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Hodenschmerz

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  • Hodenschmerz

    Hallo, ich bin 30 Jahre alt und habe folgendes Problem. Vor drei Monaten wurde bei mir eine laporoskopische Sigmaresektion wegen permanenter/chronischer Divertikulitis vorgenommen. Zuvor hatte sich beim letzten heftigen Entzündungsschub (ca. 5 Monate her) meine Blase mit entzündet. Mein linker Hoden schmerzt nun seit 6 Wochen durchgehend. Mal mehr mal weniger. Der Hoden ist druckempfindlich. Es zieht auch linksseitig direkt neben dem Hoden in die Region (da wo das Bein anfängt und im Knochen, Becken) und teilweise bis in den Innenschenkel. Rückenschmerzen waren vorhanden, sind aber mittlerweile weg. Morgens nach dem Aufstehen bin ich meist fast schmerzfrei. Aufgetreten ist das Problem über Nacht, ich kann also nicht sagen oder abschätzen wo es her kommen könnte.

    Ich habe keine Schmerzen beim Wasser lassen oder sonstiges. Ejakulat hat die normale Farbe (Weiss). Teilweise ist der Schmerz so stark, dass ich nicht mal eine weite Jeans an ziehen möchte. Ich habe weder Fieber, noch Schüttelfrost oder sonstiges, was auf eine Entzündung hindeuten würde.

    Folgendes wurde bei mir schon untersucht:
    Nachuntersuchung wegen OP -> Ultraschall Bauchraum -> alles i. O.
    Leistenbruch -> negativ
    Hoden wurde im Krankenhaus (dort war ich wegen dem Rücken und habe das Hodenproblem angesprochen) abgetastet -> unauffällig

    Mein Orthopäde bescheinigt mir eine ISG Blockade linksseitig. Ich wurde schon zwei mal gequaddelt (mehrere Einstiche), kann aber keine Besserung feststellen. Ich nehme morgens und am Abend jeweils eine Ibu 400.

    Gehe ich auf den "Trim-Dich-Pfad" bei uns im Wald und hänge mich an einer Stange aus, so wird das ganze kurzzeitig besser.

    Jetzt habe ich nach Durchsuchen des Internets schon etwas Angst vor einem Hodentumor. Habe weder Pendel noch hoch stehende Hoden. Termin beim Urulogen steht noch aus, ist aber erst in zwei Wochen. Das ganze belastet mich doch sehr. Es ist auch eine wahnsinnig störende Stelle, wenn der Hoden so empfindlich ist.

    Ich taste meinen Hoden regelmäßig ab, kann aber keine Veränderungen oder sonstiges feststellen. Manchmal ist er etwas härter und etwas größer, was aber dann synchron zum rechten Hoden passiert. Druckempfindlich ist der komplette linke Hoden, sonst kann ich nichts feststellen.

    Was könnte das sein? Wäre um jede Antwort sehr dankbar.


  • Re: Hodenschmerz

    Jetzt habe ich nach Durchsuchen des Internets schon etwas Angst vor einem Hodentumor.
    Bin kein Internetdiagnostiker, aber ich denke eher nicht. Ein Freund von mir hatte einen Hodentumor und ich weiß wie sich das anfühlt. (Habe ihn damals entdeckt), und nein ich bin nicht schwul :-)

    Die vorherigen Probleme die Sie oben geschildert haben KÖNNTEN damit zusammenhängen. Machen Sie sich nicht verrückt. Der Körper ist manchmal eine unerklärliche Baustelle. Vieles hängt mit vielen zusammen.

    Grüße.

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    • Re: Hodenschmerz

      Dr. Googel liefert fast 100% Fehldiagnosen…….
      Es spricht in Ihrem Fall nichts für einen Hodentumor!
      Also … Untersuchung abwarten!!

      Lieben Gruß

      Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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