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Terminale Hämaturie - Chemotherapie

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  • Terminale Hämaturie - Chemotherapie

    Hallo,

    vor drei Jahren fing es an. Blut im Urin. Damals wurde ich vollgepumpt mit Antibiotika, da angeblich eine Prostataentzündung vorlag. Das Blut ging aber nicht weg. Daraufhin wurde eine Blasenspiegelung gemacht und ein CT vom Abdomen. Alles unauffällig. Inzwischen hatte ich auch kein Blut mehr im Urin und weitere Untersuchungen wurden nicht gemacht.

    Das seltsame ist, dass seit dem ich vor 3 Jahren das erste mal vorstellig wurde immer mal wieder für 1-2 Wochen Blut im Urin habe und dann manchmal monatelang keine Beschwerden sind.

    Es sind jedesmal kein Fieber, keine Schmerzen etc. beim Wasserlassen vorhanden. Es wurde kein Blut im Sperma nachgewiesen. So ist es bis heute.

    Es sind manchmal kleine krustenähnliche Dinge im Urin vorhanden bzw. kleine Blutstückchen.

    Ich habe mir die letzten Jahre keine Gedanken gemacht. Ich bin sogar zum Nephrologen gegangen um eine Nierenschädigung auszuschließen. Alles ohne Befund.

    Seit dem lebe ich mit der terminalen Hämaturie...

    Nun wurde im letzten Monat bei mir Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Und seit Beginn der Chemotherapie ist die Terminale Hamatürie extrem stark. Nach dem Wasserlassen ist mein Glied voll mit Blut. Es kann die Chemotherapie nicht weiter gemacht werden, da der Grund geklärt werden muss.

    Ich war in den letzten Jahren bei 3 verschiedenen Urologen, niemand hat etwas gefunden und nun wird die Chemotherapie unterbrochen. Psychisch bin ich langsam echt am Ende & bitte um Tips oder Rat was ich machen kann...

    Mit ist zudem aufgefallen, dass wenn ich oft Geschlechtsverkehr habe, bzw länger keinen hatte und dann plötzlich welchen, dann oftmals Blut im Urin ist.

    Kann es sich um eine Harnröhrenverengung/vernarbung handeln (Wie kann man das feststellen)? Oder ein Filter der Niere defekt ist?

    Welchen Vorgehen würden Sie mir empfehlen?

    Ich danke Ihnen für jeden Hinweis oder Tip.

    Lieben Gruß
    Alex



  • Re: Terminale Hämaturie - Chemotherapie

    Wesentlich zur Diagnostik sollte hier die Endoskopie sein, die man ggf. Auch in der Phase der Makrohämaturie machen sollte.
    Auch eine Prostatitis oder ein Blutendes Gefäß am Prostatarand sind Optionen!


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Terminale Hämaturie - Chemotherapie

      Diagnostik wurde unternommen: CT-Abdomen, MRT-kleines Becken, Blasenspiegelung. Alles ohne Befund. Nierenwerte im Blut in Ordnung. Es sind zudem 1-2 cm größe Blutstücke/Krusten im Urin vorhanden. Kann es von der Niere kommen? Besteht eine Gefahr für die Chemotherapie aufgrund Nierenversagen? Blut ist zudem nicht in jeder Urinabgabe. Mal sehr viel Blut mal gar nichts...
      Danke und Gruß
      Alex

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      • Re: Terminale Hämaturie - Chemotherapie

        Das ist mir etwas zu gewagt, hier in der Glaskugel zu lesen oder eine Sammlung Konjunktive zu produzieren.
        Das Vorgehen sollten Sie besser mit dem Arzt besprechen. Es gibt mannigfaltige Ursachen einer Hämaturie.

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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