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Chronische Urethritis

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  • Chronische Urethritis

    Sehr geehrter Herr Keutzig,

    ich leide seit ca. 3 Jahren an einer chronischen Urethritis. Das ganze trat ca. 3 Tage nach einem ungeschützen Sexualkontakt auf. Kein Ausfluss, nur brennen beim Wasserlassen.

    Es wurde damals ein Harnröhrenabstrich gemacht -> kein Befund
    Anschließend nahm ich 3 1/2 Wochen Doxycyclin -> keine/wenig Verbesserung
    Anschließend wechselte ich den Urologen (Umzug)
    Der neue Urologe führte eine Untersuchung der Prostata inkl. Prostatamassage und Ejakulat Untersuchung durch -> kein Befund
    Er verschrieb eine Einmaldosis Azthromycin -> keine Besserung
    Nun habe ich eine Weile verstreichen lassen und einen neuen Urologen aufgesucht
    Dieser machte eine Harnröhrenspiegelung und stellte fest, dass die Harnröhre entzündet ist
    Es wurde eine 6-wöchige Kortison Therapie durchgeführt -> kein anhaltender Erfolg
    Anschließend erfolgte eine Therapie mit Cefuroxim (4 Wochen) ohne dass sich eine Besserung einstelle
    Das ganze ist jetzt zwei Monate her und es ist immer noch alles beim alten. Vor allem belastet mich, dass der Samenerguss sehr früh ausgelöst wird. An Sex (selbstverst. geschützt) ist nicht zu denken. Haben Sie noch eine Idee wie man vorfahren kann?

    Meine Theorie ist ja, dass es sicht evtl. um einen Biofilm handeln könnte, der die antibakterielle Wirkung verhindert. Ansonsten bin ich psychisch am Ende. Bin mitte zwanzig, kein Sexleben mehr, keine Aussicht auf Famiiliengründung etc. Mittlerweile ist es so, dass sich bei mir eine Depression manifestiert hat, die mir sehr zu schaffen macht (täglich Suizidgedanken etc.)

    Wenn Sie noch einen Rat hätten, so wäre ich sehr dankbar.


  • Re: Chronische Urethritis

    Ich würde in einer solchen Situation am ehesten an eine 2. längere antibiotische Therapie denken!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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