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Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

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  • Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

    Lieber Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,

    seit rund einem Monat plagt mich ein Brennen am Harnröhrenausgang. Anfangs wurde dies ebenfalls von einem Jucken an der Eichel begleitet. Das Brennen ist nicht nur beim Wasserlassen, sondern ist über den ganzen Tagesverlauf vorhanden. Bei meinem Hausarzt wurde ein Urintest durchgeführt. Hier konnte jedoch nichts festgestellt werden. Mir wurde dennoch Cotrimoxazol verschrieben. Nach der Anwendung ging der Juckreiz weg, das Brennen blieb bestehen. Deshalb habe ich einen Urologen aufgesucht. Auch hier wurde ein Urintest durchgeführt. Ebenfalls negativ. Zusätzlich wurde mir Azithromycin verschrieben. Einmal drei Tabletten. Dies ist eine Woche her. Das Brennen ist immer noch da. Bei meiner zweiten Sprechstunde wurde mir gesagt, dass alle Bakterien weg sind und mir wurde nur noch ein pflanzliches Medikament verschrieben. Zuhause habe ich mir die Harnröhre genauer angeschaut, indem ich sie leicht gespreizt habe. Dann habe ich in der mir angewandten Falte eine starke Rötung beobachten können, die mit der Lokalisierung des Brennens deckt. Jetzt stellt sich mir jedoch die Frage woher diese Rötung kommt und wie sie behandelt werden kann. Eine mechanische Reizung von außen kann ausgeschlossen werden, da die Rötung 3 bis 4 mm in der Harnröhre liegt. Weiterhin wurde nichts in die Harnröhre eingeführt. Haben Sie diesbezüglich eine Idee?

    Viele Grüße


  • Re: Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

    Ich würde zunächst den Effekt der antibiotische Therapie abwarten (kann noch dauern) und viel trinken!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

      Lieber Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,

      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Dann werde ich erstmal noch die Wirkung abwarten und weiterhin viel trinken. Haben Sie jedoch eine Erklärung, wieso alle Urintests negativ verlaufen sind? Wurde bei diesen nur ein Screening von bestimmten Bakterienarten vorgenommen, sodass diese ausgeschlossen werden können, andere Arten dennoch vorhanden sind und die Symptome auslösen?

      Viele Grüße

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      • Re: Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

        Chlamydien und Mykoplasmen können ggf. Auch in den Testen nicht nachzuweisen sein!

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

          Alles klar, ich bedanke mich!

          Viele Grüße

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          • Re: Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

            Lieber Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,

            leider ist das Brennen immer noch vorhanden. Es wurde zwischenzeitlich ein Anstrich gemacht. Dieser war jedoch negativ. Zudem hat meine Lebensgefährtin ebenfalls einen Test machen lassen, obwohl sie symptomfrei ist. Hier kam heraus, dass eine hohe Konzentration an Gardneralla Vaginalis vorhanden ist. Daraufhin wurde mir vorsichtshalber Metronidazol verschrieben. Dennoch weiterhin keine Besserung. Da Brennen ist sehr nah am Harnröhrenausgang. Kann es passieren, dass beim Abstrich diese Stelle nicht abgedeckt wurde und so der Test negativ ausfiel? Oder sind die Baktieren in der Harnröhre eher verteilt, sodass auch der Entzüngsherd weiter vorne mit einbezogen wird? Ich werde wohl nächste Woche erneut den Urologen aufsuchen, wollte dennoch auch Ihre Meinung einmal zu dem Sachbefund wissen. Haben Sie noch eine weitere Idee wovon das Brennen kommen kann? Ist vielleicht ein Haar dort vorhanden, welches nicht herausgewaschen wird und die Entzündung auslöst?

            Viele Grüße

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            • Re: Brennen in der Harnröhre. Urintests negativ

              Ich kann es auch diesem Wege wirklich nicht bewerten und ich habe auch keine spezifische Idee.

              Lieben Gruß

              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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