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Vakuumpumpe

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  • Vakuumpumpe

    Sehr geehrter Experte,

    mit Erschrecken las ich einen Threat zum Thema Penisring hier im Forum. Ich wollte nurnoch mal anfügen, dass es eine Frechheit ist, dass die Urologen die Vakuumpumpe inkl. Penisringe bedenkenlos offerieren. Ich nutze meine Hilfe und den Restriktionsring nun schon seit Mehreren Monaten und war umso entsetzter den Threat zu lesen. Denn die beigefügten Ringe sind selbst in der größten mitlieferung so eng, dass der penis dunkler anläuft.
    schmeisse die Pumpe dann direkt wieder weg. Einzig gute ist, dass diese von der gesetzlichen vollständig bezahlt wurde.
    da die Skat schmerzen unerträglich waren und pde5 nicht greifen muss ich mich wohl ernsthaft mit einer Prothese auseinandersetzen...
    Haben Sie in diesem Bereich Erfahrungen. Ich habe Angst, dass mein ohnehin nicht gerade großer penis noch kleiner wird.
    gibt es eine Richtlinie oder haben Sie Erfahrungen wieviel der erigierte penis einer Prothese kleiner ist als das Original?

    entschuldien Sie den bisweilen Unmut in meinem Text. Aber ich verstehe nicht, wie mein Arzt mir die vakuumhilfe so unbedacht verschreiben könnte...

  • Re: Vakuumpumpe

    Der Unmut ist in dieser Form sicher nicht berechtigt. Ich habe meine sehr persönliche Auffassung wiedergegeben. Die Vacuumtherapie ist eine offiziell anerkannte Therapie und sicher nicht als "Fehler" zu bewerten, wie Sie es hier implizieren.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Vakuumpumpe

      Guten Mittag,

      es sollte auch nicht so aufgeheizt rüber kommen. Aber es ist nun mal ein sehr sensibles Thema und da die Kombination aus Pumpe und Restriktionsring gut funktioniert, dachten wir endlich Abhilfe gefunden zu haben.
      Was sich mir nicht ganz erklärt ist, dass die Vakuumtherapie in Kombination mit Ringen doch auf so engen Ringen basiert, sprich eine Verfärbung doch unumgänglich ist. Gerade, da es ein medizinisches Produkt ist, verwundert mich dich Zulassung doch sehr.
      Ihre Beobachtungen aus der Praxis und dem Forum schätze ich als sehr
      vertrauenwürdig ein (ich meine Sie kümmern sich hier kostenfrei um besorgte Menschen, Hochachtung an der Stelle).
      Folgt eine Blaufärbung unweigerlich zu Gewebetod? Welche Zeit müsste der Penis unterversorgt sein, damit dies geschieht? Gibt es Wege die Risikien zu minimieren? Bspw. Eine Heparinsalbe oder ähnliches nach der Anwendung?
      Da ich älteres Semester bin, muss der Sex nicht mehr in der Dauer und Frequenz stattfinden, wie bei den Jungen. Aber so wie ich das verstehe ist selbst eine Anwendung 1x die Woche gefährlich, richtig?

      Über eine Antwort der beiden Fragen wäre ich sehr verbunden

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      • Re: Vakuumpumpe

        1. Eine Blaufärbung hat nichts mit Gewebetod zu tun. Eine Gewebeschädigung erfolgt erst bei längerer Unterbindung der arteriellen Versorgung. Daher sollen Ringe auch nich unbegrenzt lange belassen werden. Schädigung nach > 2 Stunden beginnend zu erwarten.

        2. Gibt es via Salbe nicht. PDE-5-Hemmer verbessern aber die Perfusion und ich rate meinen Patienten daher oft zu einer kontinuierlichen Anwendung.

        3. 1-2 mal pro Woche ist sicher ungefährlich

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Vakuumpumpe

          Ich werde das beim nächsten Termin mal anmerken und mir zusätzlich arginin besorgen.
          Ich werde die "unbedenkliche" von Ihnen veranschlagte Anzahl auch nicht übersteigen.
          Muss ich mir Sorgen machen, dass der Penisring eine "Induratio penis plastica"
          hervorrufen wird? Oder ist hier bei korrekter Anwendung wenig Gefahr?

          Ich verabschiede mich jetzt in das Wochenende und hoffe Sie können sich auch
          gut erholen
          MfG

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          • Re: Vakuumpumpe

            Eine Induratio penis plastica müssen Sie sicher nicht befürchten. Arginin ist ganz nett, PDE-5-Hemmer besser!

            Auch Ihnen ein schönes WE!


            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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            • Re: Vakuumpumpe

              Hallo,

              seitdem letzten Eintrag ist nun eine Woche verstrichen und ich mache mir Gedanken, dass ich mich falsch ausgedrückt habe.
              Ich meine den Passus "älteres Semester" ( ich bin 52 Jahre).
              Ich würde gerne noch mindestens 15 Jahre liebevollen Sex genießen.

              Meinen Sie, dass die Vakuum-Therapie, in dem von Ihnen "empfohlenen Umfang"
              dies gewährleisten kann?
              Oder sind deutlich schneller Nebenwirkung zu erwarten?
              Falls wichtig: ich treibe sehr viel Sport ( Kraft/ Laufen), ernähre mich gesund, weder trinke ich noch, rauche ich.

              Liebe Grüße und entschuldigen Sie die Störung

              Kommentar



              • Re: Vakuumpumpe

                Ich glaube, Sie machen alles richtig. Ich habe Patienten, die es schon so lange erfolgreich und ohne Probleme anwenden. Ich bleibe unabhängig davon ein Fan der PDE-5-Hemmer - das sollte man in Ihrem (jungen) Alter doch hin bekommen.

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                • Re: Vakuumpumpe

                  Es ist eher eine Frage der Psyche, in 80% der Fälle brauche ich den Einsatz der Pumpe nicht und die einfache Anwendung des Ringes reicht...Ich würde auch lieber auf PDE-Hemmer zurückgreifen, allerdings hat dies bis jetzt nie Früchte
                  getragen.

                  Kann es sein, dass die Anwendung 1-2x pro Woche schleichend zu einer Zerstörung des Schwellkörpers führt oder würde man das merken ( Stichpunkt Thrombosen, diese würde man ja definitv spüren)? Der Gedanke treibt mich echt um, da ich und meine Frau uns noch begehren und das in den nächsten 15 Jahren sicher nicht weniger wird. Soll ich aus Gründen der Nachhaltigkeit lieber eine geringer Anwendungsdichte durchführen? Liebe Gruß und ein schönes Wochenende

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                  • Re: Vakuumpumpe

                    PDE-5-Hemmer regelmäßig (täglich) und ggf. auch in Kombination.

                    Zerstörung des Corpus cavernosum bei beschriebener Anwendung nicht zu erwarten.

                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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