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5 Wochen brennen nach wasserlassen.Prostatitis? Antibiotikaeinnahmen erfolglos.

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  • 5 Wochen brennen nach wasserlassen.Prostatitis? Antibiotikaeinnahmen erfolglos.

    Ich bin 45 Jahre alt und habe seit 5 Wochen nach dem Wasserlassen ein anhaltenes Brennen in der Harnröhre. Teilweise verspüre ich Druck/ Ziehen/leichte Schmerzen im Unterbauch und in den Hoden. Ich habe häufigen Harndrang. Nächtliches Wasserlassen trifft 4-5 Mal ein, was einen durchgängigen erholsamen Schlaf unmöglich macht (an diesen nächtlichen Harndrang leider ich schon mehrere Jahre). Bei einem Ultraschall der Milz letztes Jahren hat man zufällig eine vernarbte Blasenregion entdeckt. Hatte zuvor jedoch noch nie Probleme oder Schmerzen mit Blase oder Prostatitis, ausser den häufigen Harndrang und das nächtliche Wasserlassen.
    Da ich derzeit für mehrere Monate übergangsweise mich in Spanien befinde und nicht krankenversichert bin, kann ich derzeit keinen Arzt aufsuchen und habe eigenständig folgende Antibiotikatherapie begonnen:
    1 x 3 Tage Azythromicin 500 mg 3 Tage lang, 1 x 7 Tage lang 1 x 714 Tage lang 1x täglich 500 mg Cefuroxim, 1 x 7 Tage lang 2 mal täglich 500 mg cefuroximaxetil. Zusätzlich nehme ich pflanzliche Medikamente ein, wie Granufink Prodtsts und Cystinol akut.
    Die Beschwerden sind dadurch leider nicht besser geworden und das Antibiotika hat nicht angeschlagen.
    Schmerzen oder Beschwerden sind in den 5 Wochen nicht besser geworden, aber auch nicht schlimmer. Ich hatte zu keiner Zeit Fieber oder Ausfluss / Blut im Urin oder Sperma gehabt.
    Kann es sich bei den Beschwerden die ich habe (teilweise leichtes Druckgefühl/Schmerzen im Unterbauch und in den Hoden, häufiger Harndrang und Brennen in der Harnröhre beim und nach dem Wasserlassen) um eine Prostatitis handeln , evtl. abakterielle? Kann es sich ggf. um eine Pilzinfektion handeln?
    Wozu würden Sie mir raten? Ich weiss, dass eine Ferndiagnose nicht möglich ist. Aber anhand meiner beschriebenen Beschwerden seit mehreren Wochen ist es Ihnen vielleicht möglich zu erwägen was es sein könnte und welche Therapie Sie für ratsam halten?
    Sollte ich eine weitere Antibithikatherapie in Erwägung ziehen mit Cipro? oder sollte ich erstmal abwarten ob eine Besserung eigenständig eintritt- kann dieses der fall sein nach 5 Wochen den gleichen Beschwerden?
    I



  • Re: 5 Wochen brennen nach wasserlassen.Prostatitis? Antibiotikaeinnahmen erfolglos.

    In der Tat…. Ferndiagnosen unmöglich…. Eine Prostatitis ist denkbar. Ich behandele meine Patienten mit Doxycyclin 200mg/d über 20 Tage….
    Geduld bis zur Besserung 6-8 Wochen nach Ende der Therapie ...

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: 5 Wochen brennen nach wasserlassen.Prostatitis? Antibiotikaeinnahmen erfolglos.

      Sehr geehrter Herr Dr. Kreutig-Langenfeld, danke für die umgehende Rückantwort. Kann es also durchaus sein, dass selbst nach erfolgreicher Antibiotikatherapie die Beschwerden für weitere Wochen bestehen bleiben und erst nach und nach abklingen? Sollte ich mich also erstmal in Geduld üben? Wielange sollte ich Ihrer Meinung nach warten und wann ggf Doxicylin versuchen, falls keine Bessrung eintritt? Meine Beschwerden sind wie beschrieben seit 5 Wochen unverändert - keine Besserung , aber auch keine Verschlechterung. Kann es sich auch um eine abakterielle Prostatitis handeln? Heilt diese irgendwann von alleine aus und kann es sein, dass eine bakterielle Prostatitis ohne Medikamente von alleine abheilt, wenn man sich in Geduld übt? Eine Pilzinfektion ist ihrer Meinung nach ausgeschlossen?

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      • Re: 5 Wochen brennen nach wasserlassen.Prostatitis? Antibiotikaeinnahmen erfolglos.

        Ich kann hier nicht über individuelle Befunde spekulieren und darf auch keine inhaltlichen, individuellen Ratschläge erteilen.
        Ich habe aber doch recht deutlich meine Erfahrung mitgeteilt… das bedarf nicht der neuerlichen Nachfrage.

        Dass ich glaube, daß die abakterielle Prostatitis oft nicht wirklich bakteriell ist und nur die Teste die Bakterien nicht nachweisen können, ist hier oftmals zu lesen.

        Pilzinfektionen der Prostata sind eher sehr selten…..

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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