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CHLAMYDIEN-INFEKTION / Harnröhrenentzüdung - Probleme !!!

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  • CHLAMYDIEN-INFEKTION / Harnröhrenentzüdung - Probleme !!!

    Guten Tag Herr Dr, Kreutzig-Langenfeld,

    Kurz zu meiner Person: Männlich, 1,70 mtr, Gewicht ca. 70 kg, Nichtraucher

    Vor ca. 7 Wochen bin ich beim Urologen vorstellig geworden, da ich ein paar Tage nach dem GV ein auffälliges Jucken an der Eichel und Schmerzen (brennen) beim Wasserlassen hatte. Auch mit vermindertem Harnstrahl.

    Daraufhin wurde zuerst eine Urinprobe (unaffällig) und Sichtkontrolle gemacht. Nach 2 Tagen kam ein weisslich-/klarer Ausfluss in Form eines morgendlichen Tropfens hinzu. Aufgrund dessen wurde dann ein Harnröhrenabstrich gemacht --> Ergebnis: Chlamydien-Infektion.

    Daraufhin habe ich 15 Tage lang ein Antibiotikum (Doxyciclin) erhalten. Dosis: Tag 1: 1 x 200 mg und 14 Tage lang 1 x 100 mg

    Eine Kontrolluntersuchung wurde 1 Woche nach Beedigung der Antiobiotika-Therapie gemacht --> Ergebnis: Keine Clamydien, sonstige Erreger oder Pilze mehr feststellbar.

    Der morgendliche Ausfluss ist bis heute ebenso weg. Harndrang- und Strahl sind normal. Das vorhandene Brennen und Ziehen an der Spitze der Eichel (manchmal auch am Ende des Wasserlassen) sind geblieben. Daher bin ich nochmals beim Urologen vorstellig geworden. Diesmal wurde eine Spermaprobe ins Labor geschickt. Ergebnis --> Negativ, keine Erreger, Entzündungen etc. Der Urologe sagt ich habe nichts bzw. es ist nichts feststellbar.

    Da es mich jedoch auch nach diesem Befund nicht in Ruhe ließ, habe ich einen zweiten Urologen aufgesucht. Der hat ebenfalls einen Urintest (Compur 10) sowie eine Harnröhrenabstrich (auf Mykoplasmen und Ureaplasmen) gemacht --> Ergebnis: Negativ (Leukozyten im Urin auch OK), Die Harnröhre sei aber vorne gerötet, was die Empfindlichkeit und das Brennen erklären könnte und einfach noch Zeit brauche.
    Trotzdessen wurde mir ein Antiobiotikum (Erythromicin 500 mg) verschrieben, das ich 3 x am Tag über insgesamt 10 Tage einnehmen solle (also 1.500 mg pro Tag !!!!! ( Doxyciclin waren nur 100 mg pro Tag)

    Die Fragen sind nun (denn langsam manifestiert es sich in meinem Kopf, dass die Clamydien evtl, noch immer da sein könnten und sich derzeit ein panisches und nie zuvor gekanntes Gefühl der Angst vor GV bzw. Neuansteckung zu entwickeln scheint);

    1.Wurde ich bei der ersten Behandlung mit Doxyciclin vielleicht falsch behandelt ?

    2. Ist die zweite (anscheinend provilaktische) Behandlung (unabhängig von meinem Kopfgefühl) mit Erythromicin denn gerechtfertig in dieser extrem hohen Dosis über einen solch langen Zeitraum ? Es gibt doch auch Azythtromicin 500 mg (3 Tage jeweils 1 Tablette, die über diesen kurzen Zeitraum hochwirksam sein sollen)
    Ich habe Angst dieses starke Antibiotikum zu nehmen, da ich diese allgemein sehr schlecht vertrage. Doxyciclin war noch relativ gut verträglich (wollte er mir aber nicht verschreiben !!??)

    Ich bedanke mich im Voraus für Rückantwort bzw. Einschätzung hierzu

  • Re: CHLAMYDIEN-INFEKTION / Harnröhrenentzüdung - Probleme !!!

    1. nein
    2. kann ich nicht bwewerten

    Aktuell erst einmal abwarten - Beschwerden brauchen teils 6-8 Wochen nach Ende der Therapie ....

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: CHLAMYDIEN-INFEKTION / Harnröhrenentzüdung - Probleme !!!

      Herzlichen Dank für Ihre Rückantwort,

      eine Frage hätte ich noch zur der genannten Antibiotika-Therapie mit Doxycyclin:

      Ist denn die Dosierung die ich vom Arzt erhalten habe (Anfangsdosis 1 x 200 mg + 14 Tage lang jeweils 100 mg, im Normalfall, ausreichend zur erfolgreichen Bekämpfung und - von der Wirksamkeit her(!) - das gleiche, wie die
      übliche Dosis von täglich 2 x 100 mg über 7 Tage ? Oder bin ich dann unterbehandelt gewesen (ohne hier die medizinische Kompetenz/Empfehlung anzweifeln zu wollen !)

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      • Re: CHLAMYDIEN-INFEKTION / Harnröhrenentzüdung - Probleme !!!

        Ich hatte auf Teil 1. der obigen Frage "nein" geantwortet.... nun verpacken Sie die gleiche Frage in ein neues Gewand....

        Es gibt durchaus auch wissenschaftlich keine klare Aussage zur Therapie und Dosierung.
        Ich gebe 200mg/d über 20 Tage, was nicht zwangsläufig bedeutet, daß das besser oder richtiger ist!

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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