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Fragen zur Prostatitis

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  • Fragen zur Prostatitis

    Sehr geehrter Herr Dr.,

    ich wünsche einen angenehmen Vormittag..

    Ich versuche mich kurz zu halten.

    Nach (erstem) ungeschütztem Sex mit meiner (langjährigen) Freundin entwickelte ich zwei Tage später ein Jucken im Penis, in den darauffolgenden Tagen kamen geringe Reizungen zwischen Hoden und After dazu. Das ganze wurde nach und nach schlimmer und gipfelte nach drei Wochen in einem extremen Kältegefühl zwischen Hoden und After, stechenden Schmerzen im Penis, häufigem Harndrang und brennenden Schmerzen zwischen Hoden und After bei gefüllter Blase.

    Der Besuch beim Urologen ergab Restharn, den Verdacht auf eine Blasenentzündung (Harnröhren-Abstriche negativ) und eine für mich sehr unangenehme und schmerzhafte Prostata-Untersuchung. Mir wurde Minocyclin 100mg / 2mal tägl. für 15 Tage verordnet, die Therapie wurde vom Hausarzt auf 30 Tage verlängert (weil ein Mann immer eine Prostatitis hat).

    Die Therapie war anfangs nicht einfach und die Beschwerden wurden in den ersten Tagen um einiges schlimmer, um anschließend langsam nachzulassen.

    Aktueller Stand der Dinge (2 Wochen post Therapie):

    -) die Region zwischen Hoden und After schmerzt beim Sitzen (die Nerven ziehen teilweise bis in den Penis hinein), hier verspüre oft einen unangenehmen Druck und es schmerzt auch manchmal wenn ich mit dem Finger drauf drücke, momentan weitgehend nur noch rechtsbetont, links sind die Schmerzen abgeklungen (in diesem Bereich hatte ich vor zwei Wochen noch richtig heftige Nerv-Zuckungen)

    -) Masturbation geht wieder einfacher und verursacht keine Probleme/Schmerzen mehr, jedoch wenn ich zweimal tägl. masturbiere brennt es danach ein wenig in der Harnröhre

    Es wurde alles etwas besser, jedoch fehlt zum Zustand der Beschwerdefreiheit noch so einiges, weshalb sich für mich folgende Fragen ergeben:

    1.) Ist es normal, dass oben genannte Beschwerden andauern (Besserung geschieht gefühlt extrem langsam, von Woche zu Woche wahrnehmbar)? Die Symptome des Infekts sind abgeklungen (häufiger Harndrang, Brennen,...), jetzt ist eher ein Belastungsschmerz vorhanden (Stechen bei Kälte, Ziehen und schmerzhafter Druck beim Sitzen)....

    Sind es die Nerven der Prostata die nach einer Prostatitis derartig schmerzhaft und lange beleidigt sind (ich kann mir nicht vorstellen, dass es das Becken ist, da genau jene Schmerzen auch bei der Prostata-Tast-Untersuchung provoziert werden)?

    2.) Erholt sich die Prostata (wenn der auslösende Erreger bekämpft wurde) wieder vollständig? (Die nächste Schisaison werde ich vorerst eher mal auslassen.)

    3.) Mit einem sehr genauen Sonographie-Gerät müsste man einige Wochen nach erfolgter Therapie kontrollieren können, ob eine verstärkte Durchblutung der Prostata vorliegt / die Infektion noch aktiv ist? Gibt es dementsprechende Fachärzte?

    4.) Kann man etwas gegen Druck in der Prostata machen (medikamentös, unterstützend)?

    5.) Können ein gering dosiertes Potenzmittel (zur besseren Durchblutung) und Finasterid die Heilung der Prostata ankurbeln?

    Danke, Liebe Grüße, Thomas

  • Re: Fragen zur Prostatitis

    Kurz ist nicht gelungen......


    1. ja
    2. Ja
    3. Urologen!
    4. Ggf. Mit Quercetin (bekommen Sie auch Bai AmZ
    5. Ja beides günstig - mit dem Urologen besprechen!


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Fragen zur Prostatitis

      Danke vielmals!

      Da bringt mich so einiges definitiv weiter.

      Liebe Grüße, Thomas

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