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Hodentorsion?

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  • Hodentorsion?

    Hallo,

    ich habe seit ca. 3 Tagen schmerzen im rechten Hoden. (Alter 27)
    Der Schmerz ist dabei nicht konstant stark. Er tritt bei Berührung auf, sowie je nach Haltung (z.B. wurde er bei Rückweg von der Apotheke so stark, dass ich nicht mehr weitergehen konnte). Beim reinen Sitzen teilweise auch völlig schmerzfrei.

    Ich war deswegen nun schon heute und gestern in der Klinik.
    Bzgl. Torsion sind die Symptome nicht eindeutig: Nicht erfühlbar, keine Anschwellung/Rötung, keine Durchblutungsstörung bei Sonography erkannt.

    Aber auch kein Leistenbruch. Auch keine Probleme beim Wasserlassen.
    Aber auch kein Fieber oder Infektion die auf eine Nebnhodenentzündung hinweisen würde.

    Nun sind die Möglichkeiten die mir vorgeschlagen wurden:
    1) Ciprobasics + Voltaren Resinat
    2) Operation ohne zu wissen ob es sich um eine Torsion handelt (aber vlt. doch eine leichte Verdrehung?)

    Habe mich erst Mal für 1) entschieden. Bin nun auch nach ein paar Stunden nach Einnahme komplett schmerzfrei.

    Habe nun jedoch Angst, dass es vlt. doch eine Torsion sein könnte, und ich durch das Voltaren Schmerzmittel die "Warnsignale" nicht mehr spüren würde, wenn es sich stärker verdreht?



  • Re: Hodentorsion?

    PS: Gibt es Anzeichen dafür zu sehen (ohne Operation), ob der Hoden vlt. schon abgestorben ist? Das hatte ich vergessen gehabt beim Arzt zu Fragen. Da mir gesagt wurde, im Sono ist keine Torsion zu erkennen und Durchblutung normal, bin ich jetzt davon ausgegangen, er "lebt" noch ...

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    • Re: Hodentorsion?

      Eine Torsion kann man nicht antibiotisch behandeln und sie muss innerhalb von 6 Stunden operiert werden.
      Die duplex-Sonographie kann einigermaßen sicher differenzieren. Via Forum kommen wir hier kaum weiter!

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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      • Re: Hodentorsion?

        Danke! Letztendlich ist das Dilemma, dass eine Torsion aufgrund der Schmerzen nicht auszuschließen ist, aber Sonographie etc. keine weiteren Verdachtsmomente liefern.
        Somit überlässt man mir die Entscheidung einer Operation, um Gewissheit zu erlangen.

        Letzendlich weiß ich nicht, ob ich das Risiko einer Operation eingehen sollte, wenn es auch an einer Nebenhodenentzündung liegen könnte, oder orthopädische Gründe (wirbelsäule) haben könnte. (und nach 2 Tagen Schmerzen nun wohl eh zu spät wäre)

        Aber ich verstehe natürlich, eine Ferndiagnose ist hier schwierig.

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        • Re: Hodentorsion?

          Ferndiagnosen sind nicht schwierig..... sie sind unmöglich!! Schon ganz und gar, wenn schon die klinische Differenzierung live schwer ist!

          Lieben Gruß

          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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