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Merkwürdeie sehr belastende Krankheitsgeschichte

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  • Merkwürdeie sehr belastende Krankheitsgeschichte

    Sehr geehrter Herr Langenfeld,

    mein Name ist Dominik (30 Jahre alt) und bin sehr verzweifelt.
    Meine Krankengeschichte ist sehr merkwürdig und umfangreich... deshalb versuche ich mich kurz zu fassen ohne jedoch wichtige Details aus zu lassen. Der schmerzhafteste Kernpunkt ist dabei ein urologisches Problem.

    - 2006 wurde Asthma Bronchiale diagnostiziert was immer stärker wurde. Ich brauche täglich Salbutamol und wache jeden Tag mit Atemnot auf welche ich mit dem Spray dann in den Griff bekomme. Zudem täglich ein Kortisonhaltiges Spray
    .
    - 2010 hatte ich eine seltene Campylobacter- Darminfektion mit starken Blutungen aus dem Enddarm / bekam ein Antibiotikum / Krankenhaus / Quarantäne und durfte erst nach Nichtnachweisbarkeit wieder arbeiten ... und nach der Infektion ging es schleichend über die Jahre bergab.

    - 2011- 2013 Langsam verspürte ich ab und an ein starkes Brennen beim urinieren und nach dem Geschlechtsverkehr mit längeren beschwerdefreien Phasen.
    Mit der Zeit wurde es immer schlimmer und ein Fremdkörper Gefühl kam dazu sowie starke Schmerzen in der Harnröhre, dadurch sexuelle Unlust und plötzlich ein dicker,schmerzender Roter- Strich auf der Unterseite des Penis knapp der Harnröhre entlang... Sehr schmerzhaft und der Penis zog sich entzündet zusammen. Ein dauerhaftes Brennen. Urologischer Termin wurde gemacht, konnte aber aus privaten Gründen nicht eingehalten werden. Ab und an geschwollenes Gesicht. Es kam eine private Streßsituation mit Umzug und viel Erledigungen hin zu die ausserplanmäßig waren.

    - 2013 In dieser Streßsituation kam eine beschwerdefreie Phase von einiger Zeit.
    Ich sah 10 jahre jünger aus, keine Unterleibsbeschwerden, kein aufgedunsenes Gesicht nichts. Trotz schlechter Ernährung und viel Cola starke Gewichtsabnahme. Mir ging es sehr gut. Auch das Asthma wurde mal schwächer.

    -2013 Als ich plötzlich zur Ruhe kam und mich wieder besser ernährte (gesund ernährte) kam mit einem Schlag alles zurück, viel viel schlimmer und es kamen Sachen dazu.
    Als ich morgens aufwachte hatte ich einen feuerrotes Gesicht. Einen regelrechten Flush. Spannende,schmerzhafte, scharfbegrenzte Gesichtshaut und stark geschwollen.Sehr entstellt... Falten alles. Und die Unterleibsbeschwerden kamen hinzu.
    Hausarzt tippte auf Allergie, nichts besserte sich.
    Uniklinik tippte auf bakterielle Schweißdrüsenentzündung und verschrieb antibiotische Creme nichts half. Das Gesicht war so feuerrot ,entstellt und schmerzte, dass die Unterleibsbeschwerdem für mich zweitrangig waren.Es schwoll Elefantitisähnlich an und ging nicht weg,Bindehautentzündungen und stark belegte, entzündete Zunge kamen chronisch hinzu.Immer weiter zu Ärzten, niemand konnte helfen. Blutwerte ok.

    2014- Seither keine Besserung, Ärzten war es egal, dann zu einer anderen Hautärztin.
    Diese tippte auf eine Histaminintoleranz. verschrieb mir Cremes Antihistaminika und gab mir Lebensmitteltabellen.
    Cremes halfen gar nicht, Histaminfreie Ernährung hatte einen leicht positiven Effekt.
    Dann weiterhin unverändert, Ärzte nicht interessiert.

    2014- Probehalber wegen metallischen Geschmack und brennen der Zunge herausnehmbaren Zahnersatz herausgenommen.
    Leichte aber gute Besserung... Neuen Zahnersatz machen lassen und Füllungen auf Schadstoffe kontrollieren lassen... nichts.
    Zahnmaterialienallergietest machen lassen nichts.

    2014- Hoffnung verloren und abgewartet.
    Informiert- auf Candidabefall prüfen lassen- Ergebnis mäßiger Befall- Medikamentenreihe- Nystatin, Fluconazol und Mundspray nichts.
    Mir viel auf umso gesunder ich mich ernährte um so schlimmer wurde alles. Wenn ich keinen Zucker zu mir nehme Gesichtshaut verschlimmert sich und Unterleibsbeschwerden. Irgendwann wurden die Unterleibsbeschwerden chronisch so schlimm dass ich nicht mehr sitzen konnte.

    2014- Zum Urologen, Prostata abgetastet, Nierenzysten an beiden Seiten festgestellt (kein Krankheitswert laut Arzt), Urinstrahlmessung, Urin auf Bakterien untersucht... Nichts. Tamsulublock veschrieben- Nichts nur Verschlechterung.

    2015- Nach zahlreichen Urologenbesuchen zum Andrologen in die Uni. Spermaprobe- Blutproben, Kulturen angelegt... nichts. Starke Prostatabeschwerden. Ergebnis- keine Bakterien, Leukozyten, IL-6 und ROS stark erhöht... Diclufenac bekommen... Nichts.

    2015- Ins Krankenhaus eingliefert wurden wegen starken Enddarmblutungen und schmerzen.
    Spiegelungen, massive Enddarmentzündungen mit Proktitis und Blutungen.
    Seitdem sehr ernstzunehmend in Proktologischer Behandlung.
    Nach Abstrich an einer Proktitisstelle stellte er massiven Befall von Streptokokken Anginosus fest.
    Sofort Tetracyclin 250 / Morgens Mittags Abends 1 Tablette.

    Seit dem Besserung in der Harnröhre... wie eine Erlösung... 50% der Unterleibsbeschwerden sind weg, aber noch lange nicht alles und in 3 Tagen sind die 4 Wochen um... Der rote Strich ist immer noch vorhanden. Die Gesichtshaut wird leicht besser.
    Aber ich merke jetzt schon dass die Unterleibsgeschichte nach Abstetzen bestimmt wieder genau so schlimm wird wie vorher.

    Das merkwürdige... Wenn ich Zucker und Kaffee weg lasse wird alles viel schlimmer... Wenn ich Zucker zu mir nehme mildert es die Symptome.
    Ich würde ihn gerne weg lassen aber dann verschlimmert sich alles. In welchem Film bin ich da gelandet? Haben sie eine Erklärung im Zusammenhang mit dem urologischen Problem?

    Ich merke einen Symptomzusammenhang zwischen Harnröhre, Prostata, Gesicht und Zunge. Alles wird immer gleichmäßig besser oder schlimmer.

    Nun seit 2 Jahren strenges, schmerzendes aufgedunsenes Gesicht, belegte schmerzende Zunge, starke Harnröhren und Prostataschmerzen und dieser merkwürdige rote Strich?.... Kann es alles mit Streptokkoken zu tun haben? Und die Sache mit dem Zucker... Dass dieser die Symptome lindert anstatt verschlimmert?

    Vielen,vielen Dank im Voraus

    Es ist nicht zum aushalten... Habe oft die Lebenskraft wegen der Schmerzen und der seelischen Belastung verloren. Entstelltes, aufgedunsenes, eingefallenes Gesicht, und eine schmerzender, nicht mehr funktionierender Unterleib.
    An was bin ich da geraten?

    Ich bitte von ganzem Herzen um Ihre Meinung bzw Hilfe... Durch welchen Horror laufe ich seit 2 Jahren?


  • Re: Merkwürdeie sehr belastende Krankheitsgeschichte

    Auch wenn die Geschichte noch so (zu) lang ist. Es lassen sich daraus keine eindeutigen Erklärungen ableiten. Eine vernünftige, besonnene Diagnostik ggf. auch stationär scheint mit sinnvoller zu sein. Es gibt sicher neben der urologischen Problematik auch eine internistische Problematik. Warum hat man mit 29 einen herausnehmbaren Zahnersatz????

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Merkwürdeie sehr belastende Krankheitsgeschichte

      Guten Tag... Vielen Dank für die Antwort. Der Zahnersatz war aus provisorischen Gründen nur für 2-3 Monate eingeplant... Aus Zeitmangel in dieser Zeit... Es kam eine private Krise mit vielen Erledigungen und dann verlängerte sich dies noch weiter,weil ich keinen Kopf dafür hatte. Stationär würde ich sofort machen... Das Problem ist dass sich die Ärzte wo ich bis jetzt war nicht wirklich dafür interessiert haben und nur an der Symptombehandlung herum probiert haben... Ausser der Proktologe... Dieser macht SEINEN Job sehr gut. Ich will unbedingt auf Herz undcNieren mal gescheckt werden... Aber keiner tut es... Meistens reden die Ärzte nur mal mit mir,haben eine Theorie und es heißt -wenn es nicht weg geht.. Kommen sie noch mal wieder... Habe ich oft getan... Aber ich erkenne darin keinen Sinn mehr... Niemand untersucht mich richtig. Obwohl die Symptome schwarz auf weiss und bildlich,klinisch dokumentiert sind. Mit Entzündungshemmende,Blutungen,Eiter und und. Darmkrebs stand auch im Verdacht der Ärzte im Krankenhaus... aufgrund der Blutmenge... Dann kommt raus ist es nicht.. Auf wiedersehen. Leider. Liebe Grüße.

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