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Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

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  • Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

    Hallo,

    ich bin 20 Jahre alt und habe fast alle Anzeichen dafür, dass mit meiner Testosteronproduktion/ meinen Hoden etwas nicht stimmt:

    - starker Haarausfall
    - kein Bartwuchs mehr (war vorher vorhanden)
    - depressive Verstimmung
    - sehr geringe Libido + fast keine Reaktion auf sexuelle Reize
    - nur sehr schwer zu erreichende Erektion, die zudem nur wenig prall ist
    - Ejakulat ist in Farbe, Konsistenz und Menge verändert (wahrscheinlich nur noch Prostatasekret oder ähnliches)

    Ich habe große Angst, dass ich vielleicht einen Hodenschaden habe und würde das gerne schnell abklären lassen, damit vielleicht noch was zu retten ist. Problematisch ist aber, dass wir Wochenende haben und somit keine Urologische Praxis aufhat. Kann ich damit zur Ambulanz ins Krankenhaus gehen, auch wenn keine wirklichen Schmerzen vorliegen und einen Ultraschall machen lassen?

    Grüße Skywalker876

  • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

    Es ist wohl kaum sinnvoll und auch unangemessen länger bestehende Beschwerden in der Notfallambulanz klären zu lassen.

    Machen Sie einen Termin beim Urologen. Machen Sie sich auch keine Sorgen, daß "nichts zu retten sei" bei solchen Dingen kommt es kaum auf einige Tage an.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

      Hallo Herr Dr. Kreutzig-Langelfeld,

      danke für die schnelle Antwort. Ich habe Angst, dass es sich um eine beginnende Hodennekrose handelt. Kann das wegen fehlender Schmerzen ausgeschlossen werden?

      Halten Sie es für wahrscheinlich, dass es sich um eine Hodenfibrose handelt und wäre das im Ultraschall sichtbar?

      Mein Plan wäre anfang der Woche mein Blut auf Testosteron testen zu lassen und wenn ich den Wert erfahren habe einen Urologen aufzusuchen. Würden Sie auch so vorgehen?

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      • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

        Wo um Himmels Willen sollen Sie eine Hodennekrose oder Hodenfibrose her haben???
        Sie googeln zu viel.
        Eine urologische Untersuchung ist sicher sinnvoll. Dazu Labor (Hormonstatus) - dann ist die Sache schnell klar. In Ihrem Alter kommen aber beide von Ihnen genannten Phänomene nicht vor!!

        Lieben Gruss


        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

          Gut, dann bin ich erstmal etwas erleichtert. Wird beim Urologen der Hormonstatus auch durch eine normale Blutabnahme ermittelt? Bekommt man das Ergebnis noch in der Praxis, oder erst am nächsten Tag?

          Sie haben Recht, ich google wahrschienlich wirklich zuviel und mache mich zu sehr verrückt, aber ich habe wegen oben genannten Symptomen ziemliche Angst etwas ernstes zuhaben, wie einen irreversiblen Hodenschaden.

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          • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

            Das (spezielle) Labor braucht sicher 2-3 Tage.

            Lieben Gruss

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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            • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

              Alles klar, danke für die Info. Ist es nicht auch möglich den Testosteronwert bei einer normalen Blutuntersuchung beim Hausarzt zu bestimmen?

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              • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                Wie schnell traten deine Probleme Haarausfall, Libido und Erektionsverlust denn auf, und seit wann?

                Bartwuchs nicht mehr vorhanden...heißt, du musstest dich früher rasieren...und nun nicht mehr?

                Medikamente wie Psychopharmaka nimmst/nahmst du nicht? Auch keine Hormonpräparate wie Finasterid gegen Haarausfall?

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                • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                  Hans Georg ns Wirklich bewusst sind mir die Probleme erst vor etwas mehr als einer Woche geworden. Ich muss mich zwar immernoch rasieren, aber ich habe das Gefühl, dass das Bartwachstum deutlich verlangsamt ist. Psychopharmaka nehme ich aktuell nicht. Ich habe lediglich Anfang bis Mitte des Jahres eine relativ geringe Dosis Citalopram genommen, die jedoch keinen Einfluss auf meine Erektionsfähigkeit etc. hatte. Schon seit ein paar Monaten nehme ich jedoch kein Citalopram mehr und die Probleme haben sich ja erst kürzlich entwickelt.

                  @Dr Kreutzig Langenfeld: Ich habe das Gefühl, dass meine Hoden kleiner geworden sind. Halten Sie es für denkbar, dass es sich bei mir um eine beginnende Hodenatrophie handeln könnte und die Hoden dadurch weniger Testosteron produzieren? Wäre es in dem Fall wichtig, dem schnell entgegenzuwirken, oder ist keine Eile geboten. Einen Termin bekommen ich frühestens anfang nächster Woche.

                  Kommentar


                  • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                    Wie akut du eine Doc brauchst...kann ich dir da nichts zu sagen...

                    Aber für die anstehende Diagnostik ist es sicher wichtig, dass du mal genau hinschaust, wie und wann das ganze anfing...schon länger, bevor es dir eigentlich so richtig bewusst wurde?

                    Verlangsamter Bartwuchs deutet auf Hormonmangel hin...

                    Citalopram...hast du weswegen und von wem verschrieben bekommen?

                    Ist ein Antidepressiva das zu den SSRI gehört...hat es dir was gebracht/geholfen'?

                    SSRI 's können etwas machen...auch länger anhaltend nach absetzen...PSSD, wobei das nicht so ganz auf deine Beschreibung passt...

                    Depressive Verstimmungen...kann vom Hormonmangel kommen...aber können sich auch neg. auf die Hormone auswirken...ein Teufelskreis...

                    Hormone sind was verzwicktes...da darf man nicht isoliert auf die Probleme schauen, sondern da muss ein "ganzheitlicher" Blick auf den Mensch und sein Leben sein...(Sport, Ernährung, Lebensumstände, Stress...)

                    Vielleicht kann dir Dr. Kreutzig-Langenfeld noch sagen, was für Hormone zu untersuchen in deinem Fall sinnvoll ist? (Nur Testosteron sagt da nichts aus...da muss auch der "Regelkreis" untersucht werden...)

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                    • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                      Ich habe heute die Ergebisse des Bluttests bekommen: Der Testosteronwert lag bei ca. 6,2 ng/ml.
                      Kann man damit sagen, dass meine Beschwerden auf jeden Fall nicht auf einen Testosteronmangel zurückzuführen sind und meine Hoden gesund sind?

                      Wäre es auch möglich, dass meine Hoden weniger neues Testosteron produzieren und davon meine Beschwerden kommen und noch Testosteron von früher im Blut nachzuweisen ist?

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                      • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                        1. genau das kann man sagen!!
                        2. NEIN!!

                        Lieben Gruss

                        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                        • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                          Danke für die Infos, dann bin ich erstmal etwas beruhigt.

                          Denken Sie, dass meine Beschwerden zumindest teilweise von einer Schädigung der Nieren durch das wenige trinken kommen könnten? Ich habe über einen Zeitraum von einigen Wochen bis Monaten teils wenn überhaupt ein Glas Flüssigkeit täglich zu mir genommen. Sehen Sie da einen Zusammenhang oder kann man eine Nierenschädigung ausschließen, da mein Hausarzt bei der Blutuntersuchungen abgesehen von leicht erhöhten Schilddrüsenwerten keine Auffälligkeiten festgestellt hat? In einem normalen Blutbild hätte man doch gesehen wenn mit den Nieren etwas nicht stimmt, oder?

                          Grüße Skywalker876

                          Kommentar


                          • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                            Durch zu wenig trinken kann man keine Nervenschädigung bekommen!

                            ich würde vorschlagen, Sie machen sich etwas weniger Gedanken und dafür vom Hausarzt beraten.

                            Lieben Gruss Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                            Kommentar


                            • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                              Ich glaube sie haben sich verlesen. Ich gehe nicht von einer Nervenschädigung aus, sondern habe ich Bedenken, ob ich nicht vielleicht meinen Nieren geschadet haben könnte.

                              Manchmal ist mein Urin getrübt und enthält Schwebstoffe oder kleine "Körnchen". Ist das ein Zeichen für Nierensteine und sollte ich das abklären lassen? Wenn ja welcher Arzt ist dafür zuständig?

                              Grüße Skywalker876

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                              • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                Auch die Nieren werden nicht geschädigt..... sonst siehe oben!

                                Für Steine ist der Urologe - für Funktion der Nehprologe zuständig!

                                Lieben Gruß

                                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                  Gestern habe ich meinen Urin untersuchen lassen. Laut Arzthelferin ist in meinem Urin etwas Eiweiß nachgewiesen worden. Bei der Probe die ich abgegeben habe war der Urin nicht getrübt. Ich gehe davon aus, dass die häufige Trübung des Urins vom Eiweiß kommt.

                                  Worauf kann Eiweiß im Urin hinweisen? Denken Sie, dass eine Harnwegsinfektion vorliegen könnte? Ich habe zwar kein Brennen beim Wasserlassen, aber manchmal leichte Schmerzen im Unterbauch.

                                  Grüße Skywalker876

                                  Kommentar


                                  • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                    Eiweiss kann viele Ursachen haben.... vom kaputten Test über normal bis zu einer Nierenschädigung..... mit harmlos. Für Infekt nicht allein typisch!

                                    Lieben Gruß

                                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                    • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                      Ich habe meine Trinkmenge erhöht, um meine Nieren gut durchzuspülen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei erhöhter Trinkmenge auch häufiger die Harntrübung auftritt. Meist ist besonders der erste Harnstrahl weißlich getrübt.

                                      Ich vermute, dass es sich um Ablagerungen aus den Nieren handelt, also sehr feiner Nierengrieß, die sich bei vermehrtem Trinken jetzt besser lösen.

                                      Meine Bedenken sind, dass sich durch das vermehrte Trinken leichter auch ein großer Nierenstein lösen könnte und eine Kolik auslösen könnte. Das möchte ich unbedingt vermeiden. Halten Sie es für sinnvoll, die Trinkmenge bis zum nächsten Arztbesuch erstmal zu verringern, um dieses Risiko erstmal gering zu halten bevor es ärztlich abgeklärt wird?

                                      Grüße Skywalker876

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                                      • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                        Ihre Vorstellungen sind schon etwas sehr schräg. In den Nieren bilden sich keine Ablagerungen, die gelöst werden müssten. Nierensteine bilden sich ihr durch wenig trinken und nicht durch viel trinken.
                                        Lassen Sie mal den Urologen den Urin untersuchen und Nehmen Sie das Ergebnis zur Kenntnis. Ab dem Moment sollten Sie sich keine eigenen Gedanken über Befunde machen.

                                        Lieben Gruss

                                        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                        • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                          Sie haben meine Überlegungen falsch verstanden. Ich denke nicht, dass Nierensteine durch viel Trinken entstehen können, sondern, dass bei einer erhöhten Trinkmenge die Wahrscheinlichkeit höher wäre, dass sich bereits vorhandene Nierensteine ablösen.

                                          Sie sagten ja, dass zu wenig trinken den Nieren nicht schadet. Sind Sie sich da sicher? Ich habe gelesen, dass Nierenschäden als Folge von länger andauernder Dehydration auftreten können.

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                                          • Re: Testosteronmangel, wahrscheinlich geschädigte Hoden

                                            Ja, ich bin mir sicher!!

                                            Dehydratation = zu wenig trinken

                                            Kommentar