes Mal beim Wasserlassen und später dann auch ein jucken in der Harnröhre, das klingt ja eher nach etwas bakteriellem...

                          Kommentar


                          • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                            Wie es klingt ist hier nicht die Frage! Eine bakterielle Infektion lässt sich ganz eindeutig in der Urinkultur nachweisen!
                            Lieben Gruss

                            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                            Kommentar


                            • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                              Wenn jedoch mehrere Tests sagen nein, was mache ich dann? Sie sagen immer wieder es gibt auch falsche negative Tests, wie ist es dann zu bewerten=?

                              Kommentar


                              • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                Das bezieht sich auf Infektionen mit Chlamydien und Mykoplasmen, die bei Ihnen kaum vorliegt (nach der Anamnese)....

                                Also Symptomatik mit dem Urologen besprechen!

                                Lieben Gruß

                                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                                Kommentar


                                • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                  Dr. Kreutzig-Langenfeld hallo Doktor, ich habe nochmal kurz ein paar Fragen,

                                  bevor meine Beschwerden wesentlich wahrnehmbar wurden, habe ich regelmäßig im über 1 Jahr Fitnesstudio trainiert und ergänzend Proteinreiche Joguhrts wie Skyr zu mir genommen aber nicht übertrieben oder ähnliches, 1 Joghurt pro 2-3 Tage oder auch manchmal 2 pro 2-3 Tage. Sonst nichts übermäßiges proteinhaltiges oder hormonelles.
                                  kann es sein das ich dadurch etwas im Körper wie Nieren oder anderes im unteren harntrakt beschädigt habe, das wiederum diese Symptome verursachen kann?
                                  2. wenn ich ein transrektale Sonographie um die Prostata zu untersuchen durchführen lasse, würde der Urologe dann Fisteln oder andere Unstimmigkeiten im Darm feststellen, die solche Beschwerden verursachen könnten auch feststellen? Würde das auffallen, selbst wenn nur die Prostata geschallt wird und halt darauf das Augenmerk liegt?

                                  danke im Voraus und viele Grüße

                                  Kommentar


                                  • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                    1. Nein
                                    2. Eher ja

                                    Lieben Gruß

                                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                    • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                      ok, vielen Dank!
                                      In einer der vorherigen Antworten Ihrerseits meinten Sie, dass die Anzahl an fälschlich negativen Tests nur im Bezug auf Chlamydien etc. relevant wäre. Also im Bezug auf Bakterien z.B. des eigenen Körpers sollten (e. faecalis z.B) (morgen)urinkultur, ejakulatkultur und harnröhrenabstrich, sofern in dem Bereich Bakterien wüten, ziemlich treffgenau sein oder?
                                      Wieso kam es dann vor (siehe hier: https://bit.ly/2WLg1x0 letzter Post) das erst beim Harnröhrenabstrich diese Bakterien gefunden wurden? Bei mir wurde 1x Abstrich gemacht, aber es wurde wohl keine Kultur angelegt, nur gezielt auf Chlamydien und Tripper gecheckt. Also da gibt es wohl unterschiedliche Verfahren beim Ermitteln von Bakterien bei einem Abstrich, also gezielt auf z.b. die zwei genannten oder halt eine Kultur, habe ich das richtig verstanden?

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                                      • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                        Ich kann Ihre Fragen leider nicht beantworten.... weil es immer Dinge gibt, die man eben nicht erklären kann! Ein Konjunktiv bleibt eben auch ein Konjunktiv......

                                        Lieben Gruß

                                        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                        • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                          Also Sie meinen, Sie wissen dies nicht, ob das Labor verschiedene Verfahren verwendet,
                                          also bei dem nur Tripper und Chlamydien check wird kein oder ein anderer Nährboden vllt verwendet, anstatt einer für eine "normale" Kultur zum wachsen lassen von Bakterien ?

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                                          • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                            ...... Unter anderem ja!


                                            Lieben Gruß

                                            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                            • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                              Hallo Hr. Kreutzig,

                                              ich habe nochmal eine Frage. Mal angenommen Hämorrhoiden (oder eine Fistel) werden bei mir gefunden, ist es dann möglich, dass Beschwerden im Urogentialbreich wie Brennen in der Harnröhre, sehr häufiges Wasserlassen, evtl. Lymphknotenschwellung in der Leiste und Leistenschmerzen/ziehen rechts als Begleitung erscheinen? Und ist es dann auch unter anderem möglich, dass z.B. im Urin etc. keine Bakterien gefunden werden? Ich warte derzeit noch einige Tests ab, also bzgl. Bakterien kann ich noch nichts sagen.

                                              Viele Grüße

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                                              • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                                ja....... Sie verrennen sich in Konjunktive!

                                                Lieben Gruß

                                                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                                • Re: M/17 weiß nicht mehr weiter

                                                  Ok, vielen Dank.
                                                  Also können Hämorrhoiden auch starken Harndrang sowie ein brennen in der Harnröhre verursachen, das habe ich jetzt richtig verstanden?

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