• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Harnröhrenentzündung

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Harnröhrenentzündung

    Hallo zusammen,


    bei mir gestaltet es sich wie folgt:


    Ich hatte Anfang Juli ziemlich heftigen (erstmaligen) Analsex (ich aktiv, Freundin passiv, ohne Gummi und ohne Gleitgel) und 2 Tage später verspürte ich das erste Mal ein Brennen am Hanrröhrenausgang. Am dritten Tag hatte ich das Gefühl alle 5 Minuten Wasser lassen zu müssen, dieses Symptom war allerdings am nächsten Tag wieder weg. Das Brennen blieb allerdings...

    Nach ca. einer Woche ging ich zum Urologen. Wegen Verdacht auf Tripper bzw. Chlamydien wurde ein Abstrich gemacht, Entzündungswerte im Urin waren zu dem Zeitpunkt auch nachweisbar. Prostata und Hoden ohne Befund (Abtasten, Ultaschall). Gleichzeitig bekam ich für 5 Tage Cefixdura 400.

    Die Tests waren alle negativ, laut Laborbefund (PCR Methode) sind Chalmydien wohl auch ausgeschlossen.

    Jetzt - wiederum ca. 3 Wochen später - ist das Brennen immer noch da. Nicht mehr so stark aber durchaus immer noch spürbar. Dieses Brennen ist permanent vorhanden, beschränkt sich also nicht aufs Wasserlassen. Entzündungswerte im Urin und im Prostatasekret sind allerdings weg.

    Laut Urologe soll der Spuk jetzt von selbst ausheilen...ich bin da aber eher pessimistisch...oder einfach nur zu ungeduldig?

    Kann es sein dass durch den heftigen Sex Verletzungen innerhalb der Harnröhre entstanden sind und deren Schleimhäute jetzt irritiert sind? Kann ich mich darauf verlassen dass bakteriell wieder alles im Lot ist (keine Entzündungswerte im Urin/Prostatasekret)?

    Gruß,

    der Hannoveraner




  • Re: Harnröhrenentzündung

    Verletzung eher unwahrscheinlich.... Bakteriologisch lässt sich das wohl klären und behandeln... Lieben Gruss Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

    Kommentar


    • Re: Harnröhrenentzündung

      Mmmmh...lässt sich das wirklich so einfach klären? Und vor allem möchte ich mich nicht einfach nur behandeln sondern ERFOLGREICH behanden lassen... Meistens lese ich hier dass empfohlen wird eine mehrwöchige Doxy-Therapie durchzuführen...um dann nach weiteren 4-6 Wochen zu gucken ob es überhaupt gewirkt hat. Und sehr oft hat es das anscheinend nicht wirklich... Unter einer "echten Klärung" würde ich schon etwas anderes verstehen oder besser gesagt: ich würde es mir wünschen.

      Wie gesagt: nach einer Doxy-Therapie soll ja auch noch wochenlang gewartet werden um zu schauen ob die Therapie erfolgreich war. Wäre das nicht auch in meinem Fall eine Empfehlung? Die Entzündungswerte im Urin sind ja zumindest schon mal beseitigt, das Brennen scheint ebenfalls langsam nachzulassen. Oder wären das nur Symptome die beseitigt wurden und die eigentliche Ursache schlummert immer noch in mir? Braucht die Harnröhre vielleicht einfach nur noch ein bisschen Zeit um sich "zu erholen"?

      Vielen Dank und schönen Gruß aus der Niedersächsischen Landeshauptstadt,

      der Hannoveraner

      Kommentar


      • Re: Harnröhrenentzündung

        Es gibt eben die 2 Ottonen, wie Sie das richtig sehen….
        1. Therapie mit Doxycyclin über 3 Wochen
        2. abwarten….

        So ist es eben nun mal, wenn Chlamydien und Mykoplasmen (möglicherweise) im Spiel sind.

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

        Kommentar



        • Re: Harnröhrenentzündung

          Wegen den beiden Optionen werde ich die Tage noch eine Münze werfen...

          Bis dahin: in einem anderen Thread schreiben Sie dass im Anschluss an eine Doxycyclin-Therapie nach einer Infektion durch Chlamydien/Mykoplasmen die Symptomatik noch weitere 4-6 Wochen bestehen kann. Gilt dieses nur in Bezug auf die Doxycyclin-Therapie oder generell für der Behandlung einer Harnröhrenentzündung?

          Sprich: wäre es auch möglich dass nach einer Kurzeit-Therapie die Symptome ebenfalls erst nach mehreren Wochen verschwinden? Bei mir ist es so dass es zurzeit Tage gibt wo ich der Meinung bin dass es bergauf geht, andererseits gibt es aber auch Tage wo ich das Gefühl habe es wird wieder schlimmer...

          Ihnen ein schönes Wochenende,

          der Hannoveraner

          Kommentar


          • Re: Harnröhrenentzündung

            Frage
            1. - Ja
            2. auch Ja

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

            Kommentar


            • Re: Harnröhrenentzündung

              Mitlerweile habe ich 10 Tage Doxy-Therapie hinter mir, ohne Erfolg: Brennen weiterhin vorhanden, eher sogar noch schlimmer geworden. Ein Abstrich welcher vor Beginn der Therapie gemacht wurde war wieder ohne Befund. Staphylokokken wurden gefunden, wohl aber nicht pathologisch (ab wann sind sie das denn...mal dumm gefragt?)

              Die Mittel die ich bislang bekommen habe (Cefixim und Doxycylin) wirken ja glaube ich beide nicht gegen Staphylokokken. Würde es Sinn machen eine AB-Therapie mit Amoxicillin oder Trimethoprim zu versuchen?


              Morgentliche Grüße aus Hannover.

              Kommentar



              • Re: Harnröhrenentzündung

                Ich vermag nicht von der Ferne eine Therapieentscheidung zu machen. Bitte mit Ihrem Urologen besprechen. Im Grundsatz hatte ich meine Auffassung ja bereits gesagt!


                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                Kommentar