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Nervenschaden und Erektionsprobleme?

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  • Nervenschaden und Erektionsprobleme?

    Sehr geehrter Dr. Kreutzig-Langenfeld,

    im Dezember vergangenen Jahres wurde ich mittels Schlüssellochtechnik am Enddarm operiert und habe seit dem Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen. Mein Penis reagiert auf manuellen Stimulation meist nur langsam und wird oft nicht richtig hart.

    Andererseits gab es auch einen Tag an dem ich 3-mal GV mit meiner Freundin haben konnte ohne dass es dabei Probleme mit der Standfestigkeit gab.

    Ich frage mich nun, ob ein Nervenschaden für meine Erektionsschwierigkeiten verantwortlich sein kann?
    Oder ist das eher unwahrscheinlich, da ja grundsätzlich alles zu funktionieren scheint (nur eben nicht mehr so verlässlich wie vor der OP)?

    Schon mal vielen Dank für Ihre Antwort.
    Lg, Daniel

  • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

    Nervenschaden ist möglich. Support mit PDE-5-Hemmern (Viagra/Cialis/Levitra) sicherlich sinnvoll!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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    • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

      Sehr geehrter Dr. Kreutzig-Langenfeld,

      danke für Ihre schnelle Antwort. Wie stehen denn die Chancen, dass sich die Nerven wieder vollständig regenerieren?

      Wie gesagt es kam schon einige Male seit dem Eingriff zu normalen und harten Erektionen mit denen auch längerer GV problemos möglich war. Allerdings ist der Erektionsverlauf insbesondere bei der Selbstbefriedigung häufig verzögert und manchmal bleibt "er" nahezu komplett schlaff.

      Nochmals vielen Dank!

      lg, Daniel

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      • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

        Das kann ich so leider nicht beurteilen. Nerven brauchen aber immer eine lange Zeit!

        Lieben Gruss


        Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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        • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

          vielen Dank für die Information!
          ich komme gerade vom Urologen der mir Viagra verschrieben hat. Nach seiner Einschätzung ist ein Nervenschaden eher unwahrscheinlich, da ich ja grundsätzlich noch zu einer vollständigen und andauernden Erektion während des Geschlechtsverkehrs in der Lage bin und zumindest gelegentlich eine morgendliche Erektion vorhanden ist.
          Laut seiner Aussage wäre dies bei einer Nervenschädigung nicht der Fall.

          Habe ich Sie richtig verstanden, dass aus Ihrer Sicht trotz dieser Faktoren durchaus ein Nervenschaden vorliegen kann?

          lg & noch einmal vielen Dank für Ihre Zeit,
          Daniel

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          • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

            Ich halte das durchaus für möglich...

            Lieben Gruss


            Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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            • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

              gibt es denn hier eine Methode oder einen Test um herauszufinden ob tatsächlich ein Nervenschaden vorliegt?
              Der behandelne Urologe hat mir erklärt, dass Nervenschäden in erster Linie bei Operationen die über den Bauchraum durchgeführt werden vorkommen, da hier bei der Operation Nerven durchtrennt werden können. In meinem Fall wurde aber "nur" über den Anus eine Fissur der Mstdarmschleimhaut unter Vollnarkose behandelt, wo er ein äußerst geringes Nervenschädigungsrisiko sieht.
              Ist diese Einschäzung des Arztes korrekt?

              Danke & lg, Daniel

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              • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

                Einen Test dazu gibt es in spezifischer Form leider nicht. Das Risiko der OP ist klein aber eben auch nicht Null! Unabhängig von der Ursache ist aber wesentlich, dass es wieder funktioniert!

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                • Re: Nervenschaden und Erektionsprobleme?

                  vielen Dank!

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