• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Testosteronmangel

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Testosteronmangel

    Hallo User!


    Aufgrund meiner Symptome:

    - Libidoverlust und Errektionsprobleme
    - extreme Schweißausbrüche
    - ständige Müdigkeit/ Schlafstörungen/ Leistungsmangel
    - Stimmungsschwankungen
    - starke Fettzunahme im Bauchbereich
    - Gedächtnis-/ Konzentrationsstörungen
    - usw.

    habe ich mich meiner Hausärztin anvertraut.
    Diese drückte mir zwei Probepackungen Viagra in die Hand und sagte das wird schon wieder....
    Wurde es natürlich nicht.
    Bei einem weiteren Besuch wurde mir zu dem normalen Labor der Gesamt-Testosteronwert abgenommen:

    Ergebniss: 144.2 ng/dl


    Zu meiner Vorgeschichte:
    Bin jetzt 51 Jahre alt 182 cm, 92 KG. Im Alter von ca. 25-30 J. wurde bei mir eine Gynäkomastie festgestellt und operativ behandelt. Im Rahmen dessen nahm mir ein Urologe meine Hormonwerte ab und veranlasste ein MRT zum Ausschluß Hypophysen-Tumor. Das MRT war unauffällig. Der Testosteronwert wurde mir als "grenzwertig niedrig " genannt. Weiter darauf wurde nicht eingegangen. Es erfolgte die OP und der Fall war für mich zu diesem Zeitpunkt erst einmal erledigt.
    Jetzt nach vielen Jahren und wahrscheinlich durch weiter gesunkene Testosteron-Werte kamen scheinbar die ersten Symptome.
    Meine Hausärztin, scheinbar etwas überfordert, schickt mich jetzt zur Diagnosesicherung/ für eine Zweitmeinung zu einem Endokrinologen. Eine Hormonersatztherapie noch nicht beginnen. Sie möchte sich damit vor der Krankenkasse rechtfertigen.
    Jetzt habe ich nach vier Wochen endlich einen Termin bei einem Endokrinologen.
    Ich habe bei der Terminabsprache nach evtl. morgendlichen Blutabnahmen ( bzgl. Testosteron) gefragt. Trotzdem hat man mir einen Nachmittagstermin gegeben und gesagt das macht nichts.



    - Was erwarten mich jetzt für Untersuchungen beim Endokrinologen?

    - Sind bei weiteren Hormonuntersuchungen wieder normwertige Spiegel zu erwarten ?


    - Wie lange dauert es in der Regel bis eine Diagnose gestellt/ gefestigt ist und eine Therapie beginnen kann ?




    Über eine Antwort von Euch würde ich mich sehr freuen!!!
    LG


  • Re: Testosteronmangel

    Ich wollte noch hinzufügen das ich Vater von zwei Kindern bin. Das erste Kind wurde geboren als ich 21 Jahre war. Dann vergingen 5- 6 Jahre bis meine damalige Frau wieder schwanger wurde. Ich wurde mehrmalig untersucht und man stellte eine zu geringe Spermienzahl fest. Und mit der Beweglichkeit der Spermien stimmte auch etwas nicht. Ich wurde mit einem Medikament behandelt. Der Name oder der Wirkstoff des Medikamentes ist mir entfallen.
    Mit ca. 36 Jahren wurde ich vasektomiert.

    Kommentar


    • Re: Testosteronmangel

      Sie haben wahrscheinlich einen LOH (late onset Hypogonadismus) - wenn der Hormontest das bestätigt und eine Symptomatik besteht, ist eine Testosteron-Substitution sinnvoll. Die Kasse zahlt allerdings nicht, da eine "normale Alterserscheinung" - wie graue Haare.
      Eine Therapie lohnt aber, da Man(n) sich einfach besser fühlt!

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

      Kommentar


      • Re: Testosteronmangel

        Hallo Dr. Kreutzig-Langenfeld !

        Vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Nicht böse oder zynisch von mir gemeint:


        Finden sie wirklich das meine Symptome und der stark erniedrigte T-Wert eine "normale Alterserscheinung" eines 50 Jährigen Mannes ist?

        Es geht mir dabei nicht um graue Haare... aber ich stehe noch mitten im Leben/-Arbeitsleben und habe sehr mit meinen Symptomen zu kämpfen.

        Warum sollte die Krankenkasse speziell in meinem Fall nicht die Kosten einer Hormonersatztherapie übernehmen?

        Einem 50 Jährigem mit einem Mangel an Schilddrüsenhormon verweigert man ja auch nicht die Kostenübernahme für die Substitution der Hormone.

        Welche meiner Symptome lässt sie ein LOH vermuten?

        Vielen Dank für Ihre Hilfe

        Kommentar



        • Re: Testosteronmangel

          Ich kann nur sagen wie es ist......

          Kommentar


          • Re: Testosteronmangel

            Ich hoffe mal Ihre letzte Antwort bezieht sich auf die Krankenkasse und nicht auf meine Symptome !

            Trotzdem Danke....... !

            Kommentar


            • Re: Testosteronmangel

              Ja, bezog sich auf die KK. Gegen die Symptomatik können Sie wahrscheinlich sehr erfolgreich etwas unternehmen.

              Lieben Gruß

              Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

              Kommentar



              • Re: Testosteronmangel

                Hallo Dr. Kreutzig-Langenfeld !

                Danke , das beruhigt mich....

                Ich wollte noch kurz von meinem gestrigen endokrinologischen Termin berichten:

                Kurz gesagt...es war eine herbe Entäuschung!

                Ich habe meine Frau zu diesem Termin mitgenommen um auch ihre Eindrücke meiner Symptome in die Diagnostik einfließen zu lassen. Dazu muss ich sagen das wir beide seit mehr als 25 Jahren im Krankenhaus tätig sind. In dem Vorgespräch das ca. 5 Min.- 10 Min. dauerte ist der Arzt der mich behandelte nicht einmal ansatzweise auf meine Symptome eingegangen. Das einzige was in beschäftigte war der von mir mitgebrachte Labor Befund meines T-Wertes. Ganz besonders angetan war er von meinem Bauch. Dieser hat ihm vorab zu einer Diagnosefestigung verholfen. Mein Bauch ist Schuld an meinem erniedrigtem T-Wert. Obwohl ich Ihm mehrfach sagte das dieser erst in den letzten 2- 3 Jahren so angewachsen ist ließ er sich nicht davon abbringen. Dazu muss ich sagen das ich im allgemeinen eher eine athletische Figur mit einem recht niedrigen Fettgehalt habe. Es folgte eine sonografische Untersuchung meiner Schilddrüse und meiner Hoden. Nach diesen Untersuchungen wurde der Rest des Gespräches im Stehen, im noch stark abgedunkelten Sono-Raum weitergeführt, wobei er seine Hand nonstop an der Türklinke hielt. Ich dachte die ganze Zeit nur "der Mann hat es eilig"
                Themen im Abschlußgespräch in vorbenanntem, abgedunkeltem Raum waren z.B.:

                - "mein Bauch", meine Anmerkung dieser Bauch könnte auch ein "Symptom" sein wurde sofort abgeschmettert ( Theorie vom Huhn/Ei bzw. Ei/Huhn fällt mir dazu ein)
                - Urologen verschreiben zu voreilig Testosteron um die Pharmaindustrie anzukurbeln
                - er gestand ein, das mir eine Testosteron Gabe sicherlich etwas bringen würde und mir gut täte, aber ich müsste vorweg, auch wenn es schwer werden würde 5- 10 Kg Bauchfett verlieren müsste. Vorher gäbe es von ihm keine Testosteron-Gabe.
                - der untere Referenzwert seines Labors war ihm nicht so "ganz geläufig"
                - usw.

                Ich zittere immer noch am ganzen Körper wenn ich an diesen Termin denke, in den ich soviel Hoffnung gesetzt habe. Mehr als knurrig stimmte er einer Labor- Untersuchung zu weil es ja schon Nachmittags ist. Genau die hatte ich ja schon bei der Terminabsprache angemerkt. Aber es wurde ja gesagt wir nehmen diese Werte nicht nur morgens ab. Meine Diagnose und Laborwerten kann ich in 14 Tagen telefonisch erfragen

                Nicht nur ich, sondern auch meine Frau sind entsetzt. Wir arbeiten wie bereits erwähnt jeden Tag mit Ärzten und Patienten zusammen uns habe sicherlich auch schon viel erlebt. Selbst betroffen zu sein in noch mal ein ganz neues Erlebnis....

                Ein kurzes goggeln auf www.jameda.de bestätigte uns, das auch bereits viele andere Patienten die Qualitäten dieses Arztes erkannten und in Schulnoten/ negativen Beurteilungen gepostet haben.

                Entschuldigen sie meinen Sarkasmus, mir ist gerade danach.... !

                LG

                Kommentar


                • Re: Testosteronmangel

                  Schreibfehler... leider keine Editiermöglichkeit

                  Kommentar


                  • Re: Testosteronmangel

                    Tja….. leider ist es bei Ärzten, wie mit allen anderen Berufen auch…. es gibt gute Bäcker und weniger gute Bäcker in der Stadt……
                    Bewertungsportale können da durchaus helfen, einen emphatischeren Kollegen zu finden…..


                    Ohne Frage ist bei einem niedrigen Testosteron-Wert die Testosteron-Substitution auch bei der Reduktion des Bauchfettes hilfreich….

                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                    Kommentar



                    • Re: Testosteronmangel

                      Danke für Ihre Einschätzungen.
                      Ich werde mich noch einmal mit meinen Laborergebnissen zurückmelden.

                      LG

                      Kommentar


                      • Re: Testosteronmangel

                        Hallo Dr. Kreutzig-Langenfeld !


                        Ich habe heute meine telefonische Sprechstunde bei besagtem Endokrinologe gehabt!

                        Sprechstunde Anfang:

                        Ergebnis der Laborwerte:

                        Alles in Ordnung nach seiner Aussage......

                        Gesamttestosteron: 2.04 ng/ ml ?!?


                        Die anderen Werte so auch SD- Werte, wie LH und FSH wären in Ordnung.
                        Auch auf Nachfrage nannte er diese nicht.

                        Es gäbe keinen Grund mir Testosteron zu verabreichen.

                        Sprechstunde beendet.....


                        Was raten sie mir?

                        LG

                        Kommentar


                        • Re: Testosteronmangel

                          Habe mir gerade die Blutwerte persönlich abgeholt:

                          SHGB = 33,00 nmol/l (Normbereich 10,00-57,00)

                          FAI = 21,45 (Normbereich 15,00-95,00)

                          Inhibin B = 63,0 ng/l (Normbereich 100- 400)

                          FSH basal = 4,5 mIE/ml (Normbereich 0,00- 6,00)

                          LH basal = 2,70 mIE/l (Normbereich 1,70- 8,60)

                          Prolaktin ges. = 7,10 ng/ml (Normbereich 4,04- 15,20)

                          Testosteron = 2,040 ng/ml (Normbereich 1,930- 7,400)

                          Recht niedriger Normbereich beim Testosteron. Auf fast allen anderen Laborseiten im Internet ist der Normwert immer mit 3,5- 10 ng/ml angegeben.

                          Kommentar


                          • Re: Testosteronmangel

                            Man kann das auch anders bewerten, ich gebe jedoch hier keine individuellen Therapieempfehlung..... LG

                            Kommentar


                            • Re: Testosteronmangel

                              Danke!
                              Mittlerweile habe ich einen guten Arzt ( Androloge) gefunden!
                              Endlich hört mir jemand zu...mir wird jetzt endlich geholfen!

                              Danke für ihre Hilfe hier im Forum!

                              Kommentar


                              • Re: Testosteronmangel

                                Hallo Dr. Kreutzig-Langenfeld !

                                Ich habe noch eine kurze Nachfrage;

                                Mein Urologe/ Androloge hat einer Testosteron Therapie zugestimmt und hat am 18.12.2014 mit der 1. Nebido- Gabe begonnen.

                                Nach ungefähr 1 Woche bemerkte ich die Wirkung. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen....mir ging es RICHTIG gut, Fast alle meine Symptome waren nicht mehr vorhanden. Die zweite Gabe erhalte ich kommende Woche.

                                Nach der vierten Woche bemerkte ich aber einen deutlichen Rückgang der Wirkung. Einige meiner Symptome vor Beginn der Behandlung sind wieder deutlich zu spüren.

                                Stabilisiert sich die Wirkung nach mehreren Gaben von Nebido?

                                Kann es sein das mich die Erstgabe kurz in den therapeutischen Bereich gehoben hat und dann wieder abfiel?

                                Welche Erfahrung haben sie bei Ihren Patienten gemacht?

                                Ich habe schon ein wenig Panik das ich immer in ein "Loch" falle, wenn nach der zweiten Gabe der Zyklus auf 12- 14 Wochen verlängert wird.

                                LG

                                Kommentar


                                • Re: Testosteronmangel







                                  Obwohl ich bin kein Arzt, aber ich denke, die Aushärtungszeit nicht fixiert werden.

                                  Kommentar


                                  • Re: Testosteronmangel

                                    Lassen Sie den Spiegel noch einmal bestimmen….

                                    Lieben Gruß

                                    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                                    Kommentar