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Induratio Penis Plastica IPP - eine lästige Krankheit, ein Bericht

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  • Re: Induratio Penis Plastica IPP - eine lästige Krankheit, ein Bericht

    Hallo!

    Ich habe ein ahnlähnli Problem, und zwar eine angeborene Penisverkrümmung.
    Hat jemand Erfahrungen mit der UGRS in Seligenstadt und dem Arzt Dr. Pallantzas?

    Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.

    Tobias

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    • Re: Induratio Penis Plastica IPP - eine lästige Krankheit, ein Bericht

      Hallo, ja ich habe Erfahrungen mit dieser Klinik, da ich keinerlei Gutachten gegen diese mehr annehme. Diese Klinik ist nicht im deutschen Gesundheitssystem intigriert. Daher werden auch keine Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, falls Sie sich dort operieren lassen wollen. Die Werbung ist in Deutschland illegal, daher ist die Website auch nicht in Deutschland angemeldet ( siehe nicht .de )
      Auch der Werbetext ist völliger Unfug, da ich persönlich weit mehr als 50 IPP Operationen mit Grafting pro Jahr durchführe. Seit über 3 Jahren fast ausschließlich mit der "Klebemethode " mit Tachosil.
      Selbstverständlich werden alle Kosten, auch von den gesetzlichen Krankenkassen, ganz normal nach DRG-System übernommen.
      Daher finde ich die Geschäftspraktiken der Seligenstädter "zweifelhaft". Dies ist aber ausschließlich meine persönliche Meinung.
      @ Jobi81 deine Erkrankung hat sehr wahrscheinlich nichts mit der krankhaften IPP zu tun. Du hast sehr wahrscheinlich eine congenitale Penisdeviation, die abwärts ( ventral) gerichtet ist. Das Problem bei der Begradigung könnte sein, daß die Harnröhre auch angeboren zu kurz ist. Gegebenenfalls muß eine 2 zeitige Operation durchgeführt werden.
      Hierfür gibt es meiner Meinung nach in Deutschland nur einen Experten.

      https://www.ukw.de/kontakt-detailsei...ulou-georgios/

      Viel Erfolg!

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      • Re: Induratio Penis Plastica IPP - eine lästige Krankheit, ein Bericht

        Hallo,

        mein Leidensweg war lang, insgesamt fast 2,5 Jahre habe ich mich mit dem Problem gequält. Alles im Leben richtig gemacht, mitten im Karriereleben, Kinder erzogen und aus dem Haus, wollte das Leben mit meiner Frau entspannter geniessen. Und dan kam es. Typische Beschwerden wie auch hier beschrieben. Mein Urologe konnte nur zuschauen. Stosswellentherapie habe mir nichts gebracht. Vor der Operation hatte ich Angst. Als ich mich für Prof. Lahme in Pforzheim entschieden habe (lebe auch im Südwesten) wurde mit mitgeteilt er arbeite dort nicht mehr. Die Operation mache jetzt seine Vertretung, Frau Dr Paramythelli und die operiere mit derselben Methode. Die Voruntersuchung war angenehm, die Penisverkrümmung wurde nochmals vermessen unter künstlicher Erektion, die Aufklärung war ausführlich (und beängstigend). Trotz meiner 90 - Grad Deviation nach oben und langer Vorgeschichte wurde ich nochmals in 6 Monaten einbestellt (wegen noch möglicher Änderung der Verkrümmung). Nochmalige Untersuchung, Gspräch usw...Angesichts de katastrophalen Situation habe ich mich für die OP entchieden (die gleiche Methode nach Lahme mit Kollagenvlies), Frau Dr Paramythelli konnte sie am Nächsten Tag durchführen. Nach der OP hatte ich keine Schmerzen, der Penis war stramm gewickelt Konnte nur gerade so pinkeln. Frau Dr Paramythelli und Dr Wachala waren täglich zu Visite. Insgesamt war ich dort stationär 4 Tage. Jetzt sind fast 8 Monate her und nach der ganzen Geschichte bin ich zufrieden die OP gemacht zu haben, der Penis ist nich 100% Schnurgerade doch er macht wieder sein ding un das ist wichtig. Die Erektion ist gut geblieben (manchmal nur Cialis). Ich wünsche nur ich hätte mich früher für die Operation entschieden. Wenn ich das hier wieder lese verstehe ich eure Sorgen. Die Wahl ist da, entweder weiter so (mit 90 Grad Verkrümmung) oder es wird etwas dagegen unternommen.

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