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Blutdruck und Erektionsprobleme

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  • Blutdruck und Erektionsprobleme

    Hallo. Bin 30, sportlich, ab und zu Alkohol und habe schon länger Probleme mit dem Blutdruck. Hatte bereits 2 mal langzeitmessgeräte die allerdings gute Mittelwert ergaben aber mit relativ hohen peaks. Insgesamt aber ok im Schnitt und deshalb wurde auch nie mit senken o.ä. gearbeitet. Nun habe ich seit gut 5 Monaten Erektionsprobleme. Kann sich bereits in jungen Jahren ein von mir gesxgildertes Blutdruckbild so arg negativ auswirken? Mein Urologe bezweifelt dies und schiebt es auf sie psyche. Wollte mal ihre Meinung hören. Achja.. angenommen man trägt Schäden davon und senkt den Blutdruck dauerhaft.. Kann sich dann auch die Erektion wieder erholen?

  • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

    Kausalität oft schwer zuzuordnen.
    PDE-5-Hemmer helfen und ich würde sie auch verwenden. (Viagra (Sildenafil)/Cialis(Tadalafil)/Levitra/Spedra) ....


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

      Danke für ihre Antwort. Können sie bezüglich der fehlenden Kausalität ein klein wenig konkreter werden? Ich kann irgendwie nicht recht daran glauben weil die durchsxgnittawerte immer so ok waren dass kein Arzt Behandlungsbedarf sah. Aber wenn man erstmal die Probleme hat denkt man an jegliche Lösungsansätze .. pde5 Helfer helfen sehr gut. Trotzdem wüsste ich gerne die Ursache.

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      • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

        Es ist die Ursache eben immer nicht ganz klar. Es kann der Blutdruck selbst sein, das zunehmende Alter oder eine Nebenwirkung der Medikation........ u.v.a.m..

        Ein pragmatisch lösungsorientierter Ansatz ist neben der Ursachenforschung wichtig.

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

          1.eine kleine rückfrage: wenn ich am abend viagra, 25 mg nehme, 2-3 zum Orgasmus komme und am morgen danach, ca 13 Stunden Später wieder eine gute Erektion habe.. kann dies rein theoretisch immernoch die wirkung von viagra sein? ich bin häufig dann viel entspannter weil es am Abend vorher ja schon gut lief.

          2.und ich wüsste gerne ihre erfahrung: was sind die häufigsten ursachen bei jungen männern für erektionsprobleme? mein urologe verweist immer auf die psyche weil es keine körerlichen aufflligkeiten gibt. jedoch wurde eine duplexsonografie auch auf nachfrage nicht gemacht.

          Vielen Dank

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          • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

            1. kann beides sein...

            2. Hormonbestimmung, Labor und Duplex schließen die organischen Ursachen aus. Die Duplex ist aber zumindest hier nicht im Hinblick auf die Therapiekonsequenz nicht bedeutend.

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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            • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

              2.und ich wüsste gerne ihre erfahrung: was sind die häufigsten ursachen bei jungen Männern für erektionsprobleme? mein urologe verweist immer auf die Psyche weil es keine körerlichen aufflligkeiten gibt. jedoch wurde eine duplexsonografie auch auf nachfrage nicht gemacht.
              ich will Herrn Dr Kreutzig-Langenfeld nichts vorweg nehmen, zumal ich auch selbst nur betroffener bin... aber deine Schilderungen kommen mir sehr bekannt vor. Sildenafil ist am Tag danach aus dem Blut und ich würde stark vermuten, dass es deine Psyche ist... bei mir wird meine psych ED mit jedem Sex besser/weniger ... aber nur wenn es gut läuft ;-)
              ich hatte sogar Sex ohne PDE5 Hemmer... spricht stark für psych ED .

              zu deiner Frage 2: ich habe da viel mit meinem Uro gesprochen und nachdem er mir Testo (ohne Test vorher!!) Verschrieben hatte, das nix brachte und dann Schwellkörper im ltraschall angeguckt hatte meinte er, es sei die Psyche und da könne man nix machen außer Psychotherapie ... stimmt schon.
              Mal noch ein paar Sätze zu meinen Hintergrund: vor meiner jetzigen Partnerin hatte ich nie Probleme. Kurz bevor ich sie kennen lernte hatte ich ein vermasseltes one-night-stand. Zu viel alk und ka... lief nicht. Dame hat mich ziemlich vorgeführt und damit ging's los. Mit meiner jetzigen Partnerin ging's dann erst richtig los... nur Probleme ... anfänglich lief's noch weil wir uns Zeit ließen aber sie fand's zunehmend uncool und irgendwann gab's Streit und sie fühlte sich verletzt und sagte, sie wolle keinen Sex mehr und überlege sich zu trennen ... das war für mich der absolute Tiefpunkt.
              Das führte zu brutalsten Druck für die wenigen Male, die folgen sollten ... da lief es manchen und auch nur mit Schulmedizin.
              Damit kommt man zu einer weiteren häufigen Ursache, die ich eher in der Psychotherapie gelernt hab: die Partnerin will weniger Sex oder wenn schon, dann ist die Erfolgsrate bei höchstens 20-30%. Das macht Frust und in meinem Fall führte das zu exzessiven Pornokonsum... dazu gibt's jetzt immer mehr Forschung, da wohl - laut meines Therapeuten - in den letzten Jahren die Inzidenz für ED bei Männern <40 Jahren zugenommen habe. Es gibt sogar sehr neue Studien die Hirnorganische Veränderungen bei Männern mit erhöhten Pornokonsum aufzeigen konnen. Man braucht immer mehr sexuelle Stimulation um eine Erektion zu bekommen. Sollte es dann mal in einer der seltenen Fällen zum Sex kommen, dann klappt's schon aus zwei Gründen nicht mehr ... außerdem nahm dann die Libido ab, weil man eh frustriert ist und der selbstwert im Keller war.
              geholfen hat mir Pornoentzug und in meiner Beziehung arbeiten wir wieder daran ... es fällt mir sehr schwer, ... aber es geht bergauf. PDE5 Hemmern helfen, ich mach auch Beckenbodentraining in der Physio, aber der Kopf muss wieder lernen, dass 1. Es auch normale sexuelle Reize gibt und 2. dass wenn es mit der Partnerin mal nicht klappt, keine Konsequenzen entstehen ... Ich liebe sie sehrund das ist meine größte Herausforderung...

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              • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

                1. kann beides sein...

                2. Hormonbestimmung, Labor und Duplex schließen die organischen Ursachen aus. Die Duplex ist aber zumindest hier nicht im Hinblick auf die Therapiekonsequenz nicht bedeutend.

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld
                Angenommen bei einer Duplex käme raus dass die Blutzufuhr gestört ist: Wäre dann nicht die Konsequenz auf hemmer zu verzichten und Vorallem dringend was für die Gefäße zutun? Habe gelesen dass eine negative Duplex auch ein vorbote für einen intakt sein kann.. Daher meine Bedenken.

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                • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

                  Die PDE-5-Hemmer sind ja genau die Medikamente, die geeignet sind eine schlechte Perfusion besser zu machen.
                  Infarkt bei einem sportlichen 30jährigen schon extrem unwahrscheinlich!

                  Lieben Gruß

                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                  • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

                    Danke für ihre Antwort. Wie kann man urologisch feststellen ob eine zu geringe Durchblutung im Becken vorliegt? Habe gelesen das ein cpps so einen Umstand ebenfalls hervorrufen kann.wurde bei mir vor 2 Jahren diagnostiziert aber angeblich keine Auswirkung auf Erektion?

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                    • Re: Blutdruck und Erektionsprobleme

                      Das CPPS hat keinen bekannten Einfluß. Die Durchblutung lässt sich im Penis messen: farbcodierte Duplexsonographie der Penisgefäße.

                      Lieben Gruß

                      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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