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Veno-okklusive Dysfunktion

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  • Veno-okklusive Dysfunktion

    Hallo Herr Dr. Kreutzig - Langenfeld ,

    ich war letztes Jahr im Dezember in einer Männerklinik im hohen Norden und habe mich dort komplett urologisch untersuchen lassen, da ich seit Jahren keinerlei nächtliche und morgendlichen Erektionen hatte.

    Bei Selbstbefriedigung wurde mein Penis nicht komplett steif und erschlaffte nach Samenerguss und manueller Stimulation sofort. Erst nach Jahren habe ich mich zum Arzt getraut.

    Es wurde bei der Untersuchung festgestellt, dass ich eine hohe Anzahl glatter Muskelzellen verloren habe. Zusätzlich hat sich das Bindegewebe/Kollagen erhöht. Deshalb kann das Blut nicht gehalten werden.

    Durch die jahrelangen fehlenden Erektionen habe ich beim Kälte-Wärme-Test keine Wärme an der Eichel spüren können. Vermutlich durch die mangelnde Durchblutung. Auch habe ich bei der Penisgröße (erigiert) fast 3 cm eingebüßt. Mein Penis ist quasi verkümmert.

    EMG der ischio-und bulbospongiösen Muskulatur : 8 mit hohem Grundtonus. Der Urologe war über den Wert erschrocken. In meinem Alter (31) wäre 40-55 optimal.

    Therapie sieht nun folgender Maßen aus.

    100 mg Sildenafil vor dem Schlafengehen.

    Seitdem sind meine Erektionen nächtlich und morgendlich zurückgekehrt. Jedoch nicht so wie früher. Es sind auch leichte Verbesserungen zu spüren. Jedoch kein Vergleich zu früher. Therapie ist erstmal auf 1,5-2 Jahre angesetzt .

    Ich wollte einfach mal ihre Meinung zu meiner Diagnose hören, Herr Dr. Kreutzig - Langenfeld .

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


  • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

    Das hört sich nach Prof. F.S. Aus HH an......
    Kann ja alles auch so stimmen... Einzig die Therapie würde ich eher meinen Patienten mit einem länger wirksamen PDE-5-Hemmer wie Tadalafil raten.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

      Wie hoch stehen denn die Heilungschancen bei glattem Muskelzellenverlust?

      Was halten Sie von Penisprothesen?

      Kommentar


      • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

        1. Hoch!
        2. Nichts


        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

        Kommentar



        • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

          Darf ich fragen warum Sie von Prothesen nichts halten?

          Ja, ich war bei Prof. F.S.

          Kommentar


          • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

            Prothesen zerstören definitiv und endgültig den SCHWELLKÖRPER UND SIND DAHER NUR EINE OPTION WENN SONST WIRKLICH NICHTS MEHR GEHT!

            LIEBEN GRUSS

            DR. T. KREUTZIG-LANGENFELD

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            • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

              Hallo, der veno-occlusive Mechanismus hat nichts mit glatten Muskelzellen zu tun. Auch das müsste Prof S. aus HH eigentlich wissen, da die Mechanismus nun seit über 10 Jahren bekannt ist.
              Es sind 2 Membranen, die die Corpora c. umgeben und sich unter Einwirkung der Siganalkaskade ( z.B. NO) gegenläufig auseinander bewegen und somit die Venolen quasi abscheren.
              Ein venöses Leckage kann nur durch eine radiologisch gesicherte SKID gestützte Cavernosographie bewiesen oder ausgeschlossen werden.
              Die Durchblutung der Eichel ist von der Durchblutung der Schwellkörper völlig separiert.
              Prothesen sind super, aber wie schon gesagt, nur als LETZTE Möglichkeit!

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              • Re: Veno-okklusive Dysfunktion

                Sehr geehrter Herr Kollege,

                ich bin nicht sicher, ob es so sinnvoll ist, wenn Sie hier eine fachliche "Co-Beratung" machen, die zudem noch meiner Beurteilung widerspricht.
                Zum venösen Leck (ich habe in der Zeit gemeinsam mit Prof. Stief in Ulm hunderte DPVL-OPs gemacht) kann man nun wirklich sicher sagen, daß es das venöse Leck nicht gibt und es sich um eine Fehlende Occasion der cavernösen Muskulatur handelt.

                Ob man Penisprothesen wirklich "toll oder super" finden kann? Es ist die Ultima Ratio und die komplette Destruktion beider Corpora cavernosa!

                Mit freundlichen Grüßen

                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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