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Prostatits?

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  • Prostatits?

    Hallo.

    Ich bin mir nicht zu 100% sicher, ob ich eine Prostata-Entzündung habe, aber ich fange mal von vorne an:

    Bei einer Routine-Untersuchung wurde bei mir Blut im Urin festgestellt (Mikrohämaturie). Ich selber hatte nie Beschwerden und mir ist auch nichts aufgefallen. Bei einer genaueren Untersuchung beim Urologen wurde keine vergrößerte Prostata, keine Nierensteine oder ähnliches festgestellt. Jedoch hat er bei der Ultraschall-Untersuchung festgestellt, dass sich Restharn in der Blase befindet. Mir selbst ist nicht bewusst gewesen, dass ich vielleicht öfter auf Toilette muss oder die Blase sich nicht ganz entleert. Ich bekam einen Termin zur Blasenspiegelung. In der Zwischenzeit habe ich bewusst beim Wasserlassen immer auf Auffälligkeiten geachtet. Mir fiel stets ein Nachtröpfeln und vermindeter Druck beim Wasserlassen auf. An zwei Tagen hatte ich direkt beim Stuhlgang ein leichtes Brennen am After und etwas Blut am Toilettenpapier aber nicht schlimm. Auch ein Pochern am Damm hatte ich an diesen Tagen, aber dies seitdem nie wieder.

    Bei der Blasenspiegelung stellte sich nichts heraus, außer eine minimale leichte Reizung der Harnröhre.

    Ich habe dann die Symptome auch mal ergooglet. Irgendwann hatte ich anhand meiner Symptome Prostatitis bei mir diagnostiziert.

    Anschließend an die Blasenspiegeliung bekam ich prophylaktisch ein Antibiotikum mit dem Wirkstoff "Ciprofloxacin" verschrieben. Sofort einem Tag nach der Einnahme des Antibiotikum merkte ich, dass ich wieder wesentlich länger Wasser lassen konnte und auch wieder richtig Druck dabei hatte. Nach einer Woche, also noch während der Antibiotikum-Einnahme hatte ich allerdings wieder dieses leichte Brennen beim Stuhlgang. Als nach insgesamt 10 Tagen das Antibiotikum aufgebraucht war, kamen die Symptome sofort! wieder zurück, das heißt wieder eine leicht häufigere und deutlich geringere Blasenentleerung und weniger Druck beim Wasserlassen.

    Die nächste Urinprobe stellte auch da Blut im Urin fest. Dem Arzt habe ich alles so geschildert wie hier.

    Nun bekam ich vor paar Tagen ein Antibiotikum mit dem Wirkstoff Cefuroxim verschrieben. Das nehme ich jetzt seit 3 Tagen und es hat sich bei mir nix geändert. Das Antibiotikum schlägt also im Gegensatz zum Ciprofloxacin nicht an.

    Was würden Sie an meiner Stelle jetzt machen? Noch warten und das Antibiotikum weiterhin nehmen? Wieder zum Arzt?

    Was vielleicht noch gesagt werden sollte: Ich habe keine Krankheiten, nehme ansonsten keine anderen Medikamente, hatte noch nie eine Blasenentzündung oder auch irgendwas anderes im Bereich der Blase, Prostata, etc...
    Was mich außerdem zu dem Entschluss einer Prostataentzündung kommen lässt ist, dass meine Freundin mir 6 Wochen vor dem Routineuntersuchung das erste Mal meine Prostata massiert hatte. 2 Tage danach tat es durch das Eindringen noch etwas weh am After, dann war die Sache aber für mich auch schon erledigt.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mir gehts an sich super, aber ich will die Sache endlich erledigt haben, da ich einfach die Sorge habe, wenn es jetzt nicht richtig und vernünftig behandelt wird, ich irgendwann Beschwerden wie hohes Fieber, etc. bekomme.

    Vielen Dank schon mal!


  • Re: Prostatits?

    Manchmal juckt mir auch etwas der After, das hatte ich noch vergessen zu erwähnen.

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    • Re: Prostatits?

      Kann schon eine Prostatitis sein.... möglicherweise erste Therapie zu kurz. Danach braucht es auch immer Geduld....
      Ob Cephalosporine geeignet sind, muß mann abwarten.

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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      • Re: Prostatits?

        Hallo Hr. Dr. Kreutzig-Langenfeld,,

        also würden Sie mir empfehlen, das Antibiotikum erst mal weiterzunehmen, obwohl ich bis jetzt nach 3 Tagen noch keine Änderung verspüre?

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        • Re: Prostatits?

          Ich kann/darf Ihnen ohne Sie zu kennen keine spezifischen Ratschläge geben...... nur alpgemeingültige Informationen....

          Lieben Gruß

          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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          • Re: Prostatits?

            Hallo Hr. Dr. Kreutzig-Langenfeld,

            vielen Dank für Ihre Antwort.

            Was könnte es denn für einen Hintergrund haben, dass ich trotz dessen, dass das Antibiotikum mit dem Wirkstoff "Ciprofloxacin" angeschlagen hat, anschließend ein anderes bekommen habe?

            Dass überhaupt ein Antibiotikum angeschlagen hat, bedeutet doch auch, dass ein bakterieller Infekt vorliegt, richtig?

            Und was halten Sie von der Broccoli Therapie nach Prof. Ibrahim Adnan Saracoglu. Kennen Sie Patienten, die damit gute Erfahrungen gemacht haben?

            Vielen Dank für Ihre Beantwortung im Voraus!

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            • Re: Prostatits?

              Ich bewerte oder kontrolliere hier kaum Therapieentscheidungen von Kollegen.......!

              1. Kann ich nicht bewertenb

              2. Davon sollte ausgegangen werden

              3. Kann man machen..... kein wiss. Beleg. Habe einige Patienten gesehen, die es toll fanden.... adere sagten mir, es sei "Mist und ohne Effekt".


              Lieben Gruß

              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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              • Re: Prostatits?

                Hallo Hr. Dr. Kreutzig-Langenfeld,

                vielen Dank für Ihre Antwort.

                Ich habe noch eine letzte allgemeinere Frage:

                Was ist für die Harnröhe eigentlich "gefährlicher", also wo wird sie mehr gereizt/beansprucht, eine Blasenspiegelung oder ein Harnröhrenabstrich?

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                • Re: Prostatits?

                  Eher die Zystoskopie .... Kommt aber immer darauf an wer was wie macht.

                  Lieben Gruß

                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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