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Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

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  • Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

    Nachdem ich eine kleine "Delle" am erigierten Penis feststellte, ging ich zum Urologen. Seine Diagnose hat mich umgehauen: IPP. Bei seiner Untersuchung stellte er beim Abtasten keine Verhärtung fest, auch auf dem Ultraschall war nichts sichtbar. Anscheinend befindet sich die Krankheit in einem frühen Stadium. Er meinte, man könne nichts machen, außer sich das ganze nochmal in drei Monaten anzuschauen. Es gäbe keine Therapiemöglichkeiten. Sein Rat: Ich solle so oft wie möglich Sex haben bzw. onanieren, damit die Stelle gut durchblutet wird.
    Ich habe meine Zweifel, was seine Empfehlung angeht. Soll ich wirklich so oft wie möglich onanieren? Wird sich das nicht dadurch verschlimmern?
    Und die Erkrankung befindet sich ja noch im Anfangsstadium. Da muss doch irgendeine Therapie möglich sein. Im Internet habe ich was von Kalium-4-Aminobenzoat (Potaba) gelesen. Könnte mir das helfen?


  • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

    Potaba ist eine Option. Auch pde5Hemmer sollen zumindest wissenschaftlich einen Effekt haben. Die onanier-Theorie kann ich nicht nachvollziehen.... Lieben Gruss Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

      Hallo raul74,

      darf ich fragen, wie sich diese "Delle" bei Ihnen darstellt? Ich habe seit mehreren Jahren starke Probleme und glaube, dass es auch in Richtung IPP geht, wenn auch bislang kein Arzt dies wirklich bestätigen wollte, da man u.a. auch bei mir per Ultraschall nichts sehen kann. Allerdings sind meine Schwellkörper stark verhärtet.

      Jedenfalls fing das Ganze auch bei mir mit einer Delle unter der Haut hinter der Eichel auf der Penisoberseite an, die plötzlich während der Erektion tastbar war. Ich würde sagen, vom Durchmesser hat dieser Knubbel ca. 1-2 mm und bewegt sich leicht, wenn man drauf drückt, ist aber sonst nicht verschiebbar.

      Ist das bei Ihnen ähnlich?

      Danke und Grüße!

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      • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

        Nach dem was ich mir über diese Krankheit angelesen habe, scheint sie überall am Schwellkörper in verschiedenen Formen auftreten zu können. Bei mir ist diese "Delle" links unten (zum Körper hin) seitlich. Merkwürdigerweise verspüre ich, seit dem ich die Diagnose bekam, immer öfter einen leichten, stechenden Schmerz an besagter Stelle.

        Weiß vielleicht jemand, wo ich schnell und unkompliziert mir das Medikament "Potaba" verschreiben lassen kann? Wenn ich bei Urologen anrufe, heißt es Termin in drei bis vier Wochen. So lange möchte ich nicht warten. Gibt es es so etwas wie eine Notfall-Urologie, wo man ohne Termin hingehen kann?

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        • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

          Es eilt nicht...... Lieben Gruss Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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          • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

            Hallo Dr. Kreutzig-Langenfeld,

            ich war jetzt nochmal bei einem anderen Urologen, um eine Zweitmeinung einzuholen. Nach Ansicht der von mir zuvor gemachten Fotos (erigierter Zustand) und dem Abtasten, meinte er, im Augenblick noch nicht einmal eine IPP diagnostizieren zu können, da keine Verhärtung abtastbar wäre und die Krümmung höchstens 5% betrage. Ich solle mir keine Sorgen machen, da die meisten Männer eine ähnliche Verkrümmung hätten. Und falls es IPP sein sollte, könne man ja später operieren. Auf meine Frage was denn mit Potaba wäre, machte er eine abfällige Handbewegung, nach dem Motto "bringt nichts". Er würde es mir "auf Eigenrechnung" verschreiben, wenn ich es unbedingt wollte, aber das wäre nicht nötig, da unwirksam.

            Ich war erstmal beruhigt und im Vertrauen auf die ärztliche Meinung habe mir keine Verschreibung mitgeben lassen. Als ich dann zu Hause war, kamen mir aber wieder Zweifel. Was sollte diese Verformung denn sonst anderes sein als IPP? Seit sechs Monaten stelle ich ein (wenn auch langsames) kontinuierliches Fortschreiten der Verformung fest. Der Penis wird an der besagten Stelle dünner und die Verkrümmung nimmt weiter zu.

            Auf der Internetseite penis-verkruemmung.de heißt es im Fazit zu Potaba: "Kalium-4-Aminobenzoat ist die einzige Substanz, die in Deutschland für die Behandlung der Ipp zugelassen ist. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt. Empfohlen wird eine Therapie im frühen Stadium der Erkrankung, um weitere Deformationen und Verbiegungen des Penis zu verhindern. In der Regel ist eine Behandlungsdauer von mindestens drei Monaten angezeigt."

            Meine Fragen: Warum sagen dennoch zwei Urologen unabhängig voneinander, dass Potaba nichts bringt? Ist das auch Ihre Erfahrung als praktizierender Arzt?

            Ist Potaba erst bei Plaquebildung angezeigt oder auch schon vorher? Schließlich heißt es ja, man solle eine Therapie möglichst früh beginnen, um weitere Deformationen des Penis zu verhindern. Sollte ich es mir also verschreiben lassen?

            Vielen Dank für Ihre Antworten bisher.

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            • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

              Es gibt zu wenig Erfahrung und gute wissenschaftliche Untersuchungen um das definitiv zu sagen. Sie sollten das entscheiden.... Vielleicht einfach machen um wenigstens nichts zu versäumen.... Eine Typ-Frage... Lieben Gruss Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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              • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit


                @raul74: Hallo, bei mir hat die IPP vor ca. einem Jahr begonnen. Keine Schmerzen, aber bei der Erektion ein Druckgefühl. Deshalb habe ich das Ganze erst auch ignoriert. Als die Krümmung sichtbar wurde war ich im August 2013 bei einem Urologen, bei dem ich schon vorher mal in Behandlung war. Der hat die IPP diagnostiziert, meinte aber gleich, dass eine OP derzeit nicht nötig sei und "Potaba wollen Sie gar nicht haben, das schmeckt scheußlich". Ich sollte dann vierteljährlich zu Kontrolle kommen. Leider war der Herr wenig verständnisvoll ("OP? Was reden Sie denn immer von OP? Bei der Krümmung sollten Sie keine Probleme haben. Oder ist das eine Sache der Eitelkeit? Nehmen Sie mal ein paar Kilo ab, dann geht das auch wieder besser."). Ich muss dazu sagen, dass ich mit Mitte 40 Diabetiker Typ 2 bin und einige Kilo zu viel habe.

                Danach hatte ich die Faxen dick und bin zu einem anderen Urologen, der früher auch selbst in einem Uniklinikum operiert hat. Der war nüchtern, sachlich aber auch behutsam mit meinem angeknacksten Ich. Seine erste Aussage: "Dann verschreibe ich Ihnen mal Potaba. Das ist bisher das einzige wirksame Medikament." Ich nehme nun seit einigen Monaten Potaba - maximale Einnahmedauer 9 bis 12 Monate - und vertrage es Recht gut. Geht halt ein bisschen auf den Magen - und auf die Nerven, denn man muss vier Portionen Pulver am Tag nehmen, in Wasser gelöst und zu einer Mahlzeit. Ist bei der Arbeit manchmal kompliziert, wenn man in einer Besprechung sitzt oder so.

                Und selbstverständlich bekommst Du Potaba auf Rezept. Das ist bei den gesetzlichen Kassen zugelassen. In zwei Wochen muss ich wieder zur Kontrolle und denke, dass ich noch mal für einige Monate Potaba bekomme. Vorsicht ist mit der Leber geboten, denn Potaba kann die Leberwerte verschlechtern. Also bitten, die regelmäßig zu testen.

                Was die Wirkung angeht, so kann ich zumindest sagen, dass die IPP sich nicht verschlechtert hat. Sollte es so bleiben - leichte Verkrümmung nach oben und nach links, nah am Körper - bin ich wohl noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Derzeit ist jedoch mein größtes Problem mein Kopfkino. Aber mit eine verständnisvollen Frau wie meiner, kriege ich auch das noch in den Griff.

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                • Re: Diagnose IPP im Anfangsstadium bekommen. Urologe sagt, keine Therapiemöglichkeit

                  @raul74: Hallo, bei mir hat die IPP vor ca. einem Jahr begonnen. Keine Schmerzen, aber bei der Erektion ein Druckgefühl. Deshalb habe ich das Ganze erst auch ignoriert. Als die Krümmung sichtbar wurde war ich im August 2013 bei einem Urologen, bei dem ich schon vorher mal in Behandlung war. Der hat die IPP diagnostiziert, meinte aber gleich, dass eine OP derzeit nicht nötig sei und "Potaba wollen Sie gar nicht haben, das schmeckt scheußlich". Ich sollte dann vierteljährlich zu Kontrolle kommen. Leider war der Herr wenig verständnisvoll ("OP? Was reden Sie denn immer von OP? Bei der Krümmung sollten Sie keine Probleme haben. Oder ist das eine Sache der Eitelkeit? Nehmen Sie mal ein paar Kilo ab, dann geht das auch wieder besser."). Ich muss dazu sagen, dass ich mit Mitte 40 Diabetiker Typ 2 bin und einige Kilo zu viel habe.

                  Danach hatte ich die Faxen dick und bin zu einem anderen Urologen, der früher auch selbst in einem Uniklinikum operiert hat. Der war nüchtern, sachlich aber auch behutsam mit meinem angeknacksten Ich. Seine erste Aussage: "Dann verschreibe ich Ihnen mal Potaba. Das ist bisher das einzige wirksame Medikament." Ich nehme nun seit einigen Monaten Potaba - maximale Einnahmedauer 9 bis 12 Monate - und vertrage es Recht gut. Geht halt ein bisschen auf den Magen - und auf die Nerven, denn man muss vier Portionen Pulver am Tag nehmen, in Wasser gelöst und zu einer Mahlzeit. Ist bei der Arbeit manchmal kompliziert, wenn man in einer Besprechung sitzt oder so.

                  Und selbstverständlich bekommst Du Potaba auf Rezept. Das ist bei den gesetzlichen Kassen zugelassen. In zwei Wochen muss ich wieder zur Kontrolle und denke, dass ich noch mal für einige Monate Potaba bekomme. Vorsicht ist mit der Leber geboten, denn Potaba kann die Leberwerte verschlechtern. Also bitten, die regelmäßig zu testen.

                  Was die Wirkung angeht, so kann ich zumindest sagen, dass die IPP sich nicht verschlechtert hat. Sollte es so bleiben - leichte Verkrümmung nach oben und nach links, nah am Körper - bin ich wohl noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Derzeit ist jedoch mein größtes Problem mein Kopfkino. Aber mit eine verständnisvollen Frau wie meiner, kriege ich auch das noch in den Griff.

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