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Prostatitis

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  • Prostatitis

    Hallo,

    ich habe mal kurz eine Frage bzgl. Prostatitis.

    Habe nun schon seit ca. 3 Monaten Symptome, wie einen geröteten Harnröhrenausgang und Potenz- sowie Libidoverlust. Auch der Harndrang ist leicht verstärkt.

    Mein Urologe meinte, die Beschwerden könnten auf die Psyche zurückgeführt werden und er würde mit Antibiotika erstmal eine Weile warten. Nun werden die Beschwerden von Woche zu Woche immer etwas schlechter, wobei ich sagen muss, dass ich sehr gestresst bin in letzter Zeit.

    Aber ein geröteter Harnröhrenausgang ist doch nicht psychosomatisch? Kann sich, falls eine Prostatitis besteht, diese weitere verschlimmern? sodass ich womöglich am Ende impotent und jede Minute Harndrang verspüre?

    Viele Grüße


  • Re: Prostatitis

    du schreibst ziemlich wirre Beiträge hier! Mal sagst du es wurden Bakterien gefunden, aber du willst die AB nicht nehmen obwohl dein Doc dir dazu rät. Jetzt schreibst du davon, dass dein Doc sagt, es ist eher psychosomatisch und er will dir kein AB geben.
    Was ist denn nun richtig???
    Harndrang --> häufig ein psychosmatisches Problem (Stressorgan)
    Errektionsprobleme --> kann ebenso durch die Psyche bedingt sein
    Prostataprobleme --> können ebenfalls durch die Psyche verschlechtert werden etc. (siehe CPPS)

    wie du siehst, ja es KANN alles psychosomatisch sein, muss aber nicht!

    Wenn du mit deinem Doc nicht zufrieden bist suche dir einen neuen! Ich kann dir allerdings aus meiner Erfahrung sagen (da ich 2.5 Jahre ähnliche bzw. die gleichen Symptome hatte), JA eine Prostatitis/CPPS (oder wie man das Kind nun nennt) kann komplett psychosomatisch sein, bei mir half eine Psychotherapie. Und da ich in der Zeit nicht einmal AB's genommen habe, weiß ich mittlerweile das es definitv die Psyche war!

    So wie du schreibst, bist du psychisch ziemlich "belastet", und ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Probleme bei dir auch legen wenn du dich mal deiner Psyche widmest.
    Folgende psychische Probleme bzw. Eigenschaften wurden bei Patienten mit CPPS festgestellt;
    Hypochondrie, Depression, Zwangsgedanken, Angststörung, sexuelle Probleme

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    • Re: Prostatitis

      Also ich war nochmal ein zweites mal da und werde jetzt mein Sperma zur Untersuchung einreichen. Der Arzt meinte bei meinem zweiten Besuch, dass er sehr vorsichtig bei Antibiotika ist, auch wenn sich Keime nachweisen lassen, weil er aus Erfahrung weiß, dass Keime damit selten was zu tun haben. Denn sehr viele haben trotzdem weiterbestehende Symptome nach Antibiotikatherapien.

      Er meinte, die bei den meisten ist es psychosomatisch bedingt. Nur kann ich mir rote Flecken auf der Eichel und wie schon bereits erwähnt eine rote Harnröhrenöffnung dadurch nicht erklären.

      Bei mir kommt wahrscheinlich beides zusammen, ich bin momentan sehr ausgelastet und von dir erwähnten Dinge wie Hypochondrie, Depression, Zwangsgedanken... trifft alles voll und ganz auf mich zu. Beispielsweise habe ich Angst davor Antibiotika zu nehmen, dass sie Nebenwirkungen haben könnten und andererseite hoffe ich, dass es nur psychosomatisch ist und die damals nachgewiesenen Keime im Abstrich nichts mit den Beschwerden zu tun haben.

      Ich bin langsam ziemlich ratlos...vorallem weil ich letztes jahr 3 Wochen Ciprofloxacin genommen habe und es paar Tage etwas Besserung gebracht hat, wobei ich da denke, dass ich einfach währenddessen beruhigter geworden bin und deshalb die Beschwerden zurückgingen für paar Tage. Danach kamen sie nur noch schlimmer wieder.

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      • Re: Prostatitis

        Ich kann dich voll und ganz verstehen, war damals in der gleichen Situation! In den USA gibt es mehrere Studien, wo bei beschwerdenfreien Patienten höhere Bakterienanzahlen gefunden wurden als bei Menschen mit Prostatitis / CPPS. Und da ich selber schon diese Beschwerden hatte, bin ich auch eher auf der Seite deines Urologens. Ist aber auch Einstellungssache!

        Hör aber auf ständig neue Fragen zu stellen, du wirst hier im Forum keine guten Ratschläge erhalten, da Dr. Kreutzig-Langenfeld dich nicht kennt und dich somit nicht "bewerten" kann! Ist ja auch ganz verständlich!

        Vertrau deinem Doc und lass Internet usw sein und versuche dich selber zu beruhigen! Glaube mir es hilft!

        Gute Besserung und alles Gute!

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        • Re: Prostatitis

          Ja ich werde mal versuchen mich zu beruhigen und schauen ob sich die Symptome bessern, weil komischwerweise wird es immer besser wenn ich mit meiner Freundin Zeit verbringe, da werde ich dann richtig entspannt.
          Denke mal, dass mein Urologe nicht ganz Unrecht hat, wenn er sagt, dass er extrem vorsichtig mit Antibiotika ist, weil die auch Nebenwirkugnen habe.

          Was mich nur besorgt ist die rote und feuchte Eichelspitze seit paar Tagen und das ab und zu leichte Brennen, wobei ich das auch schon im September für paar Tage hatte und es von alleine verschwunden ist irgendwann.

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          • Re: Prostatitis

            "In den USA gibt es mehrere Studien, wo bei beschwerdenfreien Patienten höhere Bakterienanzahlen gefunden wurden als bei Menschen mit Prostatitis / CPPS."

            Hast du da Quellen dazu oder ist das nur vom Hörensagen?

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            • Re: Prostatitis

              "The bacterial infection theory that for so long had held sway in this field was shown to be unimportant in a 2003 study from the University of Washington team led by Dr Lee and Professor Richard Berger. The study found that one third of both normal men and patients had equal counts of similar bacteria colonizing their prostates."

              https://en.wikipedia.org/wiki/Chroni..._pain_syndrome

              Die USA ist Deutschland in Sachen CPPS/Prostatitis Forschung deutlich weiter...Der Wiki Artikel ist sehr interessant und könnte hilfreich sein.
              Bzgl. den Bakterien findest du im Netz auch noch weitere Artikel...

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              • Re: Prostatitis

                Ok, danke. Eine Übersicht zur Studie findet sich hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12544312

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