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Dünner Harnstrahl hauptsächlich nach Stuhlgang

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  • Dünner Harnstrahl hauptsächlich nach Stuhlgang

    Guten Tag,

    Ich bin männlich, 35 Jahre alt, sportlich, kein Übergewicht.

    Ich leide seit längerem unter stark unterschiedlichem Harnstrahl, teilweise verzögerter Start.

    Im Sitzen und vor allem in Verbindung mit Stuhlgang ist der Harnstrahl meistens nur sehr dünn (wie ein dünner Faden, oder zwei geteilte dünne Fäden). Im Sitzen ist es mir teilweise sogar unmöglich zu urinieren. Es steht bei mir fast immer in Verbindung mit dem Stuhlgang, bzw kurz danach. Mit kommt es hier auch oft vor, als hätte ich einen Knopf/Knödel im Hintern, der dies verursacht.

    Ich habe dies immer in Verbindung mit meinen Hämorrhoiden gebracht. Diese wurden aber vor 2 Monate per Hal/Rar gerafft. Außerdem hat mein Proktologe jeglichen Zusammenhang ausgeschlossen.

    Ich war auch bereits bei einem Urologen vor 14 Tagen.
    Es wurde ein Ultraschall, Zystoskopie, digitale Untersuchung der Prostata durchgeführt und Urinprobe ausgewertet.

    Diagnose: Detrusor Sphinkter Dysfunktion (Eigentlich auf der Basis, da ich in der Öffentlichkeit Probleme habe zu Urinieren).
    Keine Striktur oder Auffälligkeiten an der Prostata wurden festgestellt.
    0 Restharn nach Urinabgabe (Urinieren im Stehen).

    Meine Fragen an Sie:
    (1) Kann es sich hier dennoch um ein Prostataleiden handeln (zB. chronische Prostatitis ohne Schmerzen)?

    (2) Kann so etwas durch Verspannungen im Beckenboden bzw, durch die Muskulatur ausgelöst werden?

    (3) Gibt es noch eine weitere Ursachen, welche dies auslösen könnten?

    Wie schätzen Sie die Situation ein?

    Vielen herzlichen Dank für ihr Feedback.








  • Re: Dünner Harnstrahl hauptsächlich nach Stuhlgang

    1. Glaube ich eher nicht
    2. Ja
    3. eher nein


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

    Kommentar


    • Re: Dünner Harnstrahl hauptsächlich nach Stuhlgang

      Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,

      Da meine Miktionsprobleme nicht wirklich besser wurden, entschied ich mich einen zweiten Urologen aufzusuchen. Nachwievor sehr häufig dünner Harnstrahl (sehr häufig, speziell in der Nacht oder nach Stuhlgang oder bei wenig gefüllter Blase dünn wie eine Nadel).

      Auch der zweite Urologe machte eine Zystoskopie und auch einen Uroflowtest (Wert 16,9 ml/s, eher flache Kurve, war aber auch sicherlich nervös und angespannt).

      Was sagen Sie zu den zwei unterschiedlichen Diagnosen:

      Diagnose erster Arzt:

      Detrusor-Sphinkter Dysfunktion -keine Verengung (nicht behandlungsbedürftig)

      Diagnose zweiter Arzt:

      Blasenhalsenge + leichte Prostatavergrößerung aber ohne Verengung (in einem Jahr Kontrolle, eventuell Tamsulosin oder Blasenhalsinzision)

      Ich war nach der Blasenhalsenge echt schockiert, denn bei der ersten Blasenspiegelung ein Monat zuvor wurde dies nicht festgestellt worden? Wie kann das sein? Kann das doch einen Psychosomatischen Grund haben, dass der Blasenmuskel sich spontan unterscheidet innerhalb von einem Monat?

      Das Problem ist, dass ich erst 35 Jahr alt bin und nun wirklich große Angst vor einer Blasenhalsinzision habe, da auch gerade die Kinderplanung ansteht.

      Ich warte jetzt auf den konkreten Arztbrief und werde mit meinem Hausarzt alles besprechen, bin aber mental gerade am Boden, vor allem auch , da ich nun überhaupt nicht mehr weiß, was ich glauben sollte. Vielleicht könnten Sie mir einen Tipp geben, denn eine Blasenhalsinzision will ich auf alle Fälle vermeiden.

      Vielen herzlichen Dank!!!

      Kommentar


      • Re: Dünner Harnstrahl hauptsächlich nach Stuhlgang

        Beide Kollegen liegen nicht wirklich weit auseinander.......
        Wenn Sie einen 3. Arzt fragen, bekommen Sie sicher eine weitere Formulierung!
        In Ihrem Alter würde ich allenfalls medikamentös behandeln, wenn es störend ist!

        Lieben Gruss

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

        Kommentar