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Prostatitis, BPH, oder ......

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  • Prostatitis, BPH, oder ......

    Mit 52 Jahren bisher kerngesund, keinerlei Erkrankungen und bisher ohne Potenzstörungen: Nun zum Urologen bei neu aufgetretenen gelegentlichen Erektionsstörungen und akutem Libidoverlust innerhalb von 14 Tagen. Keinerlei Symptome für einen Harnwegsinfekt, kein Brennen, keine Schmerzen, kein Juckreiz, perineales leichtes Druckgefühl ohne Schmerz auch kein Schmerz unter der DRU. Kein Fieber, kein Krankheitsgefühl. Im Labor, Hormonachsen ob, LH; FSH; TSH und TESTO ob. CRP < 2 , Leukos normal, HB normal, aber ein PSA von 3,6 ( erster Befund keine Vorbefunde) freies PSA 0,35 . DRU on, in der TRUS 24 ccm, Verkalkungen und eine zystische kleine Veränderung ( lt. Urologe Anhalt für ev. abgelaufene Prostatitis.) => Therapie Konzept ......selektiver Alpha Blocker ( Urorec) und Kontrolle des PSA in 8 Wochen.
    Wie wahrscheinlich ist hier eine klinisch stumme Prostatitis? oder doch ein NPL im Frühstadium was sich ev. schon mit Nervenbeteiligung ( Erektion und Libidoverlust) zeigt. Sollte man nebst der Alpha Blockade noch eine AB Therapie einleiten? Überlege gerade ob man ev. mit zuwarten doch etwas verpasst. Ist ein MRT sinnvoll um ggf. eine Prostata Stanze zu vermeiden?
    Um die ein oder andere Meinung wäre ich dankbar

  • Re: Prostatitis, BPH, oder ......

    Das kann ich mit diesen Informationen kaum differenzieren.
    Antibiotische Therapie nur beiV.a. Prostatitis sinnvoll.
    PSA-Verlauf statt MRT sinnvoller. Biopsie würde ich meinem Patienten nicht raten.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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