• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Unterleibsbeschwerden

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Unterleibsbeschwerden

    Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,


    Vor 4 Wochen hatte ich einen Termin beim Urologen wegen Beschwerden beim Wasserlassen (Brennen in der Harnröhre).

    Eine Urinuntersuchung blieb ohne Befund. Auch ein Abstrich aus der Harnröhre konnte keinen Hinweis auf mögliche Ursachen liefern (diverse Kulturen wurden angelegt). Ein Urintest und eine Blutuntersuchung beim Hausarzt (ein Tag vor dem Urologentermin) blieben ebenfalls ohne Befund.

    Seitens des Urologen wurde eine Harnröhreninfektion diagnostiziert. Zur Behandlung wurde Doxycyclin 200 verschrieben (10 Tage lang jeweils eine Tablette täglich).
    Nach 3-4 Tagen Einnahme der Tabletten stellte sich eine Besserung der Beschwerden ein. Das Brennen beim bzw. nach dem Wasserlassen war fast verschwunden. Nach 6 Tagen Einnahme bekam ich einen ständigen Druck im Blasenbereich und das Gefühl eines häufigen Harndrangs (jedoch nicht nur tröpfenweise). Im weiteren Verlauf der Doxycyclineinnahme stellten sich Probleme im Magen-Darm-Bereich ein (aufgeblähter Bauch, stechender Schmerz im Unterbauch), die mal mehr und mal weniger beschwerlich ausfielen.
    Nach 10 Tagen Doxycyclin-einnahme wurde ein erneuter Termin beim Urologen vereinbart, da das Druckgefühl auf der Blase und der häufige Harndrrang nicht nachliesen. Weiterhin fühlte es sich nach dem Wasserlassen an, als ob noch Restharn in der Harnröhre ist bzw. ein komisches Gefühl an der Eichel (kein richtiges Brennen, eher leichtes Ziehen).
    Eine erneute Urinuntersuchung blieb ohne Befund. Es wurde ein Ultraschall der Blase durchgeführt. Die Blase war vollständig entleert.
    Medikamente wurden keine verschrieben.

    In den letzten Tagen hat sich bzgl. des Harndrangs bzw. dem Druck auf der Blase keine wirkliche Besserung eingestellt. Die Beschwerden sind mal mehr und mal weniger zu spüren. Zusätzlich sind Schmerzen in beiden Hoden zu spüren (Druckschmerz, teilweise Ziehen). Die Magenbeschwerden sind besser geworden, jedoch noch nicht ganz abgeklungen. Der Unterbauch ist teilweise gebläht und es ist beim Abtasten ein stechender Schmerz zu spüren (lässt sich nicht genau lokalisieren, da Schmerz wandert). Der Unterbauch fühlt sich allgemein sehr gereizt an.
    Oft spüre ich ein unangenehmes Gefühl in der Harnröhre bzw an der Eichelspitze (kein wirkliches Brennen) in Verbindung mit dem Gefühl unkontrollierten Harnaustritts, was jedoch nicht der Fall ist.

    Ich achte darauf mindestens 1,5 Liter Wasser täglich zu trinken und nehme für die Magenbeschwerden Iberogast ein.
    Eine erneute Urinuntersuchung beim Hausarzt gestern blieb ohne Befund.

    Haben Sie weitere Tipps für mich, wie die Symptome zu behandeln sind bzw. auf was diese zurückzuführen sind? Einen weiteren Termin beim Urologen werde ich zusätzlich ausmachen.

    Vielen Dank für Ihre Mühe

    Mit freundlichen Grüßen
    munich123




  • Re: Unterleibsbeschwerden

    Es kann sein, daß die Prostata mit entzündet war. In diesem Fall könnte die antibiotische Therapie zu kurz gewesen sein.
    Wärme, viel trinken …kann erst einmal helfen.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

    Kommentar


    • Re: Unterleibsbeschwerden

      Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde Ihre Tipps beachten. Termin beim Urologen ist in 10 Tagen. Bis dahin werde ich beobachten ob eine Besserung eintritt. Falls nicht sollte die Prostata auf jeden Fall untersucht werden? Eine erneute Antibiotika-Behandlung könnte Abhilfe schaffen? Beste Grüße munich123

      Kommentar


      • Re: Unterleibsbeschwerden

        Beide neuerlichen Fragen kann ich via Internet leider nicht schlüssig beantworten…...
        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

        Kommentar