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Urethritis ohne Ende

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  • Urethritis ohne Ende

    Sehr geehrter Herr Dr. med. Thomas Kreutzig-Langenfeld,

    ich mache nun schon seit 5 Jahren mit einer Urethritis rum und hätte diesbezüglich gerne ihre Meinung gehört. Vor 5 Jahren begannen meine Symptome mit Brennen in der Harnröhre ein Arzt verschrieb mir ohne Erregernachweis ein Antibiotikum welches jedoch keine Besserung brachte und ich den Urologen wechselte welcher dann nach bereits einem vergangenen Jahr Chlamydien und Ureaplasmen im Urin und Ejakulat finden konnte, ich bekam Azithromycin 3 Tabletten auf einmal die Symptome waren 3 Tage besser und kamen wieder, Erreger konnte allerdings nicht mehr nachgewiesen werden. Mein Urologe sah keinen weiteren Handlungsbedarf und weigerte sich bei vielen negativen Urintests weitere antibiotische Therapien zu beginnen, so sahen das 3 weitere Urologen ebenfalls. Nun nach 5 Jahren konnte ich wenigstens meinen Hausarzt davon überzeugen Langzeit Antibiosen zu versuchen da sie hier in den Foren gesagt hatten das Chlamydien eine ausreichend lange Therapie brauchen und oft nicht mehr nachweisbar sind. Ich hatte jetzt 2 Langzeit Therapien einmal Ciprofloxacin 2x 500mg über 30 Tage und Doxycyclin 2x 100mg über 30 Tage welche jetzt vor 3 Tagen beendet wurden, jetzt bemerke ich das die Symptome eher stärker als schwächer geworden sind und meine Harnröhre immer vorne zusammen klebt, ich ganz wenig klaren Ausfluss habe der nur zum Vorschein kommt wenn ich ihn raus drücke. Ausserdem schmerzt meine Harnröhre nicht nur beim Wasser lassen sondern auch in der Ruhe immer etwas leicht. Ich bin echt verzweifelt, was wäre bei dieser Symptomatik noch für Erkrankungen möglich, eventuell eine Pilzinfektion von so viel Antibiotikum? Würde eine Pilzinfektion Leukozyten im Urin nachweisbar machen? Oder sollte ich erstmal warten das die Schleimhaut Zeit hätte sich zu erholen? Symptome können ja noch lange nach Therapie Ende bestehen.


  • Re: Urethritis ohne Ende

    Ich würde nun erst einmal 6-8 Wochen den Effekt abwarten. Die antibiotische Therapie (wenn auch spät) eher ausreichend lang!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Urethritis ohne Ende

      Wozu würden sie mir raten, falls keine Besserung eintreten sollte? Weitere Antibiotische Therapie und wenn ja welches Antibiotikum.

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      • Re: Urethritis ohne Ende

        Keine antibiotische Therapie mehr ohne einen Keimnachweis. Bisher ausreichend erfolgt!

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Urethritis ohne Ende

          Mein brennen beim Wasser lassen ist leider immer noch vorhanden und es lässt sich oft ein klitzekleiner Tropfen glasklarer Ausfluss aus der Harnröhre drücken. Muss Ausfluss immer pathologisch sein oder kann es sich auch um Prostatasekret handeln? Wie kann man sowas unterscheiden? Was empfehlen sie mir jetzt für ein weiteres Vorgehen, die restlichen 3 Wochen abwarten oder wieder zum Arzt?

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          • Re: Urethritis ohne Ende

            Je nach Beschwerden......
            Ggf. einen neuerlichen Abstrich!

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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            • Re: Urethritis ohne Ende

              Sehr geehrter Dr. Kreutzig-Langenfeld,

              könnten sie eventuell noch auf meine weiteren Fragen im vorherigen Text eingehen?

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              • Re: Urethritis ohne Ende

                Ich klinke mich mal ein - den einzigen Unterschied um zu bemerken ob es Prostatasekret/Lusttropfen sind oder pathogener Ausfluss ist, es untersuchen zu lassen.

                Ich kann aber dazu sagen, dass es durchaus auch bei Gesunden vorkommen kann mal etwas "Ausfluss" zu haben (Prostatasekret/Lusttropfen), da du ja nachts mehrere Erektionen hast. Ich z. B. habe auch manchmal morgens einen winzigen Lusttropfen. Auch kann es sich um normales Harnröhrensekret handeln. Eine Geschlechtskrankheiten hätte deine 30 Tage Cipro und 30 Tage Doxy Kur wohl nicht überlebt.

                Aber ich denke Dr. Kreutzig-Langenfeld sagt auch etwas dazu!

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                • Re: Urethritis ohne Ende

                  Dem ist nichts hinzuzufügen!

                  Lieben Gruß

                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                  • Re: Urethritis ohne Ende

                    Meine Symptomatik ist leider immer noch vorhanden ich habe vor einer Woche meinen Urologen erneut aufgesucht, dieser schickte die ersten 20ml meines Morgenurins und Ejakulat ins Labor beides ohne Befund, getestet wurde auf Chlamydien, Gonokokken, Ureaplasmen und Mycoplasmen. Leukozyten fanden sich auch keine im Morgenurin. Ich bin echt verzweifelt, hätten sie noch irgendwelche Tipps für mich wie ich weiter verfahren soll?

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                    • Re: Urethritis ohne Ende

                      Besserung der Symptomatik kann 6-8 Woche nach Ende der antibiotischen Therapie brauchen.

                      Symptomatische Therapie mit Ibuprofen .... trinken und Wärme!

                      Lieben Gruß

                      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                      • Re: Urethritis ohne Ende

                        Es sind leider schon 8 Wochen seit Beendigung der Therapie vergangen und die Symptome sind komischerweise vor der Therapie schwächer gewesen als danach. Kann es sein das die Schleimhäute oder Prostata durch das Antibiotika gereizt sind?

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                        • Re: Urethritis ohne Ende

                          Möglich.... vielleicht erst einmal Wärme, viel trinken und noch abwarten!

                          Lieben Gruß

                          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                          • Re: Urethritis ohne Ende

                            Mein Ausfluss und die Missempfindungen sind weiterhin vorhanden, ich war gestern bei einem anderen Urologen gewesen dieser hat ein Ultraschall der Niere, Blase und der Prostata (suprapubisch) gemacht. Sich das Genital von außen angesehen und abgetastet, zusätzlich Urin und Ejakulat untersucht natürlich wieder ohne Befund. Ich wurde direkt als Psychosomatiker betitelt. Ausfluss kann doch keine psychosomatische Ursache haben oder Irre ich mich? Ich weiß nicht mehr weiter was ich noch tun soll...

                            Kommentar


                            • Re: Urethritis ohne Ende

                              Ich kann es auf diesem Weg auch nicht sagen....

                              Lieben Gruß

                              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                              Kommentar


                              • Re: Urethritis ohne Ende

                                Heute hat mein Ausfluss drastisch zugenommen, ich habe ihn mit einem Urinteststreifen auf das Leukozytenfeld aufgefangen dieses verfärbte sich in die höchstmögliche Anzahl zudem war mein Urin auch trüb, im Urin selbst war mittels Teststreifen nichts nachweisbar. Wie soll ich ihrer Meinung nach nun verfahren, Urologen die mich noch Ernst nehmen habe ich keine in meinem Umfeld, kann ich meinen Hausarzt zu dem Problem kontaktieren?

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                                • Re: Urethritis ohne Ende

                                  Der Teststreifen ist in diesem Fall unsinnig.... er misst Mist!
                                  Ein Abstrich und eine Kultur viel besser!
                                  Lieben Gruß

                                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                  • Re: Urethritis ohne Ende

                                    Sehr geehrter Herr Dr Kreutzig-Langenfeld,

                                    Bei mir wurden jetzt 2x in Ejakulat und im Urin im Abstand von jeweils 2 Wochen Beta-hämolysierende Streptokokken (Gruppe B) gefunden, mein Hausarzt hat mir jetzt Amoxyclav verschrieben und ich bin unsicher ob es wirklich notwendig ist diese zu behandeln. Können diese Bakterien eine Urethritis mit leichtem Ausfluss verursachen und sehen Sie eine Behandlung für sinnvoll?

                                    Mit freundlichen Grüßen
                                    Imanaris

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                                    • Re: Urethritis ohne Ende

                                      Zumeist ist das eher eine Verunreinigung - das kann ich aber auf diesem Wege natürlich kaum bewerten!

                                      Lieben Gruß

                                      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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