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Ureaplasma

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  • Ureaplasma

    Guten Tag,

    ich leide schon seit einigen Monaten an Beschwerden im Bereich der Harnröhre (hauptsächlich ein ständiges Gefühl wasserlassen zu müssen)
    Im Verlauf meiner urologischen Behandlung habe ich zunächst 10 Tage Doxycyclin 200 mg genommen, und danach 3 Tage 500mg Azithromycin. Die Beschwerden sind jedoch vollkommen gleich geblieben.
    Es wurden danach mehrere Harnröhrenabstriche durchgeführt, bei denen jedoch kein Keim nachgewiesen wurde.
    Allerdings wurde bei meiner Freundin der Keim "Ureaplasma Urealyticum" in erhöhter Anzahl nachgewiesen. In der Zeit, als die Beschwerden anfingen, hatten wir ungeschützten Geschlechtsverkehr. Daher gehe ich davon aus, dass bei mir der gleiche Keim vorliegt.
    Die Idee war nun, bei meiner Freundin ein Antibiogramm anfertigen zu lassen, um dann gleichzeitig behandelt zu werden. Jedoch behauptet ihre Gynäkologin nun, dass man kein Antibiogramm zu Ureaplasma herstellen kann. Eine sinnvolle Begründung konnte sie uns allerdings nicht geben.

    Daher meine 2 Fragen

    1. Ist es normal, dass bei der Gabe von Antibiotika keinerlei Verbesserung eintritt, noch nicht einmal vorrübergehend? Oder lässt das auf eine Resistenz schließen?

    2. Ist es möglich ein Antibiogramm von Ureaplasma anfertigen zu lassen?

    Vielen Dank.

  • Re: Ureaplasma

    1. Eine Resistenz kann das erklären, eine Reinfektion weil keine Partnertherapie - oder eine zu kurze Therapie.

    2. Das ist zumindest sehr schwer.


    Ureaplasmen sind in Ihrer Bedeutung derzeit umstritten (ob pathogen oder nicht).

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Ureaplasma

      Sehr geehrter Dr. Kreutzig-Langenfeld,

      vielen Dank für ihre schnelle Antwort.

      Woran liegt es, dass die Anfertigung eines Antibiogramms schwierig ist? Ist es dennoch möglich?

      Neben dem Ureaplasma wurde noch Gardnerella Vaginalis nachgewiesen. Kann das ein möglicher Erreger sein?
      Bei meinen Abstrichen kann ja leider nichts nachgewiesen werden.

      Wie würden Sie weiter verfahren? Würden sie eine weitere Antibiotika-Therapie empfehlen und mit welchem Antibiotika?

      Vielen Dank

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      • Re: Ureaplasma

        1. Weil Ureaplasmen nicht einfach auf Kulturplatten wachsen
        2. Mikrobiologen im Labor fragen
        3. Eher nicht
        4. & 5 kann von mir hier nicht individuell geraten werden. Ihren Urologen fragen


        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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