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Orchidopexie, aber was nun ?

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  • Orchidopexie, aber was nun ?

    Hallo,

    um mein Problem zu beschreiben, muss ich leider etwas länger ausholen:

    Mit etwa 13 oder 14 Jahren, habe ich gemerkt, dass ich einen sehr starken Kremasterreflex habe und damit auch zwei Pendelhoden. Anfangs war dieser Effekt noch nicht so stark und häufig ausgeprägt, dies kam erst mit dem Erwachsenenalter.

    Das Problem dabei war, dass ich beim Hochziehen der Hoden, nur auf einer Seite Schmerzen verspürte. Auf der linken Seite merkte ich garnichts, wenn der Hoden hochgezogen wurde, keine Schmerzen, kein unangenehmes Gefühl, Druck oder Spannung.
    Beim Hochziehen des rechten Hodens jedoch, war das teilweise extrem unangenehm und mit Schmerzen,Druck und ein Gefühl des Quetschens verbunden.

    Mit 24 Jahren (mittlerweile 26) entschloss ich mich schließlich dazu, dass ganze doch operieren zu lassen, da es hin und wieder echt unangenehm war auf der rechten Seite.
    Wenn es auf der rechten Seite wie auf der linken Seite gewesen wäre, hätte ich es wahrscheinlich nicht operieren lassen, da es links eigentlich nicht störte.

    Letztes Jahr habe ich mich folglich einer beidseitigen Orchidopexie unterzogen und alles verheilte recht schnell und es gab keine Komplikationen. Durch die Orchidopexie rutschen die Hoden nicht mehr in die Leistenkanäle und es wurde besser als vor der OP.

    Trotz Orchidopexie habe ich ja immer noch einen stark ausgeprägten Kremasterreflex, weshalb die Hoden ja immer noch vergleichsweise recht hochgezogen werden, wenn auch nicht so hoch wie vor der OP. Hier entsteht jedoch nun mein Problem:

    Ich habe eigentlich gedacht, dass ich nach der OP beschwerdefrei bin, dennoch habe ich rechts immer noch ein Druckgefühl, manchmal leichte Schmerzen, auf den Hoden, Hodensack und Leiste wenn der Hoden durch Kälte z.B. stärker hochgezogen wird. Die OP hat das ganze zwar verbessert, aber das ursprüngliche Problem letztendlich nicht komplett gelöst. Es fühlt sich so an als wäre der Hodensack bzw. der Leistenkanal oder die Haut dort zu eng/klein für das Hochziehen des Hodens. Denn im entspannten Zustand habe ich überhaupt keine Probleme, erst durch den Prozess des Hochziehens.

    Meine Frage ist, was könnte nun noch das Problem für die Beschwerden sein, ich habe schon in die Richtung "Leiste(-nkanal) zu klein/eng", "Hodensack zu klein/eng" gegooglet, aber nichts gefunden. Zumal ich nicht verstehe wieso ich links absolut null Druck bzw. Schmerzen habe und es nicht mal merke, wenn der Hoden hochgezogen wird, aber rechts die entsprechenden Empfindungen da sind. Hängt es irgendwie mit der Anatomie der rechten Leiste oder des Hodensacks zusammen?
    Hätten sie vielleicht eine Ahnung, was es sein könnte, oder was ich noch tun könnte?

    Vielen Dank!

  • Re: Orchidopexie, aber was nun ?

    Die Orchidopexie verhindert nur die Drehung, nicht aber die Bewegung und die Mukelreflexe!
    Eine urologische Untersuchung ist ggf. sicher sinnvoll.


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Orchidopexie, aber was nun ?

      Vielen Dank für die schnelle Antwort!
      Ja genau, weil ja quasi nur der Hoden fixiert wurde.

      Die Untersuchungen habe ich ja schon hinter mir. Die Orchidopexie war ja quasi die Reaktion bzw. die Behandlung auf den Pendelhoden.

      Was mich nur fraglich macht, wieso habe ich durch Pendelhoden lediglich einseitige Beschwerden (vor der OP als auch nach der OP, links merke ich den Pendelhoden quasi gar nicht), nur rechts entsteht eine Spannung bzw. ein Engegefühl durch das Heranziehen des Hodens und der Haut.

      Was könnten dafür die Ursachen sein ? Eine zu enge Leiste bzw. Hodensack? Gibt es solche Diagnosen? Wie wird denn neben der Orchidopexie ein Pendelhoden noch behandelt, bzw. gibt es weitere Behandlungsmaßnahmen ?

      Vielen dank nochmal und schon mal ein schönes Wochenende!

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      • Re: Orchidopexie, aber was nun ?

        Die Orchidopexie ist wohl korrekt erfolgt.
        Menschen sind nie symmetrisch ....
        symptomatische Therapie ist ok.

        Lieben Gruss


        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Orchidopexie, aber was nun ?

          Vielen Dank für die Antwort!

          Aber was genau meinen Sie mit symptomatische Therapie ist ok?

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          • Re: Orchidopexie, aber was nun ?

            Schmerzmittel bei Bedarf!

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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