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harnröhrenentzündung chronisch

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  • harnröhrenentzündung chronisch

    seit 3 monaten leide ich unter einer chronischen harnröhrenentzündung, die sich zwischenzeitlich bis auf die prostata ausgehnt hatte. das verursachte starke schmezen und ein unheimliches krnakheuitsgefühl. beim urologen konnte außer einer entzündung nicht viel festgestellt werden. gegen die entzündung habe ich tavanic 500 einegnommen. im prostatbereich wurde das auch besser. aber die ha´rnröhre ist weiterhin bis zur eichelspitze entzündet. aber kein ausfluß, kein krankheutsgefühl. nur gelegentlihces brennen und man sieht halt die rötung um die eichelöffnung. bakterien sind zu keiner zeit vom arzt festegestellt worden. allerdings habe ich gelesen, daß clamydien sehr schwer nachweissbar sind und die therapie lange dauert.
    seit 3 tagen nehme ich nun doxycyclin 100 mg 2 x täglich ein. nach 1 tag war die entzündung der augenlider, die ich ebenfals parallel dazu hatte, wesentlich besser. auch die entzündung der harnröhre hat sich subjektiv gebessert.
    das brennen und die rötung sind aber immer noch da.

    meine frgae, können das clamydien sein??
    wielange dauert eine behandlung??
    welche andre ursache könnte das haben??

    das brenenn verstärkt sich ungemein durch eine ejakulation??
    ist das normal?, woran liegt das?


  • Re: harnröhrenentzündung chronisch


    Sie haben sicherlich auch eine Prostatitis.....(das erklärt auch die Verstärkung der Beschwerden bei Ejakulation).

    Die Therapie wird mindestens 3 Wochen dauern. Chlamydien sind durchaus möglich. Beschwerden bestehen oft noch 6-8 Wochen über das Ende der Therapie hinaus.

    Lieben Gruß


    Dr. T. Kreutzig

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    • Re: harnröhrenentzündung chronisch


      lieber dr kreutzig,
      danke für ihre schnelle antwort. ich habe diese beschwerden seit jahren, aber nicht so intensiv. bisher war es immer so, wenn ich kalt gesessen habe, da reichte schon im sommer beim grillen ein plastikstuhl, und nach genuß von etwas alkohol, da reichte im falle eines falles schon ein bier, hatte ich nach einer ejakulation starke beschwerden in der harnröhre.
      kann es sein, daß ich dort schon länger erreger sitzen habe???
      ich habe halt nie viel drauf gegeben, da die beschwerden am nächsten tag ganz werg waren.

      denke sie, mit doxy 100, 2x tägl. kann ich das mit erfolg behandeln???

      prostatitis hatte der urologe ja diagnostiziert. meinete aber die wäre vorüber. zumindest die schmerzen beim abtasten der prostata sind ja auch weg.

      Kommentar


      • Re: harnröhrenentzündung chronisch


        Alles spricht bei Ihnen für eine langjährige chr. Prostatitis, die möglicherweise nie ausreichend behandelt wurde. Die Therapie mit Doxy sollte nun wenigstens über 3 Wochen gehen.
        Sonstige Massnahmen:
        viel trinken
        Sauna/Dampfbad
        heisse Sitzbäder
        nicht mit dem Fahrrad fahren
        nasskalte Situationen vermeiden


        Lieben Gruß


        Dr. T. Kreutzig

        Kommentar



        • Re: harnröhrenentzündung chronisch


          danke für die information.
          wie kann man so etwas bekommen??
          das problem wurde nie behandelt, da die beschwerden immer nur stundenweise schlimm waren und dann relativ schnell abklungen.

          nur dieses mal und das ist ja jetzt schon 3 monate, gehen die beschwerden einfach nicht ganz weg.
          sie schreiben in anderen artikeln, daß beschwerden noch bis zu 6 wochen nach absetzen des antibiotikums vorhanden sind.
          welche meinen sie da???
          - die rötung der harnröhre?
          - beschwerden beim wasserlassen?
          - entzündungsschmerz in der damm und blasenregion?

          Kommentar


          • Re: harnröhrenentzündung chronisch


            Gemeinz sind klinische Beschwerden wie Brennen etc. ...

            Die Ursache der Infektion ist oft unklar.. möglicherweise das Überbleibsel einer längst vergessenen (Ex)Partnerin.

            Lieben Gruß


            Dr. T. Kreutzig

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            • Re: harnröhrenentzündung chronisch


              lieber dr. kreutzig,
              nun ist es so, ich quäle mich ja scon 3 monate mit dieser entzündung, habe auch schon makrolide, also erythromycin und azithromycin genommen, jeweils in der dosierung wie in der literartur angegeben.
              die beschwerden wurden jedes mal deutlich bessser, aber gingen nicht ganz weg. und nach absetzen des antibiotikiums wurde es alsbald schlimmer.

              ist denn für makrolide auch ein längerer einnahmeintervall angeraten ??

              kann es auch virusbedingt sein???

              die sache belastet mich ungemein, da meine lebensqualität darunter sehr leidet.

              haben sie ähnlich gelagerte fälle schon öfters erlebt??

              und wenn ja, wurde mit doxy 100 dort erfolg erzielt??

              für eine antwort wäre ich ihnen sehr dankbar.

              lg

              Kommentar



              • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                Ich hatte ja schon etwas dazu gesagt! Natürlich können Sie den Erreger schon lange haben. Die Therapie sollte ausreichend sein, wenn sie über 3 Wochen erfolgt.

                LG

                Dr. T. Kreutzig

                Kommentar


                • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                  lieber dr. kreutzig,
                  beschwerden bestehen momentan vor allem im damm bbereich beim sitzen. brennen in der harnröhre hat nachgelassen, die entzündung ist aber deutlich noch am harnröhrenausgang zu erkennen.
                  heute morgen hatte ich etwas ausfluß. der war aber nicht eitrig, sonder glasig.
                  war auch nur sehr wenig.
                  auf welche bakteriengruppe deutet das denn hin??

                  und bleibt unter diesem aspekt doxy das mittel der wahl?

                  ich hoffe, daß das bald besser wird. denn auch an gewschlechtsverkehr ist nicht zu denken. allein der gedanke daran wirkt abschreckend.

                  ist es unter medzinischem aspekt auch sinnvoll auf sexuelle aktivität zu verzichten?? und auch auf ejakulation????

                  für eine nachricht von ihnen wäre ich dankbar.

                  gruß apotheke

                  Kommentar


                  • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                    Zuverlässige Rückschlüsse auf auslösende Erreger sind mit Ihren Angaben nicht möglich. Eine bakt. Untersuchung des Ausflusses ist natürlich wichtig.

                    Doxy bleibt erstes Mittel.

                    Ejakulationen schaden nicht. In einer schmerzhaften Akutphase sollte man sie allerdings unterlassen.


                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig

                    Kommentar



                    • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                      lieber dr. keutzig,
                      seit 10 tagen nehme ich nun 2x tgl. 100 doxy. meine beschwerden sind besser geworden. so sind die augenbeschwerden zu 100% verschwunden.
                      auch die urogenitalen beschwerden haben sich gebessert. zumindest bis gestern abend. seit heute morgen ist wieder alles, inc. prostata, harnröhre schmerzhaft.
                      ist es normal, daß die beschwerden mal beser werden und ann aufeinmal wieder ganz schlimm sind????

                      manchmal möchte man ja verzweifeln.

                      liebe grüße apotheke

                      Kommentar


                      • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                        Unbedingt die Therapie zuende machen. Wechselnde Beschwerden die währen und auch noch 6-8 Wochen nach der Therapie vorhanden sind, sind nicht ungewöhnlich.

                        Lieben Gruß

                        Dr. T. Kreutzig

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                        • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                          lieber dr kreutzig,
                          das beruhigt mich ungemein. denn, wie schonmal angemerkt, mir geht diese entzündung langsam aber sicher an die lebensqualität.

                          ich bin ja immer noch davon überzeugt, daß diese entzündung von clamydien herkommen, die ich mir irgendwann mal eingefangen habe.

                          ich habe gelesen, man kann durch ein spezielles verfahren durch urinuntersuchung clamydien nachweisen. stimmt das??

                          wie testen sie bei ihren patienten denn auf clamydien??


                          eine weitere frage: sind ihnen resistenzen von clamydien gegen doxy bekannt??


                          vielen dank schon mal im voraus für ihre antwort.

                          lg apotheke

                          Kommentar


                          • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                            Es gibt Testverfahren für Chlamydien, die jedoch alle das gleiche Problem haben ... es gibt falsch negative Ergebnisse (Erreger da, aber nicht nachgewiesen). Daher ist beweisend ein positives Testergebnis, ein negatives schließt aber die Infektion eben nicht ganz aus!

                            Es gibt Resistenzen - manchmal muss daher eine 2. antibiotische Therapie mit einem anderen Wirkstoff erfolgen.

                            Lieben Gruß

                            Dr. T. Kreutzig

                            Kommentar


                            • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                              werden diese tests aus dem urin gemacht??
                              oder ist ein abstrich aus der harnröhre notwendig??

                              sind solche entzündungen wie ich sie momentan habe häufiger??

                              Kommentar


                              • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                Test erfolgt via Abstrich!

                                solche Entzündungen sind wahrscheinlich sehr häufig...


                                Lieben Gruß


                                Dr. T. Kreutzig

                                Kommentar


                                • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                  lieber dr. kreutzig, sicherlich werde ich sie schon nerven mit meinem problem, aber , wie gesagt, es belastet mich doch sher.,
                                  ab wann kann man iherer meinung bzw. ihrer erfahrung nach mit einer besserung der symptomatik rechnen?????(::I)

                                  Kommentar


                                  • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                    Sie stellen Fragen, die hellseherische Fähigkeiten fordern.....
                                    Wie gesagt.... Beschwerden brauchen oftmals längere Zeit (Wochen) um sich zu bessern...

                                    Lieben Gruß

                                    Dr. T. Kreutzig

                                    Kommentar


                                    • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                      gestern hatte ich wieder wahnsinns beshwerden und auch totales krankheitsgfeühl. da die harnröhre und auch die prostata sich total entzündet gefühlt haben, habe ich ein 2.antibiotikukm dazu genommen. tavanic 500.
                                      heute gehts wesentlich besser, obwohl die beschwerden schwanken, also mal mehr mal weniger.

                                      ist es sinnvoll, beide antibiotika zu nehmen?

                                      gibt es auch virusinfektionen , die so hartnäckig sind im urogenitalbereich???

                                      Kommentar


                                      • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                        Virus ist zumindest sehr unwahrscheinlich. Entsprechende Infektionen auch nicht bekannt.
                                        2 Antibiotika würde ich nicht nehmen. Dann machen Sie mit Tavanic 15-20 Tage weiter!

                                        Lieben Gruß

                                        Dr. T. Kreutzig

                                        Kommentar


                                        • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                          lieber dr kreutzig, ich habe jetzt noch für 10 tage tavanic 500 einzunehmen. insgesamt habe ich dann schon 3 wochen tavanic 500, war 10 tage beschwerdefrei, dann 3 wochen doxy 100 2x tgl, und dann jetzt am schluß nochmal 3 wochen tavanic 500 geschluckt.
                                          eigentlich kann kein bakterium mehr am leben sein. aber die beschwerden kommen und gehen, es brennt teileise höllisch in der harnröhre, schmerzen periodisch im dammbereich,schambein.

                                          meine frage, ist das alles normaler verlauf???
                                          ich halte mich warm, trinke viel tee und nehme jetzt auch noch tamsulosin gegen die krampfartigen schmerzen in der prostata und harnröhre.

                                          wie lange dauert es bis der wirkstoff anschlägt??

                                          meine eichel ist gerötet und näßt. wenn ich sie mit betaisodona einreibe ist die haut innerhalb eines tages trocken und normal.
                                          ist das dann ein pilz, verursacht durch die vielen antibiotika??


                                          was soll ich tun herr dr.????????????

                                          bitte geben sie mir doch mal einen rat???

                                          reserveantibiotikum???


                                          brauche ihre hilfe.

                                          lieben gruß apotheke

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                                          • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                            Ich würde aktuell kein weiteres Antibiotikum mehr raten und erst einmal warten. Eichel gut pflegen (ist aktuell sicher Folge der antibiotischen Therapie).

                                            Lieben Gruß

                                            Dr. T. Kreutzig

                                            Kommentar


                                            • Re: harnröhrenentzündung chronisch


                                              Hallo zusammen,
                                              ich wollte mal fragen, wie die Sache ausgegangen ist.
                                              Bei mir sind identische Probleme seit ca. 4 Jahren.

                                              Konnte eine Lösung gefunden werden?

                                              Viele Grüße, BPF

                                              Kommentar


                                              • Re: harnröhrenentzündung chronisch

                                                S g H Dr. Kreuzig-Langenfeld und Kollegen, die hier beschriebene Problematik scheint keine Ausnahme zu sein u. ich befürchte, dass die Schulmedizin da machtlos ist, weil eben die Ursache unklar. Auch ich habe eine chronische H.r.entz. mit negativem Testergebnis, u. darum auch keine Antibiotika bekommen. Dennoch habe ich stechende Schmerzen beim 1. Wasserlassen morgens, besonders wenn ich das Glied dabei leicht drücke. Selbstbehandlung mit ANGOCIN hilft etwas. Doch ich will nicht abhängig von Tabletten werden. Ich befürchte, die Sache wandert später mal weiter Richtung Prostata, und dann, wenn der Schaden groß genug ist, wird die Schulmedizin wohl wach und fängt an zu operieren. Das ist doch keine Medizin!

                                                Kommentar


                                                • Re: harnröhrenentzündung chronisch

                                                  Eine m. E. etwas merkwürdige Einstellung zu wissenschaftlicher Medizin..... die bei allem Respekt noch lange nicht jedes Phänomen erklären kann/muss.

                                                  Lieben Gruss


                                                  Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

                                                  Kommentar