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Prostatavergrößerung / Prostatitis

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  • Prostatavergrößerung / Prostatitis

    Hallo Herr Dr. Kreutzig,
    Ich habe schon seit längerer Zeit einen verdrehten und abgeschwächten Harnstrahl. Ich hatte keine weiteren Beschwerden. Vor 4 Tagen jedoch fasste ich den Mut und ging zum Urologen. Dieser führte die rektale Abtastung der Prostata durch, welche mir keine Beschwerden/Schmerzen verursachte. Außerdem machte er einen Ultraschall der Prostata. Es stellte sich heraus, dass meine Prostata vergrößert ist. Dazu muss ich sagen das ich erst 24 Jahre alt bin und keine Vorerkrankungen habe. Keine Urinprobe und keine Blutentnahme erfolgte. Er gab mir einen Termin für September und das war's.
    Seit ca. 5 Tagen habe ich nun Erektionsstörungen, d.h. Die Erregbarkeit hat abgenommen. Ich benötige mehr Zeit bis die Erektion erreicht ist, kann Sie nur schlecht halten und die Härte der Erektion hat ebenfalls abgenommen. Ich habe Angst das dies so bleibt. Morgendliche Erektion nicht mehr vorhanden und wenn doch, dann nur halb. Dies würde ich nicht als Erektion benennen.
    Außerdem läuft das Ejakulat bei einem Orgasmus nur noch raus. Das dies alles am Stress liegen soll kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe eine langjährige Beziehung und Rede mit meiner Freundin über alles ganz offen.
    Desweiteren "spüre" ich die Prostata, was sich durch einen leichten Druck/Brennen bemerkbar macht an der Stelle wo die Prostata ist. Außerdem strahlen leichte Schmerzen in den Penis aus mit zusätzlich zeitweisem Stechen. Beim sitzen spüre ich den Druck der Prostata auch rektal. Ich möchte hier nicht von starken Schmerzen sprechen... Es sind nur leichte, jedoch dauerhaft spürbar und unangenehm. Ich muss dazu noch ca. Aller 1,5 - 2,5 Stunden auf Toilette. Ich habe keine Schmerzen beim Wasser lassen oder der Ejakulation. Was könnten diese Symptome Aussagen? Diagnose? Prostatitis?
    Welche Behandlung ist angeraten und was für Untersuchungen?


  • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


    Was hat denn der urologische Kollege geraten.....
    In Ihrem Alter ist eine Prostatitis wahrscheinlich.... Eine Therapie ist vordringlich.... antibiotische Therapie wenigstens 3-4 Wochen.
    Weitere Untersuchungen sind eigentlich nicht zwingend....

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

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    • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


      Hallo Herr Dr. Kreutzig,
      Ich danke Ihnen für ihren Rat. Der urologische Kollege hat eben nichts gesagt außer das ich im September wiederkommen soll. er sagte manche jüngere Leute haben auch ohne weitere Beschwerden eine leicht vergrößerte Prostata.
      Ich habe nach ihrer Rückantwort in der urologischen Praxis angerufen und meine Probleme kurz geschildert, da ich heute noch die Sprechstunde wollte, doch die Schwestern vertrösten mich auf morgen. Kann bis morgen eine weitere Verschlechterung der Erektion eintreten? Können Spätfolgen bleiben wenn ich morgen erst gehe? Oder soll ich trotzdem einfach zur Sprechstunde gehen.
      Da ich heute aus der Nachtschicht kam, stehe ich jetzt erst auf. Die Beschwerden wurden im Warmen Bett besser, doch als ich aufgestanden bin spürte ich ca. 5 Minuten danach erneut diesen leichten Druck-/Brennschmerz in der Prostatagegend. Wie soll ich mich verhalten?

      Mit freundlichen Grüßen

      Onkelz2000

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      • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


        Bis morgen warten ist sicher kein Problem.... Viel trinken und Wärme!!

        LIEBEN GRUSS

        DR. T. KREUTZIG

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        • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


          Hallo Herr Dr. Kreutzig,
          Ich war am 10.06.2011 wieder bei meinem Urologen und habe meine Symptome (wie oben beschrieben) geschildert. Diagnose war eine Reizung der Prostata. (war Ende Mai in Teneriffa Urlaub - Baden - kein Badehosenwechsel und oft keine Sonne und starker Wind! Kalt! - leichtsinnig von mir)
          Ich erhielt Antibiotika (Ciprofloxacin 250; 10 Tabletten; 2 mal 1) über 5 Tage, Ibuprofen 600 auch 2 mal 1 und ein pflanzliches Präparat (Cystinol akut Dragees) 3 mal 2 Dragees!
          Ich habe keine Beschwerden mehr, außer den verdrehten Harnstrahl, doch der ist schon viel länger vorhanden. Lt. Urologen liegt das an meiner leicht vergrößerten Prostata.
          Reicht bei mir die Antibiotikatherapie aus? Nur 5 Tage?
          Was wenn es doch eine Prostatitis war? Ich habe diese Problematik (Reizung Prostata/Prostatitis) das erste mal überhaupt und ehrlich gesagt wäre ich froh wenn ich so etwas nie wieder bekomme! Ist eine weitere Gabe von Antibiotika erforderlich bzw. eine Art Behandlung? Wenn ja welches und welche Dosierung? Möchte nicht eine Art Rückfall haben und dann öfters Brschwerden haben!

          Liebe Grüße

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          • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


            Wenns gut bleibt ist es gut.... Wenns wieder kommt würde ich eben länger therapieren!

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig

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            • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


              Hallo Herr Dr. Kreuzig,
              Ich hatte durch meinen Urologen eine diagnostizierte Prostatareizung/Prostatitis und erhielt für 5 Tage Antibiotika (Ciprobeta 250 ; 2x1) , Ibu und pflanzl. Präparat. Beschwerden waren daraufhin weg ( war letzten Freitag beim Urologen-keine Beschwerden). Kurz nach dem Urologenbesuch (Wochenende 18./19.06.) verspürte ich nur ein minimales brennen im Dammbereich, welches nur zeitweise spürbar war. Am Samstag hatte ich auch zeitweise leichte Schmerzen in einem Hoden. Gestern Abend im Bett spürte ich deutlicher wieder schmerzende Hoden (beide). Ich war heute Arbeiten und hatte fast die ganze Zeit diese Schmerzenden Hoden. Der Schmerz ist nicht das ich sage ich halte es nicht aus, aber oft/ständig spürbar. Dir Schmerzen strahlen auch zeitweise in den Unterbauch aus. Dieses Gefühl ist als ob man von einen Fußball dort erwischt worden wäre. Wie gesagt... Die Schmerzen sind erträglich.Das brennen ist auch zeitweise spürbar im Dammbereich. Trotzdem Warnsignal?
              Was für eine Behandlung wäre angeraten? Antibiotika erneut? Wie lange und welches ist zu empfehlen? Wie dringend ist der Arztbesuch? Ich möchte auf keinen Fall einen chronischen Krankheitsverlauf haben. Kann es sein das ich schon chronische Beschwerden habe? Meine Prostata ist ja auch vergrößert ( bin erst 25 Jahre ). Und Symptome sind zu schwach für eine akute Sache. Oder?
              Liebe Grüße

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              • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                M.E.war die antibiotische Therapie zu kurz.....
                Nun erst einmal Wärme, viel trinken......

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig

                Kommentar


                • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                  Guten Morgen Herr Dr. Kreutzig,
                  Ich hatte wie ich Ihnen schon geschrieben habe eine Prostatareizung/Prostatitis - 5 Tage Antibiotika erhalten - alles in Ordnung - ein paar Tage danach traten Synptome erneut auf - Besuch des Urologen - Urin wieder nicht in Ordnung - jetzt erhalte ich 20 Tage Ciprofloxacin 250 früh und abends eine - Außerdem hatte mir mein Urologe ein Medikament gegeben welches sonst nur ältere Männer bekommen (Alfuzosin Retardtabletten) wegen meiner Prostatavergrößerung. Wie ich gelesen habe wirkt dies gegen die Symptome der Prostatavergrößerung schon nach Tagen.
                  Ich merke jedoch keine Verbesserungen, sondern eher negatives: z.B. Ich habe wieder solche Erektionsstörungen. Seit der ersten Behandlung/Beschwerden habe ich diese. Penis ist nicht mehr so hart bzw. Ich habe Probleme eine Erektion zu bekommen. Auch hat die Sensibilität abgenommen. Früher war ich leicht erregbar und die Erektion war richtig hart. Dies wurde zwischenzeitlich mal wieder etwas besser, doch jetzt ist es dafür um so auffäliger. Ich bekomme nur ganz schwer eine Erektion und die morgendliche Erektion welche früher ausgeprägt war ist eigentlich keine mehr. Außerdem kommt bei der Masturbation nur sehr wenig Sperma und auch nur rausgeflossen. Ich habe den Eindruck es kommt gar nicht richtig raus. Alfuzosin hat lt. Packungsbeilage eigentlich nicht diese Nebenwirkungen, doch haben Sie vielleicht schon von Patienten so etwas gehört. Desweiteren habe ich den Eindruck es bringt nichts, denn ich musste heute morgen den Urin mit Einsatz von Muskeln rausdrücken. Hatte sonst noch keine Abflussstörungen. Ich habe Angst die Erektionsstörungen bleiben. Ich möchte unbedingt mal Kinder bekommen und bin erst 24 Jahre alt. Was ist mit mir los? Was soll ich gegen Symptome tun und was für eine Behandlung machen? Sollte ich zum Andrologen?
                  Weitere Nebensymptome:
                  Zeitweise Kältegefühl im Damm- bzw. Genitalbereich
                  Zeitweise Erschwerter Stuhlgang
                  Schwacher Harnstrahl leicht verdreht


                  Liebe Grüße

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                  • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                    Eine Prostatitis braucht viel Geduld....... Wochen bis Monate!

                    Die erektile Dysfunktion können Sie frohen Mutes mit den passenden PDE-5-Hemmern (Viagra/Cialis/Levitra) behandeln. Es gibt keine Gewöhnung..... eher einen positiven Trainingseffekt.

                    Ggf. ist eine 2. (längere) antibiotische Therapie erforderlich.

                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig

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                    • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                      Hallo Herr Dr. Kreutzig,
                      Ich habe meine erektyle Dysfunktion mit Beckenbodentraining wieder in den Griff bekommen. Es ist jedoch noch nicht so gut wie zuvor. Meine Prostatitis ist lt. Urologen überstanden, da sich keine Bakterien mehr im Urin befinden. Habe 20 Tage lang Antibiotika bekommen. Heute ist der letzte Tag. Mir macht jetzt vorrangig wieder meine gutartige Prostatavergrößerung zu schaffen. Habe ca. aller 2 Tage morgendliche Blasenentleerungsstörungen. D.h. ich muss stark pressen das Blase vollständig entleert wird und muss jetzt meistens auch Nachts einmal auf Toilette gehen. Kann dabei nicht den Stuhlabgang kontrollieren. ( beim pressen kommt ungewollt Stuhl mit). Diese Blasenentleerungsstörungen treten nur die ersten 2 Toilettengänge nach dem aufstehen auf.
                      Mein Stuhlverhalten hat sich im allgemeinen stark geändert. Hatte früher nie Probleme. (Auf Toilette - Stuhlgang gehabt - fertig). Jetzt ist es so, dass ich trotz weicher Stuhlkonsistenz stark drücken muss für kleinere Stuhlmengen. Konsistenz schwankt von hartem Stuhl bis Durchfall mit häufigen Blähungen und zeitweisen Darmkrämpfen. Außerdem habe ich seit geraumer Zeit Rückenschmerzen in der LWS. Habe erst gedacht kommt vom Arbeiten (Bandscheiben?), doch ich habe Krankengymnastik erhalten und führe die Übungen zur Stärkung der Rücken und Bauchmuskulatur auch aus. Doch immer häufiger bekomme ich diese Rückenschmerzen (auch nach dem schlafen wo Körper Ruhe hatte). Schmerzen sind stechend bis ziehend!
                      Ich habe vor ca. 1 Woche einen kleinen harten unbeweglichen Knoten in meiner Leiste bemerkt, war beim Hausarzt und dieser meinte dies sei ein harter Lymphknoten und ich soll dies erst mal beobachten.
                      Nun meine Fragen:

                      Ist es möglich das evtl. doch die Gefahr von Prostatakrebs besteht obwohl Tastuntersuchung und PSA Test nicht auffällig sind? ( da sich Beschwerden so schnell verstärken und Knoten in Leiste; ich dachte die gutartige Prostatavergrößerung ist eine langsam vorschreitende Krankheit)

                      Ist evtl. auch ein Verdacht auf Darmkrebs zu stellen? ( Stuhlveränderungen, Rückenschmerzen, Schmerzen bei stärkerem Pressen zur Stuhlentleerung im Enddarmbereich - Rektum)

                      Ich habe gelesen in jungen Jahren kann eine gutartige Prostatavergrößerung wieder rückläufig sein. Was kann ich dafür tun?

                      Was für diagnostische Maßnahmen können Sie mir empfehlen, bzw. therapeutische Maßnahneb?

                      Ich finde trotz Beckenbodenübungen nimmt Etektionsstärke wieder etwas ab. Ist es möglich das diese Beschwerden auch andere Auslöser haben die mit meinen Symptomen zusammenhängen können? (Stress ob psychisch oder physisch schließe ich aus. Gehe alles ruhig an und rede mit meiner langjährigen Lebensgefährtin über alles ganz offen.)

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                      • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                        Ich kann natürlich hier kaum eine urologisch "Komplettberatung" machen.... die Prostata sollte zumindest mal behandelt werden. Alphablocker-Therapie oder auch eine Kombinationstherapie mit einem a-Reductasehemmer zusätzlich..... (Alter/Prostatagröße???).

                        Darm sollte man natürlich auch klären... Prostatakarzinom ist nach den Befunden wohl eher unwahrscheinlich .....

                        Lieben Gruß

                        Dr. T. Kreutzig

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                        • Subtorsion beider Hoden


                          Hallo Hr. Dr. Kreutzig,
                          Ich habe seit einiger Zeit ein drehen meiner Hoden bemerkt. Dabei bis jetzt immer nur einer betroffen. Keine Drehung der Hoden gleichzeitig. Die Samenstränge/Nebenhoden, welche sonst eher in Richtung des Körpers zeigen drehen sich nach vorn, dem Körper abgewandt. Der jeweils betroffene Hoden steht dann senkrecht im Hodensack mit den Samensträngen nach vorn, dem Körper abgewandt. Ich habe in diesen Situationen, welche von Minuten bis Stunden andauern, Angst ( vor allem auf Arbeit ) das ich eine Hodentorsion bekomme. Ich war deswegen beim Urologen und dieser gab mir einen Einweisungsschein in eine Urologische Klinik. Ist dies notwendig oder für mich noch wichtiger: Besteht die Gefahr einer Hodentorsion oder ist das Risiko bei mir dafür höher??? Ich weiß nicht ob ich jetzt stationär mich vorstellen soll oder nicht?
                          Die Drehung kann schon ausgelöst werden, z.B. durch das aussteigen aus dem Auto wenn die Hose den Hoden berührt(engere Hose) oder z.B. hatte ich auch schon eine Drehung während des Schlafes und ich musste so zum Frühdienst.
                          Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückantwort.
                          Mit freundlichen Grüßen

                          Kommentar


                          • Re: Subtorsion beider Hoden


                            Bei sehr mobilen Hoden kann es (selten) auch zu einer Hodentorsion kommen, die aber zumeist sehr akute und starke Beschwerden bereitet. Risiko ist entweder 0% ODER 100%!
                            Einzige Option der Vorbeugung ist die operative Fixierung....wenn es einen sehr mobilen Hoden gibt....

                            Lieben Gruß

                            Dr. T. Kreutzig

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                            • Re: Subtorsion beider Hoden


                              Hallo Hr. Dr. Kreutzig,
                              Ich glaube mein Urologe hat mich falsch verstanden bzw. Ich habe mich falsch ausgedrückt.
                              Eine Hodentorsion entsteht ja durch die Verdrehung des Hodens und des Samenstrangs + Blutgefäße um die eigene Längsachse. Jedoch dreht der Hoden sich bei mir um die Querachse, also um die horizontale Achse. Um es deutlicher zu beschreiben muss man sich vorstellen der Hoden hängt normal im Hodensack und KIPPT so weit nach vorn bis die untere Seite oben ist und das obere nach vorn kippende Ende nun unten ist. So sind auch Nebenhoden etc. auf der körperabgewandten Seite. Ich hoffe ich habe das verständlich ausgedrückt. Handelt es sich auch hierbei um eine Art Torsion welche es nötig macht den Hoden operativ zu fixieren oder ist die Drehung um die Horizontale Achse harmlos (da diese Drehung schmerzfrei ist und sich der Hoden irgendwann wieder in die normale Lage bewegt)? Man sollte OP's und Eingriffe ja schließlich nur vornehmen wenn es wirklich nötig ist. Ich habe gelesen das Patienten auch Jahre nach einer Orchidopexi noch Schmerzen haben und keine Ursache gefunden wird. Da der Hoden sich NICHT um die eigene Längsachse dreht ist eine Stationäre Aufnahme überhaupt erforderlich? Mein Urologe hat mich ja schon zur OP angemeldet. Ich glaube ich habe mich Ihm gegenüber nicht korrekt ausgedrückt und er denkt der Hoden dreht sich um die Längsachse.
                              Liebe Grüße

                              Kommentar


                              • Re: Subtorsion beider Hoden


                                Nach Ihrer Beschreibung rate ich Ihnen zu einem erneuten Gespräch mit Ihrem Urologen.
                                Lieben Gruß

                                Dr. T. Kreutzig

                                Kommentar


                                • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                                  Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,
                                  Ich hatte letzte Woche eine Personalfeier. Wir saßen abends lange an der freien Luft.
                                  Vorgeschichte: letztes Jahr Akute Prostatitis und eine gutartige Prostatavergrößerung ist bereits diagnostiziert. Ich bin erst 26 Jahre alt!
                                  Den Morgen darauf merkte ich, dass ich ein Druckgefühl bis brennen im Prostatabereich verspürte. Ich nahm Cystinol akut Dragees und Ibu 600 als Entzündungshemmer. Dies hatte mir letztes Jahr auch mein Urologe zusammen mit einem Antibiotika verordnet. Die Symptomatik wurde dadurch besser. Ich habe auch Combur 9 Urinteststreifen verwendet, jedoch waren Urinbefunde lt. Skala i.O.
                                  Ich war auch beim Hausarzt eine Urinprobe abgeben. Alles i.O.
                                  Mein Hausarzt hat mir nichts verordnet. Wenn keine Bakterien, dann kein Antibiotika. Mein Urologe ist der selben Ansicht. Heute ist 1 Woche vergangen. Ich habe die oben genannten Tabletten seit 3 Tagen nicht mehr genommen. Ich verspüre immer noch ein unangenehmes Druckgefühl und Brennen im Prostatabereich. Genau dieses Gefühl wie bei meiner akuten Pristatitis im letzten Jahr. Ich hatte damals aber vereinzelt Erys und Leukos im Urin und wurde deshalb therapiert. Ich habe heute wieder Urinteststreifen benutzt. Der Urin war wieder ohne Befund. Ich habe jedoch die Teststreifen diesmal auch für mein Ejakulat benutzt. Zeigte Hämoglobin im Ejakulat an.
                                  1. Frage: Sind diese Teststreifen für Urin aussagekräftig wenn sie für das Ejakulat genutzt werden? Ich muss ja meinem Hausarzt oder Urologen einen Nachweis bringen, das ich nicht Spinne!
                                  2. Wichtige Frage: Was soll ich nur machen??? Werder Hausarzt noch Urologe nehmen meine Probleme wirklich ernst! Wie gesagt: Wenn Urinprobe keine pathologischen Veränderungen aufweist, dann wird auch nicht therapiert! Mein Urologe hat noch nie mein Ejakulat untersucht! Ich kann doch nicht ständig neue Ärzte aufsuchen, denn der Urologe davor hatte die selbe Einstellung! Nur keine Diagnostik!!!
                                  Wenn der Teststreifen eine Aussagekraft bei Verwendung vom Ejakulat hat, dann habe ich Hämoglobin im Ejakulat.
                                  Ich bin 26 Jahre und langsam denke ich ich kann meinen Kinderwunsch mir aus dem Kopf schlagen, bei meinen Probelemen (Prostatitis/benigne Prostatahyperplasie - Prostataadenom lt. Patientenakte außerdem Samenstrangneuralgie beidseits

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                                  • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                                    Weiterführung der vorherigen Nachricht (aus versehen abgesendet):
                                    Ich fühle mich mittlerweile so machtlos, da kein Arzt wirklich mal eine richtige Diagnistik durchführt. Ich bin nur 1,60 m groß und meine Prostata betrug schon bis 30 ml im Volumen.
                                    Ich glaube ich würde für eine richtige Diagnostik ( wenn wirklich mal alles durchgecheckt wird hinsichtlich des urolog. Problems) alles geben und wenns sein muss ganz Deutschland durchqueren.
                                    Meine größten Ängste sind Zeugungsunfähigkeit aufgrund Entzündungen der Prostata und Angst vor irgendeiner Art von Krebs. Ich weiß nicht ob ich vielleicht sogar schon einen chronischen Verlauf habe, da die Symptomatik zwar da ist, jedoch nicht allzu ausgeprägt.

                                    Mein Urologe lässt mich aller 1/2 bis 1 Jahr mal in Praxis kommen und macht dann auch nur (wenn überhaupt) Ultraschall und Urinprobe.

                                    Ich würde mich freuen bald von ihren zu hören.

                                    Bitte haben Sie ein Paar Ratschläge für mich. Es kann doch nicht alles sein abzuwarten bis wirklich pathologische Veränderungen irgendwann festgestellt werden.

                                    Liebe Grüße

                                    Kommentar


                                    • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis


                                      Mal vorab eine Klarstellung:

                                      Ihre Probleme werden mit höchster Wahrscheinlichkeit werden Einfluss auf die Zeugungsfähigkeit noch Ihr Krebsrisiko haben.

                                      Die Diagnose einer Prostatitis ist schon wahrscheinlich. Zur Problematik des Keimnachweises habe ich hier schon oft etwas gesagt.

                                      Zu Ihren Fragen:
                                      1. Frage: Sind diese Teststreifen für Urin aussagekräftig wenn sie für das Ejakulat genutzt werden? Ich muss ja meinem Hausarzt oder Urologen einen Nachweis bringen, das ich nicht Spinne!

                                      Schmeissen sie die Tests weg- Sie müssen auch keinem Arzt "etwas beweisen". Die Tests sind hier auch nicht aussagekräftig!!


                                      2. Wichtige Frage: Was soll ich nur machen??? Werder Hausarzt noch Urologe nehmen meine Probleme wirklich ernst! Wie gesagt: Wenn Urinprobe keine pathologischen Veränderungen aufweist, dann wird auch nicht therapiert! Mein Urologe hat noch nie mein Ejakulat untersucht! Ich kann doch nicht ständig neue Ärzte aufsuchen, denn der Urologe davor hatte die selbe Einstellung! Nur keine Diagnostik!!!

                                      Dazu kann ich eigentlich nur sagen: suchen Sie sich einen Hausarzt und auch einen Urologen, der Sie ernst nimmt!

                                      Lieben Gruß

                                      Dr. T. Kreutzig

                                      Kommentar


                                      • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis

                                        Hallo,
                                        bei einer vergrößerten Prostata raten Ärzte gerne zu einer OP, um damit ihr Einkommen aufzubessern. Ich kann davon nur abraten!
                                        Als ich etwa 60 war, bekam ich Probleme mit dem Wasserlassen und musste nachts ein-, zwei- oder sogar dreimal auf die Toilette. Mein Arzt diagnostizierte eine stark vergrößerte Prostata und sagte, dass diese entfernt werden müsse. Ich ließ sie aber nicht entfernen, nahm pflanzliche Kapseln und im Laufe der Jahre verschwand das Problem wieder. Nach ein paar Jahren war wieder alles ganz normal.
                                        Gruß
                                        Harry01

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                                        • Re: Prostatavergrößerung / Prostatitis

                                          Schön, wenn es bei Ihnen so gelaufen ist.... bitte aber keine Verallgemeinerungen...
                                          1. rate ich z.B. nur dann zu einer OP, wenn es unbedingt sein muss (es gibt effektive Medikamente)
                                          2. das mit dem Einkommen.... ist unsachlich.... und gehört hier nicht her. Zudem ist es falsch..... Urologen (wenn nicht Belgärzte) haben keine Einkommen durch eine Operation (in der Klinik).
                                          3. Pflanzliche Medikamente können Symptomatik besser machen. Jedoch (leider) keine objektiven Parameter ändern....

                                          Lieben Gruss

                                          Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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