• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

CPPS oder doch Urethritis

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • CPPS oder doch Urethritis

    S.g. Hr. Dr.

    Ich bin mittlerweile schon stark am zweifeln. Vielleicht könnten Sie mir bitte ein wenig Input Ihrerseits geben. Ich wäre Ihnen sehr verbunden hierfür.

    Ich litt Anfang Dezember 2016 an einer Gonorrhö und wurde im 2. Anlauf mit Tricef 200 mg erfolgreich behandelt. Mein Urologe hat im ersten Durchgang die Dosis zu gering angesetzt, wodurch ich nach 3 Tagen nach Therapieende erneut eine die Symptomatik durchmachen musste.
    Diese ist seit Mitte Dezember geheilt.

    Jedoch hat da mein Leidensweg erst so richtig begonnen. Statt nun gelblichem Ausfluss hatte ich daraufhin durchsichtigen, glasigen Ausfluss aus der Harnröhre. Mal mehr, mal weniger.
    Daraufhin hat mein Urologe einen PCR-Test auf Clamydien durchführen lassen, welcher negativ war. Er war sich dennoch ziemlich sicher, dass es eine Clamydien-Co-Infektion gewesen sei. Daraufhin hat er Tavanic 500 2x täglich für 14 Tage verschrieben, da er ein Übergreifen auf die Prostata verhindern wollte.

    Zu erst trat eine Besserung ein (auch die Knieschmerzen verschwanden), doch kurz vor Therapieende kamen die Symptome wieder.
    Daraufhin hat er mich in ein Spezielles Pilzambolatorium in Wien überwiesen, die insgesamt 8 Harnröhrenabstriche durchgeführt haben und dies mikrobiologisch haben wachsen lassen und dann untersucht haben. Ergebnis,..Streptokokken mäßig.

    Mein Urologe meinte, es sei nicht notwendig dies mit Antibiotika zu behandeln. Daraufhin noch eine Ejakulatkultur angelegt,..Ergebnis,....Staphylokokken,..ebenfalls ein harmloser Stamm.

    In der Zwischenzeit begann ich Schmerzen in Dammbereich zu entwickeln, die immer stärke wurden. Daraufhin wurde mir Tamsulosin retardierten verschrieben, welche ich seit 10 Tage nehme. Die Schmerzen sind nicht zur Gänze verschwunden, aber es ist eine merkliche Besserung eingetreten.

    Auf meine Bitte hin, hat mir mein Arzt (nachdem ich einen 2. Urologen konsultiert habe und mir dieser 3 Stk. Azytromicyin verschrieben hat) heute für 28 Tage Doxycyclin 200, 2x täglich verordnet.

    Weiters wurde 2 mal eine Ultraschalluntersuchung mit mehrmaligem Abtasten der Prostata durchgeführt. Die Prostata ist weicher, und besitzt eine Kalkablagerung, aber sonst nichts Auffälliges. Bis auf die Tatsache, dass ich einmal 20 ml Restharn in der Blase hatte nachdem ich Urinieren war.

    Nun meint mein Urologe, er wisse nicht mehr weiter,..keine Bakterien nachweisbar, und Symptome einer Prostatitis. Er geht nun von CPPS aus.

    Kann es sein, dass Clamydien derartige Schmerzen verursachen oder liegt mein Arzt mit der Diagnose CPPS hier richtig ?

    Macht eine 4-wöchige Doxycyclin-Gabe Ihrer Meinung nach hier noch Sinn?

    Vergehen die Schmerzen wieder, oder werde ich damit nun die restlichen Tage verbringen müssen, bzw. Alpha-Blocker täglich einnehmen ?


    Zu meiner Person: 30 Jahre alt und männlich.

    Ich würde mich sehr über eine Antwort Ihrerseits freuen.

    Mit freundlichen Grüßen


  • Re: CPPS oder doch Urethritis

    Die Co-Infektion mit Chlamydien und Mykoplasmen ist häufig und kannn Ihre Beschwerden erklären. Ich behandele daher bei einer GO immer mit zusätzlichen 20 Tagen Doxy, da das "Umfeld" beider Erreger "gleich" ist.

    Ich würde eine Therapie machen. Dann viel Geduld. Unterstützung mit Pollstimol für 3 Monate kann hilfreich sein.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

    Kommentar


    • Re: CPPS oder doch Urethritis

      S.g. Hr. Dr. Kreutzig-Langenfeld.

      Vielen Dank für Ihren Input.

      War meine Beharrlichkeit also doch nicht die falsche Vorgehensweise. Das freut mich doch sehr.

      Dürfte ich noch zusätzlich fragen:

      1) Ab wann wäre mit einer Besserung zu rechnen ? Nach 3 Tagen, oder sogar erst etwas später?

      2) Ist die Diagnose CPPS Ihrer Meinung nach, natürlich unvebrindlich und ohne eine eigene Untersuchung durchgeführt zu haben, realistisch oder doch etwas vorgegriffen ?

      3)Wann ware Ihrer Meinung nach ein weiterer Abstrich bzw. Ejakulat-Untersuchung ratsam ? Die Antibiotika erodieren ja so ziemlich alles.


      Vielen Dank

      Kommentar


      • Re: CPPS oder doch Urethritis

        1. kann sogar Wochen nach Ende der Therapie gehen
        2. Ich bin nicht so überzeugt, ob es das wirklich gibt.... nur ein schöner Name für eine Symptomatik, die die Mediziner nicht erklären können
        3. die Entwicklung der Symptomatik entscheidet mehr als ein Abstrich....

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

        Kommentar



        • Re: CPPS oder doch Urethritis

          S.g. Hr. Dr. Langenfeld.

          Vielen Dank für Ihren raschen Input.

          Dürfte ich noch fragen, ab wann die Wirkung des Doxycyclins eintritt bzw. merkbar wird ? Also ab wann mit einer Besserung der Symptome zu rechnen sei?

          Besteht bei einer chronischen Prostatitis nicht ebenso vermehrt Ausfluss ?

          Würde eine Zystoskopie Ihrer Meinung nach hier Sinn ergeben, speziell da eine kleine Menge Restharn beim letzten Ultraschall sichtbar war und die Prostata ein wenig aufgeweicht ist. (Gestrige Untersuchung) .


          das Tamsulosin wirkt, aber Schmerzen in den Hoden und Dammbereich sind weiterhin vorhanden.
          Mein Arzt verschrieb mir weitere 18 Tage Tamsulosin und begleitend eine spezielle Physiotherapie für die Urogenital-Muskulatur.

          Vielen Dank für Ihre kompetente und rasche Hilfe. Ich wünschte ich hätte die Möglichkeit bei Ihnen in Behandlung zu sein.

          Kommentar


          • Re: CPPS oder doch Urethritis

            Wegen dem bisschen Restharn brauchst du dir keine Gedanken machen...du schreibst von 20ml, das ist völlig ok! Etwas Restharn bleibt wohl häufig zurück, die Menge sollte unter 100 ml bei erwachsenen liegen!
            http://www.navigator-medizin.de/harn...g-geleert.html

            Kommentar


            • Re: CPPS oder doch Urethritis

              1. Wirkung kann sehr lange brauchen. Teils vergehen mehrere Wochen nach Ende der Therapie.

              2. nicht unbedingt

              3. Mit einer Zystoskopie bin ich eher zurückhaltend. Zumeist ergibt sich daraus keine Konsequenz für die Therapie.

              Lieben Gruß

              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

              Kommentar



              • Re: CPPS oder doch Urethritis

                Vielen Dank für beide Antworten.

                ich bin lediglich besorgt, dass auch die Blasenmuskulatur in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Harnstrahl ist nun schwächer ausgeprägt als zuvor und ich habe ein mulmiges Gefühl,...möchte nicht jahrelang auf Tamsulosin angewiesen sein.

                Ich bin mir nur nicht sicher, ob es nicht soch schon Richtung chronischer Prostatitis geht, auch wenn keine Schmerzen oder Vergrösserung vorhanden sind.
                ich hoffe nur, dass 4 Wochen Doxycyclin ausreichend sind, um alles zu eliminieren.

                Kann die ganze Thematik der Clamydien die Blasenmuskula ur derart schwächen? Oder mache ich mich womöglich verrückt?

                Kommentar


                • Re: CPPS oder doch Urethritis

                  Bzw. Stimmt es, dass die Prostata entsprechend mehr an Sekret produziert, und dies fälschlicherweise als Entzündung wahrgenommen werden kann ?

                  vielen Dank für Ihren Input

                  Kommentar


                  • Re: CPPS oder doch Urethritis

                    In der Tat machen Sie sich wohl zu sehr verrückt.... und Ihre Thesen treffen auch nicht zu.

                    Also Ruhe und Geduld.

                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                    Kommentar



                    • Re: CPPS oder doch Urethritis

                      S.g Hr. Dr.

                      Zwischenstand nach 10 Tagen Doxycyclin:

                      Die Tabletten sind gelinde gesagt ein Hammer... Mir ist daraufhin moistens etwas schlecht, aber glücklicherweise nicht mehr, obwohl es 2x 200 mg täglich sind.

                      Leider habe ich bisher immernoch Ausfluss,...vor allem Morgens kann ich weiterhin einen Tropfen aus der Harnröhre pressen. Weiters scheint es, als ob ich mehrmals täglich grundlos Prostatasekret absondere, was mich persönlich doch etwas verwirrt.

                      Die Schmerzen haben nachgelassen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies durch das Tamsulosin begünstigt wurde.

                      1) Könnte dies nicht doch für eine Prostatitis sprechen ?
                      2x200 mg sollte doch einen recht ordentlichen Wirkungsgrad besitzen...


                      2) Könnte es sich ebenso um Mykoplasma Genitalium handeln ?
                      Mein Hautarzt, der gleichzeitig auf Geschlechtskrankheiten spezialisiert ist, meinte, dass dies immer wieder übersehen wird,...

                      3) Könnten diese Sysmptome ebenso von Streptokokken verursacht warden ?
                      Mein Harnröhreneingang ist immernoch leicht gerötet,....

                      Vielen Dank für Ihre Hilfe.

                      Mfg



                      Kommentar


                      • Re: CPPS oder doch Urethritis

                        Zu früh zur Beurteilung.....

                        Lieben Gruß

                        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                        Kommentar


                        • Re: CPPS oder doch Urethritis

                          S.g. Hr. Dr. Langenfeld.

                          Ich war gerade eben zur Kontrolle bei meinem Urologen.

                          Folgendes Ergebnis:

                          Ultraschall, Prostata ist in Ordnung, Restharn 50 ml, 2 ca 3-4 mm große Steine sind am Ultraschall sichtbar....

                          Harnteststreifen zeigt Besserung des Harnstatuses. Doxycylin scheint laut seiner Aussage zu wirken. Noch sind weitere 2 Wochen Doxy 2x200 mg pro Tag am Laufen. Harnröhre ist dennoch stark gerötet.

                          Vermehrtes Prostatasekret tritt über den Tag verteilt aus. --> Tamsulosin soll ich absetzen, da dies den Blasenhals entspanne und dadurch das Sekret auch vermehrt austreten kann, laut meinem Arzt....

                          Vorgehensweise: Osteopathie bzw. physikalische Therapie um die Verspannungen zu lösen und Harnfluss wieder herzu stellen und Schmerzen zu eliminieren. (Laut Therapeuten ist so ziemlich das ganze Becken verspannt,...)

                          2 Wochen nach Antibiose Abstrich laut Dermatologen auf sämtliche Standardkeime (mikrobiologisch im Speziallabor) inkl. Mykoplasma Genitalium (ist kein Standard und muss extra erbeten werden)

                          Bedenken meines Arztes: Keimbefall der Prostatasteine --> chronische Prostatitis.

                          Hr. Dr. Langenfeld, ich würde Sie um Ihre geschätzte Meinung bitten:

                          1) Wirkt sich das Absetzen von Tamsulosin nicht negativ auf den Harnfluss aus und die Schmerzen werden stärker ?

                          2) Sind 4 Wochen Doxycyclin ausreichend, falls tatsächlich die Verkalkungen befallen sein sollten? Ich bin mir hier nicht sicher und ich habe Angst davor, dass dies nicht ausreichend sein könnte...

                          3) Wie würden Sie chronische Prostatits bei Vorliegen von Streptokokken, Staphylokokken und vermuteten Clamydien oder Myoplasmen behandeln ?


                          Vielen Dank für Ihren geschätzten Input.

                          Kommentar


                          • Re: CPPS oder doch Urethritis

                            Wenn Sie grad von Ihrem Urologen kommen, sollten Sie diesem auch vertrauen (oder den Arzt wechseln).
                            Es kann ja kaum meine Aufgabe sein hier eine Individualberatung in "zweiter Reihe" ohne Kenntnis von Befund und Patient zu machen.....

                            Alle 3 von Ihnen Gestellen Fragen lassen sich kaum allgemeingültig beantworten. Was ich machen "würde" hängt doch aus sehr vom Befund und der Kenntnis des Patienten ab......

                            Prostataverkalkungen allein rechtfertigen nicht unbedingt eine längere antibiotische Therapie.

                            Lieben Gruß

                            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                            Kommentar


                            • Re: CPPS oder doch Urethritis

                              S.g. Hr. Dr. Kreuzig.

                              Mir ist bewusst, dass Sie keine Beratung aus zweiter Reihe führen können. Mich hätte lediglich Ihre geschätzte Meinung interessiert.
                              Ich vertraue meinem Arzt, da er sich voll und Ganz um mich kümmert und sehr einfühlsam ist diesbezüglich .

                              Mit gestrigem Stand sind nun die Schwerzen zu 99% verschwunden, trotz keener weiteren Tamsulosin-Einnahme. Das freut mich natürlich sehr.
                              Ich habe unglücklicherweise nun Probleme mit dem Urinieren. Muss Nachts nicht raus, aber ich habe das Gefühl, dass sich meine Blase nicht vollständig entlehrt.
                              Mein Arzt meinte, dass dies auf die Verspannungen im Uro-Genital-Bereich zurück zu führen sei. Aber mit Sicherheit wise er es nicht.
                              Eine Harnröhren- bzw. Blasenspiegelung möchte ich derzeit nicht durchführen, da durch die Antibiose alles schwer gereizt wäre.

                              Meine Fragen diesbezüglich (da ich vergessen hatte, ihn darauf anzusprechen)

                              1) Sieht man eventuelle Verengungen nicht ebenso am Ultraschall ?
                              2) Kennen Sie aus Ihrer Erfahrung Fälle, in welchen eine Urinierstörung auf Verspannungen zurückzuführen war ? (Mein Arzt ist mit der These der Verpsannungen sehr vorsichtig)

                              3) Reguliert sich diese Engstelle, sobald die Antibiose vorrüber ist, und sich alles wieder beruhigen konnte womöglich von selbst?


                              Ich wäre Ihnen für Ihren Input sehr dankbar.

                              Vielen Dank und mfg

                              Kommentar


                              • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                Zu Punkt 2 kann ich dir sagen...ich bin so ein Fall gewesen, hatte cpps bzw. Verspannungen im Becken...ich hatte keine Antibiotika Behandlung oder Alpha Blocker daher kann ich dir versichern das es Verspannungen gibt und diese häufig psychisch bedingt sind

                                Kommentar


                                • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                  Ich revidiere... Nicht ich möchte die Blasen / Harnröhrenspiegelung nicht machen, sondern mein Arzt. Gefahr einer Verletzung und einer anschliessenden Infektion wären ihm zu hoch.

                                  Kommentar


                                  • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                    Eine Uroflowmetrie ist bezüglich der Fragestellung sicher ebenso aussagekräftig...

                                    Lieben Gruß

                                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                                    Kommentar


                                    • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                      S.g. Hr. Dr. Kreuzig.

                                      Nachdem ich nun die 4-wöchige Doxy (2x200mg) hinter mich gebracht habe kommen die Schmerzen langsam aber sicher wieder zurück. Diese waren nach 2 Wochen nahezu verschwunden. Mein Urologe ist nun ratlos. Er weiss nicht mehr weiter.
                                      Eine weitere Einnahme des Doxy's lehnt er wehement ab, da er sich um meine Leberwerte sorgt.

                                      Er meinte nun wir sollen 2 Wochen abwarten und dann einen erneuten Komplettabstrich inkl. Ejakulat-Kontrolle durchführen.

                                      Ich bin nun ein wenig verunsichert,..da meine Harnkultur und die Harnwerte vollkommen in Ordnung sind, laut seiner Aussage.

                                      Auf die Frage hin, ob eine längere antibiotische Therapie bei einer Prostatitis sinnvoll ware, hat er dies entschieden abgelehnt, da seiner Meinung nach eine 4-wöchige, hochdosierte Therapie völlig ausreichend wäre.

                                      Ich bin nun ebenso ratlos, bezüglich der nächsten Schritte...
                                      Mein Dermatologe meinte lediglich, er wolle auf Mykoplasma Genitalium testen lassen, da dies oft mit Chalmydien verwechselt werde und hier die Tetrazyklin-Resistenz-Rate mittlerweile relativ hoch sei.
                                      Mein Urologe wiederum hält nicht viel von dieser These und meint weiterhin, dass die Keime ausradiert worden wären.

                                      Hr. Doktor; ich bin nun komplett verunsichert und weiss nicht mehr weiter. Es sah alles so gut aus, und nun ist alles wieder am schlechter warden... Hinzu kommt, dass ich früh morgens wieder einen milchig trüben Tropfen aus der Harnröhre pressen kann. Dies war während der Therapie nach wenigen Tagen nicht mehr der Fall.

                                      1) Kann es Ihrer Meinung und Erfahrung nach sein, dass die 4-wöchige Therapie doch zu kurz war ?

                                      2) Gäbe es Ihrer Meinung nach sonst noch mögliche Therapieformen die man hier versuchen könnte? (Natürlich ohne die genauen Sachlagen zu kennen,..mich würde nur Ihre Sicht interessieren)

                                      3) Macht es Sinn eine Therapiepause einzulegen, oder mit einer weiteren antibiotischen Therapie dem versuchen zu Leibe zu rücken ?


                                      Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Geduld und Ihren geschätzen Input.



                                      Kommentar


                                      • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                        Wie schon oben erwähnt kann es nicht Sinn dieses Forums sein eine differenzierte Individualberatung zu leisten.
                                        Ich kenne Sie und die Befunde nicht, daher kann ich auch konkret kaum eine Bewertung leisten.
                                        Soweit zu sagen:

                                        1. 20 Tage Doxycyclin reichen in den meisten Fällen - mindestens 6-8 Wochen nach Therapie warten.

                                        2. Suppotiv finde ich Pollstimol und ggf. auch Ibuprofen wichtig

                                        3. siehe 1.

                                        Lieben Gruß

                                        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                                        Kommentar


                                        • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                          Wie geht es Dir heute?

                                          Kommentar


                                          • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                            Hallo Hr. Dr. Kreutzig-Langenfeld.

                                            nach zwei weiteren Monaten hier mein Update:

                                            Glasige Tropfen sind immernoch vorhanden. Keinerlei Schmerzen mehr, höchstens ein Ziehen oder leichtes Stechen in der Blasengegend. Der letzte Abstrich hat Enterokokken und Streptokokken ergeben, jedoch sonst keinerlei andere Bakterien.

                                            war heute bei einer Routine-Blutabnhame und die Leukozyten-zahl betrug 25. alle anderen Werte waren in der Norm. Meine Hausärztin ist sich nicht sicher ob nicht doch noch etwas vorhanden sein könnte. Hat mir jedoch geraten nichts zu Tun einstweilen.

                                            Könnten Clamydien oder Mykoplasmen weiterhin "wüten" obwohl 28 Tage Doxy 200 mg täglich eingenommen wurden ?
                                            mir raten alle ärzte zu warten,..was mich ehrlich frustriert,...

                                            welche Alternativen Antibiotika könnten noch angedacht werden um dem Ganzen vielleicht doch noch ein Ende setzen zu können?

                                            oder ist Geduld womöglich das Einzige?

                                            wäre Ihnen sehr über Input verbunden.

                                            mfg

                                            Kommentar


                                            • Re: CPPS oder doch Urethritis

                                              Ich kann es schlicht nicht sagen......

                                              Geduld ist immer gut!

                                              Lieben Gruß

                                              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                                              Kommentar