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Chronische Prostatitis/CPPS

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  • Chronische Prostatitis/CPPS

    Hallo,

    ich (M 21) leide seit mehren Jahren an Beschwerden des CPPS/Prostatitis.

    Bereits davor (leider kann ich nicht genau sagen wann) konnte ich bereits nach dem Orgasmus ab und zu nicht pinkeln (Erst 45min danach, dazu unregelmäßig brennen beim Urinieren)

    Anfangs (Ende 17) begann dies durch eine deutlich erhöhte Miktion mit geringen Urinmengen und 1x Blut im Sperma, weswegen ich einen Urologen aufsuchte. Dieser führte eine Harnröhrenspiegelung durchführte und mir Tamsulosin verschrieb. Was recht gut half und die Urinmengen von 40-70 auf 250 erhöhte, das Druckgefühl reduzierte und die Miktion verringerte.

    3 Jahre später ging mein Urologe in Rente und da er mir sagte meine Beschwerden seinen vor allem psychosomatisch (Reizblase), probierte ich es ohne Tamsulosin.

    Ungefähr 2-3 Monate war alles sehr gut, keine/kaum Beschwerden (2018 Juli-August/Sept). Seit dem plagen mich in wellenförmige/periodisch Schmerzen, welche gefühlt immer schlimmer werden. Vor allem Nachts. Tagsüber ist meistens alles in Ordnung und die Symptome sind nur leicht ausgeprägt. Leider wache ich wegen Dranges 1-3x die Nacht auf (manchmal auch deutlich öfter, sehr selten gar nicht). Weswegen ich abermals einen Urologen aufsuchte.

    Dort wurde, neben der normalen Anamnese, eine Uroflowmatik durchgeführt, Spermaprobe (bakterielle Untersuchung) vorgenommen und eine reguläre Urologische Untersuchung (Hoden, Ultraschall). Alles ohne Befund.
    Der Urologe sah zwar eine Verkalkung in der Prostata, welche auf eine ehemalige Entzündung hinweißt, aber es wurden keine Entzündungsmarker gefunden.
    Ebenso ist mein Miktionstagebuch mit einer ungefähren Füllmenge von 300-400 unauffällig.
    Er sagte ebenso meine Symptome seinen psychosomatischer Natur und eine Therapie mit Alphablockern würde er nicht unterstützen. Ich solle Entspannungsmethoden lernen und ein Blasentraining durchführen (Blasentraining praktiziere ich bereits)

    Deswegen werde ich mir nun einen Termin bei einem Psychotherapeuten organisieren, da meine Psyche sicher eine Rolle spielt.

    Alles in allem Frage ich mich, ob ein weiter Besuch bei einem anderen Urologen sinnvoll wäre (Bezüglich Versuch mit Antibiotika), da ich Ärztehopping gerne vermeiden würde, aber dennoch das Gefühl habe, dass nicht alles versucht wurde.

  • Re: Chronische Prostatitis/CPPS

    Ein Versuch schadet nie. Ich bin kein Freund der Diagnose CPPS....


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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