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Condylome in der Harnröhre

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  • Condylome in der Harnröhre

    Ich war nun vier Tage wegen akutem Harnverhalt sowie in Folge akutem Nierenstau im KH. Das alles war für mich sehr extrem und der Zustand wohl auch kritisch wg. der Nierenstauung. Ich hatte schon seit diesem Jahr immer größere Probleme beim Wasserlassen und nun hat sich das so zugespitzt, dass ich sofort in die Notaufnahme eingewiesen wurde. Der Grund der Stauung soll in zwei Wochen in einer erneuten stationären Aufnahme geklärt werden. Im Moment muss sich erst die Blase und die Nieren wieder einigermaßen erholen.

    Bei mir wurden vor etlichen Jahren Feigwarzen am Harnöhrenausgang bzw. direkt in der Mündung festgestellt die dort rausgewachsen sind. Da ich vor der Notaufnahme noch einen Katheteter in den Penis bekommen habe vermute ich, dass es vielleicht keine Harnröhrenverengung ist, die die Stauung verursacht hat sondern nachgewachsene Feigwarzen in der Harnröhre, die den Ausgang total blockieren. Sonst wäre der Katheter wahrscheinlich gar nicht richtig durchgegangen oder? Wenn ich meinen Harnröhrenausgang genau anschaue und die Eichel ein Stück zurückdrücke sehe ich nämlich auch eine kleine Wucherung aus der Harnröhre herauskommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Feigwarzen sind. Ich habe sowohl dem Urologen in der Praxis als auch im KH von meiner Vorgeschichte erzählt. Beide sind aber nicht direkt drauf eingegangen und haben auch nicht noch einmal nachgeschaut. Ich bin natürlich im Moment fix und fertig, da ich nicht weiß was auf mich zukommt. Ich kann im Moment gar kein Wasser lassen (auch wg. dem Bauchkatheter). Wenn ich es trotzdem versuche, dann verspüre ich ein starkes Brennen im Penis und habe das Gefühl, das zwar Urin reinläuft aber dann kurz vor der Eichel nicht weiter kommt. Kann es sein, dass die Feigwarze den Harnröhrenausgang, der bei mir ohnehin extrem eng ist, so stark blockiert, dass das die Ursache dafür ist, dass kein Wasserlassen möglich ist? Bevor ich zum Urologen gegangen bin und bevor der Katheter im Penis gesetzt wurde konnte ich zumindest noch ein bisschen urinieren. Ich hatte aber andauernd das Gefühl, dass die Blase nicht ganz entleert wurde und musste kurz darauf immer gleich wieder urinieren. Es kam immer nur ein ganz feiner Strahl raus, hat dann abgebrochen und getropft und ist danach erneut mit einem feinen Strahl weitergelaufen.
    Kann mir eine grobe Einschätzung gegeben werden, ob ich mit meiner Vermutung richtig liegen könnte und ggf. den Urologen im KH dann vor dem Eingriff noch einmal explizit darum bitten sollte, das in Erwägung zu ziehen?
    Vielen Dank.

  • Re: Condylome in der Harnröhre

    Hallo nochmal,
    was ich noch vergessen habe. Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich Condylome ursächlich sind, welche Behandlungsmethoden wären dann am sinnvollsten? Lasern, schneiden, Vereisung?
    Ich bin fix und fertig..... :-(

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    • Re: Condylome in der Harnröhre

      Condylome als Ursache he eines Harnverhaltes extrem unwahrscheinlich. Die Urologen werden das schon klären. Bei einer Zystoskopie ist das sicher zu erkennen.


      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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      • Re: Condylome in der Harnröhre

        Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzing-Langenfeld,

        vielen Dank für ihre Einschätzung.

        Eine Frage hätte ich noch. Ich habe jetzt natürlich unzählige Beiträge über mögliche Ursachen gelesen (und mir wird angst und bange...)

        Sollte es tatsächlich eine Verengung sein, wäre dann der Katheter überhaupt durch die Harnröhre gegangen?

        Und sollte bei mir z. B. grundsätzlich eine Schlitzung in Frage kommen (nur informativ. Ich bin 49 Jahre alt), raten sie davon eher ab aufgrund des großen Rückfallrisikos oder sehen sie diese Methode eher gelassen?

        Viele Grüße und ein schönes Wochenende

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        • Re: Condylome in der Harnröhre

          lassen Sie mal Dr. Google raus und ver
          laa Sie sich lieber auf Befunde!

          Lieben Gruss


          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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