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Zeugungsunfähigkeit durch Hormontherapie bei Testosteronmangel

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  • Zeugungsunfähigkeit durch Hormontherapie bei Testosteronmangel

    Hallo,

    ich bin momenta ratlos und etwas besorgt bzgl. des Spermiogramms meines Verlobten.
    Wir versuchen seit einem Jahr ein Kind zu bekommen bzw. Schwanger zu werden. Bisher vergeblich.

    Da mein Freund sich ende letzten Jahres bei einem Urologen vorgestellt hat und bei ihm ein Testosteronmangel festgestellt wurde, wurde er mit der 3 Monats Depot-Spritze behandelt. Die erste im Januar, die zweite direkt 4 Wochen später im Februar und die letzte bekam er ende April. Das bedeutet er hat Testosteron von 9 Monaten in 4 Monaten erhalten.

    Im April ist er dann zu mir gezogen und musste sich nun im August (es wäre die nächste Spritze fällig) einen anderen Urologen suchen. Direkt einen Termin gemacht und hin. Dort hat er direkt um ein Spermiogramm gebeten. Es wurde der Urin sowie das Blut untersucht und er hat eine Spermaprobe abgegeben. Nach einer Woche hatten wir das Ergebnis. bewgl. Spermien /GF 0 und unbewegl. Spermien /GF 0 steht da drauf. Was ja bedeutetn würde, er hat überhaupt keine Spermien?!

    Am Telefon wurde ihm zunächst von der Sprechstundenhilfe gesagt, er habe nur wenige bewegl. Spermien. Dann hat der Arzt angerufen und gesagt er hat überhaupt keine bewegl. Spermien und er könne ihm hier nicht mehr weiterhelfen, er müsse sich an die Kinderwunschabteilung in einer Uniklinik wenden, da dort Spezialisten arbeiten...

    Ja, alles sehr charmant.

    Wie dem auch sei, wir haben einen Termin in einem KiWu-Zentrum gemacht und hatten dort unseren Termin. Nach der Abklärung aller wichtigen Informationen kamen wir auch auf den Testosteronmangel und die Behandlungsart zu sprechen und da sagte uns der Arzt doch tatsächlich, dass diese Testosteronspritzen das schlimmste sind, was man machen kann. Diese Spritzen sagen dem Körper er produziere zu viel testosteron und stellt diese Produktion dann ein, damit verkümmern die Hoden und man ist komplett unfruchtbar...

    Zunächst einmal frage ich mich, wie man einen 22-Jährigen so behandeln kann. Der Urologe hat nie von der Möglichkeit der Unfruchtbarkeit gesprochen! Ich bin richtig sauer! Jetzt meine Frage, ist dieser Schaden wieder Rückgängig zu machen? Wie lange wird das dauern und kann man diese Zeit irgendwie abschätzen? Kann man das untersuchen ob es wirklich daran lag/liegt?

    Können wir ohne Testosteronmangel eigentlich Kinder bekommen? Und wenn nicht, welche Behandlungsmaßnahme würde nicht zu einer Unfruchtbarkeit führen?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank

    NbyN


  • Re: Zeugungsunfähigkeit durch Hormontherapie bei Testosteronmangel

    Testosteron-Substitution bei Kinderwunsch ist in der Tat kontraindiziert. Nach Absetzen des Testosterons sollte sich der Zustand /(zumindest auf den alten Stand) wieder normalisieren.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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