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Impotent mit 46

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  • Impotent mit 46

    Sehr geehrter Herr Kreutzig-Langenfeld,

    die Überschrift sagt ja alles über mein Problem, das mich im Moment tief verzweifeln lässt.

    Ich schildere im Folgenden kurz, wie sich meine Impotenz aus meiner Wahrnehmung darstellt.

    Das Ganze hat sich über vielleicht zehn Jahre schleichend entwickelt, die Potenz nahm immer mehr ab. Die ca. einjährige Einnahme des Medikaments Amitriptylin hat die Situation dann noch einmal dramatisch verschlechtert. Ich spürte praktisch nichts mehr, auch keinen Orgasmus, die Empfindungen waren weg.

    Obwohl ich das Medikament schon lange abgesetzt habe (vor über einem Jahr), ist das sexuelle Empfinden seitdem praktisch zerstört. Folgende Störungen gibt es:

    Die Erektion beträgt vielleicht nur noch 20 - 30% einer normalen Erektion; diese "Mini-Erektion" hält auch nicht, ohne dass ich ständig weiter manipuliere; in der Erregungsphase bis zum Orgasmus spüre ich praktisch nichts (kein angenehmes Gefühl, wie ich es aus der Erinnerung kenne); sobald sich dann doch ein "leicht angenehmes Gefühl" einstellt, kann ich bis zum Orgasmus nur noch Sekunden verzögern; der Orgasmus selbst hat eine sehr geringe Intensität (ich spüre, es ist einer da, aber wie gesagt, geringes Ausmaß); die Menge des Ejakulats ist sehr gering; dieses traurige Schauspiel kann ich auch nur maximal einmal am Tag auslösen, wenn ich öfter als einmal einen Orgasmus anstrebe, spüre ich tatsächlich nichts mehr.

    Ich denke nicht, dass das Medikament die Impotenz ausgelöst hat, aber es hat vielleicht einen ohnehin stattfindenden Prozess beschleunigt. So kommt es mir zumindest vor.

    Ich war bei einem Urologen, der mir aber nicht weiterhelfen konnte. Er hat sich Penis und Hoden angeschaut und die Hormone untersucht. Nach seiner Aussage habe ich eher zu viel Testosteron. Die Impotenz führt er auf meine Depression zurück, er meint, außer der Einnahme von Viagra (und Behandlung der Depression) gäbe es keine Behandlungsmöglichkeit.

    Die Depression habe ich seit über zwanzig Jahren, ohne dass sie einen großen Einfluss auf mein sexuelles Lustempfinden gehabt hätte (auf die Libido sicherlich, nicht aber auf die körperliche Fähigkeit zum Orgasmus). Ich empfinde die momentane Situation als körperliches Phänomen. Ich empfinde einfach nichts mehr im Genitalbereich und das Glied versteift nicht mehr.

    Sehr geehrter Herr Kreutzig-Langenfeld, ich bin v.a. deshalb sehr verzweifelt, weil ich mich seit einiger Zeit wieder sehr intensiv nach einer Partnerin sehne. Die letzte Frau, die ich kennengelernt habe (und wir hatten uns schon sehr einander genähert) hat mich am Ende zurückgewiesen, weil sie nur mit einem potenten Mann glücklich werden kann. Das hat sehr weh getan und ich fürchte, dass das viele Frauen ähnlich sehen.

    Sehen Sie eine Chance, dass ich Hilfe finden kann?

    Vielen lieben Dank schon mal für Ihre Mühe.





  • Re: Impotent mit 46

    Lässt sich sicher lösen und Potenzmittel sind der richtige Weg! Lieben Gruss Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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