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Hodenschmerzen

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  • Hodenschmerzen

    Sehr geehrter Herr Doktor,

    Anfang des Jahres würde ich aufgrund von Hodenschmerzen mit Antiobiotika behandelt (7Tage Cefuroxim), es bestand der Verdacht auf eine Nebenhodenentzündung. Allerdings war der Ultraschall unspezifisch, auch Urin und Blutbild unauffällig. Nach circa 14 Tagen kehrten Symptome zurück, nun begann ich mit Ciprofloxacin (konnte ich nur drei Tage nehmen dann bekam ich eine Achillessehnenentzündung) daher verschrieb mir mein Urologe nochmal Cefuroxim für 6 Tage. Die Schmerzen sind nach wie vor sehr ausgeprägt, und ich wurde bei allen Untersuchungen darauf hingewiesen, dass eine Hodentorsion nicht 100 % auszuschließen. Allerdings gab es im US immer eine regelrechte Durchblutung.
    Nun meine Fragen
    1. Die Antibiotika Therapie war scheinbar nicht zielführend. Welches AB wäre hier noch indiziert?
    2. Ist es evtl doch eine „latente“ Hodentorsion?Letzte Woche im US war der Hoden aber durchblutet. Der Schmerzherd liegt etwas oberhalb des Hodens, der Arzt meint oberhalb des Nebenhodens.

    Die Beschwerden bestehen ja nun schon über 4 Wochen. Daher evtl doch eher eine chronifizierte Entzündung? Ich tue mich schwer damit, als Patient eine Hodenfreilegung zu veranlassen...

  • Re: Hodenschmerzen

    Auf diesem Wege ist das praktisch nicht zu bewerten.
    Eine Hodentorsion sollte im Ultraschall mit Farbcodierung sicher auszuschließen sein. An eine latente Hodentorsion glaube ich persönlich eher nicht. Die Indikation zu einer Freilegung des Hodens kann ich auf diesem Wege und ohne genaue Kenntnis von Befund und Patient nicht bewerten.

    Lieben Gruss

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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