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seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

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  • seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

    männlich 26

    hallo dr. Kreutzig-Langenfeld,

    ich hatte vor 2,5 Jahren geschützten geschlechtsverkehr aber ungeschützten oralverkehr mit einer dame und 2 tage später ein komisches gefühl beim wasser lassen, das sich rapide zu einem brennen und zu einem gefühl dass ich urinieren muss es aber nicht musste, entwickelt hat. ich bin natürlich sofort zum urologen der einen abstrich und eine urinprobe genommen hat (beide negativ). daraufhin wurde ich 10 tage mit doxycyclin behandelt und die symptome liessen nach, verschwanden aber nicht ganz. Seitdem war ich bereits bei 3 verschiedenen urologen und habe sämtliche breitbandantibiotika versucht. 2 weitere urinproben, unter anderem in einem klinikum mit spezieller urologieabteilung, erbrachten keinen nachweis für eine krankheit. im moment werde ich mit einem antibiotikum intravenös behandelt, ceftriaxon 2g und eine ganze packung azythromyzin auf einmal am anfang, um genau zu sein.

    meine symptome sind: leichtes brennen beim ejakulieren und dem anschliessenden wasserlassen, rötung und leichte schwellung bzw eine leicht wunde stelle am harnausgang der eichel und ein unangenehmes gefühl, ausserdem scheint es mir so als wäre meine eichel zu trocken. ich habe häufig nach dem masturbieren reibungsstellen auf der eichel. diese symptome treten allerdings nicht immer auf....zeitweise verschwinden sie und tauchen dann wieder auf. der urologe in besagter klinik hat mit ultraschall meine hoden untersucht und meinte es sei eine prostathitis die symptome entsprechen aber eher der eine urethritis. da ich mich nun schon so lange plage und ich nicht weiss was ich noch tun kann und auch meine ärzte ratlos sind, wende ich mich hoffnungsvoll an sie. der urologe der klinik meinte bei diesen entzündungsrückständen die er über ultraschall ausfindig machen kann und bei der sauberen urinkultur müsste ich mir eigentlich keine sorgen machen was meine fertilität angeht, doch wundert es mich massiv dass die symptome einfach nicht ganz verschwinden. gegen pilze habe ich auch eine salbe versucht, sowie heilsalben für die stelle am harnausgang. können sie mir weiterhelfen? gibt es eine behandlungsmethode, bzw ein medikament dass bei einer eventuellen resistenz des erregers gegen die gängigen antibiotika trotzdem helfen kann? ich bin wirklich verzweifelt und habe angst um meine fruchtbarkeit und vor einem chronischen zustande dieser urethritis. es muss doch irgendeine behandlungsmethode, egal wie ausgefallen geben, die mein problem beseitigt!?

    bitte helfen sie mir


    liebe grüße tommy






  • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

    ps. bei den antibiotikakuren die ich später versuchte, war auch eine 6 wöchtige einnahme von doxy dabei. leider ohne erfolg....

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    • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

      Man könnte eine Doxy-Resistenz unterstellen und ein anderes Antibiotikum einsetzen.

      LG

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      • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

        hallo, danke für die schnelle antwort. aber wie beschrieben habe ich alle 4 hauptgruppen der breitbandantibiotika probiert. leider ohne erfolg. da sämtliche urinkulturen und abstriche negativ waren, ist es natürlich auch schwierig genau zu sagen um was für einen erreger es sich handelt. azythromyzin, cerufloxacim doxy und ein weiteres medikament dessen namen ich jetzt im moment nicht weiss habe ich bereits versucht.

        eine umfassende resistenz sollte ja eigentlich nicht möglich sein oder? ich glaube einmal gelesen zu haben dass es nur resistenzen gegen die breitbandantibiotika gibt und wenn man weiss welcher erreger es ist und eine urinkultur anlegt, kann man ja eine spezielle sorte antibiotika bestimmen die den erreger abtötet oder liege ich da falsch? was denken sie zum thema fruchtbarkeit? muss ich mir ernsthaft sorgen machen oder ist das risiko unfruchtbar zu werden durch die einnahme der antibiotika und das abschwächen der symptome gesunken? es heisst ja immer "kann unbehandelt zu unfruchtbarkeit führen", aber behandelt wurde es ja und auch mit geringem erfolg, die symptome sind weder dauerhaft noch so stark wie zu beginn....

        LG

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        • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

          Das Risiko einer Infertilität kann ich nicht quantifizieren.
          Gyrasehemmer habe ich in Ihren Angaben nicht entdeckt. Die Resistenz soll im besten Falle getestet werden, was bei Chlamydien und Mykoplasmen aber oft nicht möglich ist bzw. gelingt.

          Lieben Gruß

          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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          • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

            doch leider war auch ciprofloxacim unter den von mir genommenen medikamenten. das is doch ein gyrasehemmer oder? kann so eine krankheit tatsälich für immer bleiben? meine ärzt sagten mir da keine keime gefunden wurden, sei ich nicht ansteckend auch bei ungeschützten Verkehr nicht. würden sie sich dieser these anschließen oder halten sie das risiko für zu hoch?

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            • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

              Ich gebe hier keine Auskünfte, die ich nicht wirklich bewerten kann - so zum Infektionsrisiko.
              Ciprofloxacin gilt nicht als der optimale Gyrasehemmer bei Chlamydien und Mykoplasmen …. Enoxacin und Moxifloxacin gelten als besser. Wie man weiter vorgehen sollte kann ich ohne Patientenkenntnis hier aber nicht bewerten.

              Lieben Gruß

              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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              • Re: seit 2.5 Jahren Probleme mit Urethritis

                Bitte nicht als Angriff sehen, aber haben Sie die Antibiotika 100%ig richtig eingenommen? Bei Doxy darf man z.B. im Abstand von 2 Stunden nix aus/mit Milch nehmen, sonst wirkt es wenig bis gar nicht. Ich hab hier von einem gelesen, der sich Doxy jeden Abend nach dem Sport zusammen mit einem Eiweißdrink eingeholfen hat, weil er das leider überlesen hatte. Demzufolge Erfolg = null.

                Und ganz wichtig: Die Dame muss auch behandelt werden, sonst holt ihr euch das immer wieder.... ja, auch wenn SIE sagt dass sie kerngesund ist

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