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sphinktersklerose

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  • sphinktersklerose

    Hallo,

    im März dieses Jahres hatte ich beim Wasserlassen einen ungewöhnlichen Druckschmerz in der Eichel feststellen müssen. Mein Urologe hat im Rahmen einer aufwändigen Untersuchung festgestellt, dass der innere Blasenschließmuskel nicht so einfach öffnet, wie er sollte. Auch eine durchgeführte Harnstrahlmessung ergab, das der Harnstrahl nicht so kräftig war, wie er sein sollte. Dies war mir selbst allerdings nicht aufgefallen. Er verschrieb mir Tamsublock (Tamsulosin) und ich sollte nach einer Woche wieder kommen. Die Beschwerden verschwanden innerhalb weniger Tage und auch die Harnstrahlmessung war nach einer Woche schon besser. Gleichwohl sollte ich das Medikament drei Monate lang weiter nehmen.

    Ende Juni war ich jetzt erneut zur Harnstrahlmessung und das Ergebnis war positiv. Also, sollte ich einen Auslassversuch unternehmen, sprich die Tabletten nicht mehr nehmen, um zu schauen, ob ich sie nicht mehr benötige. Leider hatte ich schon nach zwei, drei Tagen wieder erhebliche Beschwerden, diesmal aber ein Brennen beim und nach dem Wasserlassen, anfangs leider auch fast ständig. In Absprache mit dem Urologen nehme ich das Tamsublock jetzt wieder für ein halbes Jahr und diesmal gehen die Beschwerden leider nicht so schnell zurück, werden aber weniger. Der Urologe meint, dass ich das Medikament vielleicht dauerhaft nehmen muss, gleichwohl soll ich in drei Monaten wieder kommen.

    Nachdem ich jetzt eine Rechnung von ihm bekommen habe (Privatpatient), habe ich zum ersten mal gelesen, wie die Krankheit heißt ("Sphinktersklerose"). Leider findet man im Internet nicht allzu viel davon, iritierenderweise aber die Aussage, dass eine Sphinktersklerose immer operiert werden müsse.

    Nun meine Fragen. Kann es sein, dass ich dauerhaft mit dem Medikamt werden leben können, ohne mich operieren lassen zu müssen. Ist es eventuell sogar möglich, dass die Krankheit irgendwann ganz verschwindet. Oder muss ich mich eher darauf einstellen, dass es dauerhaft mit dem Medikament sogar nicht ausreichen wird? Gibt es hierzu Erfahrungswerte?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!


  • Re: sphinktersklerose

    Die Obstruktion wird durch Tamsulosin ja nicht beseitigt - nur entspannt. Also dauerhafte Korrektur mit Medikament oder OP nach meiner Erfahrung.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: sphinktersklerose

      Danke für die Antwort! Aber wieso hat mein Urologe dann erst vermutet, ich könne versuchen, das Medikament wegzulassen. Halten Sie es wirklich für ausgeschlossen, dass die Obstruktion sich wieder von alleine löst?

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      • Re: sphinktersklerose

        Um diese Frage zu beantworten, ist die Kenntnis des Befundes erforderlich!

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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