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Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

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  • Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

    Hallo an alle Interessierten und Betroffenen,

    ich habe mir aufgrund meines eigenen Problems mit einer Harnröhrenentzündung/Prostatitis die seit fast 2 Jahren nicht weg geht, so ziemlich ALLE Beiträge in diesem Forum durchgelesen.

    Alle schildern aaaaaauuussführlich ihre Probleme - Herr Dr. Kreuzig-Langenfeld gibt sich Mühe sie zu kommentieren - und dann hört man plötzlich nichts mehr von den Verfassern.

    Das finde ich ehrlich gesagt extrem schade. Denn man weis nun nicht ob derjenige nicht mehr antwortet weil er durch die Tipps glücklich geheilt ist und mit dem Thema einfach nichts mehr zu tun haben möchte, oder weil ihm die Tipps nicht geholfen haben.

    Daher möchte ich vor allem DIE ERFOLGREICH GEHEILTEN bitten, sich doch auch mal hinterher die 5 Minuten zu nehmen, und den anderen zu sagen was letzendlich bei Ihnen geholfen hat, und was vielleicht sinnlos war. Immerhin gibt es hier scheinbar unzählige Männer die sich seit JAHREN mit einer so belastenden Krankheit rumschlagen müssen, und sich da vielleicht einiges ersparen ließe.

    Besonders interessant wäre:

    Herr Dr. Kreuzig-Langenfeld gibt immer den Hinweis, dass bei seinen Patienten eine Therapie mit Doxycyclin über mindestens 3 Wochen in sehr vielen Fällen erfolgreich ist.

    Nach dem die Leute schreiben, dass sie das jetzt mal ausprobieren, melden sie sich nicht mehr... Fazit: Geheilt oder gestorben?

    Ich freue mich auf Eure Beiträge

    Meine Geschichte könnt ihr übrigens hier nachlesen: (https://www.onmeda.de/forum/m%C3%A4n...e2#post1913257) (ab Seite 2)





  • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

    Was gibt es groß zu sagen? Ähnliche Symptome bei mir, ähnliche Leidensgeschichte. Nach zahlreichen Antibiotikaversuchen keine Besserung (Unter anderem 28 Tage doxy). Irgendwann ist die Symptomatik etwas abgeschwillt. Weg ist es keinenfalls aber man kann ganz gut damit leben. Eine gänzliche Heilung dieser Krankheit ist in meinen Augen und nach meinem derzeitigen Kenntnisstand schlichtweg unmöglich. Die Medizin scheint in dieser Hinsicht einfach gepennt zu haben in den letzen Jahrzehnten. Alternativ besteht einfach kein Kosten/Nutzen Verhältnis an einer Heilung dieser Krankheit.

    Ob die Symptomatik vom Beckenboden, der Prostata oder der Harnröhre ausgelöst wird konnte mir bisher auch noch niemand sagen. Ein blindes Raten von Diagnoseergebnissen. Aber warum auch? Selbst wenn man wüsste woher die Symptome wirklich stammen könnte man sie nicht heilen. Die Ärzte sind überfordert mit diesem Krankheitsbild.

    Was ich empfehlen kann: Falls es zu schlimm wird hilft bei mir ein Entzündungshemmendes Anti Infekt Mittel das mit "An" anfängt und auf "cin" endet. Warum darf man nochmal keine Medikamentennamen ausschreiben? Weiterhin helfen warme Bäder, um die akute Symptomatik des ständigen Harndranges zu mildern. Habe mir angewöhnt an kalten Tagen mit einem warmen Sitzbad in den Tag zu starten. Oftmals hilft das gut über den Tag, man muss nur etwas früher aufstehen und verbraucht leider etwas mehr Wasser als beim Duschen.

    Für die von den Ärzten nahezu vollkommen ignorierte Begleiterscheinung der Erektionsstörung wird gänzlich die Psyche verantwortlich gemacht. Als nächstes möchte man mir vermutlich erzählen, dass der Schmerz an der Eichel und im Beckenboden bei der Erektion, die schlechte Qualität der Spermien und der ständige Harddrang mit Harnverhalt und geringem Druck ebenfalls rein auf die Psyche zurückzuführen ist. Die ist nämlich der Satan höchstpersönlich... ja ja.

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Macht das beste draus und lasst euch von der Krankheit nicht zu stark, nein garnicht beeinträchtigen. Im Prinzip gibt es ja für jede Symptomatik im 21. Jahrhundert das passende Gegenmittel. Das führt zwar nicht zur Heilung, macht aber die Kassen der Pharmamafia voll. Ein Hoch auf den Kapitalismus, ein Hoch auf die Gutmenschen der Pharmaindustrie und ein Hoch auf die medizinischen Wissenschaften. >.<

    Naja und ein "Kopf hoch" und nicht die Geduld verlieren, es wird mit der Zeit besser.


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    • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

      Hallo Olli,

      auch wenns keine Erfolgsgeschichte ist, vielen Dank für deinen Beitrag. Ja es ist schon unglaublich, dass es im Jahre 2014 wo Roboter unterstützte Op's durchgeführt werden, und man Leuten Hirnschrittmacher einsetzt, diese Krankheit so wenig erforscht und so schlecht behandelbar ist. Aber selbst wenn es anders wäre, die Urologen und Dermatologen bei denen ich war, sind dermaßen unwissend und unmotiviert, die würden neue Behandlungsmethoden gar nicht kennen. Bestes Zitat: "Ich mache keinen Abstrich bei Ihnen, weil Bakterien in der Harnröhre ganz normal sind" unfassbar...

      Ich kann dir, obwohl ich selbst (noch) nicht geheilt wurde, nur raten nicht aufzugeben. Nachdem mich mehrere Urologen und eine Dermatologin mitlerweile in die Psychoschiene drückten - war es dann der gute alte Hausarzt, der endlich mal gründlichere Untersuchungen unternahm, und ganz klar Bakterien fand, die da nicht hingehören (Klebsiellen und Enterokokken). Das war mir auch die ganze Zeit klar, da die Probleme nach mehr oder weniger ungeschütztem Verkehr auftauchten. Also nix mit Psycho!

      Bei dir scheint es ja vielleicht nicht anders zu sein, wenn das Ang**in wirkt. Immerhin ist das ja ein Mittel gegen Bakterien, und nicht gegen Verspannungen.

      Dann check doch mal ob du selbst nicht vielleicht unbemerkt Fehler gemacht haben könntest. Wurde, falls du hast, deine Partnerin mitbehandelt? (Ping-Pong-Effekt)

      Waren es gewebegängige Antibiotika die du genommen hast? Ich hatte z.B. Nitrofurantoin was laut Antibiogramm gegen beide Keime wirksam war. Es brachte auch eine deutliche Verbesserung, aber danach war alles wie vorher. Warum? Ganz klar es ist nicht gewebegängig. Es fließt durch die Blase/Harnröhre, leistet dort gute Arbeit, aber es kommt nicht in tiefere Schichten und nicht in die Prostata, wo es sich die Keime wohl fast immer sehr gemütlich machen. Das Doxy was du genommen hast ist hingegen sehr gut gewebegängig, aber vielleicht nicht das passende für "deinen" Keim.

      Hast du die Antibiotika wirklich richtig eingenommen? Manche dürfen ja z.B. nicht mit Milch genommen werden, und man muss genaue Zeitabstände zu den Einzelgaben einhalten. Ich habe z.B. in meiner ersten Kur Cefuroxim Tabletten geteilt weil die NW so stark waren (wollte eigenmächtig die Dosis halbieren). Das war glaub ich ziemlich dumm, weil dadurch die Wirkung beinträchtigt sein kann... darum steht deutlich drauf:" Tabletten nicht zerteilen!" Tja... Dummheit schützt vor Strafe nicht. Keine Ahnung ob es wirklich daran lag dass sie nicht richtig geholfen haben, aber förderlich war meine Aktion wohl nicht.

      Also in diesem Sinne Toi Toi Toi...



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      • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

        Hallo ihr zwei,

        bin auch Leidgenosse und quäle mich schon seit fast 2 Jahren mit dem Thema rum. Alles trat nach ungeschützten Sex auf und hatte zwischenzeitlich Symptome wie
        -Brennen beim Wasserlassen
        -heißes/brennendes Gefühl in der gesamten Harnröhre
        -häufiger Harndrang
        -Nachträufeln
        -brennendes Gefühl im Unterleib
        -schwacher Urinstrahl und Sperma
        -Restharn Gefühl
        -Tropfen Gefühl in der Harnröhrenspitze
        -knallrote Eichel

        Nach einer vielzahl AB Kuren ist jetzt "nur" noch übrig geblieben :
        -Brennen beim Wasselassen
        -heißes/brennendes Gefühl in der gesamten Harnröhre
        -knallrote eichel

        Hinzugekommen ist jetzt ein Genitalpilz nach der letzten AB Behandlung den ich jetzt grade mit Tabletten und Creme behandle. Mir fällt grade mal auf, dass ich damals das Doxy für 3 Wochen genommen hatte und zwar immer schön mit Mineralwasser und nicht auf Milchprodukte verzichtet. Ich denke mir grad auch, dass vielleicht alle Symptome weggegangen wären, wenn ich mir mal die Packungsbeilage durchgelesen hätte -.- Ich weiß nur nicht ob denn dann überhaupt der Großteil der Symptome trotz falscher Einnahme weggeangen wäre !? Also warum sollte es bei nicht vollständiger Wirkung mit dem Nachträufeln usw besser werden, aber die Harnröhre weiter schmerzen...
        Mein Penis fühlt sich jetzt einfach heiß an und beim Pinkeln brennt es in der Spitze. Dazu ist die Eichel komplett rot, bevor der Pilz auftrat aber unempfindlich. So sind die "Ausgangssymptome", wenn ich mich aber dann Selbstbefriedige tut die komplette Harnröhre weh. Wenn ich mit den Fingern die Harnröhre entlang fahre und dabei leicht "zudrücke" (auf dem ganzen stück, bis sie in den Körper verschwindet) schmerzt es dann total. Dann brennt es auch beim Wasserlasen noch mehr.


        Welche Untersuchungen hat denn dein Hausarzt vorgenommen ? Bei mir wurde eigentlich alle Tests gemacht und 2mal Bakterien in sehr geringer (pathologisch fragwürdig) Anzahl gefunden.
        Prostatasekret : Enterococcus faecalis
        Sperma: Staphylokokken
        Beide ohne Antibiogramm und mir wurde gesagt, dass das nicht der Auslöser meiner Probleme sei.
        Es ist supertraurig wie wenige Ärzte sih überhaupt das leid des Pantienten annehmen....Wie oft ich schon gehört habe : Psychosomatisch....
        Ich könnte nur noch kotzen.
        Ich hab jetzt bald einen Termin in einer Hautklinik, die auch auf STD sperzialisiert sind. Urologisch scheint ja laut Befund der zig Urologen alles i.O. zu sein -> Psychosomatische Beschwerden.
        Ich glaub damit wäre ich dann mit meinem Latein am Ende und wüsste auch keine weitere Behandlungsrichtung mehr. Vielleicht doch nochmal Homöopathisch ausprobieren, oder dann nochmal in die Uroambulanz.

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        • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

          Hallo Brari,

          auch dir Danke für deinen Beitrag. Also mein Hausarzt hat sich einfach mal Zeit für mich genommen, und mich nicht in 3 min abgefertigt. Dann hat er Abstrich und Urintest sowie ein Bluttest auf allg. Entzündungen und Chlamydien angeordnet. Während die Urologen immer nur eine PCR Untersuchung gemacht haben (die die beste sein soll), hat er das als Kultur anlegen lassen. Für den Abstrich habe ich ihn gebeten den zuhause selber machen zu dürfen, da ich immer nur einen leicht feuchten Harnröhrenausgang, aber keinen richtigen Tropfen habe. Das war wohl dann auch immer zu wenig für den Abstrich. Zuhause habe ich es dann bei einer Erektion gleich nach dem aufstehen gemacht - da kommt dann auch ein Bisschen mehr.

          Tja, das mit dem Doxy und der Milch wird dir wohl auch kein Arzt so genau sagen können. Was hast du denn sonst noch so genommen? Vielleicht waren die Verbesserungen auch Nachwehen einer kurze Zeit vorher durchgeführten Kur?

          Ich habe übrigens auch Enterococcus faecalis sowie dazu Klebsiellen Pn in Abstrich und Urin. Davor waren es Sprepptokokken B und E.Coli, welche ich wohl scheinbar schon besiegt habe. Jedoch hätten das Cefuroxim (was ich wohl nicht richtig eingenommen habe) und das Unacid 5 tage damals die Keime schön besiegt haben müssen. Danach hatte ich noch Nitrofurantoin (leider nicht gewebegängig aber ein Versuch wars wert), Ciprofoxacin (musste ich nach 3 Tagen wegen heftigsten NW abbrechen), Amoxicillin 10 Tage speziell gegen die Enterokokken, was nur minimal half. Und als letztes Azithromyzin 1g Einzeldosis.

          Halt uns mal auf dem laufenden was in dieser Klinik dabei rauskommt. Das wäre nämlich auch mein nächster Anlaufpunkt wenn ich mit meinem engagierten Hausarzt nicht mehr weiter komme.

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          • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

            @Bender2014
            Hallo habe mir hier deine Geschichte durchgelesen.. Gibt es was Neues?

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            • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

              Ja gibt es... ich habe noch einmal Cefuroxim gegen die Klebsiellen und Metronidazol auf Verdacht gegen Trichomonaden bekommen. Nach dem Cefuroxim keine Besserung, nach dem Metronidazol für ein paar Tage komplett beschwerdefrei, dann wieder leichte Syptome die nun anhalten (seit 3 Monaten oder so) Ich weis nicht welches der beiden Mittel es wirklich war, da in geringem Zeitabstand eingenommen, aber sie haben bewirkt dass die Klebsiellen und möglicherweise beteiligte Trichomonaden weg sind.

              Mein Leben hat sich um 1000% verbessert... ich kann wieder Sex haben und normal arbeiten gehen

              Leider bin ich aber noch nicht 100%ig geheilt, da ich nach wie vor eine ganz leichte Harnröhrenentzündung spüre. Das liegt wohl an den immer noch vorhandenen Enterokokken. Ich habe noch eine Packung Amoxi-Clav dagegen vom Doc rumzuliegen, jedoch Angst die zu nehmen. Meine Darmflora ist nach all dem endlich wieder wie früher, sogar besser vielleicht und Amoxi-Clav hat den Ruf, genau das extrem kaputt zu machen (kenne ich schon von Unacid).
              Ich werde mir daher demnächst nochmal einen anderen Arzt suchen und nochmal Amoxicillin ohne Clavulansäure erbitten. Vielleicht hilft das ja auch... obwohl ichs schonmal vergeblich probiert hatte.

              Der Hammer ist, dass mir grüner Tee der lange gezogen hat, echt hilft. Ich glaube nicht an diesen Naturschnullibulli, aber das hilft mir echt

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              • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

                @Bender2014
                Danke das macht Mut. Letzte Frage Wie lange hast du die beiden Medikamente jeweils genommen?
                Gute Besserung

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                • Re: Harnröhrenentzündung/ Prostatitis - Erfolgsgeschichten gesucht!

                  Cefuroxim 7 Tage 2x 500mg und Metronidazil 2x 400mg 6 Tage

                  Erzähl doch bitte mal Deine Geschichte... würde bestimmt mehrere interessieren

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