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Kranker Vater und Ärzte finden nichts; Husten,Tagesschlaf,Alkoholproblem

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  • Kranker Vater und Ärzte finden nichts; Husten,Tagesschlaf,Alkoholproblem

    Guten Abend zusammen, ich habe mich hier angemeldet da ich solangsam nicht mehr weiter weiß. Mein Vater ist ernsthaft Krank aber kein Arzt findet was. Er war schon beim Hausarzt, Lungenarzt und soll nun zum Kardiologen. Das Problem an der Sache und den gesamten Verlauf möchte ich ausführlich zusammenfassen.

    -Er ist Ende 50 Jahre alt und Alkoholabhängig aber nur nach Feierabend. D.h. er macht Tagsüber einen nüchternen Eindruck (wobei ich mir sicher bin das noch Alkohol im Blut sein muss), geht Arbeiten und nach Feierabend fängt er an Bier zu trinken (Mehrere Flaschen 0,5L Bier;Kein Schnaps). Zudem ist er sehr starker Raucher und raucht eigentlich ununterbrochen-
    -Nach einigen Bier fängt es an richtig traurig zu werden. Er sitzt den ganzen Tag in der Küche, trinkt Bier und ab einem gewissen Zustand ist er wie ein dummer Dorftrottel der nichts mehr mitbekommt. Er schläft auf seinem Stuhl ein, sabbert sich voll und wenn Besuch da ist grinst er nur Dumm durch die gegen als wenn er sie nicht mehr alle hat und meint man würde seinen Zustand nicht merken. Eben bin ich nach Hause gekommen und hab ihn schon wieder auf dem Stuhl am schlafen gesehen, das macht mich unglaublich wütend aber gibt mir auch bedenken. Er kann ja nichtmal mehr sich vernünftig artikulieren und lallt vor sich hin (mittlerweile auch wenn er einen nüchternen Eindruck macht.
    -Die nächste Stufe kommt jetzt. Abends wenn er gegen 20:00 Uhr schlafen geht oder auch manchmal noch auf dem Stuhl fängt er an sehr stark zu Husten und dabei zu schreien. Wie soll ich das beschreiben, wie ein Hustenschrei. Das ist solaut, das alle Nachbarn das hören und durch alle Wände geht. Ich höre Ihn manchmal wie er mitten in der Nacht von seinem eigenen Hustengeschrei wach wird und zur Küche geht. Das ist doch nicht normal.
    -Gleichzeitig ist seine Stimme manchmal weg und sehr rau. Tagsüber und sporadisch also eine Woche ist die Stimme weg dann ist sie wieder da und nach 3 Wochen ist sie wieder weg.
    -Die gesamte oben beschriebene Symptomatik geht jetzt schon seit einem 3/4 Jahr so wobei sich das immer gesteigert hat. Erst das teilweise einschlafen auf dem Stuhl, dann das Gehuste verbunden mit einem Schrei. Jetzt ist es jeden Tag so mit der Symptomatik.
    -Vom Typ her ist er einer der nie zum Arzt geht. Er redet sich selber ein, das er nichts hat und das nicht braucht. Ihn zum Hausarzt zu bekommen war schon ein Akt das glaubt ihr garnicht. Ich hab dem Arzt sogar vorher genau das hier erzählt damit er bescheid weiß denn mein Vater würde nicht ehrlich sein und sagen, das er nur ne kleine Erkältung hat und nichts weiter und das glauben die ja auch noch obwohl ich die gewarnt habe. Das war einfach nur enttäuschend. Dann hatte er wenigstens eine Weiterleitung zum Lungenarzt bekommen, wo er auch nicht hinwollte. Hier dasselbe spiel. Ich hab den Arzt vorgewarnt und ihm alles erzählt. Hab mein Vater nach 1-2 Monaten überreden können dort hinzugehen. In der Hoffnung endlich wird ihm geholfen kommt mein Vater nach Hause und sagt es sei nichts. Alles bestens. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Jetzt hat er noch eine Weiterleitung zum Kardiologen aber da ist er bis jetzt nicht gewesen und ich bin echt verzweifelt und glaube nicht mehr an die Ärzte. Die haben ja nichtmal seine Alkoholkrankheit abgecheckt.

    Ich mach mir echt Sorgen um meinen Vater und weiß nicht mehr was ich tun soll. Hausarzt und Lungenarzt haben nichts gefunden und meinen Hinweis wohl nicht beachtet. Ich hoffe das ihr mir wenigstens helfen könnt, denn ich weiß echt nicht mehr was ich tun kann. Mittlerweile ist ihm alles egal, wenn er wieder voll sabbernd vor sich hin vegitiert, schlafend auf dem Küchenstuhl und scheiß egal ist, ob mal jemand kommt oder nicht und seinen Zustand sieht, das gibt mir echt zu denken.

    Edit: Achja, das Gehuste ist meist nur Spätabend/Nachts. Besondern wenn er im Bett liegt und da schläft. Ich weiß nicht ob es mit Alkohol und der Körperposition zutun hat oder vllt. doch was mit der Raucherlunge, was das Hustengeschrei auslöst.

    Danke für eure Hilfe



  • Re: Kranker Vater und Ärzte finden nichts; Husten,Tagesschlaf,Alkoholproblem

    Guten Morgen ich hoffe es ist nicht unangebracht wenn ich mich hier zu Wort melde aber bei meinem Großvater (mittlerweile 75) war es mit dem Husten ähnlich, er hat sogar bis vor 2,5 Jahren noch geraucht wie ein Weltmeister. Nachdem wir dann einmal den Notarzt rufen mussten da er keine richtige Luft bekam wurde er auch einmal im KKH richtig untersucht und es wurde COPD und ein nur noch 10% funktionierender linker Lungenflügel festgestellt. Nur mal als Anregung.

    Ich glaube aber das dein Thema leider nicht so ganz in dieses Forum passt, da es nicht um "spezielle" Männerprobleme handelt, aber evt ist dein Vater wie mein Großvater und meine Mutter, sobald sie beim Arzt sind wird alles verschwiegen oder garnicht erst gesagt, immerhin kann ein Arzt ja nur mit Einverständnis des Patienten handeln und untersuchen und ihn nicht zwingen (nicht das dein Vater einfach nur die Untersuchung verweigert hat)
    evt wenn es nochmal richtig schlimm ist den Notarzt rufen und beharren das er mal in ein KKH kommt ?
    das soll aber nur ein Rat sein.

    MfG

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    • Re: Kranker Vater und Ärzte finden nichts; Husten,Tagesschlaf,Alkoholproblem

      Er ist Alkoholiker und hat eine sichere COPD.....

      Gegen beides was unternehmen.

      1. Einsicht und Entzug
      2. Rauchen stoppen und Therapie

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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      • Re: Kranker Vater und Ärzte finden nichts; Husten,Tagesschlaf,Alkoholproblem

        Danke schonmal für eure Beiträge. COPD ist doch so eine bekannte Krankheit, dass sollte doch jeder Hausarzt oder sogar Pneumologe feststellen können oder nicht? Das Problem ist, wie mit allen anderen Alkoholikern bzw. Gewohnheitstrinkern, wie werden diese Personen einsichtig? Ihn haben schon mehrfach Leute darauf angesprochen und hingewiesen, doch das interessiert ihn nicht. Viele Alkoholiker merken das erst, wenn Sie privat und beruflich so tief gesunken sind, dass es nicht weiter geht. Aber alleine schon aus seiner beruflichen Sicht ist er in einer Position, inder er niemals fallen kann und in der Hinsicht gut gehen wird. Gibt es eine Möglichkeit ihn zwangsweise zu therapieren? Kann ein Arzt eine zwanghafte Einweisung veranlassen, da sonst die Gesundheit gefährdet ist? Muss ich ihn nochmal zum Arzt schicken und denen sagen, dass die einen COPD-Check machen sollen? Man muss doch irgendwie helfen können

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        • Re: Kranker Vater und Ärzte finden nichts; Husten,Tagesschlaf,Alkoholproblem

          Hallo
          wie schon mal geschrieben, wenn dein Vater eine Behandlung ablehnt, wird ihn kein Arzt dazu zwingen. Du kannst dich ja mit ins Sprechzimmer setzen solange dies der Arzt zulässt und gucken was er alles sagt. Fakt ist nur wenn sich jemand nicht behandeln lassen will, wird er es nunmal auch nicht, man kann ja keinen zwingen.

          MfG

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