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Harnröhrenproblem (m)

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  • Harnröhrenproblem (m)

    Hallo Herr Doktor,
    Im folgenden versuche ich ihnen in aller Kürze mein Problem zu erläutern. Ich habe seit etwa 2 wochen das Gefühl als würde mir etwas in der Harnröhre stecken, bzw. Schmerzen an diesem Punkt (kurz unter Eichel, manchmal auch ein leichtes Brennen). Habe erst eine Chlamydieninfektion hinter mir die jetzt mehrfach antibiotisch behandelt wurde und hoffentlich weg ist - mein Urologe hält das zumindest für den Fall, vorsichtshalber wurde Morgenurinprobe genommen deren Ergebnis ich noch nicht weiß. Er verschrieb mir Levofloxacin (500mg, 10 Tage) wegen meiner aktuellen Beschwerden . Ultraschall des Penises brachte kein Ergebnis. Wollte mir hier eine zweite Meinung einholen, mein Urologe schien ein wenig ratlos.
    mfg Max

  • Re: Harnröhrenproblem (m)

    Ach ja eins hab ich vergessen - die schmerzen habe ich fast ausschließlich nur wenn ich den beckenboden "anspanne" - bin mir nicht sicher wie der betreffende muskel heißt.

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    • Re: Harnröhrenproblem (m)

      Es kann sich noch um eine persistierende Reizung der Prostata handeln. Nicht selten bleiben solche Beschwerden recht lang....
      Eine zweite Meinung können Sie auf diesem Wege aber nicht einholen, da ich Sie und die Befunde nicht kenne!

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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      • Re: Harnröhrenproblem (m)

        Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort!
        Ist es denn nötig eine solche Reizung zu behandeln, oder legt sich das mit der Zeit?

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        • Re: Harnröhrenproblem (m)

          Häufig bessern sich solche Beschwerden nach einer erfolgreichen Therapie innerhalb von 6-8 Wochen.

          Lieben Gruß

          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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          • Re: Harnröhrenproblem (m)

            Nochmals Hallo Herr Dr. Kreutzig,
            ich habe die Ergebnisse der Erststrahlurinprobe nun bekommen - Ergebniss Chlamydien negativ, pathologische Keime auch negativ. Habe die 10 Tage Levofloxacin Kur nun beinahe hinter mir. Die Symptomatik hat sich gefühlt leicht gebessert, habe nun aktiv versucht dieses "anspannen" zu unterlassen, was schonmal geholfen hat. Seit 2 Tagen habe ich jedoch wiedermal ein Brennen in der Harnröhre nach dem Urinieren - morgens besonders schlimm. Meine erste Vermutung ist nun, das die Chlamydien noch da sind, eben nur nicht nachgewiesen wurden (trotz mehrmaliger azithromycin Therapie). Kann das sein? Und wenn ja, ist Levofloxacin wirksam gegen solche Bakterien? Meinen Urologen scheint das ganze relativ wenig zu interessieren, er verschreibt mir in letzter Zeit lediglich Antibiotika auf meinen Wunsch, fühle mich als würde ich mich mehr selbst behandeln als er mich.
            lg
            Max

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            • Re: Harnröhrenproblem (m)

              Ihre Fragen kann man alle mit einem "könnte" beantworten. 10 Tage könnten für eine Chlamydien und Mykoplasmen-Infektion zu kurz sein...
              6-8 Wochen können aber auch Beschwerden nach erfolgreicher antibiotischen Therapie noch persistieren.

              Lieben Gruß

              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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              • Re: Harnröhrenproblem (m)

                Erstmal Danke für ihre Antwort.
                Nun, die letzte Azithromicyn Kur (2x500 mg 3 Tage lang) ist schon über 2 Monate her, Beschwerden immer noch da, zwar erst Besserung aber nach 2 Monaten nun wieder schlimmer. Ist es denn möglich dass die Harnröhre einfach gereizt ist? Von der langen Infektion und von den vielen Antibiotika (habe immer hin schon 4 mal Azithromycin in verschiedenen Dosierungen bekommen + Doxycyclin (14 Tage) + jetzt Levofloxacin(500 mg 10 Tage). Wäre es ihrer Meinung nach ratsam einfach mal abzuwarten, oder würden sie ein neues Antibiotika in Erwägung ziehen (ich hatte Ciprofloxacin im Auge.. eventuell 2x500 mg über 5 Tage, da ich momentan aus verschiedenen Gründen erst wieder in ein paar Wochen in der Lage bin eine mehrwöchige Antibiotika Kur zu machen..)?
                Nochmals danke und liebe grüße,
                Max

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                • Re: Harnröhrenproblem (m)

                  Die Besserung der Symptomatik geht teils 6-8 Wochen über das Ende der Therapie hinaus.....
                  eine spezifische Empfehlung kann ich hier nicht geben!

                  Lieben Gruß

                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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